Hallo Mittnander,
habt ihr schon mal Erfahrungen damit gemacht. Ich wünsche mir ne schnelle Regeration und gute Verletzungsprophylaxe in trainingsintensiven Zeiten.
Gruß aus dem Regen

Geh mit dem Begriff

Geh mit dem Begriff "Ackerschachtelhalm" mal ins Suchfeld. Da gibt es reichlich Beiträge mit Erfahrungsberichten im Forum.

Hi

Hi fit-for-firefighting,

meine Hausärztin (die selbst Marathon läuft) hat mir gegen mein Achillessehnenentzündung/-reizung Ackerschachtelhalmkonzentrat von Ultra Sports empfohlen.
Ich kann nur sagen, bei mir hat das sehr gut und vor allem sehr schnell geholfen. Schon nach ein paar Tagen hatte ich wesentlich weniger Schmerzen und nach ein paar Wochen war ich Schmerzfrei.

Gruß
Pimboli
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Ergänzung

Die Verkäuferin in meinem Sportgeschäft hat den Ackerschachtelhalm inzwischen in den Laden gebracht. Sie läuft sehr viel auch Ultrastrecke(Finish in Biel)und hatte immer wieder Probleme mit dem Knie. Sie hat sie jetzt ganz weg bekommen und schreibt das dem Acherschachtelhalmkonzentrat zu. Sie meint aber, dass es erst nach 2-3 Monaten regelmäßiger Einnahme richtig auf die Bänder, Sehnen und Knorpel wirkt.

Ob das alles mit dem Wundermittel oder mit Placebo zu tun hat, weiss ich nicht. Aber Silicium braucht der Körper und kann nicht so verkehrt sein.

Silicium ist übrigens ansonsten auch in Bananen und Kartoffelschalen drin, wie ich gelesen habe. Jeden Tag eine Banane und die Kartoffeln mit Schale essen, sollte auch schon einen Effekt bringen.

Ich habe auch gelesen, dass Ackerschachtelhalm Tee als Teeaufguss nicht wirkt. Viel zu wenig konzentriert. Wenn man ihn aber 2 Stunden köchelt (damit sich die Halme irgendwie aufsplitten) und dann über Nacht stehen lässt, lässt sich auch mit diesem deutlich günstigeren Produkt ein Effekt erzielen.

Leider finde ich die entsprechenden Seiten im Internet nicht mehr. Bei geduldiger Recherche findet ihr die Seite bei Interesse bestimmt. Ausprobiert habe ich die beiden Alternativen aber noch nicht. Habe mich auch erst in den letzten beiden Wochen mit dem Thema beschäftigt.

ja.

ich hab Erfahrung damit. Meine Achillesbeschweden sind weg. Allerdings hab ich erstmal 'ne Weile nach der korrektn Dosis gefahndet. Ergänzend zur Einnahme hab ich die Treppenstufenübung gemacht und bin konsequent eine ganze Zeitlang nur Kurzstrecken gelaufen.
Hab das Zeugs drei Monate lang genommen. Über die prophylaktische Wirkung kann ich allerdngs nichts sagen.

Jepp

Nachdem hier mehrere über Ackerschachtelhalm geschrieben hatten, bin ich meinem reizenden Fersensporn damit zu Leibe gerückt. Ob es nun an den neuen Einlagen oder den Kapseln lag - who knows? Auf jeden Fall kann ich schon seit geraumer Zeit wieder normal auftreten und bin zu 99% schmerzfrei.

LG,
Anja

Ackerschachtelhalm

Ich habe in meiner damaligen anfangsphase extrem schmerzen in den Knie und Ferse gehabt. Ich habe damals über 3 Monate täglich 3 Kapseln genommen ( Tee funktioniert nicht, weil es nicht die hohe Konzentration hat und Du sonst täglich 4 Liter trinken musst, obwohl das Zeug nicht als Tee schmeckt).
Meine Schmerzen waren tatsächlich weg. Wichtig ist aber, das Du auch die 3 Monate die Kapseln nimmst, auch wenn die Probleme bereits verschwunden sind !

täglich drei Kapseln..

