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Ich bin heute morgen schön bei uns im Wald gelaufen (Rundkurs 600m - Intervaltraining). Plötzlich standen drei Hundebesitzer mit ihren unangeleinten besten Freunden mitten im Weg. Also erstmal Tempo verlangsamen, dann bis zum Stillstand runterbremsen da sie keine Anstalten machten den Weg freizumachen, versuchen um die Hunde herum zu kommen. Das klappte allerdings nur bedingt. Bei dem Versuch werde ich von einem der Hunde angesprungen und in die Wade gezwickt. (Nein ich wurde nicht verletzt - ich habe mich nur erschreckt) Der Hundebesitzer schreit mich nun an und droht mir Prügel an. Ich verstehe jetzt die Welt nicht mehr. Der Hundebesitzer hat die 70´er schon lange überschritten. Also beherrsche ich mich, körperlich als auch verbal.... nicht das der alte Mann noch tot umfällt und ich irgendwie daran beteiligt bin. Da ich mir immer noch keiner Schuld bewußt bin lasse ich mich auch nicht auf die Schreierei ein, denn der alte Herr ist nicht mehr zu beruhigen. Zwei der drei Hundebesitzer gehen dann mit ihren Fiffis auf Seite und gucken auch ganz schön bedröpelt. Aber der Alte ist stur und zetert immer noch. Nun reicht es mir und ich laufe weiter bevor ich mich noch zu etwas hinreißen lasse (Gruß an die Kinderstube - ich bin nett gebleiben - nicht mal verbal ausfallend geworden). Da es sich um meine Intervalltrainingsstrecke handelt komme ich noch 8 mal an den Hundebesitzern vorbei. Ich glaube der alte Herr hat jetzt so etwas wie Blitze in den Augen und würde den bösen Jogger am liebsten erschießen oder von seinem Hund fressen lassen. Ich glaube ich habe Glück gehabt das er eine kleine Promenadenmischung hatte (Kniehoch) ... hrhrhrhr

In Gedanken ertappte ich mich doch immer wieder bei Erblicken des Hundes an Szenarien wie:
- Den Köter im hohen Bogen in den naheliegenden Teich kicken
- Den Verletzten spielen und den Opa zur Kasse beten
- etc...
(aber nein, siehe oben KINDERSTUBE !)
wie gut das Laufen so entspannend ist...

Das war übrigens das erste Mal, das ich schlechte Erfahrungen mit Hunden, bzw. ihren Besitzern gemacht habe.

Was macht ihr mit solchen Honks?
Was habt ihr für Erfahrungen gesammelt?

wow ich hätte mich nicht

wow ich hätte mich nicht beherschen können glaub ich...also das is echt der hammer, aber hast recht besser ist es ruhig zu bleiben^^

Die A-Löcher halten die Leine fest , die sind nicht angeleint.

Hallo,
die meisten Hundebesitzer sowie auch die Hunde sind in Ordnung. Probleme machen nur wenige Hunde/besitzer. Du hast Super reagiert ich hätte den Opa warscheinlich in den Teich gekickt und nicht den Hund!!! Aber auch bei Läufern Radfahrern Walkern ect. gibt es Idioten! Rücksichtnahme und tolerranz ist leider in der heutigen Gesellschaft kein Pluspunkt.
Also immer locker vom Hocker!

vg
plkkr

Der Opa hat bestimmt gedacht...

..Du rennst da extra lang, nur um ihn zu ärgern. Andere Gedanken haben in den Köpfen solcher Typen wahrscheinlich keinen Platz.
Ich lauf jetzt seit 8 Monaten. Ich hatte beim Joggen noch NIE auch nur ansatzweise ein Problem mit Hunden bzw. deren Besitzern. Ich hoffe natürlich, dass das so bleibt.

BOAH..EY......

...da krieg ich vom Lesen schweissnasse Hände und mein Puls geht in den Drehzahlbegrenzer.
Respekt fürs Ruhiggebliebensein. *VERBEUG*

Ich habe so etwas auch schon mehrfach im Geiste durchgespielt und mir fest vorgenommen, dann, im Falle des Falles, NICHT zu Conan dem Barbaren zu mutieren.
Werde mich dann ebenfalls nach Möglichkeit zurückziehen.

