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Hallo

welche Stöcke verwendet ihr und System (zusammen klappen oder schiebbar)?
Wie habt ihr die richige Länge ermittelt?
Stellt ihr die Länge um wenn es Bergauf und dann wieder Bergab geht?
Welches Griffsystem macht Sinn (umklammern oder Handfläche oben auflegen)?

Die oben gestellte Fragen beziehen sich auf Bergultratrails (z.b. Zugspitz Ultra Trail).

Danke

Gruß Topseng

ohja - da bin ich mal auf die Antworten gespannt.

Mich interessiert das auch ;)

lg
laeufer74

dito

dito

Zugspitz- und TAR-Erfahrungen

TAR läuft man zu zweit. Mein Partner hatte Stöcke zum Klappen und ich zum Schieben. Beim Auf- und Zumachen war er meist etwas schneller, als ich. In der Laufzeit schlug sich das eher nicht nieder. OK, da läuft man Ultra, also eher nicht Sprint. Im Preis für die Stöckchen macht das aber schon was aus.
Am ersten Tag des TAR klemmten die Stöcke von Andreas. Ein Tropfen Öl beseitigte das Problem - allerdings erst nach dem Lauf...
Wir haben die Stöcke immer nur Bergauf genutzt (wie auch schon beim Zugspitzultratrail). Bergab habe ich die Stöcke am Rucksack festgemacht, um besser laufen zu können. Andreas behinderten die Stöcke eher nicht so. Er hielt sie oft auch bergab in der Hand.
Um die Länge kann man sicher ne Wissenschaft machen. Muß man aber nicht. Eingestellt habe ich die Länge, wie ich sie auch zum Wandern nehme. (Die meisten wandern ja auch bei nem Lauf hochzu.) Bei kurzen Bergabpassagen nutzte ich die Stöcke auch abwärts ohne sie zu verlängern.
Die Griffe waren zum Umgreifen. Ab und an hab ich aber die Handflächen obenauf gelegt. (wie gesagt, eher keine wissenschaftliche Abhandlung entwerfen, sondern einfach Stöcke nehmen, loslaufen und gut.)
Ich bin übrigens in der gesamten Vorbereitung lettzes Jahr für den Zugspitzultra nie mit Stöcken gelaufen und habe sie auch vorher nie zum Laufen genommen. Den 100er an der Zugspitze nahm ich sie dann einfach mit und kam bestens mit klar. So viel zum Thema vorher "Üben".
Ich denke gerade bei solchen Wettkämpfen wie dem Zugspitz Ultratrail sind Stöcke sehr hilfreich und auf den langen Flachpassagen im Mittelteil (z.B. ab Ende des zweiten Bergs bis hinter Mittenwald) muß man wissen, ob man sie in der Hand behalten will, oder besser gleich oben, bevor es abwärts geht am Rucksack festmacht.
Am Rucksack haben sie mich übrigens nie gestört. Ich mußte ihn nur zum Festmachen halt immer absetzten. Das kostet jedesmal ein paar Sekunden - bei knapp 14h Laufzeit. ;-))
;-)

Zwar keine eigenen Erfahrungen

aber in einer franz. Trailzeitschrift wird in Anlehnung an das Nordic Walking
0,67 x Körpergröße empfohlen.

:-)

Ok, ich habe auch keine Ahnung...

aber ich denke, daß muß man wirklich selbst ausprobieren.
Ich will mir von Grivel diese hier holen.

Dazu gibt´s hier auch ein Video.

Das erscheint mir die einleuchtendste Alternative.
Ich glaube, es ist wie Schalk es sagt: sekundär ob zum Schieben oder zum Klappen. Die meisten scheinen die Dinger nicht kleinzumachen und entweder in der Hand zu halten oder aber am Rucksack oder aber einfach unterm linken Arm durch zwischen rucksack und Rücken zu schieben. Da gibts bei decathlon auch irgendein video auf französich zu.
Ich finde es nur gerade nicht mehr. schau mal Youtube Quechua TV.

Uusi

Vom Stöcke im Ganzen wegpacken, ...

... muß ich sagen, halte ich insbesondere dann nicht viel, wenn man nicht allein läuft. Das kann dann durchaus gefährlich werden. Ich habe meine immer klein und an Schlaufen am Rucksack festgemacht.
Die Dinger im ganzen in der Hand halten stört mich persönlich - zu mal du damit 100km laufen willst. Irgendwann nervt dann eventuell alles.
Andreas hielt sie längere Strecken in der Hand. Bei den langen Abpassagen machte er sie aber auch hinten fest.
;-)

Wegsteckmöglichkeit am Rucksack

Schalk hat schon die ebenen Passagen erwähnt. Einfach mal selbst ausprobieren, ob Stöcke in der Hand beim normalen Laufen stören. Auch zu berücksichtigen sind Abstiege, bei denen die Hände zur Hilfe genommen werden müssen. Da mein Rucksack keine geeigneten Schlaufen hat, mußte ich beim Bergmarathon die Dinger die ganze Zeit an den Händen baumeln lassen, das hat mich tierisch genervt (und viel Zeit gekostet). Weiß nicht, ob es beim Zugspitz-UT derartige Abstiege gibt.

Meine Stöcke haben am oberen Ende eine Auflagefläche für den Handballen, die brauche ich, um mich beim Bergabgehen abstützen zu können, wenn der Schritt geländebedingt etwas länger ausfallen muß. War einmal mit Nordic-Walking-Stöcken in den Bergen unterwegs, die waren oben eher spitz, da war Abstützen nicht möglich, für mich furchtbar.

Zu Schieben oder Klappen kann ich leider nichts beitragen, kenne nur Schieben. Da die Länge mit einer Klemmverbindung eingestellt wird, ist wichtig, den Stock vor jedem Zusammenschieben abzuwischen, sonst kanns passieren, daß der Stock sich nicht mehr richtig auf Länge einstellen läßt oder der Stock unter Belastung nachgibt.

Viel Spaß beim Stöckeln!
Scotti

Hallo habe nun schon ein

Hallo

habe nun schon ein paar mal die Walking-Stöcke einer Bekannten ausgeliehen. Bergauf und Bergab (ehemaliger Skihang) sind sie genial. Wobei ich Bergab sie als besser empfinde.Bergauf kostet es mich viel Kraft in den Schultern.
Mal schauen, wenn dann aber zum klappen und befestigen am Rucksack.

Gruß Topseng

Kennt jemand die Marke

Kennt jemand die Marke "Black Diamond", im Vergleich zu den Leki (beide zum klappen)

Gruß Topseng

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