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Mich hat's grad voll erwischt, Virusinfekt inkl. Husten. Das heißt dann wohl mind. eine Woche Trainingspause, ich hoffe am We bin ich wieder fit :(

Ich war Freitag nach der Arbeit beim ärztlichen Notfalldienst und habe nach der Diagnose die nervigste aller Läuferfrage gestellt: "Wann darf ich wieder laufen?"
Dabei habe ich erwähnt, dass ich mich gerade auf meinen 2. Marathon vorbereite. Großer Fehler, denn daraufhin gab es eine kleine Diskussion.

Der Arzt war sich sicher, dass die Teilnahme an Marathonläufen für Laien innheralb der nächsten 2 Jahre untersagt wird weil es gefährlich für den Körper ist(verdickte Herzwände, vergößerte Vorhöfe, etc.). Wenn ich ihm nicht glauben würde, solle ich doch mal im Interent nach einer Gruppe schauen, deren Namen ich leider vergessen habe (xy marathon group), die dies bestätigt.

Auf meinen Einwand, dass ich Ärzte kenne die Marathon laufen, meinte er nur: Idioten gibt es immer.
Auch als ich eine aktuelle Studie erwähnt habe(wurde vor kurzem auch bei jogmap mal geposted), die belegt, dass plötzlicher Herztod bei Marathonläufern nicht erhöht ist, hat er abgewunken. Ich sollte auf jeden Fall mal einen Belastungs-EKG machen um sichezugehen, dass ich meinem Herzen auch nicht schade...

Ich verstehe diese Panikmache nicht. Was soll sowas eigentlich? Sicher, wenn 50jährige mit einem BMI von 30 und 30 Jahren ohne Sport Marathonpläne haben, ist es verständlich wenn ein Arzt Bedenken äußert. Oder wenn Leute sich selbst bei Krankheit keine Pause gönnen wollen. Aber ich habe dem Arzt versichert nicht zu laufen solange ich auch nur noch ein bisschen Husten habe. Ich (unter 30) habe mein ganzes Leben Sport gemacht und mich über Jahre an die Strecke herangetastet. Außerdem will auch nur einen Marathon pro Jahr laufen und habe auch nicht vor Rekorde zu brechen. Da ich aber leider hypochondrische Tendenzen habe, hat sich das Gesagte bei mir eingefräst und ich erwäge jetzt tatsächllich eine sportmedizinische Untersuchung...

Ist euch auch schon einmal soetwas passiert? Gibt es eine Erklärung für dieses Phänomen?

Viele Grüße,
eucaloa

Der Arzt hat

doch alles selbst beantwortet

"Idioten gibt es immer"

Die meisten Leute die ich kenne laufen keinen Marathon. Und einige von ihnen sind leider trotzdem gestorben.
:-(

cour-i-euse

Panicmache ??

Ich würde sagen, der Arzt war ein Idiot.

Hab' vor 10 Monaten einen Hirntumor besiegt, WEIL ich Marathon gelaufen bin, und in HH wieder laufen werde (jaaaaaaa ).
Arzt sagt, nur weil ich ein so gesundes Herz hatte, ist alles so glatt gelaufen...

Jog on

Boah, alleine in Berlin

Boah, alleine in Berlin 40.000 Idioten am Start. Wenn die alle umkippen, ist ein Marathon gefährlicher als jede Terrorgruppe. Das Marathon dann verboten wird, ja Läufer und Organisatoren gar verfolgt werden versteht sich dann von selbst. Das sind schliesslich alle potentielle Sportterroristen. Ich schlage vor sofort dafür ein Gesetz zu schaffen und Verbote darin festzuhalten. Bin mal gespannt, wie sie mir dann verbieten, einen privaten Marathon zu laufen. Könnte dann aber auch sein, dass ich sowas wie ne Zelle gegründet habe. Ich tauche mal ab, ist mir zu gefährlich.

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Ich...