Wenn ich aber in einem Waldgebiet ausserhalb HH´s laufe, dann leihe ich mir - sicherheitshalber - bei meiner 17-jährigen Tochter das Pfefferspray und hab das am Mann.
Ich möchte nämlich nicht mit einem größeren Tier der Gattung diskutieren müssen. Auf jeden Fall fühle ich mich so "sicherer".

P.S.:Wenn ich das hier lese, komm´ich mir vor , wie ein Mädchen. Ich hab aber keinen Hund, hatte nie einen, will auch keinen und will auch nicht spielen. Und ich kenn mich mit den Biestern nicht aus. Die sollen einfach an die Leine und die gehört dann "kurz".

Für mich gibt's nur eins: Leinenzwag!

Ich bin mit hunden aufgewachsen und hatte noch nie Probleme mit ihnen. (Sieht man mal davon ab das uns unser eigener Bernhardiener zwei mal zum Arzt brachte, aber das fällt in die Abteilung selber schuld ...)
Was mir aber seit längerem auffällt ist das immer mehr unerzogene Hunde ohne Leine rumlaufen und die gut ausgebildeten z.B. Jagdhunde sind meist an der Leine. Die müssen gar nicht schnappen oder beissen, das anspringen und nachlaufen, "spielen wollen" nervt schon gewaltig.
Daher gehören für mich
1. Alle Hunde an die Leine, immer. Ausnahmen nur für Such- Rettung- und Jagdhunde. Aber die sind's eh, wenn sie nicht gerade im Einsatz sind...
2. Einen Hundeführerschein für die Halter
3. Oft mal's einen Maulkorb für die Halter!

Und wer keinen großgenugen Garten hat sollte bitte ganz auf einen Hund verzichten, einen Schäferhund kann ich im 8. Stock einer Hochhaussiedlung nicht artgerecht halten.


Uli

Kick off!

Kann ich gut verstehen, der Gedanke kommt mir auch öfters. Allerdings bei Vierbeinern im Hosentaschenformat, welche einem an der endlos Leine, so ca. 1km vom Besitzer entfernt, plötzlich zwischen die Füße wuseln... Aus der Finsternis plötzlich auftauchen.
Einmal in die Flanke.... Aber Nein! Besser nicht...

Was tun wenn es mal eskaliert?

Ich will auch nicht von fremden Hunden angegangen werden, aber die Hundehasser machen da immer ein überflüssig großes Fass dazu auf

90% der Hundehalter sind keine Assos!
Ich mag Hunde. Trotzdem habe ich Respekt vor ihnen und regelmäßig unschöne Begegnungen.
Aber was ist, wenn der Hund dich beißt und der Besitzer Bellt lauter als sein Hund!?

Pack den Wauwau am Hals und sicher Dir die Steuermarke. Wenn der Besitzer unkooperativ ist kannst Du mit der Marke auf jeden Fall den Hund identifizieren um Deine Regressansprüche geltend zu machen. Oft sind die Wuffis nämlich schneller wieder verschwunden als man "Donaudampfschiffahrtkäpitän" gesagt hat. Und dann ab zum Arzt (behandeln lassen)und zur Polizei (Anzeige aufnehmen) und nicht zu vergessen der liebe Anwalt (der kümmert sich um die Klageschrift).

"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein."

Nicht der Hund, der Mensch ist das Übel

Habe drei vierbeinige Laufpartner, die ich immer zur Seite nehme , oder anhalte sobald mir Fussgänger ,Radfahrer , oder Läufer entgegenkommen, leider sehen das viele Hundebesitzer nicht so , muss auch ich zugeben.
Auch ich bin genervt , wenn ich laufe ( mit meinen Viechern) und mir kommen andere Hundebesitzer entgegen , die ihre Hunde einfach auf uns zuschiessen lassen, ich habe mir viel Mühe mit der Erziehung meiner Viecher gemacht und finde es auch Respektlos, wie andere es einfach ignorieren..
Ich renne ja auch nicht auf jeden , mir entgegenkommenden Läufer drauf los, kratze an seinem Bein und hecheln ihm freundlich ins Gesicht! Obwohl...
Mal ne andere Art der Kontaktaufnahme , vielleicht kommts ja gut an;o)
Hätte früher nie gedacht , dass ich mal auf den Hund kommen würde, geschweige denn, das ich mit denen laufen würde, aber es ist toll!
Sie sind ungeheuer motivierend und absolute Pacemaker und, früher bin ich fast nur Asphalt gelaufen und sehr Wettkampforientiert, all das hat sich ein bisschen geändert, ich laufe gerne im Wald und Matsch ( der Hundepfoten zuliebe) , liebe Crossläufe und kann als Frau , auch in der Dunkelheit , hier aufm Land umherrennen ohne Angst!

