Die Strecke Maspalomas, Fataga, San Bartolomé ist für Anfänger sehr hart, es geht eigendlich vom Start an die ganze Zeit aufwärts bis zum Pass von (hab ich vergessen), 480m hoch.
Deswegen hat sich recht schnell die Profi-/Halbamateurgruppe vom Rest getrennt, und auch dieser teilte sich dann. Ich bin ich der letzten Gruppe (2 Jungs 4 Mädels) mitgefahren, um die beiden Anfänger darin zu motivieren (und meinen Puls mal unter 180 zu halten - gebe ich zu).
Oben haben wir erst einmal kurz Rast gemacht, und da an die steilen Serpentinen die auf der Rückseite des Passes dann von 480 wieder auf ca. 310m runtergehen langsam herunterfahren. Leider ist auf der Straße recht viel Verkehr, und einige haben sich dann doch nicht getraut, da mit mehr als 15km/h runter zu zockeln. insofern war unten wieder warten angesagt.
Vom Pass aus kann man schön Fataga sehen - laut meinem Höhenmesser auf 560m - insofern gehts dann langsam (aber nicht zu Steil dann wieder den Berg hoch.
Mit kleinen Hindernissen (1 mal Kette ab, einmal hingelegt, weil Fuß nicht aus Bindung bekommen) sind wir dann bis kurz vor Fataga gekommen, als die ersten uns auf dem Rückweg begegnet sind - weil oben bei San Bartolomé eine dicke Wolke hing und es regnet (und dadurch die Abfahrt nach Santa Lucia zu gefährlich) mussten sie umkehren.
Auch bei uns setzte langsam Sprühregen (bei fast blauen Himmel) ein, so daß wir dann nurnoch die letzten 600m bis zur Tankstelle/Pub von Fataga am Ortseingang gefahren sind um eben noch einmal 3l Wasser zu kaufen und den Mädels die Gelegenheit zu geben, das Stille Örtchen aufzusuchen.
Danach dann wieder die 250 Höhenmeter runter, und zum Teil schiebend wieder zum Pass hoch. Letzter Treffpunkt vor dem abschliessenden Stück durch Maspalomas zur Unterkunft war dann die Bushaltestelle an der Stadtgrenze.
Dort haben wir uns dann wieder geteilt, da wir noch 2 Radläden für den Kollegen mit dem abgerissenen Werfer aufsuchen wollten, um herauszubekommen, ob auf Gran Canaria ein passendes Schaltauge zu bekommen ist.
Er hat einen taiwanesischen Rahmen (vergessen was genau) und wird sich wohl ein Schaltauge hier vor ort anpassen lassen müssen oder weiterhin (wie heute) mit einem gemieteten Cannondale weiterfahren müssen.
Außerdem stellte eine der Mitstreiterinnen fest, daß ihre Bremsen bis auf den letzten Millimeter runter sind, also direkt noch einen Satz Bremsblöcke mit Einbau - wobei dann allerdings auffiehl, daß die Züge nach hinten total festsassen und getauscht werden mussten.
Auch das war dann nach 1.5h erledigt.

Wärend der Mechaniker aus dem Laden (übrigends ein Deutscher!) vollauf beschäftigt war, sind wir dann schnell nach Hause um die Reste der verkochten Nudeln vom Vortag in die Pfanne zu hauen und danach sich dann zu einem kleinen Jogging über den Strand zu verabreden.

Geplant war ne Stunde lockerer Lauf (Puls bis max 140) wo wir zu 4ert aufgebrochen sind. Leider musste ich dann umkehren, mein Knie meldete sich und der Rest der Bewegungsmuskulatur gab auch überdeutlich zu verstehen, daß er das jetzt garnicht gut findet. Ich bin dann also nach 2km langsam wieder zurück und hab dann schon mal die Dusche aufgesucht und angefangen hier zu schreiben.

Morgen ist dann wieder 8:45 Schwimmen, 11:30 Rad angesagt, der Chef meint, er will noch mal ne Einfachere Tour machen, damit wir etwas Kilometer bekommen, bevor wir dann Donnerstag einen "Ruhetag" - also nur Swim&Run - machen.

Es war die Frage nach dem bisherigen leistungsstand gekommen.

Wir sind eine Triathlongruppe eines Formensportvereins mit einigen Freunden/Partnern, insofern ist der Leistungsstand wild gemischt.
Wir haben als Ehrentrainer Olaf Sabatschus dabei, der uns jetzt zum 2. mal hier auf Gran Canaria mit seiner Anwesenheit beehrt. Er ist Vollprofi, aber zählt eigendlich nicht :)
Dann ist da der Gründer der Triathlonabteilung und unser Cheftrainer und Organisator Karsten Kunkel, der auch unsere Sponsoren (Carboo4U und Skinfit) an land gezogen hat. Er ist schon ein paar mal nen Ironman (Brasilien) erfolgreich bis zum Ende durchgestanden.
Dann kommen noch 4-5 weiter, die bei der DTU offiziell starten - unter unserem vereinsnamen (SV AXA Köln) - dort auch nachlessbar.
Und der grosse Rest sind eben Sesselfurzer aus der Versicherungsbranche, die vor 2 Jahren von Karten motiviert wurden, doch mal sportlich was zu machen - gestartet hat das Ganze dann mit dem Ziel, beim Köln-Triathlon 2007 in der Smart Distance mit Staffeln zu starten, so daß jeweils 3 "Anfänger" je genau eine (ihre) Disziplin gemacht haben und wir dann mit 21 Mann richtig viel Spass hatten. Nachdem wir dort mit richtig viel erfolg herausgekommen sind, haben eben einige entschlossen auch einmal alles 3 zu amchen und das Training aufgenommen,. unterstützt von einigen ehrenamtlichen Freiwilligen des vereins, die in grauer Vorzeit mal z.B. im Schwimmverein waren und ein bischen davon verstehen und jetzt einmal pro Woche erklären, wie man richtig Kraul schwimmt usw. oder eben auch Lauftreffs organisieren wo dann auch Lauf-ABC und richtiges Dehnen und warmmachen erklährt wird.

Ich selber war in meiner Jugend Vereinsschwimmer u.a. in der Leistungsmannschaft auch auf ein oder dem anderen Internationalen Veranstaltungen und hab auch mal nen Trainerschein gemacht aber dann 20 Jahre nichts mehr. Habe dann vor 3 Jahren mit Sport (laufen) wieder angefangen um den Kilo's davonzulaufen und bin immerhin inzwischen 3 mal nen Halbmarathon gelaufen.
Jetzt bin ich 3 mal als Schwimmer in der Triathlonstaffel gestartet (da bin ich einfach besser :) ), dieses Jahr möchte ich aber auch mal evtl. olympisch alle 3 Disziplinen machen. termin steht noch nicht fest, dieses jahr wollen wir beim IronTown Ferropolis starten, ausserdem dann natürlich wieder als grosse Gruppe auf dem Köln Triathlon auffallen :)

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