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Als regelmäßiger Morgenläufer war krowil kein Abonnent der örtlichen Tageszeitung.
Zum Zeitungslesen blieb morgens keine Zeit. Hatte doch die beste aller Frauen, die das Frühstück immer vorbereitete, wenn krowil nach der Dusche und anderen Verrichtungen hungrig in die Küche kam, Anrecht auf Aufmerksamkeit und ein paar nette Worte. Die Zeit zwischen Dusche und Aufbruch zur Arbeit ließ eh nur selten mehr als einen gegenseitigen Austausch der Tagesagenda und e1nen Kaffee “schlürf“ zu. Dann noch ein paar Obst („One apple a day…usw.“ ist einer der Lieblingssprüche in der Lieblingsfremdsprache von krowil), die von der besten aller Frauen geschmierten Brote nicht vergessen und ab zur Arbeit.

Die Tageszeitung wurde krowil - zum Ärger von Rupert Murdoch im Allgemeinen und den Anteilseignern der Rheinischen Post im Speziellen - unentgeltlich von einem Kollegen zu Verfügung gestellt, was den Niedergang der Zeitungsbranche zwar mit verursacht, aber dem deutschen Wald nach dem zur Zeit vorliegenden Schadensbericht auch nicht weitergeholfen hat.
Die Zeitung las krowil regelmäßig in der Mittagspause, während er die mitgebrachten, von der besten aller Frauen zubereiteten Stullen mit Genuss verzehrte.

Diese blieben ihm vor Schreck im Halse stecken als er den Bericht auf Seite 3 las:
„Debatte um Pferdesteuer in NRW“. RP-Artikel vom 23.11.2011

Als Angehöriger der steuererhebenden Zunft hatte krowil zwar von Hunde-, Sekt- und Feuerschutzsteuer, sogar von Bartsteuer, aber noch nie von einer Pferdesteuer gehört. Sollten seine Bildungslücken doch ungeahnte Ausmaße angenommen haben? Das Steuerrecht war so kompliziert geworden, dass krowil längst aufgehört hatte, jeden Aspekt des Steuerrechts verstehen zu wollen. Er las nur noch die Fachliteratur, die er für seine Arbeit und seine eigene Steuererklärung brauchte. Die tagesaktuellen Entwicklungen ätzten ihn, sei es Steuerbefreiungen für Hotelbesitzer oder Freibetragsänderungen von 920 EUR auf 1000 EUR, die als große Steuerreform gefeiert wurden.
Da schwante krowil etwas: Sollten etwa die reichen Pferdebesitzer von einer ihm bisher unbekannten Pferdesteuer befreit werden? Drohte ein weiterer Skandal, der die FDP nun nicht nur von 18% auf 1,8% sondern auf 0,18% minimieren würde?
Aber im Gegenteil: In der kleinen Stadt Meerbusch, die dafür bekannt war, dass der Bevölkerungsanteil an Millionären besonders hoch ist, wurde die Einführung einer Pferdesteuer diskutiert. Die Steuer sei begründet, weil Freizeitreiter in Wald und Flur frisch angelegte Wege zertrampeln würden, hieß es in dem Artikel.

Die im Halse steckende abgebissene Stulle wurde weiterverdaut und auch die Begründung für die Einführung der Pferdesteuer.
krowil lebte zwar vom Steuerfestsetzen, aber fand auch, dass es genug blödsinnige Steuerarten gab. Vom Freizeitreiter zum Freizeitläufer war es nur ein kleiner Schritt, dachte krowil, und waren es nicht gerade die Freizeitwalker (Schalk am 10.11.: Waldvertikotierer), die mit ihren Stöcken angeblich Schäden an den Wegen verursachten, die nur von den Löchern in den öffentlichen Haushalten übertroffen werden. Als weitere Begründung für eine Joggingsteuer ließe sich auch die Weigerung eines großen Teils dieser Volksgruppe heranziehen, sich an der Tabaksteuer angemessen zu beteiligen.
Visionen von gegen die geplante Joggingsteuer gerichtete Demonstrationen, an denen sich krowil beteiligen wollte, tauchten vor seinen Augen auf. Doch schätzte er die politischen Widerstände für die Einführung einer neuen Steuer angesichts der leeren Kassen klein und das Verständnis in der Bevölkerung für deren Einführung groß ein.
Und die Tendenz bei der Regierung, neue Steuern einzuführen, war nach wie vor größer als die Absicht, Steuern abzuschaffen, wie das Festhalten am Solidaritätszuschlag zeigte. Auf die Abschaffung und Umlegung der Kfz-Steuer auf die Mineralölsteuer wartete krowil schon Jahrzehnte.

