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Ein bissken spät, aber hier kommt er - mein Bericht vom zweiten Oktoberwochenende:

Nachdem ich Anfang Juli am Kemnader See zwei Marathon-Distanzen hintereinander weg und noch knappe 16 km oben drauf an einem Tag gelaufen war, nutzte ich das letzte August-Wochenende in Rüningen, um zumindest distanzmäßig zwei Marathons an zwei aufeinander folgenden Tagen zu laufen (Samstag: 59 km, Sonntag: 44 km).
Da mein Laufkumpel Deti im letzten Jahr erfolgreich den Ruhrtal-Marathon am Samstag sowie den Baldeneysee-Marathon am gleichen Wochenende am Sonntag gelaufen war und bei seinen Erzählungen darüber immer in's Schwärmen geriet, entschloss auch ich mich dazu, einen "Doppeldecker" zu versuchen. Laufeinheiten an zwei aufeinander folgenden Tagen waren bei der Vorbereitung meines ersten 100ers zu ganz normalen Trainingseinheiten geworden.
Die grundlegenden Voraussetzungen waren aus meiner Sicht somit erfüllt - mit nur drei Läufen über mindestens 30km im Vorfeld war mir aber klar, dass es keine spektakulären Erfolge geben würde.

Am Samstag, den 08.10., fuhr ich morgens kurz nach 8 aus Düsseldorf los - via Wuppertal gen Witten. Es war wieder ein tolles Gefühl, unterwegs zu einem Marathon zu sein! Kurz vor der A43-Ausfahrt Herbede hatte ich aus dem Auto heraus einen schönen Blick auf den Kemnader See - auf der Brücke über die Ruhr dann einen kurzen Blick auf den Teil der Strecke, der etwa bei km 9 und kurz vor km 42 zu laufen sein sollte. Ausfahrt Heveney 'raus, Parkplatz am Golfplatz angesteuert, Jacke an und ab zur etwa 400m entfernten Startnummernausgabe.
Meine (Lauf-)Freunde Deti und Jens habe ich sofort ausgemacht, etwas geklönt, die Startnummer abgeholt und (leider) keine weiteren bekannten Gesichter gesehen. Deti zeigte mir noch den Zieleinlauf, worauf ich dann noch mal zum Auto zurück bin, um mich lauffertig zu machen.

Auf halber Strecke große Freude: Mein Ruhrie-Kumpel Mattes kam mir mit Konsorten entgegen - locker trabend den am nächsten Tag stattfindenden Baldeneysee-Marathon vorbereitend. Meine Anregung, auch den heutigen Ruhrtal-Marathon mitzunehmen, schlug er lachend aus und wir verabredeten uns für den Folgetag.

Am Auto angekommen, fiel mir die Wahl nicht schwer: Langarmshirt + Weste obenrum, kurze Buxe untenrum. Aufgrund der zu erwartenden Trailelemente legte ich Gamaschen an, um nicht wieder (wie beim Röntgenlauf-Debüt im letzten Jahr) zahllose Steine in meine Laufschuhe hopsen zu lassen.

Zurück im Startbereich wieder große Freude, als ich klada erspähte - wie so häufig am farbenkräftigen Schuhwerk erkennbar. Er hatte es allerdings bereits mit seiner Truppe bei 24 km trainingslaufmäßig bewenden lassen. Schade, schade, hätte gern beim Lauf ein längeres Schwätzchen mit ihm gehalten.
Auf dem Weg zur Startlinie fiel mein Blick auf den Träger eines schwarz-weißen Laufshirts. Bin direkt zu ihm hin und erzählte, dass ich bei der nächsten TorTour de Ruhr Supporter auf 160 Kilometern sein werde und wie viel Verantwortung dass aus meiner Sicht ist. Und dann - ein paar Fotos vom diesjährigen Badwater Ultra hatte ich gesehen - war ich wie vom Blitz getroffen: Vor mir stand Jens Vieler, der Erfinder des längsten Nonstoplaufs in Deutschland und einer der (aus meiner Sicht) absoluten Ausnahmeathleten dieses Landes.
Jens hat eine faszinierende Ausstrahlung und beeindruckt insbesondere durch seine Herzlichkeit. Wir quatschten wie alte Kumpels - während die restlichen knapp 60 Starterinnen und Starter sich in Position begaben. Während Jens noch Fotos machte, gesellte ich mich zu den anderen, es gab den üblichen Count down und los ging's in Richtung Kemnader See.

