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Zum ersten Mal startete ich beim Süderelbe-Marathon der Leichtathletik-Gemeinschaft Hausbruch Neugraben Fischbek (LG HNF) im Süden der Hansestadt Hamburg.
Um 10.00 Uhr ging es in der Francoper Straße an den Start. Die Strecke selbst war durchweg geteert, allerdings bis und nach dem Örtchen Rübke (Neu Wulmstorf) war der Teer teilweise durchbrochen, eben typisch für Wege, die hauptsächlich landwirtschaftlich benutzt werden. So musste man schon ein bisschen aufpassen, dass man nicht in einer Senke versehentlich umknickt.
Erst bei Kilometer 7,5 gab es etwas zu trinken. Tee und Wasser wurden von fleißigen Helfern, die wir auf dem Rückweg dann bei Kilometer 13,5 erneut trafen, gereicht. Das Wetter war tückisch, mal Sonne, dann wurde es richtig warm, dann Wolken, dazu warmes Wasser ... irgendwie ... aber was soll´s, Flüssigkeit musste aufgenommen werden.
Von der Wasserstelle bis zum Wendepunkt am Ortsausgang von Rübke, markiert durch einen Wagen der Freiwilligen Feuerwehr zog sich die Strecke. Schon bei Kilometer 9 kam mir der wohl spätere Sieger entgegen. Der hatte ein gutes Tempo drauf. Auch der HSV-Läufer, der schon beim Halbmarathon in Hamburg-Hamm zweiter Sieger wurde, war richtig schnell.
Mehr und mehr kamen mir dann die Läufer entgegen, von denen ich zuvor immer nur die hintere Silhouette zu sehen bekam. Endlich die Wendemarke erreicht. Von nun an war ich es, der in die angestrengten Gesichter meiner Mitstreiter an diesem Sonntag morgen schauen konnte. Alle gabe wirklich alles, bewundernswert!
Nach dem Passieren der Wasserstelle (Dank an die Helfer) lagen noch gut acht Kilometer vor uns. Heftig und das bei dem teilweise echt schlimmen Teerbelages, doch im Gegensatz von vor zwei Wochen in Bramfeld hatte ich dieses Mal kein Problem mit Ungenauigkeiten im Boden.
Endlich hatten wir wieder Neugraben erreicht. Durch die gesperrten Straßen (auch hier ein Dank an die Polizei und Feuerwehr sowie den weiteren vielen Helfern) ging es urplötzlich durch einen etwas holperigen Weg in Richtung Stadion (Arena Süderelbe). Auf der Aschenbahn angekommen ging es noch gut 250 Meter in Richtung Ziel. Die Uhr schlug Sekunde um Sekunde vor, mein Ziel, wenigstens unter einer Stunde und fünfzig Minuten zu bleiben, schaffte ich dann ganz knapp mit 01:49:51, damit zwei Minuten schneller als vierzehn Tage zuvor beim Bramfeld-Halbmarathon.
Nun kann New York kommen. Denn da starte ich kommenden Sonntag beim großen Marathon ... ich bin schon gespannt, wie das dann wird.
Den Halbmarathon in Süderelbe habe ich dafür als weiteren Vorbereitungslauf gebraucht. Auch wenn der Anfahrtsweg schon etwas weiter ist, die Teilnahme hat sich gelohnt. Es hat Spaß gemacht, die Veranstaltung ist familär, nicht kommerziell ... und eine Medaille gab es obendrein für eine Startgebühr von gerade einmal zehn Euro. Wirklich empfehlenswert!

4
Gesamtwertung: 4 (1 Bewertung)

Glückwunsch

Na, da hast du dir ja einen kosmopolitischen HM auf den Weg nach New York ausgesucht ;O) und die Strecke äußerst wohlwollend beschrieben.

Bin zwar heute nicht mit gelaufen, aber schon öfters dabei gewesen, das schräge Abfallen der Straße hat seinen eigenen Reiz und der Wind bläst meistens recht charmant von vorne. Doch der Lauf hat was und bei Kaffee und Kuchen kann man schön auf die Siegerehrung warten.

Wünsch dir alles gute für New York, genieße es.

Der Straßenlauf Cup in Langenrehm, Rosengarten von der LG HNF ist auch sehr empfehlenswert.

Danke für den Wunsch

Ja, die Schrägen haben mich auch ein wenig gestört, aber letztlich hat es geklappt. Danke Dir für den Wunsch, freue mich auch schon wahnsinng!

Torsten Heemann
Solskinn
20359 Hamburg

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