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Die Woche 3 im Natural-Running-Trainingsplan für den Hamburg-Marathon habe ich erfolgreich absolviert. Alle Trainingseinheiten waren machbar, wenn auch zum Teil sehr anstrengend. Insbesondere der 12km-Tempolauf in 5:45er Pace hatte es in sich. Die letzten 3km hatte ich zu kämpfen. Genau in der Nacht zuvor war der erste Schnee dieses Winters gefallen, auch dies kam als kleines Erschwernis hinzu. Und in diesem Tempo und sogar noch etwas schneller kann ich am Planende 42,195km durchlaufen? Unvorstellbar.

Ansonsten kann ich mich zu den Dehnübungen nicht motivieren.
Habt ihr da ein paar Erklärungen, die mich von der Sinnhaftigkeit des Dehnens überzeugen können? Rumpfstabi, Laufkraft, LaufABC - all das finde ich einleuchtend, nur Dehnen tu ich irgendwie nicht gern. Hilft mir das Dehnen schneller zu laufen? Hilft es mir gesund zu bleiben?

Mitte der letzten Woche war ich zum "Service für die Füße". Ich hatte beim Manualtherapeuten meines Vertrauens wegen der Fußschmerzen der Woche davor einen Termin gemacht. Die waren nun zwar nahezu komplett wieder verschunden, aber der Termin stand. Und irgendwie war ich abergläubisch und wollte ihn nicht absagen, da ich Angst hatte, dass genau am Tag danach bestimmt wieder Schmerzen einsetzen würden. Schon ein bisschen verrückt, oder?
Ich schilderte dem Therapeuten meine Probleme der Vorwoche und er behandelte mich nach der Methode des Fasziendistorsionsmodells. Ich hatte, wie erwartet, Triggerbänder und die Behandlung derselben tut schon ganz schön weh. Es beugt aber vor, dass erneut die gleichen Beschwerden wieder auftreten. Und dann wurden beide Füße und Unterschenkel und Kniegelenke komplett durchbehandelt. Es fühlte sich an, als wenn alles, was irgendwie verklebt sein könnte, gelöst wurde. Danach fühlten sich meine Laufwerkzeuge wie neu an. Das war eine sehr gute Investition in meine Gesundheit, denke ich.

Auf geht es nun zur Woche 4. Diese ist fast eine Ruhewoche, gelaufen wird nur 2x langsam, einmal 10km, einmal 15km. Bei der sibirischen Kälte da draußen eigentlich ganz angenehm. Dazu kommen noch eine Radeinheit und die üblichen "Turnelemente", na ja, und halt das Dehnen.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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Nebenbei!

Ich dehne mich eigentlich nie so richtig "ausdruecklich", sondern immer nur so nebenbei.
-Immer wenn ich eine Treppe hinaufgehe: Waden
-Immer wenn ich mich beuge um etwas vom Boden aufzuheben: Beinrueckseiten, Wirbelsaeule lang werden lassen
-Immer wenn ich zu Hause etwas nachlese: setze ich mich auf den Fussboden, Fussohlen zusammen, fuer die Adduktoren
-Immer wenn ich im Hoersaal sitze und neben mir noch frei ist: Dehnuebungen fuer die Glutes
- Immer wenn ich in der Dunkelkammer darauf warte dass mein Film entwickelt ist: Ausfallschritte und all das andre wo man keine Zuschauer zu braucht.

So ein Dehnen ist so wohltuend wie das morgendliche Raekeln. Das machst Du doch auch, oder?

cour-i-euse

Schneller laufen? Nö. Gesund bleiben? Hm, vielleicht.

Zumindest kriege ich immer, wenn ich ein paar Wochen mit dem Dehnen schlampe, Probleme mit manchen Muskeln. Wenn ich gar den Piriformis nicht dehne, klemmt der mir scheinbar einen Nerv ab, was zu Krämpfen im Tibialis anterior führt. Klingt komisch, is aber so, bei mir zumindest. Und ich meine, dass die Muskeln nach der Belastung schneller wieder locker sind wenn ich dehne.
Könnte jetzt sagen, probiers doch aus und schau ob du einen Unterschied bemerkst. Aber nee! Sei froh wenn du nicht drauf angewiesen bist. ;-) Jan Frodeno machts glaube ich auch kaum. Wenns für ihn einen Vorteil hätte, würde er es sicher tun.

Morgendliches Rekeln

Habe mal bewusst drauf geachtet: ich strecke die Beine in die Länge und das war es eigentlich schon.
Nebenbei Dehnen ist aber ein sinnvoller Vorschlag. Mal sehen, wie ich das umgesetzt bekomme.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

So ähnlich ....

mache ich es auch. :o)
Dieses elendig lange Dehnen von bis zu 30 Sekunden schaffe ich meistens auch nicht, aber zwischendurch mal Bewegungen zu machen, die mal alles etwas langziehen und die ich sonst nicht mache, bringt mir schon was.
Irgendwas ist doch immer verspannt und wenn danach die Gelenke freier sind, fühlt es sich besser an.
Ohne die Treppenübung bekomme ich nach einer Zeit fast immer irgendwelche Fußprobleme.
Die seitlichen Dehnübungen der langen Außenbänder verhindern bei mir Knie und Hüftschmerzen genauso, wie das Dehnen der Oberschenkelmuskulatur mit gleichzeitigem Strecken der Hüfte nach vorn.
Damit halte ich meine Muskulatur locker. Was nützen mir viele starke Muskeln, wenn die nicht locker sind und evtl. ungleichmäßig an den Bändern und Gelenken ziehen.

Lieben Gruß Carla

Würde es der Plan nicht vorgeben,

tät ich es nicht. Aber so ist im Hinterkopf der Zweifel, dass ich, wenn ich nicht dehne, das Planziel auch nicht erreichen kann.
Allerdings leuchtet mir nicht ein, warum das so sein sollte.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

weglassen

wenn Du nicht weißt wofür ;-)
Ich bekomme wieder "Knie", wenn ich meine seitliche Beinmuskulatur nicht dehne.
Mir wäre ein langer "Leidensweg" erspart geblieben, wenn der Doc mir diesbezüglich Infos gegeben hätte. Aber statt dessen bekomme ich ein teures MRT. Meine persönliche "Therapie" habe ich mir selbst zusammengestellt. Nicht zu vergessen die wertvollen Tipps (Ackerschachtel) von "meiner Lieblings-jogmapärztin" ;-)))
Danke nochmal.

So und jetzt ab zum dehnen, Frau Doktor!!

LG, KS

Ich habe von SWaBS den Tipp

für ein Buch/DVD bekommen und dort wird auch jeder Muskel den man trainiert auch anschließend gedehnt, soll einen Kraftzuwachs bringen...

dann schreib doch ma den Titel

dann dehn ich mich auch mal wieder--ich tus nämlich nur, wenn ich Beschwerden habe und das ist eigentlich zu spät.

Act like a horse. Be dumb. Just run.

Dehnen ist bestimmt nicht schlecht,

glaube aber, dass zu wenig besser ist, als zuviel! Morgendliches Rekeln find ich super, mach ich fast immer. Es macht auch irgendwie gute Laune,

findet Tame:-)

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