Mit Deti und Jens laufend hatte ich nach etwa einem Kilometer ein Laufshirt aus dem Emsland vor mir - Klaus, wie der Träger des Shirts hieß, hatte an diesem Wochenende nix vor und einer bewährten Praxis folgend hat er sich einen Lauf ausgesucht. Für ihn war es der siebte Marathon in diesem Jahr. Ein weiteren Läufer sammelten wir noch ein und bildeten bis zum Wendepunkt nach km 18 eine Fünfertruppe (zunächst ging es sehr schön ruhrabwärts am Kemnader See entlang, dann um die Wasserburg Kemnade herum, bei km 10 über die Startlinie und dann ruhraufwärts). In dieser Gruppe zu laufen, war ein wunderschönes Gefühl - wir kamen zügig voran. Für mich dann doch etwas zu zügig, wie sich später herausstellen sollte.
Etwa bei km 17 kam uns mit etwas mehr als 2 km Vorsprung Jens Vieler entgegen, der ganz entspannt einige Fotos machte. Nach einem guten weiteren Kilometer erreichten wir die Wendemarke mit Verpflegungsstand. Über die Pause von etwa 2 Minuten war ich ganz froh (unser fünfter Mann verabschiedete sich recht schnell). Bislang war die Strecke aber auch noch flach. Dies sollte sich insbesondere im letzten Drittel deutlich ändern.
Im Vierteam (Deti, Jens, Klaus und ich) ging es weiter. Ab etwa km 22 kamen die ersten Höhenmeter und richtig kernig ging es ab km 25 zur Sache. Eine Steigung von etwa 1,5 km gab mir den Rest: Ich fühlte mich wie ausgelutscht, wie ein komplett entleerter Akku. Genau an dieser Stelle war noch ein VP, nach dem es ordentlich bergan ging. Die drei anderen liefen munter weiter, Klaus kam noch zurück und fragte nach meinem Befinden. Ich versicherte ihm, dass ich das Ziel erreichen würde und schickte ihn den anderen nach.

Ab diesem Zeitpunkt verfolgte ich konsequent die Strategie, bergauf zu gehen und danach wieder anzulaufen. Der Gedanke, am nächsten Tag erneut einen Marathon zu laufe, erschien mir immer irrwitziger, je mehr die verbleibende Kilometerzahl schrumpfte. Aber die Worte von Klaus, dass man ab km 21 auf dem Heimweg sei und wenn erst einmal die Restkilometer einstellig werden, es fast geschafft sei, halfen mir sehr. Und nach fast 2.500 Laufkilometern in diesem Jahr gab es für meine Beine eine Selbstverständlichkeit: Fortbewegung im Laufschritt - nicht unbedingt flott, aber immerhin. Zu den Sachen, die man zu Ende bringen sollte, gehört ein Marathon.

Carsten, der später als letzter in's Ziel einlaufen sollte, sammelte ich unterwegs ein, wir plauderten, liefen zusammen und mit einem Male war er weg. Nix schlimmes war, wie ich später erfuhr, die Ursache, sondern nur ein menschliches Bedürfnis.

Die Streckenführung war für mich völllig verwirrend: Mal links 'rum, mal rechts 'rum ging es durch den Wald. Allerdings gut ausgeschildert. Kilometer 40 erreichend hatte ich ein Läuferpärchen vor mir, zu dem ich immer weiter aufschloss. Sie begleitete offensichtlich ihn, denn sie fing an, Rad zu schlagen - dreimal, viermal, fünfmal - voller Energie!!! So etwas hatte ich noch nie erlebt!!!
Staunend zog ich an den beiden vorbei. Kurz vor km 42 lief mir ein kleiner bekannter Hund entgegen und mit dem Auftauchen meiner Partnerin kehrte auch wieder ein Lächeln in mein Gesicht zurück. Zwei Kehren, dann links abgebogen, erneut über die Startlinie, rechts 'rum und ich befand mich im Zielkanal. 4:54:27, geschafft! Das Pärchen und kurz darauf Carsten hatten es dann auch bald überstanden. Meine Prognose, zwischen 4:45 h und 5:00 h einzulaufen, hatte sich bewahrheitet.

