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Habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass mein letzter Blogeintrag schon vier Monate her ist. Da hab ich bei mir gedacht, die Welt hat ein Recht, mal wieder von mir zu hören.
Habe, wie geplant, den Silvesterlauf von Werl nach Soest in neuer persönlicher Bestzeit absolviert, also hatte das Jahr 2008 einen schönen und zufriedenstellenden Abschluss.
Seitdem habe ich es lauftechnisch ein wenig ruhiger angehen lassen. Der Januar war so eine Art Erholungsurlaub. Mal 1x die Woche, mal 2x die Woche, aber noch keinmal 3x, was eigentlich mein normales Pensum ist.

Heute abend war ich mal wieder mit dem Lauftreff unterwegs. Da um 19:30 Uhr in dieser Jahreszeit ja vollständige Dunkelheit herrscht, mit leucht- und blinktechnischer Vollausstattung. Wie es sich ergab, bin ich in einer 5-er Gruppe gelaufen, die sich auf die umliegenden Feld- und Wirtschaftswege machte.
Sei es, dass meine Augen trotz Stirnlampe nicht für das Laufen in der Dunkelheit geeignet sind, oder sei es, dass ich einen dermaßen ökonomischen Laufstil pflege, dass meine Füsse nur wenige Millimeter über den Untergrund schweben: jedenfalls war vermehrtes Stolpern angesagt, zumal der Untergrund nicht immer topfeben war. Beim ersten Stolperer fiel ich noch einer durchaus reizenden Lauffreundin in die Arme, die mich sanft auffing. Das war ja gar nicht mal so unangenehm.
Beim zweiten Stolperer war aber kein Auffänger in unmittelbarer Nähe und so ging ich zu Boden. Aber da machten sich 30 Jahre Handball noch nachträglich bezahlt. Dank instinktiver Technik des alten Kreisläufers konnte ich eine geschickte und total elegante Rolle auf den Asphalt legen, dass ich ohne größere Blessuren davonkam. Als mir das dann noch ein zweites Mal passiert ist, ist mir dann doch ein unterdrückter Fluch entfahren. Die Landung war zwar genauso elegant und schmerzfrei, wie die erste, aber alle paar hundert Meter so eine Einlage muss nun auch nicht sein. Aber es blieb dann auch bei diesen beiden Stürzen. Reicht ja auch für einen Lauf. Vieleicht sollte ich demnächst doch die Füße ein wenig höher nehmen.
In diesem Sinne: allen Läufern ein unfallfreies Laufen, auch und gerade in der Dunkelheit.

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Kniee hoch

Wintertraining im Dunkeln ist Techniktraining !
;-)

Adieda
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

yep!

Füßchen heben ist (naja, nicht nur... bei Dunkelheit) angesagt - das habe ich gestern abend auch wieder gemerkt. Das mit der eleganten Rolle erinnert mich an den Hugenottenlauf letztes Jahr, da hat das kurz vor mir einer gemacht, gestolpert, über die Schulter abgerollt und direkt wieder in den Stand und weitergelaufen. Wäre es kein Wettkampf gewesen wäre ich mit offenem Mund starr vor Erstaunen stehengeblieben. So bin ich mit offenem Mund voll Bewunderung weitergelaufen... War vielleicht auch ein Handballer...

:-) cc

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