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Traurig

Habe ich heute morgen auch gelesen; seltsame Geschichte und ein trauriges Ende.

Traurige

nachdenkenswerte Geschichte, wenn ein Hochleistungssportler der über längere Zeit Spitzenleistungen erberacht hat im Alter von 26 Jahren stirbt ist das nicht normal.
Dies kann meiner Meinung nach nur 2 Ursachen haben.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

www.laufpark-stechlin.de

nachdenklich

Hätte ich früher auch gedacht, Aber das letzte Jahr hat mich doch zum Nachdenken gebracht

carpe diem-Nutze den Tag

Irgendwo

meine ich, gelesen zu haben, dass er auch mal mit fiebrigem Infekt an einem Wettkampf teilgenommen habe. Ich glaube, man unterschaetzt nur allzu oft, wie arg man damit das Herz schaedigen kann...

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"As long as you keep making RFM (Relentless Forward Motion), you will finish."
- Stacey Page

sehr bitter...

aber auch etwas zum nachdenken. wenn ein medizinisch gut betreuter, erfahrener spitzensportler das risiko einer myokarditis (unabhängig von der tatsächlichen todesursache von rené herms gibt es ja dokumentierte fälle) falsch einschätzt - was heißt das dann - bei allem mitgefühl - für ambitionierte hobby-läufer? nach welchen kriterien entscheide ich dann ob es noch oder nicht mehr geht? reicht ein kratzen im hals für die laufpause (dann hätte ich schon oft zuhause bleiben müssen) oder muss es schon erhöhte temperatur (37+), husten und heiserkeit sein; ein zustand, in dem ein bekannter immer noch gerne unterwegs ist? muss ich nach dem infekt die gleiche zahl an tagen abwarten, ehe ich wieder trainieren kann, oder reicht einer ohne beschwerden? ein scheinbar nach grippalem infekt wieder gesunder bekannter starb auf die gleiche art beim laufen. gilt für antibiotika weitermachen (sagte der hno-arzt), langsamer sein (die hausärztin) oder pause (andere läufer). die meinungen sind so unterschiedlich, dass sie wenig hilfe bieten. zugegegeben ich bin da etwas bis sehr empfindlich (ich schütte auch orangensaftreste drei tage nach dem öffnen der flasche weg und bin nach dem verzehr eines vor zwei tagen abgelaufenen joghurts stundenlang auf symptome einer lebensmittelvergiftung vorbereitet). aber da die eigene erfahrung gegebenenfalls final sein kann, machen mir fälle wie möglicherweise der von renè herms deutlich: klarheit wäre klasse.
in einem anderen forum fand ich mal zum thema laufen im winter den hinweis, den ruhepuls (sollte morgens an lauftagen nach dem aufwachen nicht erhöht sein) und die körpertemperatur zu kontrollieren (sollte ebenfalls morgens deutlich unter 37, eher noch unter 36,5 sein); fand ich einleuchtend wenn auch etwas unpraktisch.
gibt es eine schlussfolgerung, wie haltet ihr es?

Komisch

Ich finde es mehr als komisch, dass so ein trainierter Mann mit 26 Jahren einfach tot umfällt. Kann mich der Meinung einiger Schreiber nur anschließen. Viele Möglichkeiten gibt es nicht.

eine erkältung endgültig finishen ...

will wohl niemand. ich bin in sachen myokarditis auch sehr schissig, um ehrlich zu sein.

was das fieber angeht, so sei gesagt, dass eine temperatur bis 37° C. noch im rahmen liegt (selbst rektal gemessen, wo sie am höchsten ist, im vergleich zur sublingualen oder axialen messung). wer unter den achseln misst, erhält nur eine schalentemperatur und muss bis zu 1° C. hinzurechnen. gute infos dazu gibt's auf wikipedia unter "fieber".

abschließend gesagt: mit einer körperkerntemperatur über 37° am morgen (im tagesverlauf steigt sie ohnehin an, ob krank oder nicht) sollte ein läufer seine haxen besser auf dem sofa lassen. ich folge der regel: drei tage ohne fieber, dann darf wieder (ruhig) gelaufen werden. es ist allerdings eine sehr persönliche regel, die meine erholungserfahrung widerspiegelt.

lieber etwas zu vorsichtig, als etwas zu tot.

bestes
klada

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