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Eigentlich hat sich die Frage, was ich diese Saison läuferisch reißen will schon am 30.10. letztes Jahr entschieden:

Am 30.10. bin ich beim Frankfurt-Marathon 2:58:32 gelaufen und ab damit sozusagen mein All-time-Marathonziel erreicht (anfangs des letzten Jahres wollte ich ausgehend von 3:15 nur 3:09 anstreben). In der Vorbereitung sind dann auch die Unterdistanzbestzeiten "gefallen" (HM beim Bottwartal-HM Nordschleife 1:23:34; 10km beim Einheitslauf in Kürzell 38:05).

Seither frage ich mich, ob ich bei den flachen Distanzen eigentlich noch jemals schneller werden kann (eine Leistungsdiagnostik in der Uniklinik Freiburg im Februar soll darüber Aufschluss geben).

Zwei Wochen vor Frankfurt hat mein Herr Vater dann in Berlin zufällig das OK des Jungfrau-Marathons, wo ich vor drei Jahren mal gestartet bin (und er mit dabei war und total begeistert war) getroffen, war mir eine Startberechtigung dort eingebracht hat.

Damit war klar: Saisonhöhepunkt wird die Jungfrau, gleichzeitig Langdistanz-Berglauf-WM, 8./9.9. Danach nochmal auf Frankfurt bzw. einen Herbstmarathon trainieren passt wegen Regenerationszeiten usw. nicht (ich versuche mich an die Regel "nicht mehr als 2 Marathons pro Jahr" zu halten).

Bleibt im Ergebnis dann nur noch ein Frühjahrsmarathon für die "Grundschnelligkeit". Aber welcher? Kandel (11.3.) - zu früh, also Freiburg (1.4.), Wien (14.4.) oder Hamburg (27.4.) - noch offen, nach Trainingsentwicklung. Ziel: die 2:58 nochmal angreifen.

Danach Umstieg auf Berglauftraining. Am 19.5. ist hier in Bühlertal Berglauf-WM der Senioren (ab M35 :)...). Also angemeldet, mal sehen, wie viel schneller die Cracks sind. Davor noch den Schluchsee, danach als Entspannungslauf den Panoramalauf in Simonswald (20.5.), den Hochblauen-Berglauf (10.6.), dann entweder Aletsch oder Graubünden-M als Halbmarathon (24./25.6.), Schauinsland-Berglauf (8.7.), Toter-Mann-Berglauf (28.7.), Glacier-3000 (4.8.) oder Schilthorn-Berglauf (20.8.), je nach Trainingsstand und Urlaub, noch offen.

Dann die Jungfrau (Ziel: 4:15), danach Regeneration.

Was haltet ihr davon?

3.75
Gesamtwertung: 3.8 (4 Wertungen)

WOW

... ich komme mir klein und unbedeutend vor ... aber das macht mir nix :-)
wünsche dir alles Gute bei deinen Vorhaben und viel Erfolg und vor allem - viel Spaß !!!
bin gespannt auf die darauf folgenden Berichte - lass von dir hören !
Viele Grüße

Was ein Programm!

Ich wünsche Dir viel Spaß bei den Läufen.

Leider wohn ich zu weit weg und urlaubsmäßig ist da nichts drin. Aber mir machen die Landschaftsläufe auch mehr Spaß als die flache Rennerei und von daher kommt bei mir eben der Rennsteig - und dann vielleicht noch so ein Ding im Herbst.

Davos würde mich reizen, Zugspitze würde mich reizen, Zermatt und Jungfrau - tolle Ecke!

Ich warte also sehnsüchtig auf bebilderte Berichte :lechz:.

Und warum ...

... Unbedingt im Frühjahr Straße und schnell? Es geht doch auch Landschaft und schnell: Harzquerung, Rennsteig (auch da gibt nen Marathon - muß ja nicht Supermarathon sein), ...
Oder Landschaft und lang: Rennsteig SM, SH-Trail, ... (Einfach bei der DUV oder den Läufen von Dietzrun schauen)
Nur so als alternative Anregung.
Viel Spaß!
;-)
Edit: wenn Frühjahr, Straße und flach (?) - war da nicht noch Füssen?

Ja, gut, äääh

Ja, gut, äääh Schalk,

auch wenn ich schon bei den Senioren mitlaufen darf... W80, so wie Du, bin ich noch nicht...

Wolltest Du nicht auch noch mal im Flachen was reißen (ich erinnere mich da an ein Post von Dir...)? Eben :).

Aber Du hast recht, Ultra reizt mich schon... und die Dinger, die Du da vor hast... ehrlich gesagt auch. Fast wär ich letztes Jahr schon in Zermatt ultra-schwach geworden. Als ich soweit war, war der leider schon augebucht...

Rennsteig kommt auch noch dran :)

... und mal generell...

die Kombination aus einen Saisonteil auf der Straße und schnell (will sagen: so schnell ich kann) und der andere Saisonteil mit Bergen, Landschaft und Genuß find ich eigentlich ganz gelungen. Da ist immer Abwechslung drin.

Nur Straße und schnell fänd ich nicht so spannend, ich mein: zweimal ne Marathonvorbereitung mit Intervallen und Tempoläufen? Das würde mir vorkommen wie schon mal gegessen. Außerdem wäre der zeitliche Aufwand, wenn man an einer Zeitverbesserung arbeiten will, dann schon dauerhaft recht hoch.

Und es gibt hier im erfahrbaren Umkreis so viele schöne Landschaftsläufe: Alles im Schwarzwald - bis hin zum Eisweinlauf, in den Vogesen - Grand Défi des Vosges, die schweizer Alpen sind eh ein Laufparadies - Davos, Zermatt, Lenzerheide, Viamala usw...

So ist von allem was dabei. Beim Ultra beschleicht mich die (möglicherweise unbegründete) Sorge, dass die ganz langen Kanten mich auf den Unterdistanzen langsamer machen. Kurzum: erst mal noch gucken, wie viel zeitmäßig was geht und dann ab ins Ultralager :).

(Kein Betreff)

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