Doch plötzlich erinnerte sich krowil an den Film „Club der toten Dichter“ und veränderte seinen Standpunkt.
Vielleicht war die Einführung der Joggingsteuer ja gar nicht so schlecht. Irgendwer musste ja die Steuern verwalten, festsetzen und eintreiben. Irgendwer musste den Joggern und Walkern, die ohne Steuermarke öffentliche Waldwege benutzten, auflauern, Personalien feststellen und ggf. Steuerflüchtlingen nachstellen können. Ein bisher ungeahntes Betätigungsfeld tat sich für krowil auf, wie er Beruf und Hobby sinnvoll vereinbaren konnte. Mit seiner langjährigen Außendienstpraxis, seiner Lauferfahrung und ggf. einem zu Verfügung gestellten Diensthund wäre er in der Lage, dem härtesten Zahlungsverweigerer auf den Pelz zu rücken. Außerdem hätte er endlich einen Weg gefunden, die Ausgaben für Laufschuhe und Laufbekleidung als Arbeitsmittel von der Einkommensteuer abzusetzen.
Die Joggingsteuer wäre zwar Gemeindesteuer und krowil war Landesbeamter, aber der Beförderungsstau und die Aussichten seine neue Arbeit joggend im Wald zu verrichten, ließen krowil auch einen Behördenwechsel ins Auge fassen, zumal er das Anforderungsprofil der Gemeinden sowohl in sportlicher als auch in fachlicher Hinsicht erfüllen würde.

Doch je weiter krowil im Zeitungsartikel vordrang, war da zwar von einer Abgabe auf Solarien, von Katzensteuer, von Schneesteuer, ja sogar von Sex- und Bettensteuer die Rede. Doch niemand traute sich den kleinen Sprung von der Pferdesteuer für Freizeitreiter zur Joggingsteuer für Freizeitläufer zu tun.
Eine Sprecherin aus dem Innenministerium wurde sogar zitiert: die Steuerschraube dürfe nicht „überdreht werden“.
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Verdammt, da frag ich mich: „Was zum Teufel hat der Innenminister mit der von mir geplanten Joggingsteuer zu tun. Da ist doch wohl der Finanzminister für zuständig, oder...?
Da ist wohl jetzt ein Brief an meinen Dienstherrn fällig, in dem er vor der Einmischung des Innenministers in seinen Geschäftsbereich gewarnt wird einschließlich meines Gesetzesvorschlags zur Einführung des "Gesetzes zur Besteuerung der Benutzung von Waldwegen zu anderen als beruflichen Zwecken" (BBvWwzaabZ-Gesetz). Beiliegend selbstredend eine Kalkulation der Steuereinnahmen anhand der bei jogmap eingetragenen gesamten Jogging-km. Bei den Millionen wird selbst nach Abzug der Kosten für das von mir zu leitende Joggingsteueramt ein Betrag übrig bleiben, wo dem Finanzminister das Wasser im Munde zusammenläuft.

Zieht Euch warm an, spätestens ab 2013 wird das Joggen teurer.
Bis dahin:
Lauft was das Zeug hält, solange das Laufen noch so billig ist.“

4.64706
Gesamtwertung: 4.6 (17 Wertungen)

Hihi, köstlich!

Am besten finde ich das BBvWwzaabZ-Gesetz :-))
Ich finde, bei der Berechnung der Joggingsteuer sollten aber unbedingt Körpergewicht, Schuhmarke und Pace neben der Kilometerzahl berücksichtigt werden, da sich daraus ja nun wirklich eine unterschiedliche Wegesabnutzung ergibt. Joggst du noch oder läufst du schon?

