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Im Winter nicht heizen, zumindest nicht bei Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, und erst recht nicht, wenn man Asthma hat und einen kältebedingten Asthmaanfall vermeiden möchte.
Was bleibt da als Alternative? Das Intervalltraining durch einen langsamen Lauf ersetzen? Oder sich in die Höhle des Löwen begeben und ins Fitnessstudio aufs Laufband gehen? Ich entschied mich für letzteres und hatte gleich ein paar kleine Probleme.
Welche Schuhe ziehe ich an? Alle Draußenlaufschuhe sind mehr oder weniger dreckig und somit nicht fürs Studio geeignet. Die neuen BrooksPureConnect vielleicht? Aber wenn ich dann Fußprobleme bekommen sollte, dann weiß ich nicht, ob vom Laufband oder vom Schuh, auch blöd. Außerdem wollte ich die erstmal auf einer kürzeren Strecke antesten. Ich wählte daher die nahezu sauberen Nike free 5.0, die ich sonst als Straßenschuh trage. War im nachhinein eine gute Wahl.
Zweite Frage: Kann man so ein Laufband irgendwie auf Intervalltraining programmieren? Ich lies mir das Gerät von der Trainerin erklären, aber eine Programmierfunktion hat es leider nicht. Außerdem zeigt es nur km/h an und keine Pace. Das hatte ich schon vermutet und daher vorher die Zielpace 5:10/km in 11,61 km/h umgerechnet.
Trinkflasche und Handtuch hatte ich dabei und los ging es. Steigung von 1,5% eingegeben und erstmal 2km einlaufen. Den Garmin für die Zeitnahme gestartet. 12x400m in 5:10er Pace mit 200m Trabpause sagte der Plan. Es dauerte immer ca. 20sec, bis ich das Laufband auf das entsprechende Tempo von 11,7km/h hochgeklickt hatte. Dann hieß es, die bislang gelaufene Distanz zu merken und 400m zu addieren, um auch nach dieser Strecke wieder runterzuklicken aufs Pausentempo von 6km/h. Ich drückte auch jeweils die Lap-Taste am Garmin, um die exakte Pausenlänge einzuhalten. Machte allerdings statt Trab- nur Gehpausen. Ich fühlte mich sonst ein wenig wackelig auf dem Laufband und musste in den Gehpausen unbedingt einen Schluck trinken, da es doch recht warm und schweißtreibend wurde so indoor.
Die ganze Laufaktion war weniger langweilig als vermutet, denn vor der Nase hatte ich zum einen einen freien Blick nach draußen (obwohl Straße und Wäldchen nicht so ganz spannend waren) und zum anderen einen Blick auf den großen Bildschirm, auf dem der Fitnessstudio-Channel seinen bunten Mix aus Abenteuersportarten und Nachrichten mit Musik unterlegt abspielte.
So verging die Zeit viel schneller als erwartet und schon waren die 12 Intervalle um, und ich lief noch 2km locker aus. Den Puls hatte ich in den Intervallen immerhin auf 193 hochbekommen, also wohl alles richtig gemacht.
Nach dem Absteigen vom Laufband fühlte ich mich sehr wackelig und irgendwie richtig schwindelig auf den Beinen. Doch das verging zum Glück sehr schnell.

Fazit: Zur Not kann ich aufs Laufband ausweichen. Klar, ist es nur ein Ersatz, aber bei eisigen Temperaturen auf alle Fälle die gesündere und plannaheste Alternative zum Draußenlaufen.
Aber eigentlich könnte jetzt auch so langsam der Frühling kommen.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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Ja,

so ähnlich verlief bei mir das letzte Intervalltraining auch - nur bei uns im Keller....

Ich hasse das Laufband, es wird also nur in der allergrößten Not genutzt.... Aber auch ich war überrascht, wie schnell ein Intervalltraining dabei rum ging. Und nebenher musste ich auch "Multi-tasking" sein bzgl. umrechnen und ausrechnen der Distanzen....

Diese Woche werde ich es mir auch noch einmal antun.... und dann hoffe ich, ebenfalls auf "wärmeres" Wetter....

Weiterhin gutes Gelingen bei deinem "neuen" Trainingsplan!

Lieben Laufgruss

Susimusi

sehr lobenswert

- nachgedacht habe ich ja auch schon über Laufband - aber da ich meine Tempoeinheiten ungeplant schon im Januar intensiver als geplant durchgeführt habe, schiebe ich jetzt mein Fettstoffwechseltraining ein. Langsam und lang (auf jeden Fall lang). Is ja auch noch ein bißchen hin bis zum Marathon.

Viel Spaß weiterhin

Gerald

ich stand gestern vor der

ich stand gestern vor der gleichen entscheidung und hab meine 4x2000m tatsächlich draußen durchgeführt. es ging überraschend gut, meine handschuhe waren etwas zu dünn und an windigen stellen war es sehr kalt im gesicht, aber nach 12km gesamtdistanz fühlte ich mich nicht groß durchgefroren. ABER: ich hatte mich ein wenig verlaufen und noch 5km ungeplanten rückweg vor mir...am ende der 17km war mir doch etwas kalt... :)

Fazit: Gesicht besser schützen und bei unter 0 Grad nur bekannte Strecken laufen!

Do sind 16km MRT geplant, die versuch ich auch draußen durchzuführen.

Zum Laufband: Intervalle/Steigerungsläufe gehen noch am ehesten auf den Dingern, sonst kommt schnell Langeweile auf und ich erwische mich dabei die km-Anzeige nicht mehr aus den Augen zu lassen. Manchmal muss man da eben durch!

Du bist sehr diszipliniert

Das seltsame Gefühl nach einer schnellen Laufbandeinlage kenne ich auch. Ich finds lustig, nutze diesen Schwung und renne anschließend zu Hause gleich die Treppen nach oben. Die Beine machen es dann irgendwie automatisch;-) Trinken ist wichtig zwischendurch, es sei denn man läuft vor dem geöffneten Fenster.

Weiter so!!!
Tame:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

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