Benutzerbild von marcuskrueger

Ich absolviere zur Zeit eine Variante des Intervalltrainings. Anstelle der Trabpause nach 1000m gibt es einen Tempowechsel in eine langsamere Geschwindigkeit.

Also 1km in flott-flott und dann 1km mit 30 Sekunden geringerer Pace. Dann wieder flott-flott.
Insgesamt gibt es in den ersten Wochen 8 km in flott-flott und 7 km in schnell - insgesamt 15km

In der nächsten Stufe werden es dann 2km in flott-flott, gefolgt von 1km in schnell. Das dann 5x durchgespielt - immer noch 15km.
Die nächste Steigerung dann 3km flott, gefolgt von 1km in schnell. Das wird 4x durchgespielt - immer noch 15km.

In den Regenerationswochen gibt es dann 12–15km am Stück in schnell.

Das ganze macht mir bedeutend mehr Spaß als 15x 1000m flott-flott mit 200m Trabpause.

Kennt jemand diese Variante und was was haltet ihr generell davon?

marcus

Wie immer lieber Marcüs...

...ziehe ich den Hut vor Deinem wissenschaftlich-geistigen Intellekt zum Wohle der Laufgemeinschaft.
Allein mir musst Du noch mal den Unterschied zwischen "flott-flott" und "schnell" erklären. Nicht nur deshalb, weil alles, was schneller oder flotter als einer Pace von 6:00 für mich flott-flott und schnell zugleich ist. Antworte schnell, dann kann ich Dir flott meine Meinung zu diesem Training mitteilen.

glowi, bornierter Regenfetischist

Flott-flott ist sehr subjektiv.

Da ich seit meinem Unfall Mitte Januar auf Krücken unterwegs bin, und das vermutlich bis in den Frühsommer, bedeutet für mich flott-flott eine Pace von ca. 10:00.

Mein Intervall-Training sieht deswegen wie folgt aus:
Flott-flott mit einer Pace von 10:00
dazwischen eine Minute Hüpfpause auf einem Bein 4 Wiederholungen.
Danach langsames aushüpfen mit einer Pace von geschätzten 15:00.

Selbstverständlich lässt sich auch diese Variante des Intervalltrainings jederzeit nach eigenem Ermessen variieren.

Tempowechsel

jr Die Trainingsart ist mir nicht unbekannt,kommt auch im Greifplan von Zeit zu Zeit vor.Zum Beispiel gibt die 10km als Tempowechsel: 1000m ca Marathontempo,danach 1000m etwas langsamer usw.Bekannter ist aber der 10km-Tempoturn:17x400 recht flott ca 10km Renntempo,nach jedem 400er 200m Temporeduktion.Ziel ist Erzielung einer möglichtst guten 10km Endzeit,dabei die 400m in gleicher vorbestimmter Zeit,die 16x200m nach Gefühl,leichte Erholung muss gegeben sein,sonst allmählicher Einbruch.Diese Einheit muss man desöfteren absolvieren.

Tempo ist ja relativ

flott-flott ist die Pace, die ich auch bei normalen Intervalltraining veranschlagen würde. Bei mir 4:10 min/km. Flott ist dann etwas über der Wettkampf-Pace. Das sind bei mir ca. 4:45 min/km.

Wichtig für mich ist: Kennt jemand diese Variante? Hat da jemand Erfahrung mit?
Als unser Cheftrainer davon erzählte, stutzte ich schon sehr, dass ich keine Trabpause bekomme.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 36. Fockeberglauf am 07. März 10 Uhr)

Leuchtet mir nicht ein.

Wenn ich Intervalle (z. B. 5x1000m/10kRT oder 3x5000m/MRT) richtig verstehe, dienen sie dazu, das Renntempo oder gar etwas schnelleres zu trainieren (Tempogefühl, orthopädische Stabilität, VO2max, ggf. Laktattoleranz usw.), ohne, dass die Regenerationszeit durch die harten Temposachen zu lang wird.

Zu diesem Berufe streuen solche Trainingsformen Pausen, Gehpausen, Trabpausen ein: Mit Mini-Regeneration zwischendurch ist das Training viel weniger destruktiv als eine Dauerbelastung, setzt aber dennoch ausreichend Trainingsreize.

Ersetze ich jetzt die Pausen durch zügigen Dauerlauf, der an und für sich ebenfalls eine Belastung ist, leuchtet mir das System nicht mehr ein. Klar ist das weniger belastend als ein Wettkampf, aber auf jeden Fall belastender als ein Tempodauerlauf.
Bestimmt ist diese Trainingsform aber Gold für die Laktattoleranz. Echt brutal.

Ich weiß genau, was mein Körper dazu nach spätestens zwei, drei Wochen sagen würde: "Mach Deinen Scheiß doch ohne mich", würde er sagen... ;)

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de nihilo nihil

Der Gruppenwettstreit: RUHR vs. BORN

@harry-lala

...mensch Alter, da ist mit doch Dein Zustand total entgangen. Allerbeste Genesungswünsche und baldige Krückenfreiheit, wünscht

glowi, bornierter Regenfetischist

P.S.: Selbst eine 10:00 Pace mit Krücken setzt meiner Meinung nach sportliche Akzente. Benützt Du Kassenmodelle oder doch die etwas sportlicheren Modelle aus leichtem Aluminium. Neuster Schrei, falls Du mal an einen Marathon denken solltest, sind kevlarummantelte Hohlstützen aus Flugzeugalluminium. Die gibt es farblich abgestimmt zur neuen Runnerspoint-Frühjahrskollektion.

Also ich,

ich kratz mich gerade am Koepfchen. Ich hatte die Anleitung "Trabpause" immer als rennen mit "langsamerer Geschwindigkeit" gedeutet. vielleicht bin ich ja ganz und gar unqualiziert um mich hier einzumischen, aber fuer mich sind jetzt die langsameren Intervalle in dem Plan einfach nur von 200m auf 1 km verlaengert worden.

Unwissenheit ist keine Zier und besser lebt man ohne ihr

courieuse
(kann Intervalle nicht ausstehen obwohl sie von deren Nutzen ueberzeugt ist)

Alu - Ultraleicht

Danke. Selbstverständlich habe ich mich für das Alu-Ultraleicht-Modell in blau-silber entschieden, dabei jedoch auf eine Laufband-Analyse verzichtet. Mit den Krücken konnte ich auch schon den Krankenhaus-Station-4-Flur-Einbein-Rekord brechen.

Ich werde mal bei Runnerspoint nachfragen, ob ich nur die Hälfte zahlen muss, wenn ich lediglich den linken Schuh benötige....

Da ich bei einer Pace von

Da ich bei einer Pace von 6:00 fast genausogut regenerieren kann wie beim traben oder gehen, mach ich es meist auch so dass ich zum Beispiel 2Km Intervalle in 5:00 laufe und die "Trabpausen" dann jeweils einen Kilometer in 6:00.

Der Sinn der Pausen sollte aber schon eine Erholung von den Tempoteilen sein denn ansonsten wird es einfach zu einen überlangen Tempodauerlauf mit Tempowechsel.

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