Benutzerbild von MoselRunner79

Hallo!
Auf welchen Untergrund lauft ihr überwiegend? Ich habe vor meiner Haustür nur Asphalt zur Verfügung, wenn ich ein paar Runden im Wald drehen will, muss ich erst ein paar Kilometer mit dem Auto fahren, find ich irgendwie blöd.
Ist es wirklich schlecht für die Knie nur auf Asphalt zu laufen, oder sagt das nur die Schuhindustrie die ihre gedämpften Treter loswerden will?

Nie wieder

Ich bin mal ein Jahr auf Asphalt gelaufen. Folge: 2 nette Fersensporne. Konnte ein ganzes Jahr kaum gehen, an Laufen war über 2 Jahre nicht zu denken.
Nie wieder Asphalt, höchstens ein paar hundert Meter.

Asphalt ist optimal

Glatter, fein strukturierter Asphalt ist optimal.
Aber die Vorlieben sind verschieden, siehe brunokoch.

Asphalt und Fersensporn

Das mit den Fersenspornen ist natürlich eine extrem unangenehme Sache.
Wahrscheinlich hängt es auch sehr stak von den persönlichen Komponenten ab (Sehnen, Bänder, Gelenke etc), mit welchem Belag man am besten klar kommt. Ich bin letzes Jahr Harzquerung gelaufen und habe mir Asphalt herbeigesehnt, weil man da seinen Fuß nie plan aufsetzen kann. Aber es gibt ja Leute, die auch damit klar kommen. Mein Credo aber lautet: Her mit dem Asphalt. Grüße aus Cuxhaven, Peter

Ashalt laufen

Hallo Moselrunner,

der ganze Hyp hinsichtlich Dämpfungseigenschaften von Laufschuhen wird auch nach meiner Einschätzung überbewertet und kann wohl praktisch vernachlässigt werden (siehe Barfußläufer).

M.M. ist es völlig wumpe ob man Asphalt- oder Waldwege läuft. Wie immer im Leben ist eine gesunde Mischung sicher zu empfehlen. Falls Du ausschließlich auf relativ weichen Untergründen läufst und irgendwann mal einen Wettkampf auf Asphalt machen solltest, wird Du mit großer Wahrscheinlichkeit Probleme bekommen. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass, insbesondere in trockenen Zeiten, Wald- und Feldwege genauso hart wie Straßenbeläge sind.

Ich laufe zu 99 % auf Asphalt und habe damit keine Probleme.

Keep running.

Karsten

Ich laufe überwiegend auf Asphalt

Kommt natürlich auch auf das Schuhwerk an. Die meisten Runningschuhe sind auf Asphalt optimiert. Damit sollte man auch überwiegend auf Asphalt laufen, weil die Dämpfung z.B. auf Waldboden nicht optimal ist. Dagegen wird man mit einem weniger gedämpften Schuh gut auf Waldboden laufen können, aber auf Asphalt ist der dann überhaupt nicht zu empfehlen. Da kann man sich böse Verletzungen holen.
Ich bin früher bei Parkwegen sogar auf den Randsteinen gelaufen, weil mir der Sandboden zu weich war. Aber ich laufe überwiegend auf Asphalt. Da habe ich guten Halt und vor allem sind die meisten Marathon- bzw. Cityläufe auch auf Asphalt. Ich habe keine Probleme damit. Aber muss natürlich jede(r) für sich selbst entscheiden.
Renate

und später gerne auch ein bisschen gemischt

Vor meiner Haustür habe ich auch nur Asphalt, laufe dann bis zum nächsten Park und ab da auf festen Wegen.

Im großen und ganzen also eigene Erfahrungen machen und wenn irgend wann die Strecken länger werden, kannst Du dann zum Wald hinlaufen und dort auf weicheren Belegen laufen.

