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Nachdem ich nun heut endlich zum Doc konnte, hat selbige eine Art Stressmagen diagnostiziert. Doch was ist die Ursache dafür?
Sicher, als Akkordarbeiter hab ich diesen Stress, die Leistung zu bringen. Allerdings bin ich auch schon fast 25 Jahre in dieser Firma und seit fast zwei Jahren in meiner Abteilung, die Arbeit geht gut von der Hand und ist ordentlich schaffbar. Daran kann es also nicht liegen... *denk*

Vielleicht entsinnt ihr euch an das Gruppentreffen im Sommer, welches ich kurzfristig abgesagt hatte... es sollte nach Plan gehen, bis nichts mehr rund lief. Dieses Mal möcht ich auch nach Plan trainieren und prompt geht wieder nichts mehr... momentan selbst auferlegte Laufpause, bis der Magen sich beruhigt hat...

Frage an die Marathonerfahrenen unter uns:
Wie sich auf nen Marathon vorbereiten wenn nicht nach Plan (den ich eh schon immer wieder umstrukturiert hatte)?
Reichen ggf auch drei Laufeinheiten (1xlangsam lang (bis 33/35km/6:40, 1x mittelschnell mittellang (bis 23km/max 6:00) und eine variable Tempoeinheit (Intervalle mit steigender Intervalllänge bis 5km/5:40; Tempoläufe bis max 20km/5:40 mit Ein/Auslaufen und ggf Trabpausen sowie Steigerungs/Berganläufe) pro Woche aus, um irgendwann sub4 zu schaffen?

Für Tipps und Tricks bin ich sehr dankbar
Viele Grüße
lonelysoul

Vergiss den Plan

wir laufen nicht auf Zeit, sondern auf Ankommen und wirklich ganz gemütlich. Also weg mit den Tempoläufen und weg mit den Intervallen. Lauf einfach so, wie es dir gut tut (3x wäre okay) und natürlich immer schön die langen Läufe 1x pro Woche einplanen (bis 25-30km, max. 1 x 35km ist völlig ausreichend). Nimm dir so selbst den Druck raus. Wenn wir es hinbekommen, noch mal einen langen Lauf zu dritt zu machen, wäre das sicher auch ganz gut für deine Psyche (und meine auch). Also Oooooooohm - alles wird gut, liebe Antje.
LG von einer zur Zeit völlig entspannten Ines

Kopfsache

Wenn du schreibst, dass es bei dir immer zu Magenproblemen kommt, wenn du nach Plan trainierst, liegt es vielleicht genau daran? Also am Plan und dem Druck, den du dir (unbewusst) damit machst. Bei einem tut dann das Knie weh oder die Hüfte, bei dir ist es der Magen.
Lauf doch erst mal den ersten Marathon mit Ziel "ankommen" und dann nach und nach immer schneller. Und nicht jetzt schon Gedanken machen, wie du irgendwann mal unter 4 Stunden laufen könntest.

Welche Zeit hast du dir für Leipzig denn vorgenommen?

Ich traniere auch grad für meinen ersten, der ist aber erst im April.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass sich deine Magenprobleme so schnell wie möglich in Luft auflösen.

Tempoläufe

als solches fallen derzeit eh flach bei Temperaturen unter null. Hab zwar jetzt so ein Buff-Combi Teil, das man sowohl als Mütze als auch um den Hals und notfalls auch als Maske tragen kann, doch will ich nichts riskieren.

Sicher laufen wir auf ankommen, ein sub4 ist a) als Erstling und b) im Winter eh unrealistisch, davon ging/geh ich auch nicht aus. Ich seh den LE-Mara eher als Herantasten für den OEM, wo ja im Prinzip jeder auf sich gestellt läuft. Und da ist es als Dreierlauf ganz angenehm.

