Hallo, ich versuch grad mal ein wenig Struktur ins Training zu bekommen.. Problem für mich sind die unterschiedlichen Ziele. Und das ich diesen Winter jede Erkältung mitnehme die mich anspringt und so ständig pausieren muß. :-/

Vielleicht mal was bisher gemacht wurde: In den letzten 1,5 Jahren bin ich 3- 4 mal die Woche 4-8km gelaufen. Ein-, zweimal die Woche zwei Kilometer davon auf Tempo. Recht strukturlos, doch man tastet sich so ran. ;-)

Auf Wettkämpfen lauf ich mit Hund 2 Kilometer auf Zeit, 8 Minuten wäre das Ziel, geschafft hab ichs letztes Jahr in einem von 4 Wettkämpfen. Problem für mich ist morgens hauptsächlich der Kreislauf, meine Leistungsspitze ist nachts nach der Arbeit, doch gut das ist vielleicht auch Gewöhnung.

Im Juli/ August dann mit dem schwülen Wetter ging fast nichts, ganztägig Sterne gesehen, an Laufen nicht zu denken. Im September dacht ich dann ok fang mit ganz ruhigen, längeren Dauerläufen wieder an und guck das Grundausdauer besser wird, dann klappts vielleicht auch mit dem Kreislauf morgens und die Tempoausdauer wird besser/ stabiler.

So hab ich also wieder mit 4-7 km angefangen, in ruhiger 6-7er Pace und nach und nach gesteigert. Ab Mitte Oktober dann auch 1-2 mal die Woche leichte Tempostrecken eingebaut, so mit 5er Pace oder auch mal 4,5- Fahrtenspiel je nach Tagesform.

Nun wollte ich dann ab November kontinuierlich Intervalltraining ins Training einbauen. Also 2 mal die Woche Intervall, beginnend mit 1 Minute in 4,5 er bis 3,5er Pace, 1 Minute locker traben, anfangs 5x, dann 6 und 7 Intervalle und dann wieder 4 Intervalle aber Zeit des intervalls steigern. Ich lauf immer im Gelände da passt mir Zeit besser als Strecken. Und dann 2 ruhige lange Läufe die Woche, anfangs 7-10km, steigernd auf bis zu 15 + x. So der Plan. Begonnen und festgetellt das Intervalle auch nachts Kreislaufschwierigkeiten mit sich bringen aber mich eingefuchst und -so hoffe ich- einen Mittelweg gefunden.

Tja dann Grippe, langsam wieder angefangen, Bronchitis & dumm vom Pferd gefallen Hüfte geprellt, langsam wieder mit lockeren Läufen angefangen, Intervalle wieder von vorne angefangen und nu wieder erkältet. Ich komm so nicht weiter.. das frustriert..

was ich immer laufen kann sind meine Ausdauereinheiten in 6er Peace, das ist kein Problem. Auch nach 2 Wochen Pause trab ich da 7,8,9 und mehr Kilometerchen durch. Für mich ist es wichtig, zumindest auf den kurzen Strecken Tempo/ Belastung zu erhöhen ohne jedesmal Sterne zu sehen..

Ziele dies Jahr: - Mitte April erster Wettkampf 2km auf Zeit mit 2 Hunden also
kurz hintereinander 2x2km auf Zeitziel 8 Minuten, Anfang Mai
auch noch mal und Ende Mai.
- Anfang Juni Halbmarathon (erstmal nur ankommen), Ende Juni
Landesmeisterschaft Hundesport- 2km 2x auf jeden Fall in unter
8 Minuten
- wenn ich das schaffe dann Ende Juli Bundessiegerprüfung
wieder 2 x 2km, um konkurenzfähig zu sein sollte ich dann 7
Minuten laufen oder weniger, aber gut im Zweifelsfall denk
ich hier olympisch ;-)
- Anfang August Trophee Montagne, in den französischen Alpe
(ich bin Flachländer, grins, doch paar Hügel fürs Training
gibts) 11 Rennen in 9 Tagen von 4-8km Etappen alles dabei, 2
Nachtrennen. Auch wieder mit Hund. Da zählt für mich nur der
Spass und ankommen und ja vielleicht nicht letzter werden.

Ja da ich nun mal wieder ausser Gefecht bin, die Frage an euch ob ihr mir helfen könnt dieses Chaos in meinem Kopf bezüglich Trainingsaufbau zu beseitigen.
Ich überleg ein Intervall gegen einen Bergauf/ab Lauf zu tauschen oder soll ich einen der ruhigen Läufe dafür nehmen bzw. kombinieren, bin ich überhaupt richtig beim Aufbau und wie schafft ihr es den Seuchen aus dem Weg zu gehen. :-)

Prinzipiell darf/ kann man ja auch langsam laufen bei Erkältungenaber durch den eh schon miesen Kreislauf geht bei mir jedoch nichts in der Zeit, minimale Anstrengungen führen zum Kreislaufschock. Fühlt sich nicht gut an also lass ichs. grins..

