Benutzerbild von laufmama

Nach diesem verkorksten Laufjahr habe ich einen Laktattest machen lassen.
Heraus kam, dass ich wohl alles falsch gemacht habe in der letzten Zeit, was man falsch machen kann, meistens an der Obergrenze gelaufen bin.
Jetzt habe ich auf 0 gedreht und fange noch mal an.
Gaaanz langsam max. 140HF.
Ich wusste nicht, dass man noch langsamer laufen kann, als ich ohnehin schon laufe.
Zwei Läufe habe ich diese Woche schon hinter mir - es geht. Anfangs war der Puls weit drüber und Garmin düdelte in einer Tour, ach einer Weile hatte ich mich so an den Schlappschritt gewöhnt, dass der Puls noch unter die 140 fiel.
Der Vorteil ist, dass man wirklich genießen kann (der heutige Morgen war ein Traum) und interher nicht total kaputt ist.
Ob's was bringt wird sich weisen. Ich halte mich jetzt 6 Wochen konsequent daran.
Pat

0

Richtig so!

Verkorkstes Laufjahr? Hier ich auch. Und zwar schon das zweite. Es geht tatsächlich noch langsamer als man denkt. Und wenn man nicht langsamer laufen kann, der Puls aber runter muss, tut es wirklich Not, dass man geht/walkt. Ich schrieb ja schon, bei mir geht es jetzt voran. Lange hat sich nichts getan und wenn es nicht so dringlich gewesen wäre, dass ich den Puls in den Griff bekomme, hätte ich wohl wieder mal aufgegeben und wäre wie du auch viel zu schnell unterwegs gewesen. Halte durch! Die Belohnung sind dann Läufe, die Spaß machen und die auch nicht so erschöpfen.
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LG Inumi
Wer immer alles eng sieht,
sollte mal das Weite suchen.

Radeln als Alternative...

... da wäre ich nie drauf gekommen. Achillessehnen bedingte Laufpause brachte mich aufs Rad. Im kleinen Gang und mit hoher Trittfrequenz. Da komme ich nicht so leicht auf meinen gewohnten Ausdauerpuls von ca. 155 Durchschnitts HF.

Anfangs habe ich da etwas die Nase gerümpft. 135 HF im Schnitt. Inzwischen habe ich dieses Training schätzen gerlernt. Der Pulsbereich tut mir echt gut und ich bin damit locker 1-2 Stunden unterwegs. Manchmal mache ich auch kürzere Sprints, um mich richtig zu powern. Aber die langen Fahrten sind im niedrigeren Bereich. Und das hat sich gelohnt.

Die Grundlagenausdauer habe ich jetzt ganz stressfrei super aufgebaut. Das werde ich nach Genesung der Sehne nur noch aufs Laufen übertragen müssen.

Also auch meine Erfahrung: An der Grundlagenausdauer Dranbleiben lohnt sich.

und ob das was bringt!!!

Gute Entscheidung! habe ich auch vor Jahren gemacht und mich dann an die Trainingsempfehlung konsequent gehalten. Anfangs bin ich im Dunklen durch den Wald gekrabbelt, damit mich niemand sieht. Nach etwa vier Wochen ging das Tempo bei gleichem Puls hoch und höher.

du wirst sehen, es lohnt sich. Dranbleiben!

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

meine liebe pat,

haste richtig gemacht, ich mache es auch so.
hatte nen total blödes laufjahr hinter mir, und ich fange auch wieder bei null an, was solls, ich mach mich überhaubt nicht mehr verrückt. habe tempo raußgenommen ( meißt zumindest9, und ich laufe nur noch wenn ich wirklich lust habe, lg lukas

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