War das schön, endlich sitzen zu können - aber leider kroch die Kälte in meinem Körper und mein Auto samt Tasche mit meinen Sachen war gefühlte 4.000 m entfernt und nicht ein Zehntel davon. Folglich hatte ich mich zeitig - nach der obligatorischen Bratwurst - mitsamt meiner Partnerin von Deti und Jens verabschiedet.
Jede Faser meines Körpers schrie: Badewanne!!! Diesem Ruf folgte ich nach der Rückkehr nach Düsseldorf.

Danach war lecker chinesisches Essen angesagt - ich lud meine Partnerin zum Buffet ein. Warmes Essen, das man im Sitzen genießen kann! Das ist (beispielsweise für einen Läufer) nicht selbstverständlich.

Am nächsten Morgen klingelte gegen 7 Uhr der Wecker. Ein spontaner Belastungstest des Bewegungsapparates (Aufstehen) signalisierte das Wunder: Alles im grünen Bereich. Kurz nach 8 saß ich wieder im Auto, diesmal auf dem Weg nach Essen. Einen Parkplatz fand ich hinter dem Startbereich - an der Regattabahn war bereits alles voll. Also ging's mit Tasche zu Startunterlagenausgabe, wo mich sofort mein Freund Deti begrüßte. Und kurz darauf gab's ein großes Hallo: Viele viele Ruhries waren da: Happy, Carla-Santana, der Sportprinz, Mattes, Kawitzi, Manni lernte ich kennen, Steffen & Anita auch - Limulus traf ich später.
Und dann (für mich) der Hammer: Jens Vieler betrat den Raum, erkannte und begrüßte mich sofort. Er würde heute einer der Pacemaker sein, wie ich später erfuhr.

Obwohl (oder weil?) der Langstreckenläufer viele einsame Kilometer unterwegs ist, handelt es sich um ein soziales Wesen. So viele bekannte Gesichter zu sehen, so viel Herzlichkeit zu spüren, sich wie in einer großen Familie zu fühlen, das ist phänomenal. Für mich sind das immer sehr bewegende Momente.

Die Zeit bis zum Start verstrich sehr schnell. Wie immer, wenn man sich in bester Gesellschaft befindet. Einsortiert haben wir uns zunächst in der Nähe der 4:30 Ballons. Wenige Minuten vor dem Start zog es dann insbesondere Deti mehr nach vorn. Mein Freund sollte an diesem Tag eine neue PB laufen: 3:22:56.

Count down und los ging's. Unter den Bäumen klappte es nicht mit meiner Uhr und den Satelliten - egal, habe ich gedacht. Uhrzeit reicht zur groben Orientierung völlig aus und gelaufen wird nach Gefühl. An die Pacemaker hatte ich in dem Moment gar nicht mehr gedacht. Laufe Dein Tempo, habe ich mir gesagt. Wird schon irgend 'was zwischen 4:30 h und 4:45 h werden.

Ein paar hundert Meter war ich auf der Strecke, als ich eine Stimme hinter mir hörte: "Dich kenn' ich doch!" Ich trug das '100 km Ultraläufer'-Shirt vom 3. Juli und die Stimme hinter mir gehörte einem der 50 km-Läufer von diesem Tag, der mich auf mehreren Runden angefeuert hatte. Nun lief ich neben dem, dessen Beifall mir damals unglaublich viel Energie gegeben hatte. War das ein schönes Wiedersehen!!! Leider lief ich ihm etwas zu schnell, so dass wir uns trennten (er kam knappe zwei Minuten nach mir in's Ziel, wir hätten also durchaus zusammen bleiben können).

