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Vor fast einem Jahr habe ich in einem meiner ersten Blogs die Frage gestellt, was uns eine Martinsgans über den perfekten Laufstil sagen kann. Die Martinsgans vom letzten Jahr konnte nicht mehr viel Auskunft geben. Sie war bereits zum Verzehr zubereitet. Dagegen konnten die Gäste viel dazu beitragen. Anders heute.

Es ging an diesem wunderbaren Herbsttag pedalierend über das Hinterland. Eine ganze Gruppe schnatternder Gänse erfreute sich des Lebens. Sie rannten hierhin, flatterten dorthin. Vor einem großen Hund hatten sie dann doch etwas Manschetten und drängten sich in eine Ecke. Schatz schaute kopfschüttelnd auf die Gänseschar. „In eurer Haut möchte ich nicht stecken.“ Auf meinen fragenden Blick hin kam nur die trockene Antwort: „Denk an den 11. November.“ Auch wenn das nächste Martinsgans Essen noch knapp 2 Wochen hin ist, bleibt mir der noch nicht verzehrte Bissen schon jetzt im Hals stecken.

Die Frage, was mir diese Gänse über den Laufstil sagen können, verkneife ich mir diesmal. Das wäre pietätlos. Das Schicksal der Gänse geht mir schon etwas nach, auf dieser farbenprächtigen und mit ihren Höhenmetern recht sportlichen Tour. Schatz und ich überlegen einen weiteren Besuch der Schar nach dem Martinstag… in der Hoffnung, dass die eine oder andere überlebt hat.

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Vielleicht, darf die ein

Vielleicht, darf die ein oder andere auch noch bis Weihnachten leben. Wenn Fleisch die anonymität der Verpackung verliert, vergeht einem die Lust darauf.

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