Danke für eure Antworten!!

Bei einer Erkältung sollte

Bei einer Erkältung sollte man gar nicht Laufen und schon gar nicht, wenn man Kreislauf Probleme hat.
Wenn Du ständig Erkältet bist solltest DU versuchen Dein Immunsystem zu stärken. Ich selber nehme zur Zeit Curazink von Stada. Ich neu auf dem Markt.
Bei Deinem Trainingsplan bin ich nicht ganz durchgestiegen. Wiso läufst Du mit Hunden? geht es hier um einen Sport mit Hunden?
Also wie gesagt, erstmal die Erkältung los werden.

Zwischenfrage...

Woher hast du denn die ständigen Kreislaufprobleme? Das stell ich mir als ziemlichen Hemmschuh vor. War das "schon immer" so? Oder hast du irgendeine Grunderkrankung die das verursacht? Ist das schon mal ärztlich abgeklärt worden?

Sorry für die Verwirrung..

Ja also das ganze nennt sich Canicross bzw. Geländelauf im Turnierhundesport, deswegen mit Hunden. ;-)
Du hast einen Bauchgurt um und der Hund ein Zuggeschirr und dann gehts los. Wenn du Glück hast zieht der Hund ordentlich mit, grad bergauf klasse. :-) Macht superviel Spass und es motiveirt wenn man jemanden hat der grinsend vorweg läuft und Hund muß eh bewegt werden.. Es ist also immer ein Motivator da.
Ich lauf aber meist nur 2 Trainingseinheiten mit ziehendem Hund, denn den Unterschied Hund/ nicht Hund merkst du
, sprich es ist für die eigene Kondition wichtig auch mal ohne ziehenden Hund zu laufen. Doch mit sind Wuffs immer; wenn nicht im Geschirr dann freilaufend.

Sieht so aus z.B http://www.wolfdogclub.de/canicross/Eurocanicross/salida.jpg oder so http://www.savoiegrandrevard.com/InfoliveImages/photos_cani_cross.jpg

den Halbmarathon lauf ich ohne Hund, im Juni ist es für diese "lange" Strecke zu warm für den (ziehenden) Hund.

Mit dem Kreislauf war schon immer so, unheimlich niedriger Blutdruck und ein Hemmschuh, ein nerviger ist es echt. *grmmpf*
Wenn mans beim Arzt anspricht kriegt man gesagt das sei besser als zu hoher Blutdruck. Hilft mir zwar nicht aber ok. Hatte sogar mal so den ganzen Tag ein Blutdruckmessgerät dran, mit dem Ergebnis das diese Werte nicht seien können (Aussage des Arztes) und ich das Teil manipuliert hätte. Bevor ich was unüberlegtes tue bin ich dann nie wieder zu dem Arzt gegangen..

Aber Trainingsplan ;-) also aktuell sieht Plan folgendes vor (hab ja erstmal wieder zurück gefahren wegen langen Pausen) wenn ich wieder anfangen kann:

Tag 1: Ausdauer in 7-6 er Pace 40-60 Minuten

Tag 2: Intervalle. Warmlaufen klar und dann 5 x 1e Minute in 4,5 bis 3er Pace max. Dazwischen 1e Minute locker traben. Auslaufen 10-20 Minuten in max 7er Pace.

Tag 3: Ausdauer siehe oben, eher 7er Pace

Tag 4: Intervall siehe Tag 2

Nächste Woche/n halt Ausdauer nach und nach erhöhen auf einmal 70- 90 Minuten und das andere Mal bleibt max. 60 Minuten- wobei hier auch mal ein Tempostück eingebaut werden wird in 5er Pace.

Intervalle werden in der 2. Woche 6 a 1e Minute gelaufen, danach 7 Intervalle.

Nach nun 3 Wochen, Ruhewoche wo nur 3-4 mal 40-60 Minuten locker getrabt wird.

5. Woche Intervallzeit steigern auf 5 Einheiten je 1,5 Minuten (hab schonmal getestet direkt auf 2 zu gehen, das pack ich nicht über alle Intervalle, also langsamer steigern)

6. Woche wieder 6 Wiederholungen

7.Woche 7 Wiederholungen a 1,5 Minuten- und dann wieder Pause, tja und dann hab ich ja auch schon ersten Wettkampf.. wird echt eng durch den Trainingsrückstand..

