hallo zusammen,

habe im netz eine ausschreibung für 'nen absolut interessanten mannschaftsduathlon rund um dresden gefunden!
wenn ich den modus hier richtig verstehe, dann steht bei diesem wettkampf der team-gedanke und der spaß im fordergrund.
jetzt will ich also bei der veranstaltung starten und der dresdner laufszene zeigen wo's langgeht. dafür bastel ich mir mein ambitioniertes team zusammen.
meine überlegung ist nun, welche taktik ist ideal für diesen speziellen wettkampf?
konkret:
wie gestaltet man im team die wechsel der läufer, gerade im cross und bei dem bergigen höhenprofil, um insgesamt schnell zu sein
(das siegerteam hat im letzten jahr 6h 16min für die 100km-strecke gebraucht)?
was für räder nimmt man am günstigsten (rennrad, mtb, crosser, tourenrad, ...)?
wie verpflegt man sich unterwegs (rucksack - behinderung, satteltasche, lenkertasche??), oder verlässt man sich nur auf die versorgungspunkte?

ist von euch schoneinmal jemand gestartet und kann mir tipps geben, wie ich beim 100km-duathlon ... rund um dresden mit meinem team aufs podest laufe?
danke für eure hilfe. ich hoffe ihr macht mir keine konkurrenz ;-)

100km-Duathlon: Teamstart

Genau, du hast völlig recht, dieser Mannschaftsduathlon macht gigantisch Spaß, ist aber trotzdem wegen der anspruchsvollen Strecke (cross und hm) eine Herausforderung (wenn man wie du ehrgeizig startet - Genießer machen sich dabei einfach keinen Stress)! Hab' das Banner auf der Homepage gefunden, cool gemacht.

Man darf die Anstrengung, auf dem Rad dem Läufer zu folgen, nicht unterschätzen - an nem 10%-Anstieg oder im Matsch ist das nicht erholsam. Da verliert ein mäßiger Radfahrer schonmal den Anschluss an einen guten Läufer und plötzlich ist das Team nicht mehr vollzählig und kämpft zu viert weiter.
Deine Frage nach der optimalen Wechselstrategie ist ein heißes Thema. Dazu hat hier sicher jemand einige gute Gedanken oder Hinweise.

bestimmt!

Ein guter Ort, um antworten zu finden, wäre bestimmt das Duathlon-Unterforum.
Nur so 'ne Idee…

Viel Erfolg bei Deiner Unternehmung

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 36. Fockeberglauf am 07. März 10 Uhr)

Und los gehts

Wir sind schon voll in unser Training eingestiegen und werden uns wohl auf eine Kurzwechselstrategie einstellen. Trotz deiner Hinweise (Challenger) zu den Steigungen und dem Match denke ich das man auf dem Fahrrad genug Zeit hat das Blut wieder mit Sauerstoff anzureichern um dann wieder voll loszuballern. Hab bei GPSies mal des Höhenprofil überschlagen und bin auf ca. 1000m gekommen. Im Mittel sind das 1% Steigung. Das klingt schon gar nicht mehr so grausam.

Hat jemand Erfahrungen wie schnell die Leistungskurve abfällt wenn man sehr oft das Maximum leisten muss? Pausen sind so 10-20 min.

(=

Für Teams mit Biß 100km-Duathlon

??? Wechseltaktik Mannschaftsduathlon ???

@ neptuntriton: du hast nen kleinen Denkfehler: 1000 Hm auf nem 100km RUNDKURS (Start = Ziel) macht im Schnitt 2 % Gefälle! Habe deine Duathlonstrecke auf GPSies gefunden, da fehlen aber noch 10 km? Stimmt da was ni? Auf jeden Fall sieht das Höhenprofil respekteinflößend aus.

Wechseltaktik Mannschaftsduathlon
@ alle: Was ist die günstigste (schnellste) Wechselstrategie bei nem Mannschaftsduathlon mit geschlossen Teams? D.h. die 4 Sportler (A, B, C, D) auf dem Rad begleiten den einen Läufer (E) auf dessen Laufstrecke, danach lässt sich der Läufer (E) von nem Radfahrer (A) auswechseln und übernimmt dessen Rad. Das Team kämpft nach dem Wechsel möglichst schnell mit Läufer (A) und Radfahrer (B, C, D, E) weiter. usw bis ins Ziel. Die Geschwindigkeit des Teams ist also vor allem durch das Lauftempo beschränkt. Jeder der 5 Sportler eines Teams muss von der 100km-Wettkampfstrecke insgesamt 20 km laufen und 80 km radeln. Die einzelnen Teilstrecken sind dabei nicht vorgegeben. D.h. je kleiner die Teilstrecke, desto öfter wird gewechselt.

Grenzfallbetrachtung:
jeder der Läufer rennt seine 20 km am Stück, das Lauftempo orientiert sich am 1/2-Marathontempo der Sportler. Bei 4:10/km macht das eine Dauer von 7:00 h für die 100 km.
Nachteil: zu langsam, nach dem Laufen kaum noch fähig bergan zu fahren und den Läufer zu unterstützen.
Vorteil: Die Anzahl der Wechsel ist minimal (genau 4 mal Wechseln auf der Strecke).

jeder der Läufer rennt nur 500 m (und das 40 mal) knapp an der anaeroben Schwelle. Bei 3:15/km ergibt sich eine Dauer von knapp 5:30 h für die 100km-Strecke.
Nachteil: häufige Wechsel (199), kurze Erholungsphasen auf Rad, Gefahr Einbruch,
Vorteil: hohes Tempo

Was denkt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr schon gemacht? Könnt ihr uns n paar Tipps geben?

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