Benutzerbild von ronnin

Puhhh.
Langsam ist du Luft richtig draußen. Eigentlich wollte ich heute 36 km abreißen. Aber schon die Motivation VOR dem Laufen lief gen 0. Vor allem bei Tauwetter mit Schneeregen *bäh* Aber OK.
Raus auf die Piste. Erst mal der HM, zu Hause vorbei zum Auftanken und noch was weiter. So sah der Plan aus. Die ersten Meter waren schon nicht schön. Muskeln, Bänder und Gelenke, alles war Steif. Kein Wunder bei einem km Schnitt von über 100 km seit Dezember und dem angezogenen Tempo in den letzten Tagen vorm Marathon. Normalerweise "läuft" sich alles in ein paar km warm.
Heute leider nicht. Bzw. der Bewegungsapparat wurde warm. Das war dann OK. Dafür waren die Speicher einfach leer. Alles müde und schwer...
Tja. Besonders die letzten km des HM, die wahren hart. Eigentlich ziemlich lächerlich. Normalerweise reiße ich die 36 km mit nem 4:50 pace ab. Aber nicht heute. Beim Auftanken so zusagen hängen geblieben. Und das noch mit nem 5:20 pace!
Aber ok. Hilft wohl nichts mit Gewalt gegen den Körper vorzugehen. Besonders nicht, wenn der Marathon kurz vor der Tür steht. Also ab auf die Couch.

Hoffe euch ging es heute besser,
r.

0

in der Tat

gings mir heute besser, für meine Verhältnisse gesehen. Was du da als schlecht bezeichnest, das ist für mich Utopie, sowohl die km als auch die Zeit.
Ich bin heute 11km mit ner Pace von 6:13 gelaufen, das ist für mich eine Bestzeit.
Aber so ungefähr kann ich mir vorstellen wie sich das bei dir angefühlt haben muss. Viel Spass beim entspannen auf der Couch und viel Erfolg für den Marathon!


Nur Puffin schenkt mir die Kraft und Ausdauer die ich brauche!

Witzig

Mein Mann und ich sind heute auch mit schweren Beinen gelaufen.

Vielleicht liegt es an der Wetterumstellung?
Von Winter auf Richtung Frühjahr. Ist ja auch für den Körper eine Umstellung.
Das können doch keine Zufälle sein?

Naja, wir haben keine großen Wettkampfziele und können es entsprechend entspannt sehen.
Euch gute Erholung!

Überleg mal,

wieviel du in der letzten Zeit getrunken hast. Mir gehts meist so, wenn ich die Tage vorher wenig getrunken habe.

Kein Wunder

Aloa,

Du hast, wenn Dein "Profil" stimmt, eine Marathon-PB von 3:20 aber:
"Normalerweise reiße ich die 36 km mit nem 4:50 pace ab."
Und andererseits:
"Hilft wohl nichts mit Gewalt gegen den Körper vorzugehen. Besonders nicht, wenn der Marathon kurz vor der Tür steht."

Da fällt mir echt nichts mehr zu ein - 36er dauernd im 4:50er-Schnitt kannste machen, wenn Du auf sub2:50 aspirierst - bis dahin musst Du den Grund für das müde Gefühl nach/bei solchen Läufen echt nicht bei Tagesform oder/und Wetter suchen …

Wenn's wenigstens so noch richtig was brächte - außer Übertraining …
Aber das tut's nicht. "Lange Kanten" gerade mal 5s über MRT, was soll das?
Das Maximum wären wohl 5:15min/km, besser (aus meiner Sicht) 5:30 - 5:45min/km, dan sind auch die Speicher nicht einfach leer, was kurz vorm Marathon wirklich 'ne prima Sache ist.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

@ crazy-viking: Danke, couch

@ crazy-viking: Danke, couch war gut ;) Nach oben hin wird die Luft aber wirklich dünner. Der Aufwand steigt echt exp. an... Glückwunsch zur PB!

@ yakimas: Leider hat der Frühling hier in Bayern am Sonnatg nen Rückschlag erhalten... Schneeregen... noch schlimmer als Schnee oder Regen! Aber zum Glück wirds langsam wärmer. Auf dass die Sonne uns bald wieder die Haut kitzelt ;)

@ ibschinese: Also als ich nur "wieviel du getrunken hast" gelesen habe, dachte ich mir, "eye, was denkt der sich? Dass ich mir hier die Kante gebe?!?" *lach* Beim 2. mal hab ichs dann auf Flüssigkeitsaufnahme bezogen ;) Tatsächlich hätte ich diesmal was dabei haben sollen...