Die Dämpfung der Schuhe könnte meiner Meinung nach dennoch etwas früher den Geist aufgeben.

marcus

Laufen in Leipzig (z.B. beim 13. Leipziger Winterlauf am 31. Jan 10 Uhr)

Ich lauf hier in der

Ich lauf hier in der Wesermarsch nur auf Asphalt und Beton.
Habe keine Probleme mit den Knien oder sonst was.
Hab mich halt damit abgefunden und daran gewöhnt.
Nur im Urlaub freue ich mich über Läufe im Wald und auf anderem Grund.

So habe ich damals auch angefangen!

Ich bin auch zunächst ein paar Kilometerchen mit dem Auto zu meinem vertrauten Wald gefahren, um dort meine Runde zu drehen! ;-) Mittlerweile kenne ich mein Laufrevier sehr gut (wobei mein Territorium immer noch erweiterungsfähig ist), bzw. mit der allmählichen Steigerung konnte ich mein Auto stehen lassen!

Zu deiner Frage - ich denke, die Mischung macht's, bzw. das kommt auf jeden Einzelnen an! Zwar habe ich keine Knieprobleme, doch ab und zu meckert bei mir der Ischiasbereich nach längeren Asphaltläufen. Doch mit regelmäßigem Stretching und Übungen (in der Runner's World gibt's da immer wieder gute Tipps!) bekomme ich das gut in den Griff.

Wenn du in dich hineinhorcht und auf die Signale achtest, die dir der Körper sendet ("hey, ich will mal Ruhe!"), egal auf welchem Untergrund du läufst, dann dürfte es keine Probleme geben.

Viel Spaß und Erfolg!

MC :-)

laufend fit und gut drauf!

Das Gruppenduell Ruhr vs. Born

Untergrund

Morgen! Habe hier in OHZ auch viel Asphalt,laufe trotzdem ohne Problemen.Kann somit direkt von der Haustür starten und loslegen. Find ich Praktisch und habe in vernünftige Schuhe investiert.Ab und zu Wald /Feldweg ist ok und macht auch Spaß.
Gruß aus dem Teufelsmoor!
Lars

Asphalt

Moin MoselRunner79,

interessante Frage! Ich habe soeben festgestellt, dass ich seit Winteranfang überwiegend Asphalt laufe. Hat mich selbst überrascht, da ich an einem Grüngebiet wohne und im Sommer überwiegend auf Wald- und Feldwegen unterwegs bin. Aber im Winter weiche ich lieber auf beleuchtetete Strecken aus - und die sind nun mal geteert.

Einen Unterschied zum Sommer die Knochen betreffend habe ich aber nicht gemerkt. Nur manchmal, wenn ich (für meine Verhältnisse ;-) ) wirklich Tempo mache, habe ich ein Kribbeln und leicht taubes Gefühl im Schienbein. Aber ob das vom festen Untergrund kommt? Keine Ahnung. Ich schiebe das eher auf meine Form.

Der Schuhhändler meines Vertrauens schwört jedenfalls Stein und Bein, dass man für Asphalt- und Feldwege keine unterschiedlichen Schuhe brauche. Wenn du mit topgedämpften Schuhen auf weichem Untergrund läufst, schlucken die höchstens ein wenig mehr Kraft als vielleicht nötig. Aber wenn es auf die Zeiten ankommt, bist Du eh auf Asphalt unterwegs.

Ich denke mal, dass man heute im Vergleich zu früher mit den aktuellen Laufschuhen auch auf Straßen gut bedient ist. Gerüchte, dass Asphalt schlecht für die Knie sei, stammen sehr wahrscheinlich noch aus einer Zeit, in denen Sportschuhe eine gerade mal fünf Millimeter dicke Gummisohle hatten. Die haben Untrainierten sicher binnen kurzem die Knie runtergehobelt. Guck' Dir nur mal an, mit welchen Tretern die Fusseks damals das Wunder von Bern geschafft haben...

Viele schöne Kilometer noch!