Der 17.12. böte sich an für ca 30, der 7.1. für ca 33km. Am 14., eine Woche davor noch mal 16 langsame zum Tapern, also wer will und ne gute Strecke hat, ist gern gesehener Mitläufer.
Achso... für die Hartgesottenen... 24. 27 und 31. 30km..., falls ihr an den Tagen nix anderes vor habt. ;-)
Nein, im Ernst, 17, 7 und 14 (oder im Jan. ggf auch der entsprechende Sonntag) sind die Termine für ein Gruppenläufchen und wer will, kann gern dabei sein.

Ines, ich denke, wir finden ganz sicher noch einen oder vllt auch zwei Termine und dann freuen wir uns auf den Kaffee danach. Vielleicht krieg ich sogar noch nen Kuchen gebacken.
Vor allem freut mich deine Entspanntheit, werd mir gleich mal ne Scheibe abschneiden... und kann sagen... im Kopf geht es mir auch shon etwas besser, nur der Bauch muckert noch, aber das wird wieder.

Ganz liebe Grüße und dankeschön!
Antje

Es ist nicht immer der Magen

aber ich reagiere offensichtlich sehr schnell somatisch.
Ich wurde auch schon gefragt, warum ich überhaupt einen Marathon laufen will... als neues Ziel, neue Herausforderung... gab ich zur Antwort, die mein Gegenüber allerdings nicht befriedigte.
Wenn ich heut an Läufen teilnehme, geht eigentlich unter 10km kaum was, weil es mir einfach zu wenig ist und ja... ich will ankommen und nicht ausscheiden. Aus diesem Grund möchte ich ja auch die Laufleistung stufenweise anheben, dass ich die Distanz eines Marathons auch tatsächlich schaffe. Ich kann dir sicher jeder Woche nen halben laufen, das heißt aber noch lange nicht, dass ich ohne entsprechende Vorbereitung gleich nen ganzen ebenso schaffe.

Dann ist da noch der Ehrgeiz, die Pedanterie, die mir offensichtlich inne wohnt.

Da wir als Gruppe, als Team PIA in Leipzig laufen, wollen wir, bei 4:30 landen. Ist für uns ein gutes Maß, welches Witterung und Wegeverhältnisse berücksichtigt.

Willst du im April beim OEM starten? Hab ich auch vor. Vielleicht passt es im Frühjahr, die langen, langsamen Läufe gemeinsam zu bestreiten.

Lieben Dank dir für dein Feedback

LG Antje
die überlegt, wie sie den (unbewussten) Druck abbauen kann

Beim OEM hab ich keine Zeit

... leider.
Ich will in der Woche davor den Spreewald-Marathon laufen.

Ich würde gerne mit euch den einen oder anderen Lauf machen, aber momentan seid ihr mit mit 6:40 min/km zu schnell. Ich laufe ca. eine halbe Minute langsamer. Aber wer weiß, wenn ich über den Winter fleissig laufe, klappts vielleicht doch mal.

Ines hat Recht!

Liebe Antje,

ich glaube, dass ich Dich verstehen kann. Bei mir endete das mit einem Bandscheibenvorfall 2005 und weiteren Beschwerden. Seitdem habe ich ganz allmählich meine Prioritäten geändert und achte ganz bewusst auf mich. Mir hilft das Laufen ungemein beim Abschalten und Entspannen. Dabei habe ich zwar auch Ziele, aber trotzdem laufe ich sehr nach Gefühl, manchmal auch ganz ohne Uhr.

Für Leipzig brauchst Du Dir keinen Stress zu machen. Das wirst Du bei Deiner bisherigen Laufleistung ohne Probleme schaffen. Die Atmosphäre dort ist toll, viele Teams laufen nur auf Ankommen.

Versuche also, das Ganze gelassen zu betrachten - auch wenn's schwer fällt.

Gemeinsame Läufe vorher kriegen wir bestimmt hin.

