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Hat schon jemand mal mit den Greiftrainingsplänen gearbeitet ( trainiert ).Bin jetzt immer mit meinem Steffny ganz gut gefahren. Möchte im März in Rom meinen ersten Marathon laufen. Bei Greif stehen dort 6-8 lange Läufe mit 35 Km und abschließendem SCHLUSSSPURT. Hört sich hart an. Ich bin dafür bereit. Möchte relativ ENTSPANNT meinen ersten Marathon laufen. Zeit ist nicht ganz so wichtig.
Insgeheim wünsche ich mir eine 6min/ km Zeit also so um 4:12-4:15h .Kann mir jemand ein paar Tipps geben. Vielen Dank im voraus

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Trainiere Deine...

...50-60km in der Woche und Du läufst Deinen Mara gechillt zum Kolosseum ;0)...
Eine Laufeinheit in der Woche mit Tempo u. evt. zwei- drei 30iger bis Ende Februar... einen 20iger am WE (Samstag o. Sonntag) kann nie Schaden u. reicht aus
2-Tage Pause einhalten nicht vergessen u. Du bist gut Vorbereitet...

:0) Kaw.

Hab ich

Ich hab das schon gemacht. Damals hatte ich einen T3M heißt 3x in der Woche für Marathon. Gibt aber auch andere Pläne für Senioren und kürzere Strecken und mehr Trainingstage in der Woche. 3Tage sind für Marathon das wenigste. Das musst du aber selber wissen, wieviel Tage du zum Laufen kommst.
Mit den 35er ist das so eine Sache. Wenn du jede Woche so einen Lauf nicht gewöhnt bist, dann wird das ganz schön hart, insbesondere mit der Endbeschleunigung. Du hättest eher mit dem Greifplan anfangen sollen, um dich dran zu gewöhnen. Aber nichts ist unmöglich. Ich lasse die Endbeschleunigung meist weg oder verkürze sie. Ist ne ziemliche Viecherei. Die Intervalle sind auch nicht ohne.
Wie das beim Steffny ist, weiß ich nicht.
Seit ich aber auch nicht mehr Greif-Mitglied bin, trainier ich trotzdem nach seinem Schema, wenn auch nicht so konsequent genau. Ich fahr trotzdem recht gut, lauf ich doch meine Marathon so bis 3:15h. Momentan bin ich aber auf der Ultraschiene und pass mir das Schema entsprechend an.
Also, es ist eine gute Möglichkeit, die man probieren kann, aber nicht muss.
Viel Spass beim lange Läufe runter reissen.

Danke

Gestern 22km . Sehr entspannend. Am Samstag probiere ich einen knappen 30er. Dann werde ich vielleicht sehen, wo ich im Moment stehe. Vielen Dank für Deine Antwort

Greif

Ich habe mir von Greif keinen Trainingsplan erstellen lassen, mich aber an seinen Empfehlungen orientiert. Habe mehrere lange Läufe von 35-38Km mit Endbeschleunigung gemacht, alle 7-10 Tage und es war nicht so hart wie befürchtet und am Ende habe ich mich auf die langen Läufe gefreut Es hat mich auf jeden Fall weitergebracht,ich habe mich super vorbereitet gefühlt. Leider bin ich dann zwei Tage vor dem Marathon krank geworden (das hatte andere Gründe), aber das Training war toll.
LG, Maren

Ich bin dann mal weg

Ich möchte hier einfach mal

Ich möchte hier einfach mal den Herrn Greif selbst zitieren:

... nicht für den ertsen Marathon

Voraussetzung für den Erfolg ist, dass das geplante Rennen nicht dein erster Marathon ist, und dass du vorher mindestens ein Jahr, besser zwei oder drei Jahre, regelmäßig trainiert hast. Dabei ist es völlig belanglos, ob du nun 3.45 oder 2.20 läufst, ob du 18 oder 50 Jahre alt bist. Es ist sicher nicht sinnvoll, das folgende Programm durchzuziehen, wenn du noch oder schon in der Gegend von 4 Stunden läufst. In diesem Bereich genügt es, wenn du nur Dauerläufe machst, diese entwickeln deine Leistung vorerst schnell genug.

Ich habe Greif bisher einmal gemacht und es tat sehr weh, besonders die ersten 4 Wochen.
Zum Einstig such dir lieber was anderes, Steffny kann ich dir da eher ans Herz legen.

habe damit trainiert

und aufgehört. Kenne zuviele Leute, die sich Verletzungen aus dem Training zugezogen haben oder zwar bestens trainiert aber dann beim Marathon platt waren. Wenn dir die Zeit egal ist, würde ich es nicht machen.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Das ist aber...

ein Zitat aus Greif's Countdown zur Bestzeit.
Der ist nun wirklich nichts für Anfänger ;)

Daneben ist der Herr Greif aber auch ein ganz normaler Coach der für alle Leistungsniveaus Pläne anbietet.