...warens bei mir anfangs auch - Null Effekt. Erst die dreifache Menge (!!!) brachte Erfolg. Ich habe die Dosis dann allmählich wieder reduziert. Es scheint doch recht unterschiedlich zu sein, wann das Zeugs anfängt zu wirken.

Was ist besser: Konzentrat

Was wirkt besser: Konzentrat oder Kapseln? Falls egal, was ist günstiger?
Eine Packung reicht ja bei tägl. Einnhame für einen Monat. Muss man das dauerhaft nehmen oder reicht erstmal der eine Monat.

Ich hatte im Oktober eine Achillissehnenüberreizung, bin aber jetzt wieder schmerzfrei. Manchmal macht sich jedoch die Pantarsehne unter dem Fuss bemerkbar, deshalb wollte ich den Ackerschachtelhalm auch mal ausprobieren.

Preise kannst Du im Netz

Preise kannst Du im Netz recherchieren. Ich glaube, die Kapseln sind etwas teurer. Macht aber nicht so viel aus.

Ich habe mich für die flüssige Variante entschieden, weil da 1 Teelöffel am Tag reicht. Bei 3 Kapseln am Tag mit der anderen Variante würde ich sicher immer wieder welche vergessen.

Verzicht

Hallo
Ich denke Du solltest auf diese Präparate verzichten und Dir eine Menge Geld sparen.

Zum einen, weil es wesentlich preiswertere Altnativen gibt und zweitens weil die Resorptionsquote (Aufnahmefähigkeit im Darm) oftmals viel geringer ist, als ein natürliches Lebensmittel es hat und außerdem gilt für mich sowieso die Devise, Gesünder als Gesund geht nun mal nicht.

Das Bändern, Sehnen, Knorpel usw. also kurz gesagt unser Bindegewebe, spezielle Nährstoffe im Körper benötigen ist richtig aber dazu brauch ich keine Nahrungsergänzungsmittel sondern nur eine bedarfsgerechte Ernährung.

Eine dieser speziellen Nährstoffe ist die Kieselsäure mit dem zentralen Baustoff Silizium, was hier schon mal erwähnt wurde.
Silizium ist mehr oder weniger bei allen Prozessen in der Bindegewebestruktur beteiligt.

Man weiß schon lange, das eine kieselsäurereiche Ernährung für eine stärkere und festere Bindegewebsstruktur sorgt und daraus sich eine höhere Belastbarkeit, Elastizität und Festigkeit des Bindegewebes ergibt.
Außerdem bewirkt eine feste Bindegewebestruktur auch einen besseren Nährstofftransport und somit auch eine schnelle Regenerierung.

Ackerschachtelhalm-Extrakt ist ein Kieselsäurereiches Lebensmitteln.
Annähernd gleichwertige Alternativen sind Haferflocken, Vollkornreis, Hirse, Gerste und auch in Kartoffelschalen (wurde auch schon erwähnt, aber bitte Bio) steckt eine Menge Kieselsäure drin.
Was auch noch sehr wichtig ist, ist Vitamin C, das auch am Bindegewebsprozess beteiligt ist.

Praktisch gesehen, bildet ein Müsli mit Haferflocken und Weizenkeimen, Zitronensaft, Orange oder Orangensaft oder geriebener Apfel oder Apfelsaft, sowie Milch oder Joghurt nicht nur ein Powerfrühstück sondern zugleich auch eine kieselsäurereiche Ernährung.

Und für die Leidensgenossen, die eine Entzündung im Bindegewebsbereich bereits haben.
Auch wenn es schwer fällt. Trainingspause einlegen und eine hohe Vitamin E (Empfehlung ca.400 mg täglich) und Omega -3 Fettsäuren (täglich Fisch) vorübergehend anwenden. Entzündungen können auf diese Art gesenkt werden.
Eine Entzündung ist immer ein Zeichen einer Überbelastung. Trainingsplan korrigieren und daran denken, weniger kann manchmal mehr sein.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.