...lasse mich einmal im Jahr kardiologisch untersuchen, weil vor einigen Jahren festgestellt wurde, das zwei meiner Herzklappen nicht ganz schließen. Bei der letzten Untersuchung war eine der Klappen wieder im Normalzustand und zwar nur deshalb, weil mein Herzmuskel so hervorragend trainiert ist. O-Ton meines Kardiologen: " Machen Sie bloß weiter mit Ihrer Lauferei, Ihr Herz ist in einem beneidenswerten Zustand!"
LG, Maren

Ich bin dann mal weg

gib...

doch hier mal die Adresse des Artzes preis, dann laufen wir da allemann mal gemeinsam hin und zeigen ihm wie viele gesunde, lustige Idioten es gibt ;-)
Kann auch nur bestätigen, dass jeder Arzt (--> selbst mein Gyn. meinte "Laufen sie bloss weiter, es tut nicht nur Ihrem Körper sehr gut, sondern auch der Seele")
Und sind wir mal ehrlich : In the long run ... werden wir alle einmal gehen müssen.
Die einen früher die anderen später. Und so wie ich hier einige kennen hat es der Sensenmann ausgesprochen schwer hinterher zu kommen ;-)

MACH BLOSS WEITER - nicht übertreiben aber immer schön weitermachen - und wenns der 2. Marathon ist, dann erst recht :-)

Viele Grüße
Chouchoute

Auf jeden Fall gehören

Auf jeden Fall gehören Marathonläufe verboten - und Sofasitzer gehören verboten - und Autofahren gehört verboten. :-(
Dafür fördern wir dann das Fast-Food-Essen, das Aktivrauchen und das Dauersportschaugucken. :-)

Warst du vielleicht bei deiner Untersuchung bei einem Arzt mit einem BMI von über 30 und minimalster Sporterfahrung?
Oder war/ist er einfach nur neidisch gewesen, weil du solch eine Leistung bringst, die er sich für sich selbst nicht vorstellen kann.

Da kann man nur sagen: Weitermachen wenn du wieder gesund bist und such dir beim nächsten Mal einen anderen Arzt.
Ich mache es so wie du. Fühle ich mich nicht gut, gibts keinen Sport. Ansonsten kann mir nichts meinen (fett geschrieben) Sport vermiesen.

Vor allem dürft ihr euch nie hinlegen,

denn im Bett sterben statistisch die meisten Leute :grins und weg:

ein Arzt und der Marathonlauf

Erst einmal hat der Arzt recht. IDIOTEN GIBT ES IMMER. Er gehört dazu. Bin selber Arzt, AK 45, habe Kollegen, die ebenfalls Marathon laufen und unsere Herz- und Kreislaufsysteme sind so top, wie eure sicherlich auch, wie aber 99% unserer Patienten nicht. Die leiden meist alle an Bewegungsmangelerkrankungen. Aber wir nicht. Wir (ich meine auch euch alle da draussen) hängen mit Sicherheit die meisten locker ab, wenn wir auf einem Belastungs-EKG die Pedalen treten. Auch leben wir alle noch und auch nicht schlecht. Komisch oder ? Also lassen wir uns nicht irritieren. Millionen Läufer können nicht alles Idioten sein.

Zu eucaloa: Mach' ein Belastungs-EKG, noch besser eine Spiroergometrie und dazu eine Echokardiografie des Herzens bei einem KARDIOLOGEN. Die können sowas in der Regel besser beurteilen, als Sportmediziner, die von SPORTMEDIZIN nicht immer unbedingt die große Ahnung haben müssen, wie ich selber aus eigener Erfahrung weiß. Vielleicht sagst du mal, in welcher Region du ungefähr wohnst, vielleicht kann ich einen empfehlen.

und komischerweise...

...sterben die meisten Menschen nicht nur im Bett, es ist auch meistens ein Arzt in der Nähe dabei... sollte einem zu denken geben *grins

Und an den Tagen,

an denen die Ärzte streiken, sterben im Krankenhaus weniger Leute ;-).

Viele Grüße,
Anja
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Ich will - ich kann - ich werde es schaffen... solange es Spaß macht!!!

Gut, in Berlin...

... stimmt es.