T5H

Meiner einer trainiert seit November mit einem Greif-Jahresplan (T5H). Das ist ein Plan mit 5 Laufeinheiten + 1 Tag Pause oder Athletiktraining. Das hat mich konditionell schon gut vorangebracht. Da kommen schon ein paar Kilometer pro Woche zusammen. Unter anderem Montags 18km und Samstags 25 km. Ich plane 2 Halbmarathons zu laufen und aus dem Training heraus im Oktober einen ersten Marathon. Ich überlege im Sommer die langen Läufe am Samstag etwas auszubauen, so dass zum Beispiel auch mal einer um die 30km dabei ist. Aber das lasse ich erst einmal auf mich zu kommen und entscheide das aus den Knochen heraus. Für mich wäre die Vorbereitungszeit bis März zu kurz.

Bei Greif gibt es allerdings auch kostenlose Pläne:
1.) "Count-Down-zur-Bestzeit-2001" Dieser (8-Wochen) Plan ist nicht für Marathon-Änfänger gedacht. Daher "... nicht für den ersten Marathon". Am besten mal selber lesen.

2.) "Heißes Feuer im alten Ofen". Der geht über 12 Wochen und ist für Läufer über 45 Jahre gedacht, die "ihrem Ehrgeiz noch offen in die Augen schauen können." Weiter heißt es dort "... ist kein schmusiger "Hauptsache-Du_kommst-durch-Plan", sondern ein Trainingsplan mit hohen Anforderungen und leistungsportlichen Zuschnitt. Darum muß ich Sie auch mit Nachdruck warnen!"

Am besten ist du liest beide Pläne mal durch und schaust, ob du die Voraussetzungen (Trainingszustand, dein Anspruch an den Plan) erfüllst. Peter Greif schreibt diesbezüglich ja unmißverständlich.
In welchem Trainingszustand befindet sich denn dein Körper? Bist du schon in der Lage Marathons zu laufen und willst nur noch am Tempo feilen oder mußt du deine Knochen erst einmal an höhere Kilometerumfänge gewöhnen?

Schau dir mal

Schau dir mal www.robsch.net/tp an. Der Plan basiert auch auf Greif und ich habe mich damit echo auf 3 halbe und einen Marathon vorbereitet.

Ich mag die Pläne.

Greiftraining

Meinen ersten Marathon 2010 hab ich mit Greif (Countdown zur Bestzeit)trainiert, in der "langsamen" Gruppe 4. War als Struktur- und Motivationsleitfaden nicht schlecht, allerdings hab ich diese Vorgaben nicht im vollen Umfang umgesetzt -trotz Gruppe4.- vorallem 3,6,9 o.ä..km Endbeschleunigung bei Ü-30-Läufen waren bei mir utopisch. Bin aber meinen Ersten in 4:33 gelaufen und war damit sehr zufrieden. Ob jetzt das wirklich harte Greiftraining die Ursache für mein gutes Marathondebüt war, oder die nette Gaudi während des Laufes oder das optimale Wetter an diesem Tag, bleibt mal dahingestellt. Ich denke eine Mischung von Allem. Letztes Jahr hab ich dann denselben Trainingsplan wieder verfolgt, zum gleichen Marathon (Regensburg) aber ohne Unterhaltung auf der Strecke und bei ca.32°C hab ich doch gleich mal 5:07h gebraucht! Da Regensburg dieses Jahr ausfällt, such ich mir einen anderen Marathon und überlege ob ich mit etwas weniger Aufwand auch gut vorbereitet bin. 7x 35km innerhalb von 8Wochen sind schon hart. Ein Zwischending Steffny-Greif vielleicht? Gibt es dazu Erfahrungen?
Grüße aus der Oberpfalz

Sorry, wenn ich 6-8

Sorry, wenn ich 6-8 35km-Läufe mit Endbeschleunigung lese, dann denke ich halt an den Countdown. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass hier ein anderer Plan gemeint war.

Ich für meinen Teil bin ohne Verletzung rausgegangen, aber konnte leider mein Ziel auch nicht ganz erreichen, wobei das damals auch am Wetter lag. Dafür konnte ich danach aber auf den kürzeren Distanzen alle Bestzeiten pulverisieren.

Aber ich würde für den Einstieg immer noch zu Steffny raten, die Pläne funktionieren bei den meisten recht gut.

