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Ein dreifaches Hoch an lonelysoul - für das grandiose Finish und einen zweiten Platz bei den Frauenteams zum Wintermarathon. Sie hat hart gekämpft, sich durchgebissen und nicht aufgegeben. Herzlichen Glückwunsch noch mal für Dich, liebe Antje!!!

Schon vor dem Start hatten wir die Ehre, Schalk persönlich kennenzulernen - ein sehr netter Zeitgenosse. Im Laufe des Rennens überrundete er uns dann natürlich mit sehr aufmunternden Worten.

Pünktlich zum Start fing es an zu schneien, nicht so schön gemütlich und romantisch, nein, heftig und mit viel Wind verbunden. Die Wege weichten immer mehr auf und von Runde zu Runde war immer mehr Slalomlauf auf einigen Teilstücken gefragt. Bis Ende Runde 4 (km 20) ging es mir noch recht gut. Ich habe ja auf den langen Strecken immer mit Fuß und Hüfte zu kämpfen. Dank einer Dolormin und warmem Redbull konnte ich aber recht gut weiterlaufen. Nach km 30 dann noch eine Tablette, da die Schmerzen wieder stärker wurden und für mich das Finish in Gefahr geriet. Dusselliese lief scheinbar mühelos und auch lonelysoul war noch gut drauf. Nach Runde 7 (km 35) dann der Einbruch bei ihr. Sie bekam Probleme mit der Luft und wollte aufgeben. Allerdings hatte sie da die Rechnung ohne uns gemacht, denn Aufgeben war nicht, zumal unsere Supporter die Info gaben, dass wir bis dato auf dem Treppchen stehen würden. Also motivierten wir lonelysoul und nahmen das Tempo etwas raus, auch Gehen war eine Option. Sie sollte einfach sagen wann. Kurz noch was getrunken und auf in die letzte Runde. Inzwischen hatte zum Glück dieser lästige Schneefall aufgehört. Nach der Hälfte der Runde legten wir an einem kleinen Anstieg dann eine kurze Gehpause ein - Ankommen war das Ziel.

Nach acht Runden sollte noch eine kleine 2,2km-Schleife gelaufen werden, auf der wir per Rad von Markuskrüger begleitet und angespornt wurden. Noch eine kurze Gehpause, damit das Zielfoto dann nicht so gequält aussieht und mit 4:32:54 als zweites Frauenteam kamen wir überglücklich, aber auch geschafft ins Ziel.

Eine kurze Stärkung an der sehr reichhaltigen Verpflegung, danach erst mal unter die verdiente Dusche. In der Sporthalle des AOK-Sportlerhauses, wo das Ganze stattfand, trafen wir dann auch Markuskrüger, Schalk und Scooby noch mal zu einem Plausch wieder.

17.00 Uhr, als alle Läufer im Ziel und auch duschen waren, erfolge die Siegerehrung. Wir wurden von insgesamt fünf Frauenteams zweite und als unsere Namen aufgerufen wurden, gingen wir stolz wie Oskar nach vorn, um diese schöne Medaille in Form eines Eiskristalles entgegenzunehmen. Außerdem gab es für jeden von uns noch eine Mütze von icebreaker.

Alles in allem wieder ein sehr schöner Lauf und eine Wiederholung im nächsten Jahr wert.
Bilder werden sicher von lonelysoul und/oder dusselliese noch folgen.

Wintermarathon

Herzlichen Glückwunsch!

Martin

007... die Lizenz zum laufen

sagte mein Schatz, als er unser/meine Nummer gesehen hatte.
Es war ein super toller Lauf und ich kann nur Ines und Petra noch mal danke sagen, denn ohne ihr motivierendes Zureden ab km 35 wäre ich nach 7 Runden ausgestiegen.

Ein persönliches Statement und ein, zwei Bilder gibt es morgen von mir. Gibt gleich ne ganz persönliche Massage und danach werd ich wohl ins Bett fallen.

Mal schauen... ob der Link geht. Zumindest für die Facebooknutzer unter uns. http://www.facebook.com/photo.php?fbid=282928221761635&set=a.282920648429059.77490.100001333770585&type=3&theater

Meinen aller herzlichsten Glückwunsch zu dieser Leistung!!

der Gruppenchefe ist tief beeindruckt von euch,
einfach nur eine tolle Leistung.
Gratulation

LG Veit


Echt super!

Alle 3!!!
Besondere Gratulation natürlich an die Debütantin.
Die Zeit ist ja auch so, wie ihr es euch vorgenommen habt.
Und Platz 2 bei den Frauenteams ist ja auch nicht zu unterschätzen!

LG
Manu

Eigentlich...

wollte ich auch meinen Senf zum Thema geben. Doch ich will nicht päpstlicher sein als der Papst und versuche, mich kurz zu fassen:

Nachdem dank/durch anderweitige Ablenkung meinerseits das Hibbelfieber als solches ausgeblieben war, spürte ich doch gewisse Regung in mir, als wir Sa-morgen bei unseren Freunden starteten und im CZP ankamen. Das war es aber auch schon in Sachen Hibbeln.