Wie meinte mein Orthopädix

als er mir Einlagen verpasste: "Einen Marathon in drei Wochen? Laufen sie den ruhig, wenn's Probleme gibt bleiben sie einfach stehen, ich laufe hinter ihnen!"
Und meine Hausärztin meinte beim letzten Check:"Laufen sie ruhig weiter. Ich versteh zwar nicht warum, aber es scheint ihnen gut zu tun!"


Uli

Belastungs-EKG tut nicht weh

Dein Arzt hat sicher übertrieben - und leider auch recht. Ich habe meine ersten Läufe auch zu leicht genommen - ich war ja fit und habe immer Sport gemacht. Leider ich stressbedingt zu hohen Blutdruck (was ich nicht wusste) und war doch eine Routineuntersuchung damit aufgefallen. Da cih wahrsheinlich schon 2 Jahre mit zu hohem Blutduck gelaufen bin, hatte ich 2009 genau diese Symptome. Jetzt bin ich wieder eingestellt, gehe einmal im Jahr zum Belastungs-EKG und zum Herzsonar und bekomme jedesmal schriftlich, dass ich die nächsten 12 Monate beim Marathon starten darf.
Schöner Nebeneffekt: Man sieht wohin sich die Kondition bewegt und kann sein Training anpassen!

Solche Aussagen ausgerechnet

Solche Aussagen ausgerechnet von Ärzten machen mich echt wütend. Die sollten doch froh sein, dass es wenigstens noch ein paar Menschen in Deutschland gibt, die nicht übergewichtig ihr halbes Leben auf der Couch verbringen. Oder fürchten die um ihre Kundschaft? Wenn so jemand mein Hausarzt wäre, würde der mich vermutlich nicht wieder sehen. Danke an brummel66, schade, dass du nicht in meiner Nähe praktizierst. ;)

Ging mir bei meinem 1. Marathoncheck ähnlich

Der Doc meinte am Schluss seiner Anti-Marathon-Tirade, ich solle nicht vergessen, dass der 1. Marathonläufer der Geschichte seinen Marathon nicht überlebt hatte! Ich konterte, dass sich dieser - im Gegensatz zu uns ja auch nicht vorbereitet hatte!

Ein Check bei einem guten Arzt ist sicher sinnvoll, Panikmache ist jedoch fehl am Platze! Jetzt mal frei nach Dr. Marquardt: solange der internistische Nutzen nicht den orthopädischen Schaden überschreitet, ist doch alles im grünen Bereich!

;-)

arztwechsel wäre sinnvoll

ich, an deiner stelle, würde den arzt wechseln. allem anschein nach besteht da kein vertrauensverhältnis.

zu deinem infekt. mach' pause, solange dieser in deinem körper steckt und auch ein paar tage hinaus. es wäre nur allzu ärgerlich, wenn du was verschleppst und längerfristig pausieren müsstest. wenn du keine herzleiden hast, dann brauchst du dich auch nicht zu stressen.

viel glück beim marathon!!

aerztlichen Notfalldienst....

den behandenden Arzt kann man sich beim aerztlchen Notfalldienst wohl in der Regel nicht aussuchen. Macht jawohl auch nix, ist ja schliesslich ein Notfalldienst.
Ich hab da grad mal nach verdickten Herzwaenden gegugelt. Interessant fand ich dass es vor allem ein genetisches Problem zu sein scheint. Die Leute sind unauffaellig, genau bis zu dem Tag wo sie dann auf dem Fussballfeld ploetzlich umkippen.

Ich freu mich schon drauf wenn in zwei Jahren Laien und Profifussball endlich verboten werden.

