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Daten zum Lauf:
Röntgenlauf, 30.10.2011; 63,3km; 860 Anstiegsmeter; Start und Ziel: Remscheid-Lennep.

Ich bin nach fünf Stunden Fahrzeit mit Bahn und Bus von Ahrensburg (Schleswig-Holstein) aus am frühen Abend am Sportzentrum Hackenberg im Remscheid-Lennep angekommen. Ich war überrascht von der Größe der Halle und vom Andrang. Als ist meine Startunterlagen abgeholt hatte, genehmigte ich mir eine Portion Pasta. Dann machte ich mich gegen halbneun zur Übernachtungshalle auf. Die kleine Sporthalle einer nahe gelegenen Schule diente etwa fünfundzwanzig von weiter her kommenden Läufern als Nachtlager.

Ich hatte im Vorfeld gehofft, bei dieser Gelegenheit schon ein paar nette Laufkollegen kennen zu lernen, schließlich war ich diesmal alleine angereist und hatte im Vorfeld keine Verabredungen getroffen. So sprach ich erstmal meinen Isomattennachbarn mit ein bisschen Läufersmalltalk an. Nach Beantwortung meiner Frage drehte er sich mit dem Rücken zu mir und zog ein Buch heraus. Auch die weiter umgebenden Hallengäste zogen es vor, ihre Ruhe zu haben und zu lesen. Nun ja – auch ich hatte Lesestoff dabei und las dann eben auch bis das Deckenlicht kurz nach zehn gelöscht wurde. Ich schlief überraschend gut in der kühlen Halle. Am nächsten Morgen gegen halbsechs ging dann allerdings der Geräuschpegel langsam herauf. Aber es war ja aufgrund der Zeitumstellung gefühlt schon halbsieben. Ich habe dann auch meine Sachen zusammengepackt und bin zum Frühstück zum Sportzentrum gegangen.

Nach dem Frühstück bin ich demonstrativ mehrfach mit meinem unübersehbaren Jogmap-Schleswig-Holstein-Shirt in der Halle auf und ab gegangen – in der Hoffnung dass mir vielleicht irgendein anderer Jogmapper auf die Schulter klopft. Explizit Ausschau gehalten habe ich nach Holgi68, der mir zwar noch nicht persönlich bekannt ist, von dem ich aber immerhin wusste, dass er eigentlich da sein müsste. Ich hatte aber keinen Erfolg bei meiner Suche.

Ich reihte mich dann gegen 8.15 Uhr in den Startblock ein. Halbmarathonis (1107 Finisher), Marathonis (237 Finisher) und Ultramarathonis (383 Finisher) starteten gleichzeitig, waren aber durch unterschiedlich farbige Startnummer leicht unterscheidbar. Es war am Anfang sehr eng, manchmal so eng, dass man zum Gehen gezwungen wurde.

Mir war das allerdings egal, da ich nur eine sehr diffuse Zeitvorstellung hatte. Ich wollte gesund und froh finishen, und wenn möglich – aber das war zweitrangig – unter sieben Stunden bleiben.

Die Temperaturen zwischen zehn und fünfzehn Grad waren angenehm. Beim Start war es etwas neblig und überraschend schwül. Zunächst gab es eine kleine Remscheid-Lennep-Sight-Seeing-Tour über die ersten 3-4 Kilometer. Hübscher Ort – wenn man schwarze Schindeln mag, denn die dominieren im Ortskern. Ich finde sie etwas düster, freute mich aber auf den bunten Herbstwald. Hier wurde ich nicht enttäuscht.



Bis Kilometer 21,1 war der Lauf durch das dichte Feld und die vielen Teilnehmer sehr lebendig. Nach der Halbmarathondistanz war das Feld schon so weit auseinander gezogen, dass es nach Abzweig der Halbmarathonis stellenweise recht einsam wurde.



