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Nach 10 Wochen Pause (3 Wochen krank, der Rest war Winterpause) ging es heute endlich wieder los. Das Wetter ist ja im allgemeinen nicht sehr einladend, aber ein Schön-Wetter-Läufer war ich noch nie und irgendwann muss man ja wieder anfangen.
Seit Weihnachten scharrte ich innerlich schon mit den Hufen und freute mich auf den selbsterwählten Start-Tag: 1.Januar 10 Uhr (wie immer).
Aber ein verrutschter Brustwirbel machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ich schwankte zwischen der Selbstdiagnose Herzinfarkt oder übertriebene Feiertags-Nahrungsaufnahme = kurz vorm platzen. Schmerzen in der linken Brust, erschwertes atmen, kribbeln im linken Oberarm. Ich fühlte mich träge und doppelt so alt wie ich bin. Glücklicherweise lag es dann doch nur am Wirbel. Damit ich mir nicht von Anfang was verschleppe oder antrainiere (Herzmuskelentzündung und andere schöne Dinge) habe ich das erst einmal beim Arzt abklären lassen. Sicher ist sicher. Ergebnis: Ich bin Gesund, nur der Wirbel muss an seinen Platz zurück. Puh, Glück gehabt :-)

Und dann ging´s endlich los. Langsam und gemütlich einmal ums Dorf herum. Mit gefühlten 3 km/h habe ich den (mind.)80 km/h Windböhen ganze 40 Minuten lang getrotzt! Haha, Kälte, Wind und Regen kommt ruhig her. Ich bin wieder da und ich hab ja doch noch was drauf ;-)
Wieder daheim bin ich schnell aus den kalten, feuchten Klamotten raus und unter die warme Dusche. Einfach herrlich.

Ja und jetzt, jetzt geht´s mit einem Buch vor den Kachelofen. Das hab ich mir verdient!
Das Gefühl danach habe ich fast genauso vermisst wie das während des Laufs :-)

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