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ich bräuchte schon wieder mal ein paar Tipps von euch :-)

was nehmt ihr euch an Verpflegung auf lange Läufe mit - was hilft nochmal, wenn die Beine schlapp zu machen drohen (ausser mehr trainieren :-)
Traubenzucker ? Müsliriegel ? oder nur spezielle Dinge wie Gels o.ä. ?

jedenfalls musste ich gestern feststellen, das NIX mitnehmen keine so gute Idee war ... aber ich wusste es ja wieder mal besser :-)

vielen Dank !

Da ich nicht immer

einen Riegel parat habe, nehme ich bei Läufen ab 20km meistens ein kleines Milky Way -mini- mit. Ich habe nämlich auch das Problem, dass meine Beine bei langen Läufen plötzlich schlapp machen. Außerdem motiviert es mich zum Duchhalten;-))

Tame:-)
FÜR ALLE GESUNDHEITSEXPERTEN: JA JA, DIE BÖSE SCHOKOLADE. Sie ist in Riegeln für Sportler auch nicht gesünder! :-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Selbsterfahrungen

Kann Dir nur sagen, was ich bisher so probiert und festgestellt habe.

Wenn ich lange Trainingsläufe mache (>20km), trinke ich vorher bis zu einem halben Ltr. Wasser und nehme eine kleine Flasche mit, die ich zwischendurch auffüllen kann.

Zu Beginn der langen Läufe habe ich auch eine Banane nach ca. 10-15 km gegessen.
Die brauchte ich da auch, mittlerweile nicht mehr unbedingt.
Man gewöhnt sich dran, nichts zu essen.
Das mache ich aber nur im Training.
Im Sommer habe ich auch mal nach 1-2 Std. Gel ausprobiert, wobei bis auf High5 die anderen echt ekelig waren und sofort zu Bauchgrummeln geführt haben.
Auch habe ich diese Kleberiegel ausprobiert. 1-2 Bissen waren ok...schneckten sogar, aber ein ganzer Riegel ging durch.

Vor zwei Wochen bei einem 5-stündigen Ultralauf hab ich das erste Mal im Wettkampf bei km 38 ein Gel genommen, das mir gefühlsmäßig doch einen Energieschub gebracht hat.
Habe allerdings an jedem VP getrunten und Banane gegessen und an den letzten 2 VPs Cola getrunken.
Im Ziel war der Bauch voll, mehr hätte es also auch nicht sein dürfen.
Bei einem Marathon reichen mir Wasser, Bananenstückchen, Tee und die letzten 5-7 km Cola völlig aus.

Das Problem ist wohl, dass Du mit dem Essen von Traubenzucker oder anderem Süßkram kurzfristig Deinen Zuckerspiegel hochtreibst und dieser danach erst recht absinkt, womit die Probleme noch größer werden oder Du dauerfuttern musst.

Ich denke, dass man seinen Körper zu einem gewissen Grad ruhig im Training daran gewöhnen sollte, nichts oder wenig zu essen.
Ich hab auch keine Lust, soviel mit mir rumzuschleppen.

Wenn Du vorher noch nie so lange gelaufen bist, mach Dir darum noch keine Gedanken. Viel wichtiger ist, lange Läufe langsamer anzugehen, um am Ende die Kraft noch in den Beinen zu haben. Das muss also nicht unbedingt am Essen liegen.
Mit jedem langen Lauf wird es besser und einfacher.

Lieben Gruß Carla-Santana

Schokolade

war genau das, was ich hören wollte !!!!! :-) bei mir wirds dann aber eher ne 200 g Tafel *lol*
(hm, wo pack ich die hin ? *nachdenk*)

@Carla-Santana

ja, ich bin am Strecke steigern und will zum Marathon ...
natürlich hoffe ich doch, dass es alleine durchs Training besser wird - kann auch schon gute Fortschritte feststellen :-)

Langsam war ich unterwegs (< 75% MHF), wobei ich das Gefühl hatte, das wäre anstrengender als normal flottes Tempo.

Vielleicht kombiniere ich mal die Vorschläge von Tame und dir und nehm mir Banane und Schokolade mit / Banane für unterwegs und Schoki als Belohnung (das gefällt mir ungemein :-)

Dein Argument mit dem Zuckerspiegel klingt mir einleuchtend ... also doch keine 200 g

Vielen Dank !

Ja genau......

habe einen lieben Buddy, der läuft meistens 5er und 4er Paces im Training.
Hat letztens mal ne 6er Pace versucht und hatte danach Muka!
Ist also auch ein guter Trainingsreiz!;o)
Und die Knochen halten länger.