Kreislauf...

Zu aller erst würde ich persönlich das Kreislaufproblem abklären lassen. Am Ende steckt was ernsthaftes dahinter?
Stärkung der Abwehrstoffe... Obst/Gemüse; viel Vitamin C; der Witterung entsprechend draußen kleiden; vllt auch mal ne Kur bzgl der Abwehrstoffe machen? Blutbild abchecken?
Als nächstes würde ich mir nicht unbedingt zum Ziel nehmen, die 2km in 8 min schaffen zu wollen. Vielleicht läufst du einfach viel zu schnell, dass dein Kreislauf nimmer mitkommt?

Wie auch immer. Ich wünsch dir gute genesung und dass du deine Ziele erreichst. Früher oder später.

Ja, richtig, ist besser als Bluthochdruck.

Ja, richtig, ist besser als Bluthochdruck. Und soweit ich informiert bin, wird zu niedriger Blutdruck auch nicht behandelt - solange er keine Probleme verursacht! Wenn du deswegen ständig schlapp und im Sommer völlig außer Gefecht bist, würde ich aber sagen, das kann so nicht gedacht sein. Zu DEM Arzt würde ich auch nicht mehr gehen - aber zu einem anderen. Vielleicht kann man da was machen und du bist hinterher plötzlich viel leistungsfähiger. Ist natürlich deine Entscheidung.

Leb dein Leben - bevor es zu spät ist.

ich mag keine Docs.. doch..

mmhh.. vielleicht habt ihr Recht, nach der blöden Erfahrung hab ich mich halt nicht mehr "getraut" das so recht anzusprechen beim Doc.
Wenn man das Gefühl hat nicht ernst genommen zu werden ist das mmhh- nicht schön? :-) Hatte dann über Jahre durch viele Umzüge auch keinen Hausarzt. Werd mal sehen das ich die Tage mal vorbei schneie bei meiner jetzigen Hausärztin, die ist eigentlich recht nett. Vielleicht gibts ja eine Wunderspritze und ich lauf ohne Training meine Zeiten. hihi..

lonelysoul falls ich meine 8 Minuten in den Wettkämpfen nicht schaffe geht für mich die Welt nicht unter, so ist es nicht. ;-)
Es ist ein Ziel, ein Ansporn und ansonsten hab ich mit meinem Wuff (es ist ja auch immer ein Teamergebnis) das Beste gegeben und das ist dann auch ok.
Es ist manchmal nur schade weil ich im Training wenn Kreislauf mitmacht und Hund gut läuft, die Zeit/ Geschwindigkeit im Tempolauf oftmals unbewusst laufe ohne an Leistungsgrenze zu gehen und im Wettkampf ja da kommt der Kreislauf nicht mit. seufz..

Was sagt ihr denn generell zum "Plan"- so ok? Hab mich da so ein wenig an 10km Plänen in schnellerer Zeit orientiert und die Ausdauerphasen nur bissl weiter gestaltet, wegen dem HM.
Frage ist halt noch "Bergtraining" - die Ausdauereinheiten sind ja wichtig wegen der Regeneration zwischen Intervallen. Also wird sicher besser sein einmal Intervall einmal Berg und zweimal Ausdauer? oder lieber Intervalle lassen und einmal "Berg"ausdauer (mit dann zwischendrin erhöhtem Puls) und einmal normale Ausdauer? Oder 5. Training einbauen? Wird aber zeitlich eng, grad wenn ich 6 Tage Woche habe.

Niedriger Blutdruck

Also ich hab das "Problem" auch - genau wie meine Mutter. Deswegen bin ich definitiv kein Sommer(lauf)mensch, jetzt im Winter jedoch bemerke ich das seltener. Wir sind jedenfalls Kaffeejunkies, man bildet sich zumindestens ein, dass das was bringt. Ich versuch das dann eher noch mit "stimulierenden" Speisen, vozugsweise der scharfen Sorte, und häufigerem Essen (damit man nicht zusätzlich unterzuckert) abgesehen von regelmäßigem (angeblich blutdruckanregendem) Training. Ich vermeide auch die Situationen, bei denen ich schon schlechte Erfahrungen mit Kreislaufkollapsen gehabt habe - z.B. lange Sitzungen in schlecht gelüfteten Räumen, ICE-Fahrten... Man passt sich eben an. Wenigstens leben wir länger als die Bluthochdruckjogger. ^-^

PS: Interessantes Hobby hast du da, werde ich gleich mal einer Freundin weiterempfehlen.

