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Im Rahmen des Balaton-Trainings stand nun die Hardcore-Woche an. Meister Olbrich verlangte für 2 Tage jeweils 2 x 20 km und für die nächsten beiden Tage jeweils 2 x 25 km. Für solche Umfänge reicht da die Mittagspause sowieso nicht mehr aus. Hinzu kam noch, dass momentan ausgerechnet während meiner Trainingszeit meine Präsenz im Büro gefragt ist! Ganz toll! Aber spätestens nach der Malev-Pleite bin ich ja Trainingskummer gewohnt! Blieb also nur noch, das Training in den Arbeitsweg einzubauen. Da ich ja sonst immer brav bereits um 7:30 Uhr auf der Büromatte stehe, darf man ja ruhig auch mal im Rahmen der Gleitzeit erst um 9:00 Uhr antanzen. Demententsprechend das O.k. meiner Chefin eingeholt und meine Buben informiert. Wenig später, als es auf einer Besprechung hoch her ging und die Zeit knapp wurde, setzte Chefin den Schlusspunkt. Vertagung auf morgen, 8:00 Uhr! Aaaaaarrrrgghghhhh!!!! Wieder schien mein ausgeklügeltes Zeitmanagement wie ein Kartenhaus zusammenzufallen! Von der möglichen Außenwirkung, dass mir mein Training wichtiger als die Arbeit sein könnte, ganz zu schweigen! Doch zum Glück ruderte Chefin wieder zurück! Puuuuuuhhhhh.....!

Doch zurück zum Trainingsplan. Da es in meinem Läuferdunstkreis hieß, dass auch 3 x 30 km völlig ausreichend sei, beruhigte etwas, zumal mir der obige Plan etwas riskant erschien - zumindest für meinen Trainingsstand. O.k. dann also 6 x 15 km für mich. Paralell dazu musste ich noch aufpassen, dass ich mich nicht erkältete oder noch schlimmer: verletzte! Dies hatte dazu geführt, dass mich eine andere Kundin im Edeka fragte, wozu ich eigentlich diese großen Mengen Ingwer bräuchte!

Am Tag 1 stellte ich mein Auto in einem Wohngebiet ab und machte mich für die restlichen 15 km auf dem verschneiten und damit teilweise auch sehr schwer zu laufenden Weg. Nach knappen 2 Stunden tauchte ich im Büro auf. Nach erfolgter Regeneration im Büro ging's am Abend wieder zurück. Dass ich naturgemäß erst später das Büro verlassen konnte passte wunderbar zu dem Umstand, dass ich dieses Mal meine Stirnlampe vergessen hatte! Na dann, viel Spaß im Wald! Ich beruhigte mich damit, dass ich den kritischen Teil zumindest noch beim allerletzten bisschen Tageslicht erreichen dürfte und dass auf dem letzten Streckenteil die Dunkelheit ohnehin keine Rolle mehr spielte. Trotz kleinem Miniverlaufens konnte ich sogar meine Zeit etwas verbessern.

Am 2. Tag schlug der Winter nochmals so richtig zu und erfreute mich mit Unmengen Schnee! Na wunderbar! Wieder war Improvisation angesagt, d.h. diesesmal lief ich auf dem Campus. Einmal herum sind 5 km. Nicht sehr erquickend, aber immerhin waren die Wege geräumt. Dass auch noch das mittägliche Carboloading in Form versalzener Pasta schief ging, braucht man da erst gar nicht zu erwähnen!
Die Aussicht, mir am Abend schon wieder so manchen Weg durch taube Eipott- oder telefonierende Studies bahnen zu müssen, törnte nicht gerade an. Zum ersten Mal in meinem Läuferleben musste ich eine Horde Schweinehunde überwinden! Aber manchmal muss man eben die Arschbacken zusammenkneifen und da durch! Also los! Nur gut, dass ich prophylaktisch einen Mule Bar Riegel dabei hatte, denn auf die erwähnten Skandalnudeln konnte ich mich ja nicht verlassen! Aber: trotz Klopause im Sportinstitut konnte ich wieder meine Zeit etwas verbessern. Freie Wege machen eben doch einiges aus!

Am 3. Tag fing ich an, mich zum ersten Mal auf meinen Laufpausentag zu freuen! Stell' dich nicht so an und mach, dass du raus kommst! Wieder nahm die Ödnis ihren Lauf und ich war hundemüde, jedoch auch dieses mal etwas schneller. Schnell ist natürlich relativ, vor allem, wenn sich diese "Schnelligkeit" im niedrigen Pulsbereich abspielt!
Auf der letzten Etappe bin ich fast eingeschlafen, doch auch dieses Mal hatte ich mobile Verpflegung dabei, so dass ich bald wieder munter war. Immer wieder hörte ich in mich hinein, aber das Laufgestell schien gut mitzumachen. Doch die Betonung liegt auf "schien"! Denn erst auf der Heimfahrt fing das SCHIENbein an zu meckern! Na toll! So lange muss nun meine Laufpause auch nicht sein und vor allem: was tun mit dem Mönchwasenlauf am Sonntag?