Lieben Gruß Carla

@Carla

so so, Dein Bauch war im Ziel also voll. Da frag ich mich dann doch wieso ich Dich kurz danach Schokolade, Laugenbroetchen, Banane, und war da nicht auch noch nen Apfle? hab futtern sehen, und dann haste auch noch gemault dass die Waffeln alle waren????? Da bin ich aber froh dass Du eigentlich satt warst, sonst haetteste sicher auch noch den einen oder andren Zuschauer verfruehstueckt?????

;-)))

Ansonsten: ich nehm nix mit zum Essen. Sehe aber zu dass ich nicht auf ganz leeren Magen loslaufe. Wenn es mir unterwegs schummerig wird weiss ich dass ich zu schnell unterwegs war und mach es beim naechsten LDL eben besser.

viel Spass bei den langen

cour-i-euse

Isch war doch....

vor dem großen Zielmampfen kurz aufm Klöchen, weißte noch?!
Dann musste ich doch wieder auffüllen!
Außerdem liefen da doch genug lecker Schnittchen rum, oder?!;o)

Lieben Gruß Carla

Wasser, wenn überhaupt.

Wasser, wenn überhaupt. Sonst nix.

So schlecht war deine Idee nicht. Etwaiges Schwächeln rührt eventuell daher, daß dein (Fett-)stoffwechsel noch nicht so funzt wie er diesbezüglich sollte.

Zumindest im Training sollte man so weit wie möglich vom Kohlenhydratgelutsche wegkommen und überhaupt "den Mangel trainieren": bei den derzeitigen Temperaturen sind z.B. bei entsprechender Gewöhnung auch Strecken von 30km ohne Flüssigkeitszufuhr locker zu bewältigen. Als Anfänger sollte man sich beharrlich und mit entsprechender Vorsicht in diese Richtung vorarbeiten - zumindest wenn man Marathons und Ultras würdig durchstehen möchte.

+ + +
42 ist keine Antwort.

Biber :)

Ich nehme auf lange Läufe und Velofahrten ein kleines Stück Biber in Folie eingepackt als Notration mit :) Dabei handelt es sich um einen absolut vegetarischen Snack (Fladenförmiger Lebkuchen mit Mandelfüllung) - gut verträglich und Energie pur, allerdings hab ich keine Ahnung, ob es sowas auch ausserhalb der Schweiz gibt. Der Tipp stammt übrigens von Simone Niggli, 17-fach OL-Weltmeisterin, welche jeweils mit einem Koffer voller Biberli ins Trainingslager gereist sei. :)

Auf den langen Trainingsläufen

hatte ich anfangs eine Banane mit für zwischendurch. Als Getränk hab ich Wasser mit ein ganz klein wenig Sirup mit, weil kühles Wasser bei mir durchschlagende Wirkung hat. Die Banane lass ich inzwischen weg - brauch ich nicht. Vorher gut gefrühstückt, das reicht.

Ich kann inzwischen auch 25km vor dem Frühstück laufen ohne aus den Latschen zu kippen. Vielleicht alles eine Frage der Übung?

Am Anfang der "langen" Läufe (das war mal alles > 20km) hatte ich anschließend einen Bärenhunger und konnte direkt über das Essen herfallen. Inzwischen hat sich das reduziert. Ich hab einmal nach einem Volkstriathlon mit nachmittäglichem Lauf (30km) nur ein Brötchen mit Wurst und ein Bier alkfrei "geschafft", danach war ich pappsatt!

Beim Marathon nehme ich unterwegs Wasser oder Tee und ab ca. der Hälfte mal ein Stück Banane oder Apfel dazu. Cola vertrag ich nicht gut - hat auch durchschlagende Wirkung. Iso nur, wenn es nichts anderes gibt. Gels und Riegel hab ich noch nicht getestet. Mit einer halben Banane, Tee und Salzbrezeln hab ich letztens 50km "geschafft" und anschließend abends nur eine kleine Pizza reingekriegt. Am nächsten Morgen war der Hunger zurück :).

Ja, das langsame Laufen finde ich auch anstrengend. Aber soo langsam muss man auch nicht laufen, hab ich inzwischen gehört. Locker dabei unterhalten können - und schon sollte alles im grünen Bereich (REG bis GAT1 Anfang) bleiben. Damit bin ich jetzt gut gefahren. Aber natürlich ist das Tempo wesentlich niedriger als das Intervalltempo - also nicht falsch verstehen!

Ach ja, und aufgrund eines Tipps hier nehme ich immer Salz mit für den Fall des Falles. Gibt es als Tabletten - aber ein Tütchen vom Burgerbräter tut es auch; ist aber nicht soo angenehm.