Viele Grüße

Petra

Spreewald ist schön

und die Runde, die es da 2x für den M zu laufen gilt, fehlt mir noch als HM. Doch dieses Jahr ist es mir mit genau einer Woche vor OEM zu zeitig. Vielleicht 2014 und dann nen DoppelHM Sa und So... mal schauen.
Bei Petra am Berg sind wir weit langsamer gelaufen, lag aber auch an den Bergen. :-)

Mit Sicherheit laufen wir mal zusammen. Das wäre doch gelacht. :-)

Was soll ich sagen...

nachdem ich gestern beim Arzt war, um schlimmeres auszuschließen; mit meinem Schatz drüber gesprochen hab und auch mit euch drüber geschrieben, gehts mir heute morgen gut. Der Druck im Bauch ist weg und an der halben Tablette, die ich gestern genommen hab, kanns ja wohl nicht liegen.
Ergo gehts heut statt zum Frisör auf ne schöne langsame Runde, überleg nur noch, ob im Wald oder Asphaltlauf...

Ich danke euch allen fürs Feedback, so was hilft ungemein. Vor allem an Tagen wie dem heutigen. :-)

Gelaufen...

und es war schön. Zwar wähnte ich mich streckenweise im Winterland (so in gut 500m Höhe), doch auf der anderen Seite des Berges schien dann wieder die Sonne. Und ich hab mich gut gefühlt dabei. Kein Bauchdrücken, keine großen Gedankengänge...
Wenn ich wüsste, wie es geht, kann ich die Strecke hochladen. Wäre ne ganz gute als Gruppentraining... :-)

na also

...geht doch, Antje!
Ich wollte heute eigentlich auch 5 Runden im Großen Garten abspulen = ca. 27km. Aber irgendwie war ich für diese Distanz von Anfang an zu schnell unterwegs. Es lief einfach gut und einbremsen ging nicht so richtig. Somit war nach 3 Runden und 16,3km eben Schluss für heute, weil die Beine anfingen, weh zu tun und mein Körper mir sagte, es reicht, aber mir geht es trotzdem gut. Ich bin gelaufen, hab die schöne Sonne genießen können und festgestellt, dass Tempo auf 3 Runden auch noch geht. Das meine ich mit entspannt laufen. Wenn du jetzt schon anfängst, für den OEM Tempo und Intervalle zu trainieren, bringt das nicht so viel, da die Zeit bis dahin noch viel zu lang ist und im Winter auf Tempo zu laufen ist nicht so gut für einen Marathon-Erstling und ja auch gar nicht gewollt. Sieh den Wintermarathon als langen Trainingslauf mit viel Spass an und nicht als Wettkampf. Wenn du das im Kopf hinbekommst, wird alles gut, versprochen.
LG Ines

Die Termine würden erst mal passen

Ich hab grade mal meinen Kalender befragt und die Adventskaffeetrinken mit den Eltern und Schwiegis eingearbeitet, somit sieht es für den 17.12. eigentlich gut aus. Auch der 7. und 14.01. sind noch frei. Jetzt müssen wir nur eine angenehme Strecke finden. Die beiden langen würde ich allerdings nur ungern am Berg machen wollen, da ist mir ebenens Gelände doch lieber ;)

LG Ines

Das klingt doch schon viel besser

...schön, dass du heute beschwerdefrei laufen konntest.
Aber sag mal, wieso stehst du 3:40 Uhr auf?

Der Wecker ist Schuld

bzw ich, weil ich ihn nicht ausgeschaltet hatte. Egal. Bin ja halb fünf wieder ins Bett...

Antwort erst heute

waren nämlich am WE bei einer Party... :-)

Tempo soll jetzt noch nicht für den OEM sein, bis dahin wäre ja alles verpufft. Da fang ich konkret erst nach LE an.
Ich will sehen, dass ich pro Woche eine ganz lange langsam, eine mittellange etwas schneller und je nach Witterung/Temperatur eine Tempoeinheit schaffe. Ich denk, das reicht dann für den ersten, ich gewinne GA und verliere auch das Tempogefühl nicht. Hab heut zum Beispiel ein paar Intervalle gemacht, die allerdings auch profilschuldig waren. Aber nach den langsamen Läufen machte es auch wieder Spaß, bissl auf die Tube zu drücken.
Und ich denke auch, mit euch beiden sozusagen im Schlepptau... oder ich bei euch... egal... wir kriegen das schon hin und insofern kann ich von euren Erfahrungen zehren.

GlG Antje

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