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Nachdem ich von Buddyseite aus schon angeschrieben wurde, warum ich schon so lange keinen Lauf mehr eingetragen habe, will ich das jetzt mal erklären.

Anfang Januar bin ich zwecks Neujahrsurlaubes mit der Bahn nach Hessen gefahren, im Schlepptau einen relativ frisch operierten Partner, meine Tochter und einen ca. halben Zentner schweren Koffer (verspätete Weihnachtsgeschenke) . Das erwähne ich deshalb, weil es die Erklärung dafür ist, warum ich nur ein paar Laufschuhe mit genommen habe.

Dort habe ich dann meinen verspäteten Neujahrslauf gemacht - blöderweise mit den Trailschuhen - die ich sicherheitshalber wegen evtl. möglichen Schneefalls dabei haben wollte. Ich habe alle „scharfen“ Anstiege dort mitgenommen und dabei gerade mal niedliche 240 Höhenmeter erlaufen auf 16 km Strecke. Schnee war aber keiner da und meine Sehnen meckern gerne wieder, wenn ich sinnlos in diesen Schuhen rum laufe.

Dann kam dieses Sturmtief „Andrea“ und ich habe es vorgezogen, keine weiteren Läufe mehr im Hessenlande zu tätigen und mich lieber gemütlich mit meiner Familie im Hause aufzuhalten, was natürlich ganz im Sinne meines Berner Schweinesennenhundes lag.

Bei der Rückfahrt in die Schweiz ist es dann passiert - gerade als ich in Basel SBB in den Schweizer Zug umstieg - Niesanfälle, tränende Augen.

Am nächsten Morgen ging es mir erbärmlich, mein Kopf fühlte sich so schwer wie der eines Schweizer Braunviehs an:

Ich zog es daher vor, im Bett zu bleiben und mich mal etwas zu schonen.

An Laufen war nicht zu denken, bei diesem Zustand. Taschtücher waren wichtigstes Utensil.

Selbst am Freitag, den 13., meinem Geburtstag, bin ich weder auf die Piste, noch habe ich die Energie für den jährlichen Besuch der Therme in Schinznach gehabt, obwohl ich da keinen Eintritt hätte zahlen müssen. Schade!

Samstag ging es dann wieder besser, aber hier war so viel liegen geblieben, da waren erst mal Entweihnachten, Aufräumen, Möbel aufstellen, Saubermachen dran und am Abend
der Ausgang mit der Familie zum Geburtstagsessen.

Ich hab es mir da echt gut gehen lassen, es gab als Aperitif einen Martine blanc, dann Tomatencremesuppe, Pastetli gefüllt mit Saisongemüse in Sahnesosse an Reis, dazu leckeren Schweizer Rotwein und als Dessert Vermicelles mit Merengue, Walnuss u. Pfirsichglace, Schlagrahm und Schoggikuchen.
So sah das aus:

Und heute gab es kein Halten mehr. Die Sonne schien, alles schneefrei, die Nase einigermassen brav und den Kalorien von gestern musste ich ja etwas Paroli bieten.
Mein Puls war zwar in den anspruchsvolleren Streckenteilen zwischen 5 und 10 Schlägen höher als normal, aber ich habe mir einfach Zeit gelassen und dieses wundervolle trocken-kalte Wetter genossen.

Als Belohnung für den Aufstieg bot sich mir folgendes Bild

als Sahne-Bonbon.

Es waren sehr schöne 19 km geworden mit 784 Höhenmetern, Puls durschn. 77 % und einem kleinen Ausreisser von 91 % maximal.

4.333335
Gesamtwertung: 4.3 (6 Wertungen)

Liebe Ute,

schön, dass du wieder gesund bist und Laufen kannst. Um deinen Ausblick beneide ich dich sehr, die Höhenmeter kannst du allerdings gern behalten ;-)
Noch herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag!!

LG Amelle

liebe ute,

abgelenkt von deinem foto mit diesem oberleckeren dessert, versuch ich trotzdem mal ein paar nachträgliche glückwünsche loszuwerden ... :-)

alles liebe und gute für dich, bleib glücklich und gesund und hab ein schönes laufjahr, in dem du all deine ziele erreichst!

und nun komm in ruhe in diesem jahr an und starte einfach mit ein paar tagen verspätung in dein persönliches laufjahr.

ganz liebe grüße - christiane

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