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Kommentare

Neben Körpergewicht, Schuhmarke und Pace könnte ich mir auch vorstellen, dass für jogmap-Kommentare ein Freibetrag gewährt wird. Gesetz ist noch in Arbeit, weitere Vorschläge werden noch angenommen.

krowil

Curro ergo sum

Denmächst:
29.4.2012 Staffelmarathon Düsseldorf
30.6.2012 Himmelgeister Halbmarathon

Kaum hat man den Entwurf

Kaum hat man den Entwurf für ein tolles Gesetz, schon kommen die Lobbyisten und fordern Freibeträge. Ich finde die Durchführung des Gesetz gehört in die Hände des Innenministeriums, denn nur dort ist genügend Kompetenz, um ein unnötiges Gesetz zu überwachen.

gröhl

Laufen billig?

Von wegen. Zwei neue Paar Schuhe einschliesslich Mehrwertsteuer wurden heute gekauft, der Laden wo ich die her hab muss Umsatzzsteuer bezahlen, schon bevor ich gekauft hatte hatte ich Lohnsteuer zahlen muessen. Fehlt noch die Vergnuegungssteuer wenn ich die neuen Treter einweihe und...
Recyclingsteuer weil ich die Schuhe mehrfach benutzen werde?

ganz schoen teuer!!!!

cour-i-euse

Nee, nee, nee!

nicht das Gewicht BITTE!!!! Gande!

Ich hätte dann aber gern einen Freibetrag für die Gallowayschen Gehpausen, sonst fühle ich mich strukturell benachteiligt!
Außerdem beantrage ich einen Aufschlag für Nitrateinträge ins Grundwassers für Regelmäßig-an-Bäume-Pinkler, doppelte Höhe fürs Pinkeln in Wasserschutzgebieten.

So.

Köstlicher Beitrag!

Würdest du eine Teilnehmermedaille auch als Steuermarke durchgehen lassen?

Gruß

Sirius
... der mit Marke rennt.

Joggingsteuer

Die Joggingsteuer für bergab ist die teurer als für bergauf?

Rudi

ja, aber dann möglichst kompliziert!

gesetzt den Fall,daß die Joggingsteuer realität wird, was ich natürlich ablehne, wogegen ich eine Joggingabgabe in volle Umfang befürworte, sehe ich erheblichen Verwaltungsaufwand entstehen. Die Zuständigkeiten werden nämlich nicht ganz klar abzugrenzen sein. Während das Joggen ja eine Wald(ab)nutzung darstellen kann, wofür das Landwirtschaftsministerium zuständig ist, ist die qualifiziertere, weil schnellere und ausdauernde Fortbewegung natürlich als LaufSPORT bezeichnet, wofür nun inder Tat das Bundesinnenministerium seine Verantwortung übernimmt. Was also nun, wenn ein "Jogger" mit einem "Läufer" zusammen rennt? Eine Betätigung, zwei Zuständigkeiten, womöglich zwei Steuersätze? Der Jogger wird pauschal, der Läufer nach Jogmap-Kilometern zur Kasse gebeten? Nach dem ersten Marathon muss dann vom Jogger ein Wechselantrag gestellt werden, wenn er das versäumt, wird dann sein Laufschuh an die Kette gelegt? Dieses Verfahren ist vom Ansatz also schon sinnlos und wird daher von mir abgelehnt.
Anders verhält es sich natürlich von einer o.a. Läufer-ABGABE: Da diese Gelder, anders als bei Steuern, zweckgebunden eingesetzt werden, ist mit einem echten Benefit für das joggende Volk da draussen in den Wäldern zu rechnen. Analog zu der bewährten "Reitabgabe" (die tatsächlich schon seit Jahren sinnvoll existiert)werden wir zukünftig mit Traumpfaden durch Deutsche Wälder und Auen rechnen können. Winterdienst auf Hauptwanderwegen über 2,50m Breite, laublose Naturpfade im Herbst, Schattenmatten aus Bast oder Schilfrohr auf sonnenintensiven Feldwegen... Traumhaft Aussichten,oder? Und:je mehr Läufer im Kreis unterwegs sind, desto mehr Geld kommt rein, desto besser die Lauflandschaft.
Zum Zeichen der erfolgten Zahlung der Abgabe bekommen die Läufer natürlich ein Kennzeichen, auf der eine Kreiskennung, die Altersklasse und vielleicht bei laufenden Rehleins die Handynummer vermerkt ist...

