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Kürzlich habe im Forum nach Küchenquickies gefragt und zwar hier

Als erstes musste Marcus' Ital. Brotsalat ausprobiert werden. Scheint wirklich ein echter Quickie zu sein! Ofen vorheizen und ein Blick auf die Uhr - drei - zwei - eins - los! In Windeseile alle Zutaten zusammengetragen, da gerupft, dort geschnippelt, da gewaschen, dort gewürzt. Einfach zack, zack, zack! Ich hatte schnell zu meinem Tempo gefunden. Zwischenzeit: knapp 10 Minuten! Super, du bist voll im Plan, weiter so, rief ich mir zu!

Nun hieß es Eier pochieren. Sch..., wie geht das?!?!? Ich hatte zwar wohl schon davon gehört, es selbst aber noch nie ausprobiert. Klar, guck' mal unter Google! Mist, der PC war besetzt und außerdem würde das ja von der Zeit abgehen. Das wäre ja gerade so, als würde ich mich während eines Marathons am Dixiklo anstellen! So ging nur eins: Augen zu und durch! Mach's doch einfach so, wie's hier steht, sagte ich mir. Also gut. Topf mit Wasser und Essig aufsetzen. Sch...., wie viel Essig braucht man da? Schnell eine gefühlsmäßig adäquate Menge hineingekippt. No risk, no fun! "Eier in eine Schöpfkelle aufschlagen", hieß es da. Raus mit der Schöpfkelle und angelehnt, so dass ich das Ei ohne große Läpperei hineintreffen konnte. Schnell mit der Gabel das Ei in der Schöpfkelle zu Rührei aufgeschlagen. Mittlerweile siedete das Essigwasser. Jetzt war also der große Moment gekommen. Wenn Marcus sagt "sieden, nicht sprudeln lassen!", ist das eine klare Ansage! Also rein damit!

Hmmm.... Naja, so sollte das wohl nicht aussehen! Es beschlich mich das Gefühl, dass der Begriff "Ei aufschlagen" regional unterschiedlich aufgefasst werden kann! Ach, was soll's! Routine war schon immer ein schlechter Koch! Warum nicht eigene Ideen einbringen? Statt dem Pochieren goss ich die restlichen gerührten Eier über den Ciabatta-Schinkenhaufen. Schnell noch den Salat angerichtet und die Brotmasse zum Cooldown aus dem Ofen geholt.

Nach 18 min. hatte ich lächelnd statt hechelnd das Ziel erreicht, bzw. nach einigen weiteren Minuten, die ich jedoch nicht gestoppt hatte, waren sämtliche Mäuler gesättigt und zufrieden.

Fazit: 18 min. ist eine bestechend gute Zeit, das ist ungefähr so, als würde man einen Marathon in 3:30 laufen! Die B-Note fällt einen Tick ungünstiger aus, weil das Endresultat nicht so aussah, wie es sollte. Doch das ist zweitrangig! Was zählt, ist die Tatsache, dass es allen geschmeckt hat! Der ital. Brotsalat hat sich damit qualifiziert! Vielen Dank für's Rezept, Marcus! Das Pochieren muss ich wohl noch etwas trainieren! ;-)

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Ei, Ei, Ei,...

Also zum Eier pochieren bin ich zu grobmotorisch veranlagt (man sollte eigentlich das rohe Ei unverrührt ins Wasser gleiten lassen, dass sich dann das Weiße um das gelbe schließt) - aber das Rezept klingt ansonsten echt lecker! Und wie auch beim Laufen: die Optik ist zweitrangig, Hauptsache Ziel erreicht!!!

Gruppenduell BORN vs. Ruhr
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos!

Ja, mittlerweile habe ich mich schlau gemacht! ;-)

Hätte ich das nur VORHER getan! ;-)

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born

so geht das mit dem Ei:

Hier bei uns bleibt das Dotter heile. Du ruehrst das kochende Wasser in Schwung, mit nem loeffel zum Beispiel, aber "flott-flott", so dass sich in der Mitte eine Kuhle, ein Wirbel bildet. Ab dann hast du genau sechs und zwei dreiviertel sekunden zeit um das AUFGESCHLAGENE (das heisst hier "von der SCHALE BEFREIT", nicht "gemixte") ei sanft in die Kuhle gleiten zu lassen, wo das ei dann drin festwird. und zwar, im idealfall, bevor die Wasserbewegung stoppt oder zu langsam wird. geht ganz fix, siehste!!!

viele grueesse aus dem land des kochperfektionismus, wo sich uebigends lange Schlangen bilden sobald jemand butterbrote mit Kaese, Mayo und Pommes (????!!!!!!)drauf verkauft.

ei ei zwei

hi mc

diesen brotsalat hat mein mann als bekennender jami-o-fan auch schon angerichtet ,
allerdings hat er sich die pochierten eier gleich geschenkt . mit schlichten fast-hartgekochten geht´s auch .
lass mal hören wenn du die älpler-makronen machst , die sind übrigens noch einfacher
in der planung wenn du die nudeln oder/und kartoffeln am vortag auf vorrat kochst :)

bin sehr gespannt auf weitere folgen der reihe
" mc allein in der küche"
c.

Umrechnungsfaktor ;-))

Hm fein, wieder was gelernt. Nicht nur wie man Eier pochiert, sondern dass es auch einen Umrechnungsfaktor Eier pochieren/Marathonendzeit gibt. 3:30 durch 18 ergibt den Faktor 11,666. Wenn ich die Eier also nur 2 Minuten schneller hinkriege, komme ich auf eine Endzeit von 3:06, supi!! 12 Minuten wäre dann fast schon Weltrekord, gelle?
So, ich muss mal schnell in die Küche-trainieren!! LG Peter

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