DANKE, DANKE, DANKE

auf soviel Resonanz habe ich zwar gehofft, aber nicht geglaubt. Bin letztes Jahr 12* mehr als 20km gelaufen. Einmal knapp 30km. Und das obwohl ich Gastronomie habe und leider nicht ganz so regelmäßig trainieren kann. im Oktober, November & Dezember kamen trotzalledem noch einmal knapp 500Km auf meinen Zähler. Im Juni bin ich von Karlsruhe nach Rom in 8 Tagen mit dem Fahrrad gefahren.( 1400km )
Mußte dann leider knapp 4 Wochen pausieren wegen Kapaltunnelsyndrom. Bin im Moment guter Dinge doch die langen Dinger von Greif schrecken mich schon ein wenig ab.Das ich um die Langen nicht umhinkomme das weiß ich. Taste mich auch von Woche zu Woche von knapp 20 auf 32-35 Km heran. Brauche Eurer Meinung nicht diese knallharten 35er
jede Woche mit diesen anschließenden ruhigeren 15-20 am nnächsten Tag. Werde morgen einen gemütlichen 10er laufen.Vielleicht auch 12,13 oder 14 und am Wochenende einen28er. Mal schauen wie es läuft. Nocheinmal vielen Dank
für Eure Tipps
Euer CHAMBERTIN

Greif-Jahrestraining

Ich habe zwei Jahre mit den Greif-Jahresplänen trainiert (2006/2007). Erst mit T5M (5=5 Trainingseinheiten/Woche, M=Marathon als Haupt-Wettkampfstrecke), später mit T6M.

Der Jahresplan hat in meinen Augen einen vernünftigen Grundaufbau. Greif ist bei weitem nicht so hart, wie immer gemunkelt wird.

Grundaufbau ist eigentlich immer ein intensiver DL oder Tempolauf am Montag, Pause oder normaler DL am Di, Intervalle/Tempowechsel am Mi, regenerativ oder Pause am Do, normal am Fr (Pause bei T4), lang am Samstag und regenerativ am So.

Die 35er mit der Endbeschleunigung (das bedeutet allein, dass man versuchen soll die letzten Km des langen Laufes in der Nähe des Marathontempos laufen soll, keinesfalls ein SchlussSPURT) beginnen im Jahresplan erst dann, wenn man bereits 5-6 "normale" langsame 35er absolviert ist und die Streckenlänge drauf hat. Auch das Tempo der Tempoläufe und Intervalle ist in den Grundlagen-Monaten langsamer als in der heißen Phase. Auch hat Greif bei kürzeren Intervallen eine Trabpause von derselben Länge wie das Tempostück, was wiederum einigen Tempospezialisten zu lasch erscheint, in meinen Augen aber auch weniger trainierte besser vor übermäßigem Laktataufbau schützt.

Insofern ist der Greif-Jahresplan durchaus zu empfehlen, allerdings muss man insgesamt schon sagen, dass Peter Greif schon den Leistungsgedanken in den Vordergrund legt. Ziel bei ihm ist es in erster Linie, mit seinen Läufen für persönliche Leistungsverbesserungen seiner Schützlinge zu sorgen.

Wenn Du gemütlich einen Marathon laufen willst, dann brauchst du keinen Greif Trainingsplan, wenn Du dich aber persönlich verbessern willst und dafür einen strukturierten Plan suchst, dann spricht in meinen Augen nichts gegen Greif. Dass Du zu Beginn einen T4-Plan wählen solltest und nicht probieren musst einen T7 mit 140 Km/Woche zu erfüllen ist ja auch logisch.

Marathon in 4:10

Wichtig ist glaube ich wirklich, dass das Training zu dir passt, dass es keine Qual ist und du dich freust, weil du dahinter stehst.
Bei mir hat es bisher geklappt ohne, dass ich die Vorbereitung als Belastung empfunden hätte, jeder Marathon war anders, aber jeder schön!!!
Ich lese regelmäßig die "Aktiv Laufen " und stellte irgendwann fest, dass die Trainingspläne dort zu meinen persönlichen Laufbedürfnissen passen. Drei bis vier Läufe, nicht zu hohe Umfänge!
Ich begann für D´dorf zu trainieren und hielt mich grob an den Plan, wobei mein langer Lauf nur 28;5 km war und ich viele kurze Wettkämpfe(10er, Winterlaufserie Nettetal, 10 miles und HM Venlo) als Tempoeinheiten hatte.
Mit einem Wochenumfang von 4-5 Stunden Laufen, ergänzt durch Rumpfstabilisation im Studio bin ich in 4:09:28 mit viel Spaß und ohne folgenden Muskelkater als 3. der W55 ins Ziel gekommen.

Ich laufe nach dem Motto : "Weniger ist mehr !"


'http://www.jogmap.net/laufstrecken/34437.jpg'

Greif 200er IVs

Vor einigen Monaten hab ich mal was von 200er IVs bei Greif gelesen. Dort war auch angegeben, in welcher zeit man die IVs laufen sollte. Jetzt finde ich die Übersicht nicht mehr.

Kennt das jemand?

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