Nach etwa 6 Kilometern lief ich zunächst schweigend neben einem jungen Mann. Wie sich herausstellen sollte, war es Marco, der seinen ersten Marathon lief. Mir war er insbesondere deshalb aufgefallen, weil er sehr ruhig atmete und sehr regelmäßig lief. Im Gespräch machte ich ihm deutlich, dass er damit die besten Voraussetzungen hätte, um den Lauf gut durchzustehen und lediglich darauf achten sollte, nicht zu überpacen und regelmäßig zu trinken. Es war gar nicht so viel, was ich gesagt habe, aber im Ziel (er kam wenige Minuten nach mir rein) erzählte er mir dann, wie sehr ihm meine Worte geholfen haben. Nun, wer mich kennt, weiß, dass ich nicht laufe, um andere zu besiegen, sondern um die anderen zu begleiten (nachzulesen in 'Born to run').

Für mich lief es gut. Ich bin nicht locker gelaufen, sondern mit leichtem Druck - schön die Balance haltend. Es sollte mein erster Marathon (abgesehen von den VPs) ohne Gehpausen werden.

Riesengroße Freude im Bereich von km 10: ZüperOli am Streckenrand!!! Ein Freund, der ohne Ende begeistern kann!

Vom Baldeneysee weg ging es dann auf die lange Strecke in Richtung Schleife. Flotte Ruhries kamen mir entgegen und dann (für ihn) bei km 16/17: Limulus gehend!!! Das sah nicht gut aus! Wie ich später erfuhr, war es nicht sein Tag und er stieg bei km 25 aus.

Bei mir lief es weiterhin gut. Erneut riesengroße Freude, diesmal bei km 21: Slowmike am Streckenrand - war das eine herzliche Begrüßung!!!

Beim km 24 Irritation: Waxl am Streckenrand, stehend.

Kurz danach begleitete mich Norbert aus Duisburg ein Stück: Ihn hatte ich letztes Jahr in Monschau kennen gelernt und bei etlichen Läufen hatten wir uns immer wieder getroffen. Ist halt wie eine große Familie...

Es war wohl der Tag der Begegnungen: "Da bin ich wieder" hörte ich eine Stimme erst hinter- und dann neben mir. Ich blickte in ein ausgesprochen freundliches Gesicht mit strahlenden Augen. Auf der anderen Seeseite hatte ich ihn, der in einer Dreiergruppe lief, überholt. Wir kamen augenblicklich in's Gespräch. Auf die Frage, was ich denn dieses Jahr noch vorhätte, kam ich gleich in's Schwärmen über den Röntgenlauf. "Ich bin der Organisator" war die Antwort. "Ich wollte nicht länger nur konsumieren." Gestern lernte ich Jens Vieler kennen, heute lief ich viele Kilometer zusammen mit Peter Ickert. Gebannt lauschte ich seinen Lauferlebnissen, von Trailrunning in den Rockies, Begegnungen mit Bären und Elchen, Durchquerung von einem Meter Schnee, der Passierung von schmelzwasserführenden Bächen, und und und...
Wie Jens ist Peter ein Mensch mit einer unglaublichen Ausstrahlung, eine faszinierende Persönlichkeit und geprägt von einer außerordentlichen Herzlichkeit. Wir trennten uns, weil Peter noch 'ne Schüppe 'drauflegen wollte.

--- Beim Röntgenlauf am 30.10. hatte ich wieder die große Freude, etliche Kilometer mit Peter zu laufen können. ---

Etwa bei km 34 hatte ich direkt nach einem VP mit einem Male ein Mikrofon unter meiner Nase, da mein Laufshirt auf Interesse gestoßen war und ein ich ein bisschen 'was zum 100er erzählen sollte, was ich mit Freude getan habe.

Und es gab noch weitere Begegnungen: Fußgänger staunten "Oh, ein Ultra!" Sie stammten aus Bottrop und ich versicherte, dort am 6.11. über 50 km locker auslaufen zu wollen.
Überholt wurde ich etwas später von einem netten TorTour de Ruhr-Teilnehmer, erkennbar am markanten schwarz-weißen Shirt.
Und auch die Ruhries waren präsent: Mattes überholte mich, mit Manni lief ich ein gutes Stück zusammen und ZüperOli feuerte wenige kam vor dem Ziel noch einmal ordentlich an.