ES LEBE DIE REVOLUTION!!!!!!!

cour-i-euse

da kann ich nur drüber lachen (-:

wenn ich allen ärzten das glauben würde, was die mir so erzählen...wo kommen wir denn da hin???
die besten ärzte sind doch sowieso die, die selber marathon laufen...wer sonst kann beurteilen, was alles dahinter steckt!
habt ihr vor kurzen auf stern-TV diesen bericht von dem indischen marathonläufer gesehen, der schon über 100 jahre alt ist? laufen ist die natürlichste bewegung des menschen und gerade dieser mensch zeigt doch, dass sowas nicht ungesund sein kann, wenn man es auch noch mit über 100 machen kann!
ich bin vor knapp 2 jahren an einen sehr guten orthopäden geraten, der auch selber läuft und sein kollege auch...das war das beste, was mir je passieren konnte!!! wenn ich nach einer fußverletzung nach dem wiedereinstieg zum laufen gefragt habe, meinte der nur "wenn sie keine schmerzen haben, laufen sie doch"!!! seitdem nehm ich diesen satz sehr ernst und ich muss sagen, dass sich mein leben seit meinem ersten marathon vor 1,5 jahren um 180grad gewendet hat...marathon zu laufen war mit das beste in meinem leben, was mir passieren konnte und ich möchte das nie mehr missen! und jemand, der sowas nie erlebt hat, sollte nicht darüber urteilen und andere kollegen als idioten betiteln...eine frechheit ist sowas...
also, wenn du mich fragst - schieß den doc auf den mond und glaub nicht daran, was dir son scharlatan erzählt ;-)

Hallo isi-rider, habe gerade

Hallo isi-rider, habe gerade gesehen, dass du auch in MS wohnst :)
Der Orthopäde, von dem du schreibst, praktiziert der auch hier? Würdest du mir sagen, wie er heißt (via PN)?

Es gibt gute Ärzte und sehr gute Ärzte

Und es gibt Ärzte, die ihre Meinung zu Themen kundtun, zu denen sie nur mit Halbwissen informiert sind. Ich vermute mal, der Kollege war weder Sportmediziner noch Läufer. Also kann man davon ausgehen, dass du mehr über das Laufen weißt als er, ist ja schließlich dein Hobby, zu dem du dich offensichtlich auch regelmäßig beliest.
Auch ein guter Arzt kann nicht alles wissen. Ich denke, das ist auch o.k. Aber dann sollte er sich mit solchen Stellungnahmen zurückhalten, finde ich, oder seine eigene Meinung auch als solche kennzeichnen und nicht als der Weisheit letzter Schluss darstellen.
Eine Vorsorgeuntersuchung vor überdurchschnittlichen Ausdauerbelastungen ist sicherlich sinnvoll. Diese sollte neben der Befragung zur Krankheitsvorgeschichte auch eine körperliche Untersuchung inklusive Blutdruckmessung und ein Ruhe-EKG enthalten. Ab 45 (Männer) und ab 55 (Frauen) wird vor Trainingsbeginn ein BelastungsEKG empfohlen. Eine Untersuchung in Italien an über 35.000 Sportlern (unterschiedlicher Sportarten) konnte zeigen, dass durch die Vorsorgeuntersuchung die Zahl der Todesfälle im Sport gesenkt werden kann (Zitat Dt. Zeitschrift für Sportmedizin Nr. 1/ 2012).

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß bei deiner weiteren Marathonvorbereitung!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Faustregel

Basierend auf eigenen Erfahrungen kam ich auf folgende Faustregel:

Man kann es sich schlichtweg schenken, nichtlaufende Ärzte die simpelsten laufspezifischen Dinge zu fragen!

Darüber hinaus ist es auch sonst immer wieder auffällig, daß deutsche Mediziner vom internationalen Wissenstransfer abgeschnitten zu sein scheinen. Insbesondere Hausärzte taugen im Allgemeinen grade noch dafür, einem im Bedarfsfall nen gelben Zettel auszustellen, das wär´s dann aber auch schon.

+ + +
42 ist keine Antwort.

Am besten wechselst du schleunigst den Arzt ...

... und suchst dir einen, der hauptsächlich Sportler betreut. Wenn der dir dann einen Rat gibt, kannst du mehr Sachkenntnis und Praxiserfahrung im Umgang mit Läufern voraussetzen. Ich glaube, so ziemlich jeder bei jogmap ist irgendwann mal an so einen Deppen geraten wie du ihn getroffen hast.

