Benutzerbild von zausel1993

...aber ob daraus ne Affaire oder gar eine Beziehung wird, kann ich beim besten Willen noch nicht sagen...
Frau kommt ja auf die dümmsten Ideen, wenn die geliebte "lange-Sonntagslauf-Partnerin" wegen Rüsselpest das Date cancelt und auch mein extrem cooler Zahnarzt-Freund, der auch für Berlin gemeldet hat, keine Alternative darstellt, da er sich in Kopenhagen rumtreibt.
Blieb also nur der neue Mann, der seit einigen Tagen mit mir das Bett teilt, und den ich bisher aus Zeitmangel immer nur kurz angeguckt habe. Einige andere Damen hier hatten ja auch schon das Vergnügen mit Mr Galloway, berichteten aber doch recht zurückhaltend und schüchtern über seine Qualitäten. Also, selber testen macht schlau... und angeblich schnell?
20 km im run-walk-run Modus 4:1, und das ganz langsam, das war ne echte Herausforderung fürs Ego. Wie son Anfänger oder wie bei der Herzsportgruppe (uuuh, das war jetzt aber sowas von politisch unkorrekt, sorry ;-)). Langsam kann ja viel Spaß machen, aber obs das bringt, keine Ahnung. Mein Puls war nicht so niedrig wie erwartet, da lag ich bei schnelleren langen schon tiefer. Allerdings nicht so kaputt.
Aber ob ich für diesen Ami meinen Steffny verlassen soll, ich weiß ja nicht... vielleicht sollte ich bis Hamburg noch beim vertrauten bleiben und Experimente mit Auswärtigen erst danach wagen? Ich kann mich ja in der kalten Jahreszeit noch ein bisschen an Experimenten wärmen und wenns ernst wird, aufs Bewährte zurückgreifen (ja, so sind sie, die Frauen)
Was meint ihr dazu? gibts im weiten jogmap-Land anglophile Läufer, die mit Jeff schon länger erfolgreich um die Häuser ziehen?

zausel

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einmal

ungeplant aber erfolgreich. Als ich für meinen ersten 100er wegen einer Sprunggelenksfraktur nicht wirklich laufen konnte, bin ich den Dodentocht nach Galloway gelaufen: 4km laufen, 1km gehen. Ging wunderbar: kam in 13:29h ins Ziel, war stolz wie Bolle und konnte hinterher noch halbwegs gerade in die Dusche gehen ;-))

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Immer

Ich würde nie wieder Galloway hergeben gegen Steffny (oder irgendeinen anderen).

Meinen bisher einzigen Marathon habe ich vor drei Jahren (damals noch in AK 65) nach dem System Galloway absolviert: Konsequent 2 km Laufen (Tempo: 6:30 Min./km) und 1 Minute Gehen im Wechsel; das durchgehalten bis km 36; dann habe ich auf den letzten 6 km auf die Gehpausen verzichtet, weil ich sicher war, auch ohne das Lauftempo 6:30 halten und mit Anstand ins Ziel kommen zu können. Auf dem letzten Abschnitt habe ich dann viele Läufer eingesammelt, die dann unfreiwillig gingen, weil sie nicht mehr laufen konnten.

Und ähnlich war der 6-Stunden-Lauf in Troisdorf am 12. November diesen Jahres (mittlerweile in AK 70).

Im Lauf-Training, vor allem bei den langen, langsamen Läufen baue ich ebenfalls Gehpausen ein, allerdings nicht nach einem festen Aufteilungsschlüssel zwischen Joggen und Walken, sondern je nach Lust und Laune, d.h. nach Körperbefindlichkeit (man könnte auch sagen: nach Bauchgefühl).

Orthopädische Verletzungen, die früher häufig waren, kenne ich seit Anwendung der "Gehpausen-Methode" à la Galloway praktisch nicht mehr. Außerdem ist mir aufgefallen, dass meine "Erholungsphase" nach Marathon und 6-Stunden-Lauf extrem kurz war (gemeint ist die Zeitdauer bis zum völligen Abklingen von Muskelkater u.ä. nach den Wettkämpfen). Ich will damit allerdings nicht behaupten, dass dies ausschließlich auf die Galloway´schen Gehpausen zurückzuführen ist; es könnte ja auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein.

alterwalker

schon länger - ja. Ob erfolgreich,...

...das ist eine Frage der Definition.
Mir tuts gut. Knie befriedet, Bronchien im Winter kein Problem mehr, und langsamer bin ich keinesfalls mit ihm.
4:1 ist bei mir eher was für die erste halbe Stunde (zum Aufwärmen), danach reicht mir 9:1. Man sollte nicht unterschätzen, wie erholsam eine Gehminute ist!
Ich merke auch, dass ich die Lauf-Phasen etwas zügiger laufe als sonst und damit der Laufstil sauberer wird. Würde ich aber NUR so rennen (ohne Gehpausen), wärs unterm Strich kein GA 1 mehr und die langen Strecken würden mir dann doch ganzschön auf die Knochen gehen.

Probiers aus! Mir bekommts gut, aber bekanntlich ist ja jeder Jeck anders.
Viel Spaß!

Zwei Wochen später...

...und? Gabs ein Wiedersehen mit dem Flirt-Ami?
Neugierige Grüße, WWConny

@Conny

ja, er hat mich auf dem Ratzeburger Adventslauf begleitet, hat anfangs ganz gut geklappt. Allerdings waren die letzten 5 kmchen trotzdem nur Quälerei, genau die, die meine bisher weiteste Strecke übertrafen. Möglicherweise war da aber auchmeine "Nüchternlauf"-Taktik dran schuld. Für 3 Stunden Laufzeit ist mein Fettstoffwechsel noch nicht fit genug...
Werde aber an Galloway dranbleiben, wenns jetzt an die langen Läufe geht!

zausel

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