Mit sportlichen Grüßen

Udo

Danke für die Aufklärung.

Danke für die Aufklärung. Morgen werden erstmal Haferflocken gekauft :-)

Leinöl

Als Ergänzung zu Boxudo für alle, die keinen Fisch mögen. Leinöl hat auch eine hohe Konzentration von Omega-3 (und -6) und noch ein bisserl Vitamin E dazu. Schmeckt übrigens leicht nussig und auf dem Power Müsli von Boxudo auch klasse. Pellkartoffeln (Bio mit Schale) und Quark schmecken mit einem Esslöffel Leinöl auch viel besser.

Leinöl aber bitte nicht heiss machen. Nur kalt verwenden.

Apropos Vit E

Eine Tagesdosis von 400 IE Vit E (das entspricht etwa 300mg) ist schon seit vielen Jahren in der Kritik

Einen der Gruende kann man hier (click) nachlesen

100g Weizenkeimoel, eines der besten VitE Quellen enthaelt uebrigends etwa 200mg VitE. Wer die "empfohlene Tagesdosis" durch natuerliche Nahrungsmittel zu erreichen versucht, dem wuensche ich einen guten Appetit.
Was sicherlich gesuender ist: das Weizenkeimoel samt enthaltenem VitE zur Sehnenmassage verwenden

cour-i-euse
Edit: als Richtwert wird viel mehr 10-15 mg angegeben

Mißverständniss

Sorry, falls der Eindruck erweckt werden sollte, dass ich bei meiner Empfehlung von einer dauerhaften Nahrungsergänzung geschrieben habe, bitte ich vielmals um Entschuldigung

Meine Empfehlung bezog sich ausschließlich und einzig allein auf eine vorübergehende Maßnahme gegen einen vorhandenen Entzündungsprozess und nicht als eine dauerhafte Nahrungsergänzung mit einer erhöhten Vitamindosis.

Kurz zur Aufklärung:
Eine Folge einer größeren körperlichen Belastung, wie zum Beispiel ein LZD (Langzeitdauerlauf) ist der oxidative Stress.
Das sind unvollständige Verbrennungen während der oxidativen Energiebereitstellung. Dabei entstehen freie Radikalen, das sind aggressive Sauerstoffmoleküle die Zell- und Erbsubstanz schädigen bzw. schädigen können.

In der Regel kann unser Körper diese freien Radikalen durch die Vitamine A, C und E unschädlich machen. Vitamin E trägt dabei bei besonders zum Zellschutz bei.

Die Entzündungsprozesse, wie sie hier immer wieder beschrieben werden, entstehen oft durch Überbelastung sind aber auch eine Folge der freien Radikalen.

Vermeiden kann man das ganze durch eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung.
Dazu sind weder Nahrungsergänzungsmittel oder Überdosis von irgendwelchen Vitaminen erforderlich.
Aber auch ein leistungsgerechtes Training, was auch der tatsächlichen Belastungsfähigkeit entspricht, ist dazu erforderlich.

Ist aber solch einen Entzündungsprozess entstanden, greift man in der Sportpraxis auf diese Methode zurück, um die Entzündung schnell herunterzusenken.

Und nun noch eine persönliche Anmerkung:
Ich bin seit 48 Jahren ununterbrochen im Sport aktiv. Ich habe viele gute Seiten des Sportes kennengelernt, aber auch die Schattenseiten des Sports habe ich kennengelernt.
Ich kann eins hundertprozentig versichern, erkrankt oder verstorben sind diese Sportler an alles andere, aber noch nicht an Prostatakrebs aufgrund einer vorübergehend erhöhten Dosis Vitamin E.

Mit sportlichen Grüßen

Udo

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