Upps! die Weinflasche ist ja schon halb leer...wie die Zeit vergeht!

Also:lauft, solange es noch für lau geht!

Hofpoet

PS: (ERNST AN) die "Pferdesteuer" geistert immer wieder mal durch die deutsche Politik. Überall sind die Initiatoren kläglich gescheitert! Gut so!! Die "reichen" Pferdebesitzer sind nämlich überwiegend normale AN, die sich ihr Hobby vom Munde absparen und insgesamt einen riesigen Beitrag zum Bruttosozialprodukt beitragen!

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Zu beachten wäre auch noch,

Zu beachten wäre auch noch, wie viele Kilometer auf Asphalt bzw. auf dem Waldboden absolviert werden. Laufe ich auf der Straße, müsste ich doch einer Art Verkehrssteuer unterliegen - wieviel Hubraum hat ein Frau meiner Größe? Was ist aber, wenn ich auf den Gehweg wechsle? Und wie verhält es sich auf solchen Straßen, bei denen ich den Gehweh nutzen würde, aber keiner vorhanden ist? Da könnten doch noch Erschließungskosten für die Anlieger eingetrieben werden.

Oh, oh, das Gesetz muss noch gründlich durchdacht werden. Es wäre bestimmt gut, zunächst einmal einen Ausschuss zusammenzurufen, der alle Varianten gründlich überdenkt.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Unbedingt paceabhängige Steuersätze

Für die Höhe des individuellen Steuersatzes muss unbedingt die Pace zugrunde gelegt werden. So schnell, wie hier einige Läufer die heimischen Geläufe beanspruchen und sogar über die unberührten Alpen laufen müssen, kann der Staat nicht mit den teuren Reparaturen nachkommen. Das erfordert einen hohen finanziellen Einsatz und kann nur mit einer entsprechend gestaffelten Joggingsteuer gelaufen, eh ich meine gestemmt werden. Ultraläufer/innen, die sich ja nicht mit 3-4 Sportplatzrunden zufrieden geben, sollten trotz niedriger Pace einen entsprechend hohen Steuersatz berappen.

Ermäßigungssätze kann es nur für laufende Raucher oder Trinker geben, denn die beteiligen sich ja schon an Tabak und Alkoholsteuer. Über eine komplette Laufsteuerbefreiung ist eventuell für rauchende und trinkende Läufer nachzudenken.

Joggingsteuer - ich bin dabei!

Gruppe "WalkingDays"


manchen bei youtube

Dein Blog ist definitiv vergnügungssteuerpflichtig!

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Zuständigkeit?

@ rchurtig4
Das Innenministerium soll zuständig sein?
Darf ich raten, wo Du arbeitest? Bist wohl scharf auf meinen neuen Job?

@alle
merke gerade, wie schwer es ist einfache Steuergesetze zu machen, wenn so viele Vorschläge kommen.

@rchurtig4
Bin Deiner Meinung. Kannst meinen neuen Job haben.

Curro ergo sum

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Konstruktiver Vorschlag:

On-Board-Unit (OBU) für Garmins!
;o)

Lieben Gruß Carla-Pferdchen
P.S. Ich bin doch nicht besteuert!;o))

krowil, so schnell gibst Du

krowil, so schnell gibst Du Deinen neuen Job auf? Das geht ja gar nicht!
Wie sind eigentlich die Läufe zu besteuern, bei denen der Läufer sich nicht wohlfühlt, verletzt oder das Wetter grad nicht zur Kleidung passt? Das müsste doch auch irgendwie rabattiert werden. Sonst würde der Läufer frustriert aufhören, seiner Freizeitbeschäftigung nachzugehen und die Steuereinnahmen würden komplett entfallen. Ein Verlust nicht auszudenkenden Ausmaßes!