P

+++ Laufen bringt dich nach vorn +++

Hi

Also inzwischen schon auf beiden Untergründen genügend Kilometer geschrubbt. Und ja Sphalt hat eine andere Belastung für die Knie, deswegen ist es wichtig nicht nur laufen sondern auch Krafttraining gerade im Bereich der Kniegelenke/ muskeln. Einfach eine bessere Stütze schaffen und erhöhen bzw erhalten der Beweglichkeit da man beim Laufen die Beine ja nicht komplett streckt ist es wichtig sie auch vernüftig zu dehnen.
Ansonsten stimme ich vollkommen zu bei dem Schuhwerk was man heute bekommt ist die Belastung der Knie erst nach etlichen Jahren falscher Belastung und einseitige zu spüren, würde man aber der Statistik nach gehen ist es sogar schlimmer im Wald/ Wiesen zu laufen, Aufgrund der Gefahr des Umknicken oder Stolpern, kann es ja auch schnell zu Verletzung kommen.

Viel Spaß noch und hoffentlich wird es bald wärmer!

Eigentlich ist (fast) alles schon gesagt.

Eigentlich ist (fast) alles schon gesagt. Ich wollte noch ergänzen nach längerer Trainingspause den Waldboden schätzen gelernt zu haben. Da die Muskulatur sich noch an die vielen km gewöhnen mußte, war der Waldboden einfach besser (weil weicher) für die Knie. Wenn ich einmal die km auf hohem Niveau hatte und Muskulatur und Sehen dies gewöhnt waren(60-90Wo-km), bin ich in den M-Vorbereitungen bewußt fast nur Straße gelaufen - ohne Probleme .
Meine letzten Adidas response cushion17 waren mir im Neuzustand deutlich zu weich für Waldläufe. Fußgelenk und Schienbein haben sich da gemeldet. Mir kam es vor, als würden die Schuhe zu stark zurückfedern. Die waren bei mir nur für Straßenläufe geeignet.
Habe mir im Herbst Trailschuhe geholt. Die sind wiederum im Gelände total super, aber für die Straße sind sie mir deutlich zu hart. Werde die Trails wohl nur bei reinen Geländeläufen nutzen und bei mix-Boden auf Straßenschuhe ausweichen. Eventuell werden die Trails aber bei höheren Temperaturen auch wieder so viel weicher, dass man damit auch mal Straße laufen kann. Bei Null grad ist man halt schon dichter an der tG (Glasübergang oder Einfriertemperatur).
Gruß Schalk

Laufuntergründe

Hallo MoselRunner 79
Für mich liegt das Optimale in der Abwechslung.Ich habe jetzt mehrere Jahre hintereinander pro Jahr ca. 1800 Laufkilometer absolviert. Dabei schätze ich so ca. die Hälfte auf Asphalt, Beton oder Pflasterstein,die andere Hälfte auf Wald-und Feldwegen.Am liebsten laufe ich Waldwege,auf denen das gefallene Laub doch den Auftritt abdämpft. Dafür nehme ich auch ein paar km mit dem Auto in Kauf(10 Min. Fahrzeit).Aber der Berlin Marathon, den ich zum 4. Mal angehe, findet nun mal auf Asphalt und Beton statt und daran kann man in der Vorbereitung nicht vorbei.Meine "Rennsemmeln" verkraften beides ganz gut. In diesem Sinne hau rein.
Rennkuckuck

Freizeitmekka

Hey Moselrunner79,

Ich weiß ja nicht wie lange du schon in Winningen (nähe Koblenz) wohnst, das du nur die B416 kennst!? Laufe doch mal direkt den Berg hinter den Häusern hoch und du befindest dich Waldtechnisch in der schönsten Eifel!!
Ich selber,(aus Koblenz laufend)laufe über die Weinberge bis nach Kobern-Gondorf über die Brücke den Hunsrück(auch Wald) wieder zurück..
Also wenn wir bei uns nicht ein Freizeitmekka haben, wo denn sonst!?

Der Mosel-Rhein-Lahnrunner Kawitzi

"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein."

Mit nagelneuen Schuhen

Mit nagelneuen Schuhen sollte man auch besser auf Asphalt laufen und nicht irgendeinen Feldweg den man noch nie gelaufen ist der so matschig ist das man sich dabei ein paar mal beinah auf die Fresse legt und die Schuhe versaut.

Schuheputzender Gruß

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links