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...zufrieden sein? immerhin die 15,7 km heute in 1:43, macht einen kilometerschnitt von 6,35 und das nach den sehr langsamen ersten vier kilometern mit der liebsten (wir haben uns dann wieder mal getrennt; das wird zur - fragwürdigen - gewohnheit).
nein, muss ich nicht. eigentlich hätte ich heute (laut meinem wahrscheinlich ohnehin zu ehrgeizigen 10-wochen-hm-trainingsplan) in einem entspannten 7er-schnitt laufen und etwas für die grundausdauer tun sollen. mein puls (genau deshalb trug ich nach langer zeit mal wieder den gurt) spielte so zwischen 136 und 146 im übergangsbereich und ich dachte: mach mal.
hätte ich besser gelassen. die beine wurden schon schwer, jetzt schmerzen sie beim aufstehen, richtig toll fühle ich mich auch nicht. so frage ich mich, was wohl mit aktiver regeneration gemeint ist oder ob einfach mal nichts tun nicht noch besser ist? in den vergangenen beiden wochen war ich sieben mal unterwegs, vielleicht zuviel.
und ich sollte vielleicht auch entspannter werden. habe ich nicht mal deshalb mit dem laufen angefangen? und wie schaffe ich es, den pacemaker namens ehrgeiz von mir fernzuhalten, vor allem, wenn ich eigentlich heute...(s.o.)?
also gut, hier meine vorsätze: 1. der nächste lauf erst, wenn ich zuvor einen tag lang ohne stöhnen aufgestanden bin; 2. mindestens drei kilometer auf der aschenbahn, um ein besseres gefühl fürs tempo zu bekommen; 3. und sowieso das ganze erst dann, wenn ich unbändige lust aufs laufen habe.
und nun: durchhalten - aber daran arbeiten wir ja alle.

bleibt gesund

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Ehrgeiz


Schließe mich Petra an.
Etwas weniger Ehrgeiz, etwas mehr eduld mit Dir und Deiner Partnerin. Den meisten Nutzen und Spaß hat man, wenn man Leistung und und erholen in ein vernünftiges Verhältnis bringt. Der Körper ist keine Maschine und selbst diese versagt ihren Dienst, wenn sie ständig überlastet wird.
Wünsche Dir gute Erholung und viel Freude an "angepassten" Läufen und viel Erfolg für die Zukunft.
VG:

erstmal danke...

für die entspannenden kommentare. und das mit der liebsten ist leider nicht so einfach. sie war es, die mich zum laufen brachte - aber sie geht nur einmal pro woche auf die piste; das reicht ihr und ist auch ok so. und wenn denn, wie gestern einmal wieder, ihre lauffreundinnen verhindert sind und wir doch gemeinsam losziehen? nun - es geschehen dann eigenartige dinge: sie läuft schneller an als sonst und in der regel vorneweg (es hilft dann auch nicht, sie zu bremsen) und - egal wie nett wir uns unterhalten oder wie wahr es ist wenn ich sie bestärke langsamer zu laufen sowie wahrhaftig und authentisch versichere, daß es mir auch spaß macht ("ja, wirklich, wir sollten öfter...") - mysteriöses geschieht und nach spätestens zwanzig minuten kommt ein "willst du nicht schon mal vorlaufen, echt, das macht mir nichts aus; ich glaube das wäre sogar ganz gut...". diesen vorschlag zu ignorieren hat nachhaltige auswirkungen auf das partnerschaftliche klima der nächsten stunden. warum und wie - wer vermag's zu sagen. vielleicht ändert sich das ja mal und dann können wir wirklich länger miteinander laufen. aber im moment haben wir uns arrangiert.

und ich werde die nächsten tage nichts tun.

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