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Heute habe ich zum ersten Mal ausprobiert, wie sich der Wechsel vom Radfahren auf Laufen anfühlt. Ich muss sagen: Das ist sehr sehr gewöhnungsbedürftig! :-)
Hinzu kommt, dass ich zur Zeit viel weniger Rad fahre als noch vor 14 Tagen, denn ich bin noch nicht kleidungstechnisch für die Temperaturen morgens um halb sieben ausgerüstet.
Heute scheint die Sonne und ich konnte ja mittags loslegen, wo die Temperatur schon wieder einigermaßen menschlich ist.
Also bin ich um 13 Uhr auf mein Rennrad gestiegen und losgefahren. Nicht zu schnell, denn ich wusste ja, dass da anschließend noch was kommt und ich wollte es mir beim ersten Mal nicht unnötig schwer machen. Ich habe auch gar nicht auf meine Uhr gesehen während des Fahrens, denn das Tempo war mir in diesem Fall echt egal.
Am Ende waren es dann 30 Kilometer im 25,9 km/h - Schnitt.
Dann schnell das Rad gut anschließen, und dann kam schon das erste Problem: Ich hatte meine Brille auf, die ich zum Radfahren dringend brauche, aber beim Laufen stört sie mich nur. Also zusammenklappen das Ding und in die Jackentasche und los.
Bei den ersten Schritten dacht ich: Das geht gar nicht. Ich bin rumgeeiert und hatte das Gefühl, ich sei ein nasser Sack und komme nur im Schneckentempo vorwärts. War mir aber in dem Moment auch egal, ich wollte nur noch meine 3 Kilometer schaffen. Als das Signal meiner Uhr für den ersten Kilometer kam, wollte ich nun doch wissen, wie lange das gedauert hat. Und ich war überrascht, denn der war doch noch in 5:13.
Seit meiner Verletzungspause bin ja noch nicht wieder wirklich schnell gelaufen und deshalb dachte ich nicht, dass ich ausgerechnet nach dem Radfahren in diesem Tempo laufen kann. Der nächste Kilometer kam mir dann wieder langsamer vor und ich habe nicht hingesehen.... ich wollte nur das Laufen zu Ende bringen.
Dann noch gaaaanz locker mit dem Rad die etwa 1 Kilometer lange Strecke nach Hause.
Als ich dann mein Training in den Computer eingeben wollte habe ich festgestellt, dass mein zweiter Laufkilometer doch nicht langsamer war als der erste. Ihn konnte ich in 5:04 laufen und den dritten Laufkilometer sogar in 4:58.
Das Gefühl, das ich beim Laufen hatte, war völlig anders. Ich dachte, ich würde einen 6er Schnitt oder langsamer laufen. Ist echt irre, wie man sich nach dem Radfahren doch täuschen kann.
Das werde ich jetzt öfter ausprobieren, vielleicht dann mal weniger Radkilometer mit mehr Laufkilometer und so. Jedenfalls abwechslungsreich.
Und meinen Fuß belaste ich dadurch auch nicht so stark wie bei einem langen DL.

:-) :-) :-)

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Das mit dem rumeiern ist

Das mit dem rumeiern ist völlig normal. Habe ich auch immer und das obwohl ich schon seit 3 Jahren regelmäßig an Triathlons teilnehme. Nach dem Absteigen vom Rad läufst du immer schneller, das Laufgefühl gaukelt dir immer ein langsameres Tempo vor als du eigentlich hast. Diese Rad- Laufkombination mache ich auch gerne. Geht auch gut zu zweit. Dann halt kürze Strecken wählen. Während der eine Läuft fährt der andere Rad. Und dann umgekehrt. Eignet sich für 1000m oder 2000m, das ganze dann mehrmals wiederholen. Somit hat man beim Laufen die Belastung um kann beim Rad wieder Entspannen.

LG

.....Berge statt Doping.....

;-)

hi hi hi, sowas habe ich auch heute gemacht...39 km Rad und weils noch so schön draußen war, gleich mal meine homerunrunde (knapp 6km) hinterher gelaufen.

Tja, so fühlt es sich wohl an, wenn man auf Wackelpudding läuft :-)
Aber es wird nach der Zeit immer besser.

"...ist mir scheißegal wer dein Dad ist, wenn ich hier angel, latscht du hier nicht übers Wasser!"

@thebestcoach

Das ist auch eine gute Idee! Und man übt den Übergang vom Rad zum laufen sogar öfter in einer Einheit ;-)

@andifossi

Wow! 39 km Rad und 6 km laufen ist jedoch ein bisschen mehr als ich heute gemacht habe ;-)
Ich hoffe, dass uch das auch irgendwann mal hinkriege. Auf jeden Fall ist das ein super Abwechslung zu meinem "Nur-Lauftraining" der vergangenen 6 Jahre ;-)
Und Wackelpudding ist die richtige Beschreibung :-D

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