Also, Hunde für die Läufer;o))

Gratulation

Jade 13
zu deinen hammerharten Nerven und deiner Beherrschung, ich wäre bestimmt verbal geplatzt.

Gestern bin ich auch zwei Damen mit ihren 4 Terrier-Kläffern beim joggen begegnet. Einer ohne Leine und schon ging das geknurre und gekläffe los. Bin ja auch mit Hund unterwegs (immer angeleint) und da meinte die eine laufen sie schnell vorbei. Witzig wenn man bedenkt das die eine nach links und die andere nach rechts ausgewichen ist und mir nur die Eispiste überblieb. Die Damen standen auf den eisfreien Stellen. Meine Süsse Hündin die grundsätzliche alle Hunde und Menschen mag musste ich dann ja auch noch ein bisserl ziehen, weil sie war nicht beeindruckt vom Krach und wollte zu den Hunden. Aber ich sage das ist akustische Körperverletzung. Eigentlich wollte ich nichts sagen weil ich mich nicht ärgern lassen wollte, aber als ich vorbeigeschlittert war konnte ich mir´s dann doch nicht verkneifen und hab zum meinem Hund gesagt, was waren das für blöde Hühner.

Du hast mir auf jedem Fall die bessere Erziehung voraus.

Gruß Jade 13

guck immer an das obere ende

guck immer an das obere ende der leine, der hund ist immer ein produkt seiner erziehung, wenn der mensch nett aussieht oder souverän wirkt , mach dir keine sorgen, wirkt der mensch eher unsympatisch oder gar aggresiv, mach n bogen drum...
ich hatte mal nachts (betrunken) ne begegnung mit einem so genannten "kampfhund" (ich weise drauf hin das ich selber so einen hund besitze und von diesem wort distanz nehmen möchte, weil totaler unsinn). jedenfalls kam der mir ohne leine entgegengerannt und knurrte und zeigte zähne.
zum glück kenn ich mich da wenig aus: also stehen geblieben und nicht weiterbewegt,als mich der hund, und das war wirklich n brocken ich schätze an die 50 kilo, stoppte und die interesse an mir verlor, kamen auch die besitzer.
die haben ganz schön blöd geguckt als ich die zu sau gemacht hab^^..also für sowas hab ich echt kein verständnis!

Verständnis fehlt oft auf beiden Seiten

Hallo zusammen!

Ich bin gerade auf Eure Thema gestoßen und muss sagen, dass ich noch nie Probleme mit Hunden hatte. Ich laufe jetzt seit mehreren Jahren.

Vorweg noch: ich hab selbst keinen Hund, bin aber regelmäßig mit sog. "Problemhunden" aus dem Tierheim gassi gegangen und hab dabei auch Einiges von einer Hundetrainerin gelernt, was das Verhalten in solchen Situationen angeht und wie man die Körpersprache des Hundes liest. Es ist erstaunlich, aber man kann dadurch sein Verhalten wirklich vorhersehen.

Die Tiere können für ihr Verhalten nichts, das ist meist instinktiv. Würdet ihr nicht auch mosern, wenn jemand, viermal so groß wie ihr selbst, keuchend und stampfend auf euch zugerannt kommt und ihr keine Ausweichmöglichkeit seht? Stellt euch das nur mal vor.

Natürlich liegt es in erster Linie an den Besitzern, die Situation zu entschärfen. Wenn sie das nicht gelernt haben, bleibt es wieder an uns Läufern hängen. Das gilt für freilaufende Hunde, aber auch für solche an der Leine.

Um also künftig Konfrontationen zu vermeiden, hier ein paar Tipps, die euch vielleicht helfen könnten:

- Wenn ihr Hunde seht (Leine oder nicht), beobachtet sie genau und lauft lieber einen Schritt langsamer. Beschäftigen sie sich mit anderen Dingen ist meist alles ok. Mustern sie euch, ist Vorsicht geboten.

