Guten Abend Zusammen!

laufe schon seit mehreren Jahren und hatte noch nie laufbedingte Probleme.
Seit Mitte letzten Jahres ist mein wöchentliches Pensum auf 50 -60 km angestiegen.

Da ich mich für meinen ersten Halbmarathon angemeldet habe und übernächste Woche
mit meinem speziellen Wettkampftraining beginnen werde, bin ich letzen Sonntag
20 km gelaufen. Beginnend mit einer 5:55 pace habe ich das Tempo ständig gesteigert
nach 10 km bin ich den Rest dann in einer Pace von 5:05 bis 4:55 gelaufen. Bis auf einen etwas stärkeren Muskelkater hatte ich jedoch keine Probleme

Als ich Mittwoch Abend einen Lauf über 10 km in Jogging-Tempo (5:55) absolviert habe lief es gut bis ich nach ca. 4 km Schmerzen in die Waden bekam hauptsächlich
rechts. 2 Gehpausen änderten nichts daran. Die Waden waren völlig dicht, was mich
dazu gezwungen hat den gesamten Weg zurück zu gehen.

Ich hoffe das es sich nur um eine Überbeanspruchung handelt. Hat jemand von euch
Erfahrung mit sowas? Wie lange sollte ich pausieren?
Sollte ich vielleicht lieber bis übernächste Woche die Füsse still halten?
Wenn man erst mal ein gewisses Wochenpensum hat fällt es einem schwer gar nichts
mehr zu machen

Vielen Dank für eure Ratschlägen

MFG

Edit:

Laufe normalerweise jeden Sonntag 18-20 km jedoch mit einer 6:00 Pace ohne Probleme.

Hatte ich auch

Hatte vor kurzem das gleiche Problem. Habe es mit Magnesiumtabletten, Kompressionsstrümpfen und ein paar lockeren kurzen Läufen super in den Griff bekommen und spüre seit dem nichts mehr.

Zur Ergänzung:Wenn ich die

Zur Ergänzung:

Wenn ich die Wadenmuskulatur mit nach hinten gestrecktem Bein dehne habe ich keine
Schmerzen.
Wenn ich aber beide Füsse nebeneinander stelle und die Knie langsam nach vorne und unten bewege spüre ich einen stechenden Schmerz in der rechten Wade.

oha...

Hallo!

Ich hatte vergangenes Jahr ähnliche Probleme. Zwar bin ich "nur" max. 12 km am Stück gelaufen und das 3 x die Woche, aber nach einem 10-km-Volkslauf bei 32° C und nur auf Asphalt ging am nächsten Tag nix mehr. Beim Laufen merkte ich schon, dass beide Waden verkrampften, aber ohne richtige Schmerzen. Am nächsten Tag konnte ich kaum gehen, ab und an schlugen mir die Beine vor Schmerzen weg. Das hatte ich vor diesem Volkslauf auch schon ab und an, aber immer nur in sehr abgeschwächter Form. Nach diesem Volkslauf war ich dann echt besorgt. Ich dehne immer vor und nach dem Laufen und die Schuhe waren nicht wirklich neu (6 Monate). Keine Ahnung, was los war. Also zum Orthopäden.

...

Ganz ehrlich?

Bis heute weiß ich nicht, was es war. Der Arzt riet mir, das einfach zu ignorieren und weiter zu laufen, ich würde schon nicht daran sterben (O-Ton!). Magnesium half nicht, Venencreme und Stützstrümpfe (vom Arzt verschrieben) halfen nicht etc. Das einzige, was geholfen hat war: NICHT mehr laufen! Und zwar ca. 3 Monate gar nicht mehr. Dann wieder lansam mit 3,5 km anfangen.

Bitter, aber so war es bei mir.

Ich hoffe, dass Du einfach nur eine Verkrampfung hast und alles schneller wieder gut wird!!!!!!!

also ich tippte darauf, das

also ich tippte darauf, das du deine 20 km zu dolle angegangen bist. daran war die gute Achilis und die Wade noch nicht gewöhnt. Als ich vor 10 Jahre mal eben zum Training die 20 km gerannt bin, hatte ich danach ähnliche Probleme. Konnte dann Tagelang nicht mehr richtig Treppen steigen!