Doch ziemlich gefunden gingen wir erst mal in die Halle, machten uns soweit fertig, was trinken, das trinken wegschaffen... Noch Schalk getroffen, wirklich ein sehr netter Zeitgenosse, dann ging es auch schon in Richtung Start.
Irgendwie habich den Schuss nicht mitbekommen oder gab es keinen??? Jedenfalls ging es los.
Die erste Runde... nach grad einem km löse ich die Ärmel aus meiner Jacke, ein Fehler, wie sich nur kurze Zeit später herausstellen sollte. Aber was ab, das ab.
Kurz nah dem Start fing es an zu schneien, nicht wirklich angenehm. Erst recht nicht auf den Stücken zwischen km 2-3/Runde, wo es so heftig Gegenwind gab.
30:28 die erste Durchlaufzeit (alle nach meiner Uhr), ich fühlte mich super dabei. Immer noch ein paar Witze gehört, gelacht und dabei weiter gelaufen. Wie von selbst. Trotz Wetter. Nach der zweiten Runde wollte ich am Versorgungsstand ne trockne Hose.. *Hammwer nich...* es war total unangenehm, nasse Hose, Gegenwind, kalte Beine... 1:01:09...
Egal, kurz nach Beginn von Runde drei wurden wir das erste Mal überrundet... ein trötendes Fahrrad kam von hinten... bitte rechts laufen... 1:32:16 die Durchlaufzeit zum dritten, mit Tee und warmen Iso/RedBull ging es weiter.
Da war ein MixedTeam, mit denen haben wir uns immer abgewechselt, überholt und nach der Trinkpause waren wir wieder hinten... na gut. Aber irgendwann haben wir sich *abgehängt*.
1:32:16 bei 15 und 2:03:34 bei 20km... Ganz passable Zeiten, denk ich. Die Hose war immer noch nass, die Schuhe wurden es mittlerweile auch, denn durch Schnee/Regen wurden die Pfützen und/oder Matschstellen auf der Strecke immer größer. Irgendwann ging es nur noch im Slalom.Kein Wunder, dass die führenden, schneller laufenden Teams so dreckig aussahen. Wir konnten uns die *trockenen* Laufpisten suchen und mussten nicht unbedingt durch matschige Parkwege.

Halbzeit...

Liebe Antje

danke, dass ich Dich bei Deinem Marathondebüt begleiten durfte. Ich hoffe, dass wir noch sehr oft gemeinsame Läufe bestreiten.

Der Schilderung von Ines ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Es war nass von oben und von unten, kalt und windig, zeitweise hatte ich das Gefühl, dass meine Hände und Füße erfrieren - aber es hat viel Spaß gemacht! Ich bin sicher im nächsten Jahr wieder dabei.

Bilder gibt es über die Seite vom Wintermarathon. Meine sind leider nicht besonders geworden

Ich habe zu danken

sowohl dir als auch Ines, denn sonst hätte es kein Debüt gegeben.

Es wird auch weiterhin gemeinsame Trainingsläufe geben und einer Wiederholung von LE steht nichts im Weg. :-) Und das nicht etwa wegen der Torte danach!

Nach der vierten Runde ging es dann bergab, was die km anging. In der 6. ratterte mein Kopf... haderte mit den Schmerzen, die irgendwie immer mehr wurden, überlegten, an welcher Stelle ich grad wäre beim OEM und stellten gedanklich fest, dass vom Fährgarten keine S-Bahn mehr fährt...
Innerlich sah ich mich nach km 35 schon im Ziel, unter der Dusche... Ines zog mich mit ihren Worten und dafür bin ich dir, liebe Ines, ganz besonders dankbar!!!
Die letzte Runde, Abschied nehmen von den Streckenposten, dem Orgelspieler... 2,2km, na gut, 2,195km wurden wir von Markus Krüger begleitet, der als Fahrradstreckenbegleiter fungierte.
Die allerletzten Meter jedoch waren die intensivsten für mich, emotional gesehen. Ich bekam kaum noch Luft, obwohl wir nicht zu schnell unterwegs waren. Ich hatte es geschafft. Hab meinen ersten Marathon gefinisht und war dennoch den Tränen näher als dem Lachen. Wie schreibt Ines an anderer Stelle... jeder hat nen anderen Vogel...

Es war ein tiefgreifendes Erlebnis, welches ich nicht mehr missen möchte.

Danke euch beiden noch mal von Herzen für dieses Erlebnis!

Finish

Liebe Antje,

ich bin sicher, dass Du dieses Finish nie vergessen wirst. Die gleichen Emotionen kennt bestimmt jeder, der einen Marathon gelaufen ist. Da fließen manchmal tatsächlich Tränen auf den letzten Metern. Dafür muss man sich nicht schämen, ganz im Gegenteil. Du bist zu Recht stolz auf Dich, denn Du hast die Strecke geschafft. Wir haben Dir bloß Gesellschaft geleistet.

Ich wünsche Dir gute Erholung und noch lange dieses innerliche Hochgefühl.

LG Petra

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