@ DonCarracho: Na wer sagt denn, dass meine Zielzeit 3:20 sind? Hab schon die 3:00 im visier. Sind immerhin schon mehr als 2000 km zwischen dem letzten M und meinem neuen Ziel. Ist auch kein Ding mit dem 4:50er pace. die letzten 5 Wochen 3 mal unter 4:55 gelegen beim 36 er. Mein MRT liegt daher bei 4:17 + 40 sek = 4:57. Passt! Die Speicher waren vor allem leer, weil ich am Sa noch Intervalle gelaufen bin. DAS war eine schlecht Idee. Aber ich experimentiere ja noch. Außerdem ist die Luft gen Ende des letzten Trainingsblocks einfach draußen...

bin da auf einer Linie mit dem Don

Bin auch grade im Marathon-Training für ~3:00 (wieder mal) und die 35km unter 5:00 zu laufen, das mach ich wenn überhaupt nur ein einziges Mal in der Vorbereitung, aber nicht ständig.
Bin heute zufällig 28km mit 4:58 gelaufen (etwas schneller und länger als eigtl. im Plan steht), deshalb kann ich denk ich auch ganz gut einschätzen was das heißt: Fettstoffwechseltraining sieht anders aus.

Aber gut, das kommt natürlich immer darauf an, welcher Trainingsphilosophie man vertraut.

Da gibt's bestimmt uach Ansätze, die dein Vorgehen unterstützen.

Welcher Marathon wird's bei dir denn eigentlich?

Aber

du bist doch letzte Jahr unter 3h gelaufen? Oder verwechsel ich da was?

Naja. Es kommt ja immer darauf an was man mit dem langen Lauf trainieren will. Klar, der Klassiker ist Fettstoffwechsel. Aber daneben gibts halt noch sowas wie Geschwindigkeitshärte, Muskuläre Ausdauer und bestimmt noch vieles mehr. Kommt doch auch immer darauf an, wie man die Einheiten wegsteckt. Wobei ich richtung Marathon dann auch mit der Geschwindigkeit runter gehen werde. Mei, ein Greif'scher langer Lauf mit 15 km Endbeschleunigung ist sicher auch kein Fettstoffwechseltraining mehr.

Bin aber selber am experimentieren...

Ich starte im März in Kandel.
Wird auch Zeit, so langsam reicht mir das km Pensum!

dann viel Erfolg!

bin gespannt auf den Bericht.

Ja, habe letztes Jahr im Oktober schon die 3 Stunden geknackt. Aber wenn man dann ne relativ lange Trainings-Pause macht und in dieser Zeit viele Weihnachtsplätzchen isst, dann kanns 5 Monate später schon ne ziemliche Herausforderung sein, mit weniger Vorbereitungszeit das gleiche noch mal zu schaffen.^^

Entschuldigung

Sorry, das war wohl etwas brummig formuliert und dass du nun gen sub3 unterwegs bist wusste ich ja nicht.
Also angepeiltes MRT 4:15min/km - 4:50 also 35s langsamer - naja, das geht ja noch. Du hast sicher Recht, dass solche Läufe auch sein dürfen - aber meiner Meinung nach eben wirklich nur auch.
Deinen FSW wirst Du schon irgendwie trainieren müssen, wenn das Ganze klappen soll und wann, wenn nicht beiden den "Langen"? Also mach doch auch mal 'nen langsamen Langen - auch wenn's schwer fällt. Ich hatte da eigentlich auch nie Bock drauf und wäre die LongJogs auch lieber schneller gelaufen und musste mich dann ausnahmsweise per geliehener Pulsuhr einbremsen um das überhaupt hinzubekommen - aber es hat echt genutzt. In meiner 1. Vorbereitung mit Ziel sub3 (meine 1. M-Vorbereitung überhaupt) bin ich auch mal 30km im 4:10er-Schnitt gerannt. Prima! Ging ohne große Probleme, kein Ding! Welch eine Form! Und die anderen Langen so ähnlich wie Du jetzt (4:50-5:00min/km). Nur gebracht hat's mir nix. Am "großen Tag" war ich bis KM37 noch auf Kurs und bin dann auseinandergefallen, dass es eine Freude war ;-) Musste gehen, langsam Laufen, kam völlig fertig ins Ziel mit 3:07h.
Vor dem 2. Versuch habe ich dann zugesehen, die Langen auch wirklich langsam zu machen und siehe, es wurden 2:55, total easy, letzte beiden Km in je 4:00min, ich hätte nach Zieleinlauf glatt noch weiter rennen können :-)
Und zum Training der Tempohärte reichen auch 15km, dann aber wohl eher Richtung 4:30min/km - da haste wahrscheinlich mehr von …

Na, Du machst das schon - berichte, wie's gelaufen ist oder vielmehr, wie Du gelaufen bist. Aber das hast Du wahrscheinlich eh vor.