Salz

so einfach Kochsalz (was bewirkt das ?) ? oder Mineral a la Schüssler (z.B. 7 = Magnesium) ?

ansonsten werd ich mir wohl wirklich zukünftig ne Banane mitnehmen (für den Fall, dass ich fertisch bin und gerade an einem Wegweiser "8 km" vorbeilaufe :-)
ansonsten einfach weiter laufen ... motiviert bin ich (noch ?) !!!

Danke wieder für die ausführlichen Tipps - auf euch kann man sich echt verlassen !!!

Viele liebe Grüße und weiterhin so tolles Laufwetter !!!

Biber

hört sich auch an, als obs nach meinem Geschmack wäre :-)

Eigentlich steht alles schon.

Die ldl's wollen trainiert sein.
Ziel kann sein 30km vor dem Frühstück ohne Futtern, schon mit Trinken zu Laufen. Klingt schlimm, ist es aber gar nicht. Konnte ich anfangs auch nicht. Hab auch ne Banane und Wasser mitgenommen. Ist heute doddal easy.
Einfach trainieren.
Viel Spaß
;-)
PS: Schalkolade kannste dir danach einwerfen - und wenn es diese Anti-Kohlehydrat-Junkies noch so verteufeln. Den meisten davon lauf ich trotz Schalkolade weg und die anderen haben es sich verdient. mir schmeckts aber vor allem. ;-)

Einfach ausprobieren

ich nehm für den langen Lauf Isodrink, manchmal noch eine kleine Flasche Apfelschorle in der Hand mit, dann Gel und beim Wettkampf, ein zwei dieser Energieriegel die die einem die Füllungen aus den Zähnen ziehen.

Dann sieht man aus wie Sancho Panza mit Patronengurt ;-)

Einfach mal vor dem Langen eindecken und ausprobieren, da hat jeder andere vorlieben, mir ist zum Beispiel nicht klar wie ich ohne Rucksack eine Banane mitnehmen soll ohne sie zu zermatschen. Eine Banane hat übrigens nur 1/5 der Energie eines Riegels bei gleichem Gewicht und das Verdauen dauert ca. ein zwei Stunden, Gel geht etwas schneller ins Blut. Magnesium und Kalium sind sicher gut in der Banane, die sind aber im richtigen Gel auch drin.
Banane gibt es dann nach dem Lauf.

Für Salz in Tablettenform frag in der Apotheke nach Schwedentabletten. Billiger ist aber einfach einen Kaffeelöffel Kochsalz extra ins Iso oder Wasser zu geben.

42km..., ich will nochmal !
42 ist übrigens auch die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"!

Wenn man etwas als

Wenn man etwas als "Notration" mit nimmt, sollte man diese auch wirklich nur als ABSOLUTE Notration betrachten (also für den Fall, dass einem wirklich schwarz vor den Augen wird).

Je öfter man sich ohne Zwischenverpflegung nach hause zurück kämpft, um so leichter wird es einem bei dem nächsten langen Lauf fallen.

Fängt man einmal damit an, immer nach X KM neue Energie nachzuwerfe, so kann der Körper sich nicht auf die neuen Belastungen anpassen, bzw. er verlangt dann sogar automatisch nach der KM-Anzahl nach neuer Energie.

Fazit: Lieber zwei / dreimal wirklich qäulen, dabei aber dem Körper die Möglichkeit zur Anpassung geben, um dann auf Dauer ohne Zwischenverpflegung die langen Läufe zu absolvieren.

Meine langen sind ja

noch nicht soo lang ( max. 23 km), aber ich lauf sie ohne alles. 3 Std. vorher gut gefrühstückt, vor- und hinterher Wasser, fertig. Meine Laufpartnerin frühstückt vorher sogar gar nicht. Wenns heiß ist, lauf ich an Orten vorbei, wo es Wasser gibt. Auch den HM laufe ich nur mit Wasser, 1-2 x Mund durchfeuchten, fertig, bei Hitze öfter.
Ich kann weder Mehl noch Zucker essen, außer in Früchten, daher will ich mir angewöhnen ohne Gel und Isos durchzukommen, auch für die Marathonvorbereitung.

zausel

>

Das Salz

doppelt - gelöscht

Das Salz

ist stinknormales Kochsalz (NaCl) - da gibt es so kleine kostenlose Tütchen bei beliebten Ketten, die ich mir mal von dort mitbringen lassen habe (ich ess da nicht).

Ansonsten heißen die Tabletten Schwedensalz.

Magnesium hat bei mir auch durchschlagende Wirkung und ich hab schon verschiedenste Arten davon getestet. Ist auch lt. Diskussionen hier ein "Ammenmärchen", dass es gegen Krämpfe hilft.

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