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Ich habe folgendes Problem:
ich bin letztes Jahr im Oktober nach New Hampshire USA gezogen. Drei Monate zuvor habe ich mit dme laufen angefangen und war auch begeistert dabei, doch dann kam ich hierher und alles besteht nur aus Hügeln und Bergen (In Hude wo ich herkomm gibt´s nichtmal ein Hügelchen!!!). Zweimal hab ichs probiert und dann aufgegeben weil mein Puls völlig durcheinande rkam und ich schon nach einem kilometer schlagkaputt war. Laufband und 400meter Bahnen sind viel zu langweilig und der Schnee ist hier so schön dass ich unbedingt wieder laufen will. Hab auch diesen Montag wieder angefangen aber stehe schonwieder kurz vor der Vrzweiflung!
Jetzt meine Frage an alle Hügelerfahrenen: Wie sollte ich laufen? Sollte ich mit bergauf oder bergab starten, viele kleine Hügel oder ein großer???
HILFE ich will nciht wieder aufgeben müssen!!!

Kommt Zeit, kommt

Kommt Zeit, kommt Ausdauer.
Wenn du Hügel nicht gewohnt bist musst du eben trainieren bis sie dir nichts mehr ausmachen.
Das ist natürlich nicht die Antwort die du haben willst, aber keiner hat gesagt das laufen einfach ist.
Heute 1 Km, nächste Woche 2Km, usw.

Gute Frage

Ich selbst komme auch aus dem norddeutschen Flachland und musste mich nach mehreren Umzügen mit dem doch recht hügeligen Saarland erst anfreunden...
Ich habe es einfach langsamer angehen lassen bzw. wenn es zu hügelig wurde zunächst auf schnelles Gehen umgeschaltet (Rat eines Trainers um Kräfte zu schonen). Mittlerweile laufe ich nach Gefühl (in der Regel hoch langsamer als runter) und notiere hinterher den Durchschnittspuls, das kommt dann ungefähr hin. Ein Bergläufer werde ich in diesem Leben aber nicht mehr! War nämlich bei einem Berlinbesuch in der letzten Woche doch sehr erstaunt, dass es sich im Flachen bei gleichem Puls einfach schneller läuft :-)

Das Problem kenn ich auch

aber Aufgeben ist nicht die Lösung!
Laufe meist in Hamburg, bin also flache Strecken gewohnt. Ab und zu habe ich das Vergnügen im hessischen Hochgebirge (Taunus), ui!
Ich laufe dann nach Pulsuhr, das heißt, steil bergan sehr sehr sehr langsam - aber Gewöhnung stellt sich ein. Zur Not einfach gehen, warum nicht.
Fast noch gemeiner finde ich bergab - mit Flachlandtechnik hauts einem dann fast den Meniskus durchs Hirn. Jetzt versuche ich es mit kleinen schnellen Schritten und etwas gebeugten Knien zum Federn - wenn da noch jemand einen Tip hat, gerne.

Wegen der Belastung beim Runterlaufen beginne ich lieber mit einer Steigung zum Warmmachen. Wenn Du die Wahl hast, lieber etliche kleine Hügel.

Hügel haben auch ihre Vorteile - wenn Du dann mal wieder im flachen läufst, hast Du (siehe kommentar von strider) auf einmal eine gottgleiche pace, also gutes Training!
Das wünsch ich Dir
DankeDoppelDrei

Auch hügelgeplagt

Als ich damals mit dem Laufen anfing, habe ich bei Steigungen grundsätzlich Gehpausen gemacht! Irgendwann hatte mich der Ehrgeiz gepackt und hatte mir peu à peu die Steigungen vorgenommen. Tempo war/ist zweitrangig, denn vorrangig muss man sich die Beinkraft erarbeiten. Das braucht Zeit. Zwar kann ich mittlerweile die mittelgebirglichen Steigungen in meinem Laufrevier bewältigen, aber sie werden für mich immer eine Herausforderung bleiben, vor allem, wenn ich mit den Lauffreunden unterwegs bin!

LG

MC :-)

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born

...

....was sind den Ebenen? :-) Hier bei mir gibts einfach keine Srecke ohne Steigung oder Gefälle... Eifel halt.
Aber auch ich bin dann immer überrascht, wenn man mal zBsp. am Rhein, am platten Ufer oder im Urlaub an der See läuft. Bessere Zeiten sind dann drin.
Laufen auf den Hügeln bringt´s, langsam beginnen und den eigenen Rhythmus finden.
Klappt schon...!!

"...ist mir scheißegal wer dein Dad ist, wenn ich hier angel, latscht du hier nicht übers Wasser!"

Hude bei Oldenburg???

Da hättest du aber schon ein paar Hügelchen gehabt, auf der großen Höhe, rund um Rethorn und von Ganderkesee nach Almsloh geht es auch ein bischen auf und ab.

Und wenn du da schon schönen Schnee hast, nicht diesen "Drecksmatsch" wie wir hier, lauf langsam los, dein Flachlandkörper wird sich langsam, aber sicher umstellen.

Und niemals nur bergauf oder bergab, immer versuchen gleichmässig zu laufen, um den Sehnen, Knochen und Muskeln eine Chance zu geben, ausgeglichen stärker zu werden.

Viele Grüße aus der matschigen Heimat

Ich weiss wie es Dir geht...

... als ich vor ein paar Jahren das erstemal Hügel oder auch Berge gelaufen bin, habe ich mich ähnlich gefühlt.
Ich habe es ff. gemacht:
Kleine Hügel waren der Anfang, diese dürfen auch mal ab einem bestimmten Punkt gegangen werden, dieser Punkt verschiebt sich automatisch immer mehr, wenn Du dran bleibst, mache stets kleine Schritte, nie in Siebenmeilenschritten einen Berg hoch. Geniesse die schönen Ausblicke und mach dort auch mal eine Pause um ein Foto zu machen, das ganze entwickelt sich automatisch, trinke stets gut.Nach oben hin nicht zu warm anziehen, denn runter wirds kalt, hier auch mal einen kleinen Rucksack nehmen um trockene Wechselsachen dabei zu haben,,,,
Achtung Berg runter nie am Anfang zu schnell, der ganze Halteapparat muss sich umgewöhnen, vorsicht auch die Knie nie zu stark durch schnelles Berg runter belasten, hier auch mal schnell runtergehen,kann gesünder als laufen sein
Werde mich evtl. nochmals melden um noch mehr Tipps zu geben.
Sollte ich mal in New Hampshire sein, werde ich Dich besuchen und wir geniessen gemeinsam.
Wie sagt der Kenianer:Polepole(langsam....)
LG HUPSI
Run with Fun in the Nature

Danke!!! Ich werd mich also

Danke!!! Ich werd mich also brav weiterhin bemühen und jetzt fühl ich mich auch nicht mehr so dämlich wenn ich manchmal einfachgehe... vielen dank!!!

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