Es sollte so etwas wie ein Training mit meiner Enkelin sein.
Warmmachen, loslaufen, ging ja auch recht gut bis nach ca 300 m das Drama begann. Tiefschnee und dicke Eisplatten, also: umkehren.
Eine andere Strecke, wenig befahren, normaler Weise. Auch hier Schneematsch, riesige Pfützen, pechschwarz vom Schlamm. Müssen wir durch. Nach ein paar Metern: Auto. Zünftiges Tempo, wir hängen am Straßenrand , eine Wasserfotäne, wir tauchen unter in der schwarzen Brühe. Dreck aus dem Gesicht gewischt, freie Sicht, weiter. Ca. 10 m gelaufen: Auto. Es spritzt, es klatscht, w.o. Noch ein paar Versuche, dann hatten wir die Nase voll. Wir rennen zum Fahrradweg. Der hat eine lange, fiese Steigung, nichts für Anfänger, eigentlich. Ein paar Gehpausen mehr als geplant, aber durch das srändig abstoppen müssen und teilweise stehen bleiben müssen sind wir nun doch sehr ausgekühlt. Von oben wurden wir zusätzlich, für den Fall, dass uns das Wasser von der Straße nicht reichte, ordentlich eingeweicht. Mein vierbeinige Lehmkugel rannte tapfer mit, aber einen Besuch bei meiner Tochter mußte ich verschwieben, wegen Verschlammungsgefahr der Wohnung.
Gestern war ich dann ein mehr als gefrusteter Feti, das kann ich Euch versichern.
Kurz gefasst: Schnauze voll.

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