Mattes lief kurz vor mir und spornte mich immer wieder an. So liefen wir dann fast gemeinsam durch's Ziel - ich mit 4:27:53 und somit nur etwa 10 Minuten oberhalb meiner PB. Zwei Marathons an zwei Tagen - es hat geklappt ;-)))

Im Zielbereich und dahinter habe ich wieder viele mir liebe Menschen getroffen - ganz besonders hat mich aber meine Partnerin überrascht, die auf dem Weg nach Haltern einen Zwischenstopp in Essen eingelegt hat! Damit war das Glück perfekt.

Die Begegnungen mit Jens und Peter haben bei mir Spuren hinterlassen: Mein Freund Deti wünscht sich seit geraumer Zeit nichts sehnlicher als 100 Meilen zu laufen. Also habe ich ihm diesen Lauf vor zwei Wochen geschenkt - und werde dieses Versprechen im nächsten Jahr als Supporter (höchstwahrscheinlich) im Ruhrgebiet einlösen. Ein paar helfende Hände wären herzlich wilkommen...

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

super Blog

Holgi hast das we super beschrieben und so viel Wahrheit hinterlassen.Schön dich dort wieder getroffen zuhaben.Sag mal bis Sonntag in Bottrop

Gruss Knut

Jogmap Ruhr

Da fällt mir ja fast

Da fällt mir ja fast nichts mehr drauf ein. Ein klasse Bericht, eine Spitzenleistung. Und es steht nichts von Krämpfen oder Schmerzen irgendeiner Art drin. Zwei Läufe zum (größtenteils) geniessen und die Partnerin zieht auch mit, das wird schwer zu toppen.
Und wenn du in Essen nicht so gerannt wärst, hätten wir uns noch im Zielbereich getroffen.

Gruß
good news

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
leben muss man es vorwärts.
Sören Kierkegaard

@good news

Hallo Ingo,

das mit den Schmerzen kommt in dann im noch ausstehenden Blog zum Röntgenlauf.

Werde mich beim nächsten Marathon bemühen, etwas langsamer zu laufen oder etwas länger im Zielbereich zu verweilen ;-)))

Herzliche Grüße,
Holger



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

Holgi, Du bist auch ein ganz besonderer Mensch!

Puh, zwei Maras am We ist ganz schön happich, aber bei Dir hört sich das sooo einfach an. Gratuliere zum Doppelpack!
Ja, auch ich bin immer wieder fasziniert, was für tolle Menschen man durchs Laufen kennenlernt.
Bin froh, dass Du auch dazu zählst und freue mich sehr, Dich in Bottrop wieder zu sehen.

Lieben Gruß Carla

Hat ja lang gedauert

dafür aber wieder schön geschrieben.

Es ist mir immer eine Freude von Dir zu lesen, ich hoffe den Röntgenlauf hast Du genau so gut überstanden.

Du wirst ganz sicher noch auf Trails durch die Rockies laufen, durch Bäche und vorbei an Murmeltieren, dafür hat Dich das alles schon zu sehr gepackt.

Welchen 100Meiler nimmt Detlev in Angriff? Hoffe am Sonntag Gelegenheit zu finden mit Dir darüber zu sprechen.

Ich hatte es ja schon an ...

...anderer Stelle erwähnt:

DU bist bekloppt! :-)

Es ist immer wieder eine Freude, mit Dir zu laufen! Klasse Bericht und bis bald!!

ZüperOli

"Der Wein wirkt stärkend auf den Geisteszustand, den er vorfindet: Er macht die Dummen dümmer, die Klugen klüger!"

Du bist...

...ja jetzt richtig vom Laufvirus infiziert.
Doppeldecker sind schon hart, aber wenn man sie als "ruhige" Einheit plant und dabei noch viele nette Läufer trifft ist das schon herrlich.
Viel Glück weiterhin.

@kurti5

Lieber Knut,

danke für Dein Lob! Bin gestern locker angelaufen, werde morgen noch 'ne ruhige Runde drehen und am Sonntag gegen 8 Uhr vor Ort sein.

