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Auf diesen Lauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut. Habe recherchiert, wo parken, wo entlang laufen und das immer wieder. :-) Heute los, eisiger Wind. Die winddichte Weste wohl doch nicht so winddicht. Na und. Ich habe mich aus dem Ried in die Bergstraße getraut.

Nach 120m war mein Puls im GAT3 und dort blieb er dann. Im Schnitt bin ich 89% meiner max Bitmap gelaufen und es hat sich gut angefühlt. GAT1 schaffe ich eh nur auf dem Rad. Die Sonne schien, der Boden knirschte, es ging bergauf. :-))

Meine ganze Lebenserfahrung wehrt sich gegen den Spruch:
Qualität kommt von Qual.
Ich habe mich nicht den Berg hochgequält, nee, ich hab mich hochgefreut. Mich heftigst darauf gefreut, dass ich bestimmt gleich oben bin. Lächeln also statt qualvoll verzerrter Miene. Nix Quälfaktor, das Ding heißt: Freudebringer. Öhm, vielleicht übertreibe ich ja ein bisschen.

Oben dann das:
Ausblick ins Tal
Etwas dunkel wegen Gegenlicht, aber herrlich.

Nochmal wollte ich dann nicht für Fotos stoppen. Es lief sich einfach zu gut. Hoch und runter und nochmal hoch. Die Sonne war überall. Zum Teil wusste ich nicht mehr, wo ich war, aber es interessierte auch nicht, dank Uhr finde ich immer zurück. Irgendwann merkte ich, dass ich trottete und rief mich zur Ordnung, schließlich ist heute kein langer langsamer angesagt gewesen. Am Ende war ich froh, als es 1km vor Ende wieder etwas steiler berghoch ging, das war wie ausruhen.

Streckenprofil

Dann steil hinab gestürzt zum Parkplatz und festgestellt, dass frau das nächste Mal dringend eine trockene Mütze für's Auto und vielleicht eine Thermokanne Tee mitnehmen könnte. So als Komfort-Programm. So war das mit dem fröhlichen Flachländer aus dem Ried mitten im Odenwald bei den seltsamen Bergbewohnern. :-)

Das mache ich mal wieder. Die Vorfreude hat sich in die Lauffreude ergeben und jetzt freue ich mich immer noch. Tja, Qualität kommt halt doch von: mit Freude gemacht.

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