Die Strecke war aber perfekt beschildert. Ein Verlaufen war definitiv unmöglich. Leider habe ich auch beim Lauf selbst keine stabile Gruppe gefunden, der ich mich anschließen konnte. Ein Stück weit begleitete mich ein einheimischer Freizeitjogger, der eigentlich geplant hatte, seinen Kumpel auf den letzten zehn Marathonkilometern zu motivieren. Der Läufer war allerdings krank geworden, sein Kumpel lief aber dennoch. So gingen acht Kilometer von etwa 28 bis 36 plaudernd und gefühlt rasch vorbei. Dann stieß auch noch sein neunjähriger Sohn dazu und von dem Moment an wurde mir meine Begleitung leider etwas zu langsam.

Nach Abzweig der Marathonläufer wurde es noch einsamer. Und das Höhenprofil des alles andere als einfachen Laufes forderte Tribut. Es wurde für mich immer härter, nach den Verpflegungsstationen wieder in einen halbwegs flüssigen Laufschritt zu kommen. Mir fehlte die passende Begleitung. Ich dachte wehmütig daran, wie schön es war, bei meinem ersten Ultralauf im vergangenen Jahr in Bokel die gesamte Strecke mit Haderlomp und scooby und einen Gutteil auch noch mit jeke gemeinsam zu laufen. Es hatte alles gepasst.

Hier waren die letzten zwei Stunden definitiv eine mentale Herausforderung für mich.
Die Umgebung blieb wunderschön. Herbstliche Laufwälder, Stauseen, überwiegend Waldwege. Aber es ging unaufhörlich auf und ab.


Hier das Höhenprofil nochmal besser lesbar.

Angeblich sollen es nur 860 Anstiegsmeter gewesen sein. Meine Garmin zeigt mir fast 1500 Anstiegsmeter an. Ich würde ihr gerne glauben. Leider weiß ich, dass die GPS-Höhenmessung ziemlicher Nonsense ist. Mehrere Steigungen waren für mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr laufend zu bewältigen. Also zügiges Gehen und dann auf der Kuppe wieder versuchen zu laufen. Bei Kilometer fünfundvierzig schloss ich mich zwei Läufern aus Essen an. Aber bei einer langgezogenen moderaten Steigung, bei der ich noch gut laufen konnte, mussten sie gehen und haben abreißen lassen. Hat also auch nicht gepasst. Aber immerhin die Kilometer schmolzen zusammen. Die Fünfzig-Kilometer-Zwischenzeit näherte sich. Kam. Ich zählte die verbleibenden Kilometer herunter. Tunnelblick. Und endlich kam das Kilometer-60-Schild. Als ich es fotografieren wollte, bot mir ein Läufer dessen Schritte ich schon eine ganze Weile im Nacken hatte an, ein Bild mit mir zu machen (Danke unbekannter Läufer aus Dresden):


60 Kilometer und 1 Meter: die bisher längste Strecke meines Lebens.

Dann trafen die Ultraläufer auf das 10-Kilometer-Feld, das um 14 Uhr gestartet war. Ich war in eine Temporegion hineingeraten, wo ich tatsächlich noch eine ganze Menge 10-Kilometer-Läufer einsammeln konnte. Und das nach mehr als sechzig schon gelaufenen Kilometern. Ich war stolz. Ich roch das Ziel.
Und als Ultraläufer (mit der blauen Startnummer) wurde man von den kundigen Zuschauern besonders angefeuert. Eine Motivationsspritze.
Die letzten 3,3 Kilometer hatten noch eine letzte giftige Steigung, die ich trotz des nahen Ziels, Cola und Adrenalin nicht hochlaufen konnte. Die Beine wollten nicht mehr. Also wieder Gehen. Aber von der Kuppe waren es nur noch wenige hundert Meter bis ich nach 6 Stunden, 33 Minuten und 57 Sekunden die Ziellinie überqueren konnte.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal nach einem Lauf muskulär so ausgepowert war. Es war wirklich, wirklich anstrengend. Und ich Wahnsinniger habe mich schon zum Rennsteig-Supermarathon 2012 angemeldet.

Die heiße Dusche und der erstmals von mir in Anspruch genommene Massageservice trugen dazu bei, dass ich mich rasch wieder etwas besser fühlte. Jetzt denke ich nur noch an eines: Regeneration.