Wenn du willst, schicke ich dir mal eine ausführlich Story aus Runner's World zu dem Thema Herzbelastung beim Marathon.

"Das wichtigste Argument für den Breitensport ist aber, dass die Menschen davon schön müde werden. Wer des Abends müde ist, geht zu Bett und treibt keinen Unfug." (Max Goldt)

Pauschalierungen

sind und bleiben, was sie sind: Pauschalierungen.
Schade, dass du so einen schlechten Hausarzt erwischt hast.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Ärzte

An wen verdienen Ärzte mehr.An gesunden Läufern,oder an übergewichtigen Couchpotatoes. Habe früher auch Extremecouching betrieben. Also ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen daß dies die gefährlichere "Sportart" ist.

Wünsch dir viele gute Läufe

Gruß Fjerler

Deppen ...

Ich glaube es gibt keinen Berufsstand, der frei von Deppen ist. Und ich bin überzeugt davon, dass es auch viele gute Ärzte gibt. Genauso wie es in jedem Beruf eben auch die ganze Bandbreite vom Könner/Spezialisten bis zum Dünnbrettbohrer gibt. Ist nur manchmal schwierig den Könner zu finden.

-

Marathon hat bestimmt eine ungesunde Seite, da sollte sich keiner was vormachen. Aber doch nicht für das Herz (vorausgesetzt man hat Jahre lang trainiert und eine ordentliche Marathonvorbereitung gemacht) sondern für die Gelenke/den Bewegungsapparat. Aber viel ungesünder ist Alkohol trinken, rauchen, sich schlecht ernähren, den ganzen Tag sitzen... also Dinge, die irgendwie mind. 95% der Bevölkerung macht.

Verdickte Herzwände? Ein starker Herzmuskel ist gerade gut für langfristig gute Gesundheit... Gerade Marathonläufer haben das beste Herzkreislaufsystem. Dieser Arzt hat wenig Ahnung von Ausdauersport, für einen Allgemeinarzt ist das schon ein Armutszeugnis...

Genau: Idioten gibt es immer!

Hallöchen: So wie Du Dich beschreibst: langsam an die Strecke herangetastet, seit vielen Jahren Sport, 1 Marathon pro Jahr - da kann ich Dich nur beruhigen! ich finde das absolut OK! Richtig ist, dass man mit einer akuten Erkrankung NICHT Laufen soll. Sobald es Dir aber besser geht, kannst du sofort mit Erholungsläufen beginnen. Was der Arzt erzählt hat, ist meiner Meinung totaler Quatsch. Es gibt sicherlich immer mal Personen, für die Laufen nichts ist aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen - aber für Dich: Kein Thema! Ich laufe nun auch seit vielen Jahren, war früher total unsportlich - konnte nicht mal 200 Meter am Stück joggen! und laufe inzwischen gerne 1 Halbmarathon pro Jahr und einige kleinere Wettkämpfe. Habe mich - auch wegen Panikmache nach einer sehr schweren Erkrankung letzten Februar danach auch Kardiologisch untersuchen lassen - alles OK - und ich empfehle Dir einfach, dies auch einmal zu durchlaufen. Danach kannst Du sagen: Null Problemo. Lass Dich einfach beim Herzspezialisten 1 x untersuchen unter dem Hinweis, dass Du regelmäßig läufst. Die kennen sich dann schon aus! Habe übrigens damals die Empfehlung für den Kardiologen hier aus Jogmap bezogen. Viele Grüße und toi toi toi. Ute

... dieses Belastungs-EKG

... dieses Belastungs-EKG ist natürlich selbst zu zahlen ...

ich habe erst gestern noch in einer Ärztezeitung vom plötzlichen Herztod gelesen ... hier findest du den Link dazu:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48729

LG Susi

www.stark-photografie.de

"im Allgemeinen" Soso.

Solche Pauschalierungen helfen echt weiter.

Belastungs-EKG...

..tut nicht weh, kann aber ungemein beruhigen.

Danke für die

Danke für die aufmunternden Worte. Ich bin leider immer noch krank :( und hoffe am We wieder langsam einsteigen zu können.