Mir scheinen deine

Mir scheinen deine Ausdauereinheiten für einen HM zu gering. Da würde ich doch eher auf 2 bis 2 1/2 Stunden langsames Traben hochschrauben. Langsam natürlich und nur so, wie es der Körper erlaubt. Die Umfänge nicht mehr als 10% steigern pro Woche. Es heißt, was du an Kilometern in der Woche läufst, schaffst du auch im Wettkampf. Andererseits wird auch immer gesagt, wer 15km laufen kann, schafft auch den HM. Ich trainier noch für mein Debüt, habe also nur die Sprüche der anderen auf Lager. :-)

Ansonsten habe ich niedrigen Blutdruck, aber nur im Sommer deine Probleme. Da hilft bei mir viel Trinken. Und Gewicht habe ich zugelegt. 10 Kilo, seit dem geht es viel besser.

Ich drück dir die Daumen, dass du es bis zu den Bundesausscheidungen schaffst mit deinem Hund. Ein schönes Ziel.


Komm Schweinehund - wir gehen laufen.

Erst mal ist das echt eine interessante Variante!

Hab ich so noch nie gesehen - man lernt nie aus!

Zum Blutdruck: mein Arzt meint auch "damit wird man 100 Jahre, aber man lebt beschissen". Sein Rezept: Sport treiben. Mit Hitze hab ich auch meine Probleme - da häng ich dann auch mehr tot als lebendig in der Hecke. Aber wenn ich morgens ganz früh laufen geh (oder bei Dir dann eben ganz spät), dann geht auch das. Auch waren die letzten Sommer hier ja nicht so extrem. Radfahren geht meistens und zur Not halt Schwimmbad!

Zum Training: ich finde zweimal Intervalle ziemlich heftig für den Anfang. Würde lieber nur einmal richtig machen und das andere mal ein etwas langsameres Tempo (aber schneller als bei den lockeren Dauerläufen, z.B. 5er -5:30er Pace) länger laufen (Tempodauerlauf). 1 Minute hört sich doch gut an - mach mal. Aber erst wenn Du diese Erkältung los bist.

Und das Problem mit dem Schwindel solltest Du vielleicht auch mal beim Kardiologen klären?

Ähm, für den Halbmarathon solltest Du dann auch einmal pro Woche länger laufen. Aber auch da die Strecke langsam steigern!

Viel Erfolg!

An die Wunderspritze

glaub ich nicht, aber wenn es dir hilft. :-)

Im Sommer, wenn es ganz arg heiß ist, hab ich auch so meine Kreislaufprobs, meist grad so an der unteren Grenze.
Kardiologe wäre sicher ne gute Adresse... wurde schon gesagt.

Ich kann jetzt nur von meinen Erfahrungen ohne Hund sprechen (bin grad in der Marathonvorbereitung):
Lauftraining 4x/Woche, dabei 1x Intervall, der sich in der Distanz steigert, 1x Tempolauf (also Strecken, bei denen ein sich steigerndes Teilstück im geplanten (H)MRT gelaufen wird (allerdings nicht bei den derzeitigen Außentemperaturen) und 1x mittlere Distanz und 1x lange Distanz in (H)MRT + 1 min.
Heißt auf deutsch: 5x800m; 4x1000m; 3x2000m, 2x3000m, 2x4000m, 2x5000m und später noch mal 6x1000m, 4x2000m und 3x3000m als Intervalle.
12/8; 14/8; 17/8; 17/12; 14/10; 17/14... als Tempoläufe mit Teilstück im (H)MRT
Und nicht zu vergessen die immer länger werdenden Läufe für die Grundausdauer bis zu 33km für nen Marathon.
Lieber jede Woche ein paar (man sagt 10% zur Vorwoche) mehr km laufen, in der vierten Woche gleichbleibend und ab Woche 5 wieder steigern.

Du kannst am Ende auch Fahrtspiel einbauen, heißt, dass du individuell je nach Strecke/Profil dein Tempo variierst. Oder Berganläufe... such dir eine Anhöhe, die du jeweils für 1-2min straff hochläufst und langsam trabend bis gehend zurück... gleichbleibende Tempi für vllt max Anstieg... das hilft dir auch. Erweitern kannst du dabei die Zeit oder den Grad der Steigung, je nach Gegend, in der du läufst. Ach ja... wer am Berg trainiert, läuft um so besser flach. :-)

Gut ist auch LaufABC und Schuhwechsel.
Laut Dr Marquardt, der darüber auch einen Plan in der Fitforfun Februar erstellt hat... Einlaufen/LaufABC und Intervalle mit Barfußschuh/Neutralschuh; mittlere Strecke und mittleres Tempo in Lightweightschuh und Longdistance in normalem Trainings/Stabischuh.