Viel Glück jedenfalls!

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Zerwus Don

passt schon.

Ich bin selber mal gespannt wo ich landen werde.

Du bist wirklich 30 km in einem 4:10er pace gelaufen? Und dann im M auseinandergefallen?!?

Wobei eine 3:07 immer noch eine ziemlich gute Zeit ist. Ich rechne mit irgend etwas zwischen 3:00 und 3:10. Bin aber noch am experimentieren. Und am besten lernt man ja aus Fehlern die weh tun ;)

Ich wundere mich bloß immer, wie "lasch" die Trainingspläne im Vergleich zum Marathon sind. Klar kann ich den MRT nicht über 35 km trainieren. Aber zumindest so n 15er die Woche im MRT würde ich in einem Trainingsplan erwarten. Ich seh schon... Ich muss was tiefer in die Materie einsteigen...

r.

Ja, das war so :-(

Aloa,

ja, das war leider so mit dem Auseinanderfallen trotz der "tollen" Trainings-Vorleistung.

Mein herangehen an den 1. Marathon war aber sicher auch nicht so richtig repräsentativ:
In Schüler- und Jugendzeit war ich Mittelstrecken (fast ausschließlich Bahn, schonmal Cross) gelaufen. Dann war ein paar Jahre kaum was, dann wieder 1500-5000m-Bahnläufe. Dann erst mit 25 den ersten Straßenlauf. 10km im 1. in 37:30. Ein Jahr später (1996) war ich dann ganz knapp über 36min über 10km und hörte dann vom 1. Köln-Marathon, der im Jahr drauf stattfinden sollte.
Da habe ich mir gedacht: "Ist man wirklich Läufer, wenn man nicht auch mal Marathon hinter sich gebracht hat?" Und in meiner Hybris habe ich mir dann überlegt: "Eigentlich viel zu lang - Du machst das einmal, läufst schön unter 3 Stunden und dann ist das Thema Marathon auch abgehakt. Und dann siehst Du zu, dass Du über 10km auf unter 35min kommst."
So bin ich dann kurze Zeit später meinen 1. Trainings-Lauf über 20km gelaufen.
1997 habe ich mich dann erst langsam an die längeren Sachen ran gearbeitet - dabei gleichzeitig aber auch die 10er-Zeit auf 35:17 gedrückt - um dann innerhalb der M-Vorbereitung meinen 1. Halbmarathon zu laufen.
Das heißt: Mit dem MRT und schneller hatte ich sowieso kein Problem - ich hätte vor allem meine Langzeit-Ausdauer noch besser ausbauen müssen, da wären FSW-Läufe nun wirklich besser gewesen.
Gut, ich habe daraus gelernt und das von da an so gehandhabt mit dem erfreulichen Ergebnis, das ich in allen folgenden Marathon-Läufen immer mein Ziel erreicht habe. Wenn's sub3 werden sollten wurden es 2:55 o. 2:57, wenn's sub3:10 werden sollte wurde es 3:09 und wenn sub3:20 zu erwarten waren, dann kamen halt 3:19 :-)
Wenn ich beim 1. Mal nicht "gescheitert" wäre - an meinem eigenen Ziel - wäre es wahrscheinlich mein letzter gewesen, aber so musste ich ja nochmal ran und der 2. war dann so geil, dass ich Blut geleckt hatte, so hatte das Scheitern auch sein Gutes ;-)

Auch wenig repräsentativ dürfte mein Trainings-Aufwand gewesen sein:
Im Jahres-Schnitt nur 45km/Woche inklusive der M-Vorbereitung mit 70-100km/Woche.
Ich musste mich also um höchste Effizienz meines Trainings bemühen aber das bedeutete eben gerade nicht, dauern nur schnell zu rennen, sondern mit möglich großer Varianz.