Es liegt mir am Herzen, noch einmal zu erwähnen, dass der Lauf sehr gut organisiert war. Es fehlte an nichts. Reibungslose Startnummernausgabe, kostenlose Übernachtungsmöglichkeit in der Schulhalle, reichhaltiges Angebot und sehr freundliche Menschen an den Verpflegungsstationen, aufwändige Beschilderung der Strecke, heiße Duschen, Massageservice, u.s.w.
Die Strecke ist wunderschön und unbedingt empfehlenswert, aber für ein Ultra-Greenhorn wie mich sehr anspruchsvoll.
Ich habe über mich gelernt, dass es mir extrem schwer fällt, alleine laufend an die körperlichen Grenzen zu gehen. Aber alle meine Versuche, mich einem Laufteam anzuschließen, sind fehlgeschlagen.

Erschöpfte Grüße
Uhrli

5
Gesamtwertung: 5 (15 Wertungen)

Wow - 60 km!!!

Wow - 60 km!!! Und dann auch noch eine Strecke, die nicht so platt wie mein gewohtes Laufgebiet ist. Ganz, ganz herzliche Glückwünsche!

Allein zu laufen ist wirklich nicht so schön. Du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass ihr in Bokel zeitgleich mit mir (wenn auch viel schneller) eure Runden zieht.
Vielen Dank für´s virtuelle Mitnehmen auf Deinen langen Lauf und gute Regeneration. Ein paar Tage faul sein hast Du Dir redlich verdient.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Na endlich..

...mal ein Bericht aus der Natur und a weng mehr als die 42,2.
Der Röntgenlauf ist aber auch schön.
Beachtliche Zeit und schöner Bericht.

du kannst....

.... nicht nur klasse laufen sondern auch schön schreiben und tollte bilder knipsen, nen klasse Laufkumpane und Wettkampfbegleitung bist du sowieso!!

"Ein Leben ohne Hunde ist denkbar, jedoch sinnlos"

Super gelaufen,...

auch wenn Du es alleine gemacht hast, umso mehr Respekt hast Du von mir!
Am Schluß auch noch 10er-Läufer einzusammeln....huihuihui!
Hab diesen Sommer das in GM Hütte völlig anders erlebt, total nette offene Leute und man war nie alleine da. Gut, ich hatte auch noch die beste Begleiterin, die Frau sich vorstellen kann (supelafe)!!
Habe es mittlerweile zu schätzen gelernt, mit zumindest teilweiser Begleitung im Wettkampf zu laufen, denn der Tunnel kann doch ganz schön lang werden.
Dein Stolz auf dem KM 60 Foto sei Dir von Herzen gegönnt.
Herzlichen Glückwunsch zum Ultrafinish!
Da hast Du was tolles geleistet.

Lieben Gruß Carla

Was für ne Leistung !!! Hut

Was für ne Leistung !!! Hut ab ! Und das alles ohne echte Begleitung ! Ein toller Bericht mit sehr schönen Fotos.
Wünsche Dir gute Erholung
Jana

Respekt

einfach nur Respekt!

:o)

Einfach nur klasse!!!

Eine wirklich tolle Leistung!!! Meine Waden machen schon beim Lesen dicht;-)
Herzlichen Glückwunsch!!!

Tame:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Danke

für diesen schönen Bericht und die tollen Bilder.

Ja grade die letzte Steigung hatte es ganz schön in sich, da man ja bereits fast die volle Distanz in den Beinen hatte.

Glückwunsch zu dieser tollen Zeit - und dieser klasse Leistung!

Regenerier dich gut, Rensteig 2012 wird sicher ein super Lauf werden.

Sauber

Das hast Du richtig gut gemacht.

Meinen Respekt für diese klasse Zeit hast Du.

Bis demnächst.

die schwarzen Häuser...

...gibts im bergischen Land überall. Offenbar gabs hier lange nichts anderes als Holz und Schiefer...
Toller Lauf - tolle Zeit - tolle Bilder!
Erhol Dich gut!

Hut ab!

Das war ja eigentlich ein schöner Bericht über einen tollen Lauf!

Aber musstest du denn wirklich ein Bild der Müngstener Brücke mitliefern? Das weckt Erinnerungen an eine "völlig ungerechte Bewertung" eines von mir höchst persönlich erzeugten "Kunstwerkes" (7. oder 8. Klasse - also verdammt lang her).