Viel Erfolg und vor allem viel Vertrauen in den Arzt deiner Wahl!

mit Wunderspritze..

..wärs ja langweilig, dann könnte es ja jeder. ;-)

vielen lieben Dank für euere Tipps. Also Planänderung in ein Intervalltraining, einmal dann Berglauf- ruhig mit längeren flachen Strecken zum Ein- und auslaufen, einmal Tempo und einmal langer Lauf ganz ruhig. Bekommen wir hin. Vor allem viel Abwechslung das find ich gut.

Und mal Doc besuchen, vielleicht kommt ja doch was raus, was sich beheben lässt. Das Sport hilft halt ich allgemein für einen Mythos bei niedrigem Blutdruck.. grins.. also ich hab eher das Gefühl mit mehr Trainingsstand wird Blutdruck noch niedriger.

Mich wundert etwas die 10% erhöhen Geschichte. Hört sich sinnvoll an, keine Frage da man langsam steigert und das letztendlich schonender und vermutlich langanhaltender ist, doch die Steigerungen in vielen Trainingsplänen sind oft höher oder?
Mal als Annahme ich sag ich lauf aktuell halbe Stunde, 5km- ist ja so ein häufiger Standard- und beschliesse dann HM laufen zu wollen.
Wenn ich wirklich immer um 10% je Woche steiger bin ich nach 8 Wochen (übliche Dauer Trainingspläne) nicht HM fähig.. Weil dann wär ich grob überschlagen bei 10-11km Trainingsleistung. Klar kann man damit HM schaffen wenn man sich durchbeisst, doch ich denk so 15km sollte man im Training mind. laufen können um im Wettkampf gut klar zu kommen oder?

Ach ja für die Interessierten hier mal ein Video von der Trophee in Frankreich. :-)

http://www.dailymotion.com/video/xa90cu_canicross-tdm-2009_sport

Tolle Kulisse und eine Herausforderung für Hund und Mensch allemal. ;-)

10%

Man berichtige mich bitte wenn ich falsch liege, aber so wie ich das immer verstanden habe, beziehen sich die 10% auf die Wochenkilometer. Rechenbeispiel: Angenommen du läufst momentan 4x5 km pro Woche, also 20 km, dürftest du dann ja 2 km draufpacken. Es wäre jetzt unlogisch an alle 4 Läufe jeweils 500m ranzuhängen. Eher würdest du dann die 2 km an einen Lauf, den künftigen langen Lauf, ranhängen und in der folgenden Woche 3x5 und 1x7 laufen. In der danach wieder +10%, beispielsweise gut 9 km als langer Lauf und 3x5. Es lohnt sich natürlich auch, die kurzen Läufe irgendwann etwas zu verlängern. Aber ich hoffe du siehst, so kommst du auf jeden Fall dazu, im Training auch mal 15, 16 km zu machen. Wenn du natürlich merkst, dass deine Knochen oder der Kreislauf mit den Steigerungen nicht klarkommen, musst du vorsichtiger machen, aber normalerweise kann man problemlos jede Woche den langen Lauf um 1-2 km verlängern. Am besten auch mal eine Regenerationswoche einbauen, wo du den langen nicht ganz so lang läufst.
Manch ein Laufguru ist auch der Ansicht, dass auch mehr Steigerung zu verkraften ist, aber ich denke du wirst jetzt erst mal genug damit zu tun haben deinen Kreislauf in Schuss zu kriegen.

10 Prozent

Ah danke Salia! Klar mit den Wochenkilometern ist das logischer. ;-) Na manchmal hat man Brett vor Kopf..

Im Prinzip hab ichs gefühlsmäßig auch immer so gehandhabt, langen Lauf 1-3 Kilometer mehr und das ging auch gut.

Hab die Woche wieder angefangen, erstmal mit Effortiltabletten, da schwärzelts anfangs immer noch bisschen- wenn man ruhig macht, beruhigts sichs aber recht schnell und dann lief es richtig gut.

Dienstag ruhigen 10er Lauf gemacht- sooo schön :-) , Mittwoch wollt ich kurz und schnell aber das Tauwetter und vereiste Wege- also halbe Stunde Hügel auf und ab, ganz ruhig und aufpassend wo ich Füße hinsetze.

Morgen dann wieder und Sonntag nochmal. Waldwege sind aktuell Katastrophe, mal sehen wo ich langtapse.

Lieben Dank nochmal!!

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