Von 15ern im MRT hab ich nur deshalb nix geschrieben, weil ich damit ziemlich Abseits der üblichen Pläne läge, wie Du ja auch gemerkt hast.
Tatsächlich habe ich die aber pro Woche einmal gemacht (und zwar in allen folgenden M-Vorbereitungen, je 12 Wochen) und ja: Ich glaube die bringen was.
Ich bin immer ein Freund der möglichst großen Tempo-Variation im Training - also war ich stets bemüht schnelles auch wirklich schnell zumachen und das was eher langsam sein sollte auch wirklich langsam - und, haha, mittleres dann mittel ;-)

Und wo wir von Tempo-Variation sprechen, selbst die LongJogs habe ich innerhalb der (erfolgreichen) Vorbereitungen in unterschiedlichsten Tempi gemacht, von 4:45 - 6:10(!)min/km über 30-36km war alles dabei.

Das wäre vielleicht auch ein Rat an Dich: Laufe nicht einer "alleinseligmachenden" Trainingsphilosophie hinterher. Du wirst wohl tatsächlich rausfinden müssen, was Dir am besten bekommt, bzw. welche Art des Trainings Du am meisten nötig hast. Da hilft alles Gründeln in Trainings-Theorien nichts. Oder doch - es hilft was: Du lernst sie alle kennen und kannst Dir das Beste für Dich raussuchen. Eklektizismus nennt man das wohl ;-) Einige Lauferfahrung hast Du ja schon und 3:20 über M ist ja auch schon keine Allerweltszeit mehr - Du wirst Deinen Körper wohl langsam kennen und Dir einiges an Ahnung angelesen haben.
Das war damals bei mir auch so. In der Hauptsache "Marathon-Training" von Manfred (der ältere Bruder) Steffny (das war damals die Marathon-Bibel, vor der seines jüngeren Bruders Herbert) für konkrete Trainings-Pläne und die "Philosophie" hinter dem M-Training und "Laufen" von Herbert Jost für den theoretischen Hintergrund des Langstrecken-Trainings.
Und siehe auch die Pläne aus der Bibel waren nicht "alleinseligmachend" - da waren mir die Lagen viel zu kurz (max. 28km), der hatte viel zu viel Angst davor, dass man sich mit zu langen Läufen zu sehr "fertigmachen" würde, dafür waren seine nach meinem Dafürhalten aber auch recht flott, so dass die Befürchtung glatt berechtigt war. Und andererseits vor MRT im Training wurde einem dann auch eher bange gemacht.
Was ich also sagen will: Im Besitz der alleinigen Wahrheit ist keiner dieser Trainings-Gurus, weder die Steffnys noch die Marquarts & Greife dieser Welt.
Und: die kennen Dich alle nicht.

Leeven Jrooß & keep on running

Don Carracho

DON'T PANIC!

Hi Don!

Danke für das Feedback!

Da hast du ja die klassische Karriere von Sprinter zum Langstreckenläufer hingelegt. Schon recht beeindruckende Zeiten, muss ich sagen! Ich denke, es ist wesentlich einfacher in jungen Jahren die Geschwindigkeit zu trainieren. Kondition kommt dann eher mit dem Alter.

Ich hab ja noch nicht mal 2 Jahre Laufen hinter mir. Ich hab eigentlich erst mit 30 angefangen richtig zu laufen. Kondition hab ich über die 42 km. Das passt. Und das liegt wahrscheinlich an den vielen km richtung 6 min/km. Aber der Speed... der fehlt mir noch gewaltig. Und den muss ich mir wirklich hart erarbeiten. Das ist auch so der Punkt, der mir in meiner aktuellen Vorbereitung aufgefallen ist. Dementsprächen passt Steffny auch nicht wirklich zu mir. Der Marquardt setzt auch ziemlich auf Geschwindigkeitseinheiten. Der steigert die MRT Strecke langsam von 10 auf 21 km Testlauf.

Du hast vollkommen recht. Gerade richtung 3 h ist es mit Trainingsplänen aus dem Buch schlecht. Ich denke, da geht es wesentlich mehr darum die spezifischen Lücken zu schließen.

Ich denke, für die nächste Vorbereitung würde ich:
- Den langen Lauf recht langsam machen
- Eine MRT Einheit/Woche die sich langsam vom km Umfang her steigert

Aber jetzt schau ich erst mal, was im März rauskommt. Immerhin habe ich ein recht intensives Training durchgezogen. Aber Geschwindigkeit trainiere, dass macht im Winter auch nicht wirlich Spaß. Bei den Strassenverhältnissen und den diversen Schichten an Kleidung, da sind gemütliche lange Läufe einfach besser.

Mit den Erfahrungen aus dem Marathon wird dann der nächste geplant. Diesmal mit einem Abwechslungsreicheren Plan mit, wie du es bereits definiert hast, vielen Tempovariationen.

Gruß und Danke,
r.

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