@manchen: die Idee mit dem erhöhten Steuersatz für Ultra- oder Marathonläufer finde ich nicht gut. Gar nicht! Die wird gestrichen und zwar SOFORT ;-)


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Ich geb nicht auf.

@ schokorose
Ich geb nicht auf.
Ich geb nur den Job als Joggingsteueramtleiter ab. Bei soviele Verwaltungsaufwand komm ich nicht mehr in den Außendienst.
An einem Job als Joggingsteuerfahnder bin ich nach wie vor interessiert, auch unter dem Innenminister.

Curro ergo sum

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@hofpoet - guter Ansatz!

Weitergedacht wären wir dann bei einer Jogging-GEBÜHR!
Die wird dann von allen erhoben, egal ob sie laufen oder nicht, denn theoretisch KÖNNTEN sie ja zur Abnutzung der Waldwege beitragen :-)
Das wäre dann echte Verwaltungsvereinfachung. Einfach, aber ungerecht. Und die, die behaupten, sie würden nicht laufen, die sollen das erstmal beweisen!
Ha!
Die andere Hälfte würd ich nehmen (vom Inhalt der Weinflasche).
Durstige Grüße, WWConny

Lieber Joggingsteueramtsleiter in spe!

Dein Zeitungsschnorren am Arbeitsplatz wird aber als geldwerter Vorteil versteuert!

Ansonsten kann ich Schokorose nur beipflichten! (Ultra-)Marathonläufer müssen steuerfrei bleiben, sonst hagelt's die ersten Verfassungsbeschwerden (ich meine jetzt nicht die körperlichen Beschwerden!) Schließlich muss ja der Gleichheitsgrundsatz gewahrt sein! Egal ob Nikotin- oder Laufsucht! Jawoll! Sucht ist Sucht!
;-))

Heimprämie

Also, die Joggingsteuer scheint ja beschlossene Sache zu sein. Feinheiten müssen wir noch diskutieren, entscheiden tun sowieso die anderen.

Aber in diesem Zusammenhang möchte ich einen Antrag stellen:

Einführung der Heimprämie.
Wer darauf verzichtet, öffentliche Straßen und Wege außerhalb der eigenen vier Wände zum Walken/Joggen/Laufen zu benutzen, und sich nur auf heimischen Laufbändern bewegt, erhält im ersten Jahr 100 Euro monatlich und danach 150 Euro.

Gruppe "WalkingDays"


manchen bei youtube

Auf nach Europa!

ich stelle den Antrag, diesen Blog auf europäischer Ebene weiter zu diskutieren. Was ist z.B. mit grenzüberschreitenden Laufverantaltungen ins befreundete Ausland- wie beispielsweise der RHEXoder der Siebngebirgs-Mara,die ja von Nordrhein-Wandalen nach Rheinland-Shmalz wechseln? Gibt es da am "Auge Gottes" eine Maut-Station? Das muss geregelt werden- an höchster Stelle... Uno ?

Global denken-lokal laufen

Hüpfpoet

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Heimprämie? Zuständigkeit?

@ manchen
Prima Idee, aber ich bin der Meinung dass es sowieso zuviele einzelne Transferleistungen des Staates an seine Mitbürger gib.
Als Anhänger des „bedingungslosen Grundeinkommens“ würde ich im Sinne von Götz Werner antworten, dass die Heimprämie im Grundeinkommen enthalten ist. Aber eine Diskussion über dieses Thema wäre hier zu umfangreich. Vielleicht schreibe ich darüber mal einen eigenen Beitrag.

@ hofpoet
Deine Anfrage werde ich an das Innenministerium weiterleiten. Oder ist das Außenministerium zuständig?
Alles Fragen für den zukünftigen Amtsleiter. Da wird sich hoffentlich noch einer finden lassen.