Und dann wählst du noch einen Titel, der an eine Zeit quälenden Englisch-Unterrichts erinnert - das geht auch anders *erhobener Zeigefinger*.

Dafür sind die Bilder sehr prägnant - und die schieferbedeckten Häuser ebenso (auch noch in der nicht mehr ganz so nahen Umgebung von Remscheid).

Gute Erholung!

Volker



Jogmap Schleswig-Holstein - neongelb beflügelt

du Wahnsinniger

HEy Uli,
super Tolle Leistung. Auf dem Rennsteig läufst du nicht alleine. Wir begleiten dich. Ralph, Björn und ich sind schon gemeldet und freuen uns auf ein lockeres Ultraläufchen über den Rennsteig.

Erhol dich gut bis dahin.

Gruß Matthias

Gratulation

Gratulation zur neuen Maximaldistanz. Respekt.
Streckenweise ist die Einsamkeit ganz nett, mit Begleitung ist es meist noch netter.
Von 63 km auf Supermarathondistanz upzugraden sehe ich recht unproblematisch. Vor meinem Rennsteig hatte ich 65 flache Kilometer eines 6-Stundne-Laufs als Maximum in der Historie. Hast Du Dir einen Trainingsplan ausgewählt oder bereitest Du Dich nach Lust und Laune auf den Rennsteig vor?

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Glückwunsch

Lieber Uhrli

Ganz herzlichen Glückwunsch zum finish dieses Ultras!! Klasse!!

und vielen Dank für den schönen Bericht. Ich freu mich, dass du so fit bist und dir das Rennen gut eingeteilt hast.

im Nachhinein bin ich mit dir gelaufen :)

kleiner Trost.... lach

liebe grüße

Volkmar

Einsam oder allein ???

Schon Wahnsinn, wie einsam man sich fühlen kann, wenn man so alleine läuft.
Um so beeindruckender die Motivation, die man auch aus seiner eigenen Gesellschaft holen kann, wenn man so wie du,
sich selbst ein Freund ist, um den man sich kümmert, und kein Gegner, den man besiegen muss...
Bin mal wieder beeindruckt, aber überhaupt nicht verwundert.

PS: Kleiner Lesetip: statt Sillitoe: Bernd Heinrich "Racing the antilope"
Auf deutsch komischerweise:"Laufen" Na ja, Titelübersetzer halt...
Könnte dir glaube ich gut gefallen. Hab´ich an einem Erkältungstag so weggelesen.

Schöne Regeneration

barto

Vielen Dank.

Ich freue mich sehr über eure Anteilnahme und Kommentare.

@Schokorose:
In Bokel werde ich sehr entspannt laufen, oder vielleicht sogar SEHR entspannt.

@dietzrun:
Für ein Ultra-Urgestein wie dich natürlich ein Klacks, "a weng mehr als die 42,2" zu laufen. Meine Knochen müssen sich an diese Distanzen erst noch gewöhnen.

@scooby:
Beim nächsten Langen zähle ich wieder auf dich als "Unterhalter".

@Carla-Santana:
Vielen Dank für die Glückwünsche.
Ich war auch etwas überrascht, dass die Läufer (v.a. die Übernachtungsgäste in der Turnhalle) so gleichgültig waren. Man hat doch schon mal ein ganz wichtiges gemeinsames Interesse, über das sich trefflich stundenlang fachsimpeln lässt.

@Entenfrau:
Jetzt nach drei lauffreien, erholsamen Tagen jucken mich schon wieder die Sohlen. Und dann auch noch Sonne und fast 20°. Ich glaube, ich werde nachher mal schauen, ob was geht.

@smudoheike:
Danke - ich bin selbst manchmal überrascht - wenn ich mal zehn Jahre zurückdenke, hätte ich es NIEMALS für möglich gehalten, das selbst zu schaffen.

@Tame:
*grins* - vielleicht sollte ich dann die anschließende Massage für dich nochmal ganz ausführlich schildern.

@jensen04:
Danke ebenso. Vielleicht laufen wir mal irgendwo zusammen. Die Pace passt ja gut.

