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Hallo Leute!

Ich hab doch glatt zum ersten mal in meinem Leben eine Lungenentzündung gehabt! die dürfte ich nicht längere Zeit "übersehen" haben (na ja... hin und wieder husten heißt ja nicht gleich irgendwas, oder und es dürfte wohl doch nicht die PULSUHR kaputt gewesen sein, sondern wohl eher der puls tatsächlich so hoch)?!?!)

so und weil´s dann gar nicht mehr ging, bin ich vor zwei wochen doch zum Lungenfacharzt und BINGO!!!

ich möchte gern im August meinen zweiten HM und eine (kleinen) Triathlon absolvieren und hab jetzt einerseits angst, dass mir trainingsmäßig die zeit davonläuft, will aber andererseits auch nicht zu früh wieder gas geben, weil ich nicht riskieren will, dass dann irgendwie irgendwas zurückbleibt....

bin für jeden tipp, jede rückmeldung dankbar!

tschüß emko

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung hatte ich vor Jahren auch einmal. Die hat mich körperlich ganz schön umgehauen und es hat auch ziemlich lange gedauert, bis ich wieder einigermaßen normal trainieren konnte.
Wenn Du vor zwei Wochen beim Arzt gewesen bist, dürfte die Behandlung mit Antibiotikum jetzt beendet sein, so dass man sich schon wieder ganz gut fühlt. Aber auch danach ist noch Vorsicht geboten. Insgesamt kommt man bestimmt auf 3 – 4 Wochen Laufpause. Ich würde erst wieder beginnen, wenn ich mich körperlich gut fühle. Das Training muss dann, wie nach jeder Erkrankung, langsam aufgebaut werden. Im Zweifel lieber noch einmal mit dem Arzt sprechen.
Aber, bis zum Halbmarathon im August ist noch reichlich Zeit.

Das wird schon wieder

Hi emko,

ich denke auch, dass Du bis August noch ausreichend Zeit hast. Kurier Dich erst mal vernünftig aus und hol Dir vorsichtshalber das OK vom Doc bevor Du wieder mit dem Training anfängst. Lass Dich nicht entmutigen, wenn es im Training dann am Anfang nicht so gut läuft. Mich hat's Anfang Janaur mit einer Grippe zerlegt und ich habe danach über 2 Wochen gebraucht, bis ich wieder vernünftig laufen konnte. Aber jetzt geht's wieder.

Der Szossi
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Berlin-Marathon 2007: 4:40:07
Halbmarathon Bonn 2008: 1:54:19
GAG-Halbmarathon Köln 2008: 1:47:36
Sparkassen-Halbmarathon Köln 2008: 1:45:03
Frankfurt-Marathon 2008: 4:14:32

zeit...

... ist nicht alles. vor einigen jahren hatte ich eine schwere bronchitis, die von einer ärztin behandelt wurde, die auch hochleistungssportler (leichtathletik) betreute. nach 18tägiger krankheit und einwöchiger stabilisierung (körperliche alltagsbelastung wie langsames spazierengehen, einkaufen, treppensteigen OHNE schweissausbrüche, pulsrasen oder kurzatmigkeit) habe ich dann ein ganz leichtes aufbautrainig angefangen. es bestand aus 30minütiger gymnastik mit puls max. 120 alle zwei tage für zehn tage, schwitzen war tabu; erst dann ging es langsam wieder mit dem normalen training (kondition, kraft) aber reduziertem umfang los; auch wenn ich anfangs dachte, das sei zu langsam, war es wohl genau richtig. es stiegen motivation und vorfreude.

das wichtigste war aber wohl, dass ich meinen ehrgeiz zurückstellte und mich fügte - sehr erleichternd und entspannend!

alles gute

mojo

- auch das geht vorüber -

dann warst Du ...

..definitiv schlauer als ich. Ich habs wohl solange verschleppt, dass es jetzt wie ein Belastungsasthma daherkommt. Mal sehen, wie es im Frühling weitergeht.
Also: im Zweifelsfall: lieber noch warten... statt hinterher zu bereuhen.

Danke an euch alle !!!

Danke für eure tipps, fürs mutmachen und die antworten.
das ist im moment a.) genau das, was ich brauch und b.) als würden bei einem laaaaaangen lauf genau in dem moment, wo du denkst "so!!! aus, basta, ende ich kann nicht mehr weiter!" viele mitläufer an deiner seite bleiben und dir helfen doch ins ziel zu kommen ;-))

also noch einmal danke und bis demnächst auf der (lauf)piste ;-))

eure emko

@ conny,

kopf hoch, lass dich davon nicht zu sehr verunsichern; es kann viele ursachen aber auch lösungen geben. ich hatte und habe ein ähnliches problem (leichtes bronchialasthma), inhaliere inzwischen aber nur noch bei langen läufen an kalten tagen und hatte ewig keine atemnot mehr (hab allerdings auch seit acht wochen nicht mehr geraucht). nach dem erschrecken wirst du lernen, achtsam zu sein und mögliche attacken zu vermeiden (etwa bei steigungen oder tempoverschärfungen). bald spielt das thema dann keine nennenswerte rolle mehr. übrigens hatte in meinem fall den besten erfolg eine behandlung nach der traditonellen chinesischen medizin.

alles gute und weiter gute besserung auch dir, emko

mojo

- auch das geht vorüber -

PS: du liebe zeit... die ersten argen asthma-attacken hatte ich vor zweieinhalb jahren - und trotzdem habe ich weiter geraucht; wie doof kann man eigentlich sein (das viel mir eben beim korrekturlesen richtig und in dieser klarheit erstmalig auf)?

asthma und rauchen

Hallo MoJo,
als ehemalige (Ketten)raucherin und Mitarbeiterin der Suchtberatungsstelle meiner Heimatstadt kann ich nur schreiben:
1. DAS ist der erste Schritt (wenn dir das zum ersten mal auffällt/bewusst wird)
2. Abhängigkeit hat nix, aber auch schon gaaaaar nix mit doof sein zu tun ;-))

also
stress dich nicht, bleib auf diesem weg und wenn´s sein soll wird´s gehen (mit dem aufhören mein ich)

danke und liebe Grüße

emko

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