Zum Glück war das wirklich nur ein Notfalldienst, mein Hausarzt ist ganz anders. Der hat mir mittlerweile auch versichert, dass ich auf der sicheren Seite bin. Er hält einen Belastungs-EKG für unnötig, aber ich glaube ich werde mir mal eine kardiologische Untersuchung "gönnen". Schadet ja nicht und damit kann man das Stimmchen im Hinterkopf zum schweigen bringen.

Kann mir jemand einen guten Kardiologen in Hannover empfehlen?

Jog on und viele Grüße!

Eigentlich gibt es nur eine

Eigentlich gibt es nur eine Empfehlung: den Arzt wechseln.

Natürlich ist ein Marathon nicht per se gesund. Aber wer Spaß am Laufen hat, systematisch trainiert hat und ansonsten gesund ist, bei dem ist das Risiko sehr gering.

In Berlin laufen jedes Jahr über 40.000 Läufer den Marathon. In Deutschland insgesamt ca. 120.000 Läufer pro Jahr. Jedes 2. oder 3. Jahr gibt es ein Todesopfer dabei. So schlimm dies für die Betroffenen ist, es ist das normale Risiko. Während in Berlin der Marathon gelaufen wird, sterben rein statistisch in jeder Kleinstadt 1-2 Menschen in der gleichen Zeit. Niemand stellt eine Statistik auf, wie viele jeden Tag in Deutschland überfettet vor dem Fernseher am Herzinfarkt versterben.

Neuen Arzt suchen

Von dem Arzt würd ich mich schleunigst verabschieden.

Mein Arzt läuft auch Marathons, Triathlon und ab und zu sogar einen kürzeren Ultra oder Bergmarathon.

Ist immer ganz nett sich nebenbei so über Wettkampfplanung und Trainingsmethoden zu unterhalten.
Ausserdem kennt er die meisten meiner Läufer-Wehwehchen und Probleme wie "krankheitsbedingter Laufentzug" auch aus eigener Erfahrung und nicht nur von einer vor 20 Jahren mal verpennten Vorlesung ;-)

Ich hab das EKG nicht bezahlen müssen

Hallo Susi,
also ich musste nix hinblättern! Kann aber sein, dass es daran lag, dass ich vorher eine Virusinfektion hatte und der Hausarzt mir eine Überweisung ausgestellt hat. Im Prinzip reicht aber der Satz: Ich habe ab und an Herzsstolpern und befinde mich im Lauftraining.

Viele Grüße Ute

Kopfschüttel!

Im Prinzip reicht aber der Satz: Ich habe ab und an Herzsstolpern und befinde mich im Lauftraining.

Diese Empfehlung halte ich aus mehrerlei Gründen für fragwürdig!

Wenn gesunde Menschen unbedingt eine, an sich unnötige, Untersuchung möchten, dann sollten sie nicht die Solidargemeinschaft belasten und sie bitteschön selbst bezahlen!

Wenn jemand wirklich Herzsstolpern hat - Ok, aber wenn nicht, sollte man das nicht herbeireden und mit einer erlogenen Anamnese u.U. falsche Handlungsempfehlungen oder unnötige Folgeuntersuchungen provozieren!

Kilometer seit 01. Januar 2010:

Termin beim Kardiologen: check

Ich, die OP, habe mir mittlerweile einen Termin bei einem Kardiologen besorgt (danke für den Tipp Sonnenblume2).

Da ja grade die Kosten diskutiert werden: Ich habe der Sprechstundenhilfe wahrheitsgemäß erzählt, dass ich im Marathontraining bin, sicherstellen möchte, dass ich für den Sport geeignet bin und gerade aufgrund einer Virusinfektion pausiere. Die Frage ob ich manchmal ein Stolpern oder Stechen spüre habe ich verneint. Trotzdem muss ich nach Auskunft der Sprechstundenhilfe nichts für den Belastungs-EKG zahlen, da ich einen Virus hatte.

So wie es aussieht, muss ich auch am Wochenende noch pausieren :( Aber Gesundheit geht nun mal vor.

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