Da deine Ziele schon abitonierter sind würde ich dir empfehlen deinen langen Lauf am Wochende mit einer langsameren Pace zu laufen, dabei geht es nicht darum die Dinger gut zu laufen, sondern stand festigkeit für die Distanzen aufzubauen und dabei kommt es fast nicht auf das Tempo an. Du solltest auch nicht so wie du geschrieben hast immer die selbe Distanz nehmen, steigere die doch einfach mal jede Woche um max. 10 % der Kilometer oder Zeit.

Trainierst du nach Trainingsplan oder machst du so nach freiem Motto einfach mal los?

wenn du deine HFmax kennst kannst du nach dieser trainieren. Hier mal die Erklärung der HF-Limits http://www.runnersworld.de/training/trainingsplan_halbmarathon_unter_1_30_stunden.83595.htm
übrigens nach dem Plan in unter 1:30 h baue ich meinen Plan auf, nur das meiner noch verschärfter daher kommt um meinem läuferischem Anspruch genüge zu tun. guck dich da ruhig mal um.

Ich laufe auch genauso viele Wochenkilometer wie du aber ich trainiere an 6/5 Tagen die Woche und mit jeweils einer anderen Einheit...

Grüße
Sven

Wadenprobleme

Hi,

wenn Deine Wadenmuskulatur beim Laufen stark belastet wird, dann wird das wahrscheinlich daran liegen, dass Du Dich beim Laufen mit dem jeweils hinten stehenden Bein zu stark abdrückst. Denn dann wird die Wadenmuskulatur beansprucht. Wenn diese irgendwann zu stark ermüdet, dann geht die Belastung direkt über die Achilles Sehne und es kommt zu ersthaften Problemen.

Daher versuch einfach, sobald der Fuss auf dem Boden landet ihn sofort wieder hochzureissen (in dem Du den Oberschenkel hochziehst). Denk beim Laufen daran, Dich nicht hinten abzudrücken um vorwärts zu kommen. Einfach leicht nach vorne lehnen und Du bekommst die gleiche Vorwärtsbewegung - nur effizienter.

Ein gutes Buch, dass ich empfehle ist das von Danny Abshire "Natural Running". Oder geh mal auf die Webseite von www.newtonrunning.com und schau Dir mal dort ein paar Laufvideos an. Das wird Dir auch helfen.

Schöne Grüße,
Thomas

Wadenschmerzen

investiere einfach auf rezept oder privat in einen guten physiotherapeuten deiner wahl. der streicht und massiert dir so effektiv jeden krisel/knoten oder sonst was aus deiner muskulatur, da kannst du magnesium und kompressionsstrümpfe vergessen.ich hatte auch schon ähnliche probleme und schwöre auf einen guten physiotherapeuten
lg von suchtprinter

wenn du

jeden Sonntag diese Distanz mit einer ähnlichen Pace läufst, dürfte es keine Überbeanspruchung sein, nur weil du einmal etwas schneller rennst. Eher eine Zerrung, weil du mal falsch aufgekommen bist, o.ä. Abwarten, Pausieren, neu probieren. Wenn es gar nicht besser geht, zum Physio gehen. Am OSP haben die gute Leute.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Ich habe dasselbe

Ich habe dasselbe Problem.

Meine Waden machen ab km 17-18 gerne mal dicht. Bei meinem ersten Halben wollte ich einfach nur noch sitzen. Bei meinem zweiten halben trat es schon wenig auf. Ich nahm hierzu auch Magnesiumtabletten in Maßen/regelmäßig. Vor dem HM laufe ich meist 16km Strecken um ein wenig zu gewöhnen. Da ich in einem Gebirge (Eifel) zu Hause bin, habe ich neben der Mosel auch das bergige Gelände als Abwechselung gesucht, da hier die Steigungen ja auch ständige Beanspruchung ausüben. Das hat mir ein wenig geholfen-

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