Curro ergo sum

Denmächst:
29.4.2012 Staffelmarathon Düsseldorf
30.6.2012 Himmelgeister Halbmarathon

@ krowil

Wenn das IM die Verantwortung hat, dann bekommst Du den Posten als Amtsleiter sowieso nicht. Die haben noch nie einen Amtsleiter eingesetzt der Ahnung hat.

Nominierung Amtsleiter

Ich schlage VEX vor.

Dann kümmert sich endlich einer um die Einhaltung der Meldefrist für Läufe.

Es soll ja Leute geben, die sich da nicht dran halten. Verwischt natürlich die Laufsteuereinnahmestatistik. Das kann nicht geduldet werden.

Gruppe "WalkingDays"


manchen bei youtube

Auslandseinsätze

in Fällen von Überschreitungen der saarländisch-pfälzischen Grenzen ist selbstverständlich das Außenministerium zuständig, evtl. der Europarat???

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Rabatt

zu überdenken wären so Sommerkennzeichen für Läufer und Jogger...

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

wenn schon saisonkennzeichen, dann...

...muss es auch h-kennzeichen geben für alle ab 50! die laufen unter "historisch" und sind somit steuerermäßigt! *gröhl*

____________________
laufend ist ab 4.12. hystorisch: happy

best ager on the run...

Happy, Du hast recht! Steuererleichterung ü50 sollte schon sein. Dann kann ich nach dem "betreuten Laufen" im Advent meiner Lieblingslauffreundin einen steuerabzugsfähigen Glühwein spendieren...

Hofpoet d.Ä.

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die Vorab Steuer auf Laufschuhe

sollte zur Vereinfachung des Verwaltungsaufwandes erhoben werden, will sagen:
Auf jedes Paar Lauf- oder Joggingschuhe wird ein im Voraus zu entrichtender Steuerbetrag zu entrichten sein. Der Laufsüchtige, äh Steuerpflichtige kann dann unter vorzeigen seiner Laufschuhe bei der Behörde eine Rückzahlung für NICHT gelaufe Kilometer beantragen, natürlich nur über ein entsprechendes Antagsformular. Die Inaugenscheinnahme des "nicht stattgefundenen Sohlenabriebs" erfolgt durch unsportliches, äh unbestechliches Fachpersonal einer noch zu schaffenden Lachtruppe, oder Sachgruppe

Regenfetischisten = die "normalste" Laufgruppe im Universum

Es wiehert der Amtsschimmel

Gute Nacht,Jogmap ;-)

...so geht wieder ein schöner Jogmap-Tag zu Ende. Laufen trainiert ja fast alle Muskeln, hier gibt es noch das Zusatz-Training der Lachmuskel-Stimulation...

Nacht zusammen
HP

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Benutzungsbedingte Steuerhöhe

An das deutsche Läufervolk,
lasst die Steuer ruhig kommen, erhoben nach km-Leistung und Körpergewicht. Ich möcht mir nun einmal ausmalen wie dann eine Steuerprüfung aussieht? Läuft das FA dann eine Woche mit uns mit? Wie sehen die Einsprüche gegen Steuerschätzungen aus? Bekommen wie etwa Chips in die Schuhe eingesetzt und wird es dann zu einem Schwarzmarkt für Laufschuhimporte kommen?
Nun stellt euch doch nur mal vor wie viele neue arbeitsplätze/ Verdienstmöglichkeiten es geben wird.
wir würden mit nur einer Steuer endlich die absolute Vollbeschäfftigung haben. Müßten wir gar wieder ausländische Arbeitskräft ins Land holen, da wir das Arbeitsaufkommen nicht bewältgen können.
Liebes Läufervolk, mit dieser Steuer werden wir die deutsche Bürokratie ganz schön ins Schwitzen bringen.

gruß Jürgen

Abgassteuer

Bei meinen Läufen um die belebte Alster nehme ich ab und zu ein knattern war, gefolgt von brennen in den Augen. Bekanntlich ist Methan in der Luft mitverantwortlich für das Ozonloch und somit schädlich für die Umwelt.
Sicherlich muß hier aufgrund der unterschiedlichen Menge des Methaneintrags differenziert werden. Auch wäre es eine Überlegung wert, ob es in der dunklen Jahreszeit für Abgasfackeln Freibeträge geben könnte. Letztlich dienen sie dann, durch die Ausbeleuchtung der Wege, dem Allgemeinwohl.

