Benutzerbild von Tigerkätzle67

Da lief es doch die letzten Tage so gut, denn das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Nachdem ich vor zwei Tagen einen herrlichen 18 km Lauf absolvierte und gestern vorab die Strecke durch die Wälder abgelaufen bin um zu sehen ob ich dort auch wieder laufen kann, war es heute wohl nicht so gut vom Wettergott gemeint. Schon heute morgen etwas später als gewollt aufgestanden, weil ich es draußen plätschern hörte. So wollte ich mir und dem Wetterfrosch das draußen die Zeit geben sich darauf einzustellen das ich Laufen gehen möchte und der Frosch zu meinen Gunsten mal den Wasserhahn zudreht. Daraus wurde schon mal nichts und daher plante ich ganz schnell mal um, packte meinen Rucksack mit den aller nötigsten Dingen um dann eben ins 4 km entfernte Fitnessstudio zu joggen. So weit - so gut. Ich im richtigen Wetteroutfit, Rucksack fertig gepackt sah ich das es aufhörte zu regnen. Klasse! :-) Ich , sowieso schon richtig in den Klamotten, disponierte wieder auf die schnelle um. Thermohose, Thermoshirt, ärmelloses Softshell Jacke, Mütze und profilierte Schuhe und raus aus dem Haus ohne Rucksack. Frechheit! Schon fängt es wieder zum gießen an. Egal dachte ich mir, da renn ich jetzt mal schnell durch. So lief ich in Richtung meiner von gestern abgecheckten Strecke. Die ersten 2 km gingen super, alles schön frei, nur etwas nass. Doch dann, der erste Waldweg im schnellerem Tempo angetreten merkte ich wie ich ins schlittern kam. Schitt dachte ich mir, aufpassen und nur nicht stürzen, das ist es nicht wert. Also drosselte ich mein Tempo, lief öfters mal im zick-zack-Verfahren, steigerte und drosselte mein Tempo im Wechsel. Gut dachte ich mir, ist so ähnlich wie unser Sprinttraining im Verein. Da rennen wir auch immer im schnellsten Tempo unsere 1000 m runter und traben dann eine Runde im langsameren Tempo. Doch irgendwann nervte es mich. Endlich - nach 2 km wurden die Wege wieder etwas angenehmer - bis zur Straßenquerung. Oh je, da sah es mal wieder nicht so gut aus. Also Streckenänderung. Straße hoch und schauen ob es oben im Wald besser aussieht. Dort angekommen, keine besseren Aussichten. Ok, macht nichts, laufe ich eben die Straße entlang. Es ging schön bergab, so das ich es laufen lassen konnte als auf einmal der Regen in einem peitschenden Graupel wurde. Autsch, dachte ich mir, das ist wirklich jetzt gemein. Mit dem Regen habe ich mich doch schon angefreundet, da muss man es mir noch einmal schwer machen. Unten angekommen beschloss ich die Runde nun so auszuweiten das ich wenigstens auf meine 10 km kam und bog mal schnell ab. Der Graupel wurde auf einmal zu Schneeflocken. Nicht schlecht, der tat zwar nicht weh, aber eisig kalt fühlte es sich auf dem Gesicht an. Na klasse - meine Gedanken kreisten sich auf die Wettervorhersage: "wurde den Schneefall angesagte". Ich keinen blassen Schimmer wie eigentlich die Wetterprognose für unsere Region angesagt war, aber da ich eh schon die Runde fast durch hatte, war es eh egal. Endlich kam ich auf meine 8 km und ich beschloss noch einmal um den Park zu laufen. Als ich dann vor meiner Haustüre ankam, hatte ich meine 10 km voll und ich war stolz auf mich es durchgezogen zu haben. Und jetzt walke ich eben mal kurz ins Fitnessstudio, absolviere mein restliches Krafttraining und wärme mich zur Belohnung in der Sauna auf. Für mich wieder einmal ein gelungener Trainings-Sonntag.

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Du hattest ja wirklich alles dabei, was das Herz begehrt;-) Vom morgentlichen noch bissl Liegenbleiben, weil es so kuschelig an den Scheiben tröpfelt bis hin zu starken Regen-, Graupel- und gar Schneeschauern. Aber wenn man dann zu Hause ist und sich auch noch eine Sauna gönnen kann, ja dann war der Lauf doch im Nachhinein wirklich top!;-)

Fürs nächste Mal besseres Wetter
wünscht Dir Tame:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

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