Benutzerbild von ricola72

1.1.2012 0:00 der Startschuss ertönt!! Die Marathonis begeben sich auf die Strecke!! Ich schau aber erst mal zu ;-) Mein Start ist um 0:15 Uhr HM, hat mir auch gereicht.

Aber der Reihe nach:
Mitte Oktober kommt mein Laufbuddie und frägt, ob ich nicht in der Silvester Nacht mit ihm laufen will. Hmm, klingt interessant. Also, das ganze erst mal mit der Familie besprechen. Diese gab mir erstaunlicherweise recht schnell grünes Licht.
Also schnell angemeldet udn Hotel gebucht.

Am 31.12. holte mich mein Laufpartner mittags ab und wir fuhren dir rund 300 KM bis Zürich. Dort angekommen, erst mal ins Hotel einchecken. Wegen Dauerregens entschieden wir uns, dort zu relaxen und abends zum start zu fahren.

Punkt 20:30 Uhr fuhren wir die 8 KM bis zum Start, Parkplätze gab es zum Glück zur genüge, Regen auch :-(. Schnell die Startunterlagen geholt, noch eine Portion Pasta, deren Preis mir die Sprache doch etwas verschlag, verspeist. Der anschliessende Kaffe war auch nicht günstig!!

Um 23:50 Uhr gingen wir zu unserem Startplatz. Dort sammelten sich nach und nach immer mehr Läufer/innen ein. Pünkltich um 0 Uhr starteten die Marathonis, eine viertel Stunde später wir.

Die ersten paar Meter waren angenehm, bis auf die geräucherte Brückenunterführung. Mein Laufbuddie legte sich mächtig ins Zeug und wir liefen, einer meiner Meinung nach viel zu hohe Pace.

Tja und dann ging es los, Pfützen meiden!! Nicht wirklich einfach mitten in der Nacht. Es waren etliche und manche nicht grade sehr klein. Nachdem mich mein Laufpartner zweimal durch selbige gedrängt hatte, entschied ich mich, keinen Wert mehr darauf zu legen außenrum zu laufen. Er hat sich im nachhinein dafür entschuldigt!!

Dann ging es auch schon über die Brücke auf die andere Fluss Seite. Huiuiui schwang die mit. Was ein Gefühl!! Auf der anderen Seite erwartet uns einige Wurzeln, die zum Glück farbig markiert waren. Aber auch hier gab es etliche Pfützen. Der Weg lief permanent am Fluss entlang, zwischendurch wurde man noch geblitzt Dings!! Nach der zweiten Brücke, waren wir wieder auf der Uferseits, an der wir gestartet waren. Hier kam eine extrem große Pfütze, einige rutschten beim Versuch dieser Auszuweichen aus und lagen dann komplett drin.

Und leider kam kurz danachm, das was ich erwartet hatte. Mein Laufbuddie baute ab, ich reduzierte auch etwas meine Pace, denn eigtl wollten wir zusammen ins Ziel laufen. Ich bleib bei ihm bis KM 12, dann aber entschied ich mich doch etwas flotter weiterzulaufen.

Aber leider erwischt ich dann ca bei KM 16 einen etwas größeren Stein und knickte heftig ein. Autsch!!! Später erfuhr ich, das es ein Grenzstein war und ich auch nicht der einzige war der ihn nicht gesehen hatte.

Also erst mal kurz angehalten, hmm fühlte sich soweit okay an. Ich entschied mich weiterzulaufen, aber merklich langsamer. Nach einigen Metern merkte ich, das etwas nicht stimmte. Meine Muskulatur spielte verrückt, ich bekam leicht Krämpfe in dem Bein, mit dem ich umgeknickt war. Erste Gehpause eingelegt, leicht gedehnt, weitergegangen. Dann wieder losgetrabt, es fühlte sich sehr merkwürdig an. Bis zur nächsten Flußüberquerung ging es einigermaßen.

Dann kamen die nächsten leichten Krämpfe, erneut eine Gehpause gemacht. Ich konnte nicht definieren, was passiert sein könnte. Absolut keine Ahnung!! Noch 1 KM bis ins Ziel, ich trabte ganz locker. Es musste irgendwie gehn, dacht ich mir und es ging. Langsam aber es ging!!

Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich im Ziel!!

Einige Minuten später kam auch mein Laufbuddie ins Ziel, immer noch rund 6 Minuten nach mir.

Fazit: Die Strecke ist super und anspruchsvoll. Es hat mir trotz allem sehr viel Spass gemacht, ich denke ich komme wieder.

Euer Torven

P.S. Meinem Bein geht es wieder gut, absolut nixhts zu seh, bzw. zu fühlen.

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Letztes Jahr mußte der Neujahrsmarathon leider ohne mich starten

...weil ich mit einer fiebrigen Erkältung im Bett lag. Aber die Strecke an der Limmat kenne ich, weil ich dort schon einen Trainings-10er gelaufen bin (allerdings im Hellen). So kann ich mir gut vorstellen, wie auf den Parkwegen die Pfützen standen. Überhaupt muß es in der Dunkelheit recht schwierig sein, dort zu laufen, denn die wenigen Lampen scheinen sicherlich nicht die gesamte Strecke aus. Und ein paar holprige Stellen machen das ganze auch nicht einfacher in der Dunkelheit. Aber ein einmaliges Erlebnis dürfte es trotzdem sein, das ich sicher noch einmal in Angriff nehmen werde... :-)

Liebe Grüße und Happy New Year
Renate

"Not Because It Is Easy, But Because It Is Hard" JFK

08.01. Kevelaer Marathon

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