Dienstgrade

Man darf natürlich nicht vergessen, dass die neue Steuer auch Ergänzungen im Beamten-Laufbahnrecht nach sich zieht. Es sind zwangsläufig neue Amtsbezeichnungen einzuführen, die sich natürlich nach der Laufleistung bemessen müssen. Wie jeder weiß, werden Beamte nach Leistung bezahlt. Und es ist nicht einfach damit getan, nur Kontrollläufe im Wald zu machen. Um erfolgreich zu sein, muss der Beamte natürlich auch schneller sein als der potenzielle Steuersünder.

Ich schlage daher folgende Amtsbezeichnungen vor:

Pace:
7:00 - 5:30 Laufinspektor/in
5:30 - 4:30 Laufoberinspektor/in
4:30 - 3:45 Laufrat/Laufrätin
< 3:45 Oberlaufrat/Oberlaufrätin

Für die besser bezahlten Posten werden vermutlich nur Beamte mit kenianischem Migrationshintergrund in Frage kommen.

Gruß

Laufoberinspektor Sirius
...der streng nach Vorschrift rennt.

ich frag

mich nur: Wo ist Calvin?
Act like a horse. Be dumb. Just run.

Folgekosten

Habt ihr euch schon mal Gedanken über die zu erwarteten Folgekosten gemacht?
Das Laufen gesund ist soll hier einmal als gegeben vorausgesetzt werden.
Jetzt kommt es zu einer neuen Gruppe Beamter die durch ihre Dienstausübung gesünder werden!
Dadurch ist meiner einer höheren Lebenserwartung und damit einem längeren Pensionsbezug zu rechnen. Hat das schon mal jemand mit einberechnet? Nicht das die uns nachlaufenden Generationen damit belastet werden.

Und was ist wenn ich im niedrigsteuer Ausland laufe? Bin ich dann ein Steuerflüchtling und muss damit rechnen dass Jogmap Ruhr eine CD mit meinen Daten an Herrn Söder schickt?


Uli?

Abstreiten, alles abstreiten!

ich würde keine Lauf-Aktivitäten mehr irgendwo eintragen :-( Dannhättenwir zwar nix mehr davon, es wäre Dir aber auch nix nachzuweisen ;-) Oder aber Selbstanzeige: Öffentlich!, hier!
" Hallo, ich bin ulsaba und ich laufe! Und das schon seit Jahren und kann es einfach nicht lassen..."
Dann zahlst Du einen Kasten alkfreies Weizen an eine bedürftige Laufgruppe und alles wird gut!

gnadenreiche Weihnachten

Hofpoet

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

dann gründen wir...

...ne initiatve 'anonyme läufer' - joggus anonymus *hiiiihiiiii*
____________________
laufend gut betreut: happy

oder wir

laufen (in) schwarz.

cour-i-euse

schwarzlaufen...

...oder in Schwarz laufen?

Ich stelle mir gerade das Bild des Hamburger-Marathons vor: knapp 25.000 schwarzgekleidete Läufer am Start und dann sollen die persönlichen Supporter ihre "Zielperson" finden und anfeuern. Viel Spaß!

Da fällt mir ein: bei dem einen oder anderen Zuschauer gibt es bestimmt durch das angestrengte Ausschau halten Probleme mit den Augen. Dadurch wird ein Besuch beim Augenarzt und beim Optiker fällig. Dieser wirtschaftsankurbelnde Umstand müsste sich doch steuermindernd für die Läufer auswirken.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

@ admin

kann man den Blog hier bitte konservieren?

You made my day

hysterisch kichernd macht sich strider jetzt mal an die Vorabendbeköstigung ihrer Brut bevor sie laufen geht...