- Dann hilft oft einfach wegschauen und das Tier nur aus den Augenwinkeln beobachten. Das signalisiert dem Hund, dass ihr nichts von ihm wollt. Auch gähnen oder mit der Zunge über die Oberlippe lecken hilft. (Hört sich doof an, ist aber wahr.)

- Grundsätzlich gilt auch: macht einen Bogen um den Hund, sofern der Platz da ist. Auch Hunde gehen sich meist einfach aus dem Weg. Zur Not muss man eben mal in die Pampa.

Das alles hilft natürlich nur in begrenztem Maße und nur gegenüber den Hunden. Bei keifenden Besitzern hilft nur: auf die Zunge beißen und weiter. Diskutieren verschlechtert nur den Kilometerschnitt. Respekt auch an dieser Stelle an alle, die das schaffen. Da ich das Problem noch nie hatte, weiß ich nicht, wie ich reagieren würde.

Ich hoffe, dass euch die kleinen Ratschläge weiterhelfen können, wenn ihr wieder mal einem Vierbeiner begegnet.

LG Olli

Einen großen

gut abgerichteten Hund anschaffen plus eine gute Tierhalterhaftpflicht. Den Großen ableinen und mit einem leisen "Fress" Ihn auf die Trethupe loslassen. Mit einem freundlichen " der wollte doch nur spielen " oder " eigentlich hatte er doch schon gefrühstückt " die Adresse Deiner Hapftplichtversicherung überreichen. Meistens ist der Tierhalter mit der Lebensrettung seiner Töle beschäftigt und kann Dich dann eh nicht mehr anbrüllen. Sollte es doch machen, kann man seinem Hund relativ einfach beibringen auf ein kurzes Zeichen die Zähne zu fletschen und zu knurren. Das sollte den Choleriker dann endgültig zum Schweigen bringen....

;-)

Adieda
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

Alte Männer und Hunde

Hi! :-)
Ich hatte GENAU das gleiche Szenario an meiner mittäglichen Laufstrecke - nur das es EIN Hundebesitzer war, mit einem Hund. Ist etwa 3 Jahre her. Bei dem Hunde handelte es sich um einen freilaufenden Dackel. Als ich vorbei lief, entwickelte das "Wollknäuel" seinen Jagdtrieb und zwicke mich hinten ins Bein, erwischte die Laufhose, jaulte dann laut auf, weil ich das Tier im Genick erwischte, (glaube es war das Halsband). Dann schleuderte ich das (jaulende) Tier gut 10 m weit in den den See. Opa war außer sich, offensichtlich glaubte er, ICH hätte seinen lieben Wuffi gebissen, und deswegen müsse er MICH jetzt anmachen. Im Gegensatz zu Dir, bin ICH laut geworden, hab dem Opa "was von Leinenzwang im Naturschutzgebiet" erzählt, und habe ihm ein "Date" bei meinen Kollegen versprochen - obwohl ich kein Polizist bin (OK - hab ich halt ne bisschen gelogen). Es handelt sich nämlich um eine "sehr beliebte Trainingsstecke" der Polizeischule hier. Daraufhin "rettete" Opi seinen Dackel und haute ziemlich schnell ab ....

Da ich fast immer alleine laufe, habe ich IMMER Pfefferspray mit! Immer! Seit diesem Erlebnis, nehme ich bei jedem Hund, den ich sehe, VORHER das Pfefferspray in die Hand! Du glaubst nicht, wieviele Hundebesitzer nach Ihrem Hund rufen, damit selbiger Platz nimmt! *schmunzel* Bei einigen Hundebesitzern hat man fast das Gefühl, die fallen in Panik! Soll mir aber nur recht sein! Ich für meinen Fall setze auf jeden Fall Pfefferspray ein, sobald ein Hund "freudestrahlend" mit "fletschenden" Zähnen auf mich zu läuft!

Ich habe absolut nichts gegen Hunde. Aber Hundebesitzer die mit Ihren "Tölen" nicht fertig werden, oder sich über die Rasse profitieren wollen .... Nee Danke!

Zum Glück habe ich es noch nicht einsetzen müssen - ABER ICH würde es sofort machen - wenn ich angegriffen werde!

Cruiser-Marathon
:-)

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