@stewi65:
Danke, Stefan. Wir sehen uns in Lübeck.

@WWConny:
Ich bin mit der Ecke unserer Republik wirklich denkbar wenig vertraut. Ich war - obwohl ich natürlich mal einen Blick auf das Höhenprofil geworfen hatte - auch überrascht, dass es wirklich permanent auf und ab ging. Als Schwarzwälder dachte ich mir vorher, dass das schon nicht so bergig sein wird in NRW. Denkste!

@joggi555:
Sorry, wenn ich verschüttet geglaubten, unangenehmen Jugenderinnerungen zur Auferstehung verholfen habe. Ich habe auch eine Jugenderinnerung an das Buch. Ich MUSSTE es allerdings toll finden, weil ein Mädchen, das ich damals ganz toll fand, dieses Buch las. Mein Einfühlungsvermögen blieb allerdings (zu meinem damaligen Bedauern) ergebnislos.

@Glycerin7:
Ich setze auch große Hoffnung darauf, dass ich ihr drei mich da rüber schleppt.

@cherry65:
Das macht Mut. Aber mein Respekt vor der Strecke und dem Höhenprofil ist sehr groß.
Bisher trainiere ich nur nach Lust und Laune und ohne Trainingspläne (Ausnahme FFM-Marathon 2010). Ich versuche genug lange Läufe zu machen und habe dieses Jahr auch reichlich Höhenmeter gemacht.
Ich nehme aber gerne Ratschläge von einem erfahrenen Ultraläufer und TAR-Finisher an.

@run-volki:
Schön, wieder mal von dir zu lesen. Du bist offenbar noch Leser der Jogmap-Community. Es drängen sich neben guten Wünschen viele Fragen auf.
Man kann sie aber auf einen minimalen Nenner bringen: WANN ?
Ich hoffe: BALD !
Alles Gute dir.

@barto:
Das sind schöne Worte. Danke !
Den Bernd Heinrich habe ich schon gelesen, allerdings auf Deutsch. Ist wirklich faszinierend. Gegenüber den Zugvögeln sind wir doch alles kleine Lichter, was Ausdauerleistung angeht.

Grüße
Uli

Gib`s zu,

Du brauchtest ein Beißholz ;-)))

Tame:-)
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Im Gegenteil !

Nein, nein, im Gegenteil, meine geschundene Muskulatur wurde von sanften Frauenhänden zartfühlend und gründlich wiederbelebt. Ich wollte gar nicht mehr aufstehen ;-)

Gruß
Uli

Oh, Du mein Laufgott!

Danke für den tollen Bericht, Uli. Ich bin begeistert. Ich freu mich schon auf unser kleines Ellerdorf-Revival in zwei Wochen und hoffe, dass wir die eine oder andere Runde gemeinsam laufen.

Bis denne
Haderlomp

Oh wie schön!

DAS hätte ich auch genossen. Bei mir war es das letzte Mal genau andersrum. Mein Physio wollte mir unbedingt zeigen, was für ein starker Kerl er ist. Ich bin von der Pritsche hochgeschossen und hätte ihm fast eine gelangt, so "zartfühlend" war er. Er faselte immer was von Muskelknoten, die man aufknacken muss. Und so wie es sich anhört, hat es sich auch angefühlt)-:

neidvolle Grüße:-)
Tame
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Glückwünsche aus deiner Südheimat

Servus Uli,

leider konnte ich dir gestern nicht persönlich die Pranke schütteln. Klasse Zeit für die Länge und die Höhenmeter, auch wenn ich das in ERmangeleung eigener größerer selbst gelaufener Strecken nicht wirklich einschätzen kann. Damit du dann nächste Woche nicht alles noch einmal erzählen musst, hat Jogmap den Blog erfunden und du wieder einen stimmungsvollen Bericht mit aussagekräftigen Fotos geliefert. Vielen Dank dafür! Das dir als Laufgruppenfan das einsame in sich gehen ähhh laufen nicht so schmeckt, kann ich gut nachvollziehen. Auch wenn man mal ein paar km nix schwätzt, ist ein Mitläufer wenns passt doch immer wieder fein.
Bis hoffentlich nächste Woche
Torsten

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