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

@hofpoet

ein Kasten Alkfreies wäre wohl etwas wenig.
Wie ich die durstigen, pardon bedürftigen, Laufgruppen hier kenne wäre ein Kasten nur ein Tropfen auf die heiße Sohle.


Uli

............

... es gibt schon die unglaublichsten Steuern.. in Lübeck darf jeder Urlauber ab nächstes Jahr Bettensteuer zahlen... 5% des Zimmerpreises... KEIN WITZ... die spinnen doch

den witz...

...gibt´s in köln schon seit 2010. echtgezz!
____________________
laufend witzelt rum: happy

Eine Frage an den Fachmann:

Kann man auch rückwirkend veranschlagt werden? Wenn ja, müssen wir dann alle unseren Jogmap Account löschen aus Sorge vor den Staatstrojanern, die unsere Steuerschuld neu berechnen? Da käme bei dir ja auch schon eine gehörige Sume zusammen!
Sind Läufe zur Arbeitstelle abzugsfähig, da sie in gewissem Sinne ja Arbeitswege sind? Darf ich dann die Kosten für meine Schuhe geltend machen? Dann könnte sich ja vielleicht doch ein Nullsummenspiel daraus ergeben!
Danke nach 40625 aus 40489 für den unterhaltsamen Abschluss meines Tages!

Barfuß aus dem Jogmap-Shop

Andere Frage:

Wenn ich mit meiner Frau zunächst gemeinsam laufe und ich dann noch eine Extra-Schleife dranhänge: Haben wir dann Steuervorteile durch das Ehegattensplitting?

Gruß

Sirius
... der nur noch mit Frau rennt.

Ups

ich befürchte, das wir als Läufer, dann ganz enorm viele Steuerarten erfahren:
- Joggingsteuer - fürs laufen
- Vergnügungsteuer - weils Spass macht
- Luftraumsteuer - weil wir Luft ein und ausatmen, teils
in erhöhtem Umfang

Zusätzlich würde dann noch Maut für die Benutzung von Wald und Wiesenwegen anfallen.

Dann noch erhöhte Kassenbeiträgen bei den Krankenkassen, weil ja so viel laufen definitv nicht mehr gesund ist und die meisten hier dringend psychologische Betreuung brauchen ;-).

Oje, ich seh schwarz für die Läufer!!

laufend laufen

Das ist nicht alles!

Die Steuergesetzgebung hält noch weitere Steuerarten für uns bereit:

Grundsteuer: Es gibt genügend Gründe zu laufen.
Lohnsteuer: Weil es sich halt lohnt.
Rennwettsteuer: Selbsterkärend.
Feuerschutzsteuer: Wenn’ s brennt, ist man im Vorteil.
Getränkesteuer: Weil man wieder auffüllen muss.
Bettensteuer: Weil man nach dem Laufen nachts so gut schlafen kann.
Sexsteuer: Weil manche ihre masochistischen Triebe beim Laufen ausleben können („Qual dich, du Sau!“).

Gutschriften gibt's bei der Salzsteuer, da man beim Laufen Salz ausscheidet. Aber das macht den Kohl nicht fett.

@sirus

Ob es bei der Salzsteuer Gutschriften gibt, bezweifle ich noch. Schließlich nehmen einige Läufer Salztabletten zu sich. Wäre noch zu klären, ob es sich um reines Kochsalz, also Natriumchlorid, oder andere Salze handelt, die den Elektolythaushalt wieder auf Vordermann bringen. Je nach Zusammensetzung sind bestimmt weitere Aufschläge fällig.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Also gut...

...zahlen wir die auch noch!

Gruß

Sirius
... der total abgebrannt rennt.

pass bloß auf, sirius...

...sonst zahlste noch (b)rennelemente-steuer ;-)
____________________
laufend kichert sich eins: happy

Auch nicht schlecht! Mich

Auch nicht schlecht!

Mich ärgert nur, dass ich mit Wetten, Trinken und Sex aufgehört und mit dem Laufen angefangen habe um Steuern zu sparen und jetzt das! :-(

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