Bis dahin,
Holger



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

@Carla-Santana

Liebe Buddyline,

bei der ganzen Tipperei hatte ich zwei Situationen in Essen vergessen, wo ich mit "Es tut mir leid, aber ich muss mich jetzt voll auf das Laufen konzentrieren, bitte nicht böse sein." angeregte Konversation leider abwürgen musste.

Was sich leicht liest, war (zumindest im letzten Drittel) schon ordentliche Kilometerarbeit - aber so schön, dass sich mir Gedanken daran die Augen mit tränen füllen.

Wir sehen uns in Bottrop,
Holger



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

@limulus

Salve, mein Freund!

Der Röntgenlauf ist berichtstechnisch noch in Arbeit, sollte diese Woche aber noch seinen Weg in die Weiten des Internets finden. So viel vorweg: Die Schuhwahl war etwas unglücklich, gelinde gesagt.

Ja, gepackt hat es mich in der Tat. Ein paar Gedanken zur Motivation werden noch nachzulesen sein...

Der 100er wird gegen Ende hin (*grins*) genau dem 100er entsprechen, den Du laufen wirst. Bietet sich an, diese Strecke, finde ich. TTdR 2012 ist ausgebucht - eine Alternative wäre vielleicht Berlin ("Niemand hat die Absicht, 100 Meilen zu laufen."). Wir suchen uns dann ein WE im Sommer oder Herbst aus. Mehr dazu am Sonntag.

Bis dahin,
Holgi



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

@ZüperOli

Mein Freund,

irgendwo hatte ich mal gelesen "nur Spinner sind Gewinner".

Und Schalk hat auf seinem Laufshirt in fetten Lettern "Laufen wie bekloppt" stehen - da fühle ich mich doch in bester Gesellschaft ;-)

Wenn ich mich aber manchmal mit leicht debilem Grinsen meine Laufrunden drehe sehe, werde ich angesichts Deiner Worte doch etwas nachdenklich...

Oli, ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen,
Holger



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

@dietzrun

Lieber Uwe,

es gibt da einen Floh-ins-Ohr-Setzer, den ich bislang nur elektronisch getroffen habe und der sich diebisch darüber freut, wenn nach und nach alle, mit denen er Kontakt hat (zuletzt jensen04 und fazerBS), laufend Kilometermarken weit jenseits der Marathondistanz erreichen.

An vielen Stellen Deiner Berichte habe ich gedacht: "Ja, genau so würde ich es auch empfinden."

"Herrlich" - ja dieses Wort trifft es auf den Punkt. Du liebst ja auch, in ein bis zwei Sätzen die Dinge auf den Punkt zu bringen. Ich muss zugeben, dieses Phänomen habe ich auch bei mir (seit Jahren) oftmals beobachtet.

Nach Frankfurt (Du warst immerhin 4 Minuten schneller als ich in Essen) steht was an? Ich hoffe sehr, dass wir uns am Rennsteig sehen.

Herzlichst,
Holger



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

@holgi

Ja, wird Zeit, dass wir uns mal im realen Leben treffen.
Rennsteig ist bei mir fest.
Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall etwas ruhiger, obwohl Mai, Juni, Juli hart werden könnten.
Wie wärs denn mal mit dem Thüringen Ultra am 07.07., eine KLASSEVERANSTALTUNG!

@dietzrun

Hallo Uwe,

soso, etwas ruhiger wird es im nächsten Jahr? Ich wurde auch schon gefragt, ob Winterpause heißt, zwei Wochen lang mal keinen Marathon zu laufen ;-)

Rennsteig ist somit schon mal fix. Ich bringe meinen Laufkumpel Deti und meine Partnerin mit. Untergebracht sind wir in einer Sporthalle in Schmiedefeld. Abreisen wollen wir auch erst am Sonntag.

Ich bin ja mal gespannt, ob fazerBS und jensen04 sich auch mal knappe 73 km am 12.05. gönnen wollen...

Vom Thüringen Ultra habe ich von vielen Seiten bislang nur Gutes gehört - vorgemerkt ist er jetzt.

Herzliche Grüße,
Holger



06.11. Bottrop
-- Winterpause --

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