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Ich drücke beide Daumen...

damit das Schienbein bald wieder ein SCHÖNBEIN ist, das SCHÖN BRAV läuft!
Apropos schön: schön wars, vielen Dank nochmal, besonders an Michael, den Chauffeur ;-)

Viele Grüße,
Anja
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Ich will - ich kann - ich werde es schaffen... solange es Spaß macht!!!

oh je

die Hindernisse hast du im Moment echt gepachtet, und dabei reichte doch schon das letzte Jahr!

Kurier mal dein Bein schön aus! Und für den Balaton drück ich beide Daumen, das wird schon!!!!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Frau liest natürlich wieder das,

was Frau lesen will. In diesem Fall lese ich tatsächlich "Liebeskummer" statt Trainingskummer, hole mir noch schnell nen heißen, starken Kaffee um sofort zu lesen und zu überlegen, wie man MC wohl trösten kann. Ähem....wo ist denn nur die Stelle? Nochmal schnell auf die Überschrift geschaut und Kicheranfall bekommen;-)

Ja es stimmt, einen Wettkampf gut zu bestreiten liegt in der Kunst, sich genug Zeit fürs Training abzuzwacken und das ist oftmals gar nicht so einfach! Aber Dein Blog bestätigt doch mal wieder den Satz, 'wo ein Wille ist, ist auch ein (Lauf-) Weg'.

Aber nun brauchst doch noch ne Tüte Trost, denn soweit ich weiß, muss man Schienbeinschmerzen aussitzen. Ohne Pause wird das nichts)-: Warte doch einfach ab bis Sonntag. Das Tapern und Dein Wille am Lauf teilzunehmen werden SchienbeinBERGschmerzEn versetzen!!!

Ganz doll die Daumen
drückt Dir Tame:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

muss am alter liegen...

...datt die augen schwach sind. ich hab auch 'liebeskummer' gelesen *kicher*

schienbein is voll doof, hatte ich nach rüningen. war anscheinend ne überlastung.
könnte bei dir auch sein. ich hab eine woche die km runtergefahren und nur locker getrabt und viel gedehnt. da wurds dann besser...
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laufend hofft, dass mc's schienbeinkummer bald vergessen ist: happy

Das ist ja Training in der light version!

... hier wird gesplittet? 3x30km sind nicht 6x15km! Das ist etwas anderes.
Na hoffentlich reicht das, was du da gemacht hast. Bei deinem Trainingszustand und dann nicht mal richtig trainieren.
oh, oh, oh.
;-))
Edit: Izze hätt ichs doch fast vergessen. Viel Spaß beim Mönchsvasenlaufen!

Allleees wird guuuuuut. Ab

Allleees wird guuuuuut.
Ab nächster Woche wird das Wetter besser dann macht das Training auch wieder mehr Spaß. Und du weist doch nicht der Wettkampf ist das komplizierte, sondern die Zeit zu finden darauf zu trainieren.
Schienbein ist echt doof. Meins hat nach Ulm gemuckt, hatte davor noch nie Probleme mit. Mir hat geholfen es abends mit einem Eiswürfel einzureiben.

Helden gesucht!!!

hmmmmmmmmmm

irgendwie beschleicht mich das gefühl
zu wissen, wie´s weitergeht
;)))

Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben!

Aber klar, das Plätzchen auf der Treppe ist jetzt natürlich passé! ***schmoll***
;-))

Training ist anstrengend ;O)

Du als "Alter Hase" wirst das schon hinkriegen. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen.

Tipp:

Für's Schienbein hast Du bestimmt noch meinen Rat im Ohr, falls nicht frischt ihn dieses Echo auf: Immer schön den Fuß hochziehen, in Richtung des Schienbeins. Das lässt sich prima in die Schreibtischarbeit integrieren.
Dazu brauchst Du das Training allenfalls marginal herunterzufahren, damit Du Dich etwas unter der Überlastungsgrenze entlanghangelst.

Und Plätzchen auf der Treppe (und anderswo) gibt es erst wieder in ein paar Monaten, frühestens im Advent. Bis dahin gibt es allenfalls Kekse auf der Treppe (und anderswo) ;-)

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

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