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So, was habe ich bisher übers laufen in New Hampshire gelernt:

1. Wenn du nicht nach Schokolade riechst hast du vergessen dich mit Cacaobutter einzucremen und innerhalb der nächsten zwei Minuten wird deine Haut überall reißen wo ein Windchen sie erreichen kann.

2. Wenn du mit Mütze, Schal und Handshcuhen laufen musst ist es einfach zu kalt um joggen zu gehen weil deine Lungen sich zu tode frieren und du die nächsten zwei tage klingst als würdest du seit 30 jahren Kette rauchen, selbst wenn du erst 21 bist…

3. Zieh dich lieber zu kalt an als zu warm, sonst fängs tdu auf halber Strecke an dich zu entpellen und schleifst ein Banner an Shirt´s, Mützen und Schals hinter dir her…

4. Hügel sind doof!!!

So, ich bin also heute morgen aufgewacht, blicke aus meinem Fenster und sehe strahlend blauen Himmel, Sonnenstrahlen und (ich bin ganz ganz sicher) Tautropfen vom Dach fallen. Ich also grade wieder ins laufen verleibt, sozusagen noch im Honeymoon springe aus dem Bett, rein in Laufhose, und T-Shirt , hoch die Treppe und (brav eingebuttert) mit einem galanten, frischgelernten Ballerinasprung raus aus der Tür… Und nicht ganz so galant wieder rein in die Tür weil wegen schockgefroren.

Aber so schnell geb ich ja nicht auf, nein. Also Treppe runter, in die Laufjacke und schnell noch die Kamera eingesteckt um letzte Bilder vom Schnee zu machen, weil is ja Tauwetter…

Also wieder raus, diesmal nicht Ballerinamäßig weil leicht frustriert, und losgelaufen. Immernoch ganz schön kalt aber ich dachte mir, ich kann mich ja warmlaufen. Ging auch fast ganz prima bis nach den ersten 300 metern der Wind kam. Beide Lungenflügel augenblicklich zu Eisbeuteln gefroren (ich glaube der linke war sogar etwas flinker) und Franziska auf den Boden geworfen weil 1. Ihre Oberschenkel nicht ganz auf kalt-kalt-kalt eingestellt waren und 2. Der Baum schräg gegenüber beschlossen hat die letzten Eisverlagerungen loszulassen und der Wind (in teamwork mit dme Baum) mir diese ins Gesicht gepfeffert hat.

Jetzt sitze ich also zu Hause mit leicht blutiger Wange und Stirn (blödes Wind-Baum-Team) und völlig gefrustet weil New hampshire imemrnoch aussieht wie das Laufparadies, aber eigentlich ja nur der kleine Bruder von Alaska ist.

Und nebenbei, minus 3 grad ist wirklich nicht so kalt, nur dieser blöde Wind. Mist mist mist.

Und meine Tautropfen haben sich als Eisklümpchen entpuppt.

Und Mittwoch solls schneien, soviel zum Thema Tauwetter…

Und… Hügel sind doof!!!

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hey

das ist witzig,
lass den kopp nich hängen, denn sind sie zu stark bist du zu ...
es gibt kein verkehrtes wetter, nur verkehrte ...
wer losläuft hat das ziel schon erreicht.
gruß
anja

"Einszweidrei, im Sauseschritt // läuft die Zeit, wir laufen mit." Wilhelm Busch

Wer ist stärker?

New Hampshire oder Du?
Gegen kalten Wind und Frostlunge hilft es, einen dünnen Buff über die Nase zu ziehen und immer schön durch die Nase atmen wenns kalt ist. Die Mütze anlassen, den Schal aber zu Hause lassen (da am Hals ist ja jetzt der Buff), die Handschuhe stecktst Du nach 2 km in die Jackentaschen oder den Hosenbund.
Und den Berg machste Dir besser zum Freund - aber gute Freundschaften brauchen Zeit! Immer schön langsam!!! Alternative dazu hast Du keine, denn wegräumen wird ihn wohl keiner.
Alles Gute, Du wirst es schaffen!

Haha danke!!! Ich geb

Haha danke!!! Ich geb ntürlich nicht auf, morgen geht´s los, auf ein neues!!!

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