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Erst als die herzallerliebste Ehefrau die schon ewig nicht mehr benutzte Regenjacke auf den Stuhl knallte und auch noch einen unverständlichen Kommentar wie „jetzt seh endlich zu das du an die frische Luft kommst“ grummelte, mußte ich mich geschlagen geben.

Wenigstens 30 Minuten laufen - jetzt war es bereits 16:30 Uhr und den ganzen Tag hatte es nur geregnet und wie aus Kübeln gegossen, da konnte man noch so oft aus dem Fenster schauen es wurde nicht besser – und der gute Vorsatz ++das neue Laufjahr etwas aktiver zu beginnen++ drohte bereits den Bach hinunter zu gehen.

Die Laufklamotten waren schnell angezogen und oh Wunder - beim loslaufen war es fast trocken.
He - so macht das Laufen ja richtig Spass – dank an die resolute Ehefrau. Der Gedanke war noch nicht verpflogen, da verdunkelte sich schlagartig der Himmel und ein schnell näher kommendes Rauschen ließ nichts gutes ahnen.

Petrus hatte mich entdeckt und jetzt ging es los - Regen, Hagel und Wind – nee, das war schon ein Orkan. Verdammt tat das weh, die Mütze ließ sich gar nicht tief genug ins Gesicht ziehen, dafür hing die Laufhose plötzlich tief auf den Hacken. Noch 300m dann rechts ab und wieder auf den schnellsten Weg nach Hause.

Nach der Kurve dann Rückenwind, das fühlt sich ja schon besser an – jetzt machst du die 30 Minuten doch noch voll – lass kommen was will. Am Ende der „Langen Äcker“ dann die Entscheidung – anstatt rechts ab auf dem schnellsten Weg nach Hause der folgenschwere Dreh nach links.

Schlimmer kann es nicht mehr werden – deshalb in Sandhorst noch mal auf Abwegen. Pfützenspringen oder Wassertreten ein Unterschied ist kaum festzustellen – außer das es jetzt plötzlich Spass macht – unendlichen Spass. Die Endorphine haben die Oberhand bekommen – früher sagte man wohl „jetzt gehen die Pferde mit ihm durch“.

Nach einer Stunde und 10 Minuten stehe ich wieder vor der Haustür. Die Klamotten bleiben gleich draußen liegen und ab geht’s in die Badewanne – was für eine Wohltat.

Morgen ist Mittwoch, dass heisst gemeinsames Training – oder bleiben die anderen hinterm Ofen sitzen.

Mach dir nichts draus

jr Mir geht es genau so.Montag,bei noch verhältnismäßig gutem Wetter hatte ich keine Lust,Di bei dem Sturm und Regen war es nicht angebracht,heute ging es zwar,nur die Trägheit(Kreislauf unten)ist schon zu ausgeprägt,morgen raten selbst die Wetterdienste zum Zuhausebleiben,hoffentlich bleibt nicht den ganzen (Un)Winter der derzeitige Wetterablauf erhalten:fast jeden Tag starker Regen,ein Sturm-oder Orkantief nach dem anderen,dazu in zeitweise etwas kälterer Luft plötzlich auftretene Wintergewitter mit Graupel,Orkanböen,Blitz und Donner.

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