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Einen Marathon zu laufen ist das Größte im Leben eines Normaljoggers. Einige machen das nur einmal und sind damit für den Rest ihres Lebens zufrieden. Andere nehmen sich einen oder zwei Läufe im Jahr vor um ein Highlight für die Saison zu setzen. Ich bin mehr oder weniger zufällig dazu gekommen 2 Marathons, und zwar in Köln und in Essen, innerhalb von 8 Tagen zu laufen, und schreibe hier auf wie es für mich war.

Wer tut so was: Ich gehöre zu der wahrscheinlich typischen und teilnehmerreichsten Gruppe von Freizeitläufern mit 47 Jahren und laufe seit 2007 regelmäßig etwa 2 – 3 mal pro Woche.
Meinen ersten M. bin ich 2008 in Köln gelaufen. Da habe ich auch meine PB von 03:35:42 erzielt. Nach diesem Lauf war ich zwar glücklich aber völlig fertig. Für mich war das Kapitel M. erst einmal abgehakt. Meine Familie hatte mich erst einmal wieder und ich habe mich an weniger trainingsintensiven HM gehalten. Auch da pendelte sich meine Laufzeit so zwischen 1:35h und 1:45h ein.
Irgendwie hat es mich dann in 2011 wieder gejuckt und weil der Hamburg Marathon zeitlich für mich sehr günstig war, habe ich mich darauf wieder vorbereitet, unter tatkräftiger Mithilfe und Einwilligung meiner Familie versteht sich. Also die alten Trainingspläne ausgepackt und ran ans Werk. 3 Monate nach Trainingsplan trainieren und auf den Lauf vorbereiten. Leider war der günstige Termin am 29.Mai. auch ein sehr warmer Tag mit ca. 25°C und ich musste das Rennen mit Kreislaufproblemen abbrechen. Sollte so meine M. Karriere zu Ende gehen? Nach einigen Grübeln und Diskussionen mit Freunden und vor allem meiner Frau, habe ich mich entschlossen doch noch mal einen Versuch zu starten und zwar in Köln, Anfang Oktober. Ich bin trotzdem immer im Training geblieben und habe meine 30 – 40km die Wochen geschafft. Das intensive Vorbereitungstraining habe ich diesmal etwas variiert, nur noch 8 Wochen lang mit 4 langen Einheiten um 3h und im Wechsel langsame Läufe und Läufe im „Wettkampftempo“. Auch die Zielzeit habe ich bewusst auf 03:45h gesetzt. Sicher ist sicher.

Und dann kam Köln! Temperaturen um 27°C, strahlender Sonnenschein und Start um 11:30Uhr. Die Stimmung an der Strecke war großartig. Das Publikum stand fast an der gesamten Strecke und die Läufer wurden frenetisch angefeuert. Auf der Welle der Begeisterung bin ich auch die erste Hälfe ganz gut und im „Fahrplan“ gelaufen, allerdings auch mit 10 Schlägen p. Minute mehr als üblich. Und so ab Km 24 musste ich die ersten Gehpausen einlegen und an jeder Verpflegungsstelle kamen mehr und längere Gehpausen dazu. An einen schönen Lauf war nicht mehr zu denken und ich so habe das Umfeld, das Publikum und die Strecke mehr genossen. Schrille Mitläufer, ausgelassenes Publikum und eine riesige Masse an Menschen habe so einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Endzeit war dann bei 04:06h; was mein Wohlfühl-Gefühl angeht, so wollte sich das nicht einstellen. Irgendwie war ich mit meiner Leistung nicht zufrieden, obwohl von überall gelobt und beglückwünscht wurde. „Super Leistung unter den Bedingungen“, „Alle anderen sind auch viel langsamer als sonst gewesen“, „15 bis 20 Minuten haben fast alle mehr gebraucht“, „Das Du überhaupt durchgelaufen bist ist echt Klasse“. So oder so ähnlich klang das, aber die Unzufriedenheit blieb.

Im Internet hatte ich an einem Gewinnspiel um einen Freistart beim RWE-Marathon in Essen, Rund um den Baldeneysee, teilgenommen und in dem Trubel um die Vorbereitung für Köln war das schon völlig vergessen. 2 Tage nach dem Lauf in Köln kam schließlich die Gewinnnachricht bei mir an. Okay, man gewinnt ja gerne mal etwas, und so ein M-Start hat ja auch einen gewissen Gegenwert, aber gerade erst 42 km in den Beinen und dann nach 7 Tagen schon wieder die gleiche Strecke laufen?
In einigen Foren habe ich mich mal nach den Expertenmeinungen erkundigt, bzw. die allgemeine Einschätzung abgerufen. Da heißt es, daß eine Pause von mind. 3 Wochen sinnvoll ist, aber bei einem guten Trainingsstand sind auch kürzere Intervalle möglich. Bei weniger als 2 Wochen sollte man aber nicht bei beiden Läufen ans Limit bzw. Bestzeit gehen.
Entscheidender ist meiner Meinung nach aber eher die Einstellung dazu. Kann ich mich noch mal motivieren die 42km anzugehen? Wie gehe ich damit um, wenn ich es nicht schaffe? Der entscheidende Impuls bei mir gab schließlich meine Frau. Sie sagte: „Du bist so mies drauf wegen des Köln Marathon, schlimmer kann es gar nicht werden! Und was hast Du zu verlieren, eigentlich gar nichts. Und welche Chance bietet sich jetzt für Dich! Ruhm, Ehre, Bewunderung und endlich wieder ein ehrliches Grinsen im Gesicht! Du wärst schön doof diese Chance nicht zu ergreifen!“ Dem konnte ich nur noch ein Amen entgegenstellen und mit absoluter Überzeugung zustimmen!

Eine Vorbereitung zum 2. Marathon gab es eigentlich gar nicht. Ich habe einfach die letzte Woche vor dem 1. Wettkampf wiederholt. Okay, der Muskelkater steckt noch in den Knochen, die Beine sind schwer, aber einen lockeren 16km Lauf am Mittwoch und einen kleinen Intervalllauf von 8km am Freitag lösten auch die letzten Verspannungen und der Körper fühlte sich „laufwillig“ an. An die Verpflegung und das viele Trinken ist man eh schon seit Wochen gewohnt. Halt alles nur noch eine Woche länger.

Der Wettkampftag hatte dann ganz andere Voraussetzungen als in Köln. Morgens um 08:00 Uhr war es in Essen gerade mal 8°C kalt und nebelig. Der Regen vom Vortag hatte sich Gott sei Dank verzogen. Also das lange Laufshirt raus geholt und noch eine Weste drüber. Mütze und Trinkflaschen sind eh Standard. War aber wesentlich angenehmer als die Woche vorher.
In Essen gab es dann wie erwartet ein ganz anderes Bild als in Köln. Eine überschaubare Zahl von Zuschauern am Start, kleinere Hinweisschilder, weniger Klimbim und alles zweckmäßig und funktionell. Es wirkte alles wie eine Veranstaltung für Sportler und nicht wie ein Megaevent für eine ganze Großstadt. Sowieso war alles eher ein Zehntel von Köln, die Aktiven, die Helfer, die Musik und die Hektik, nur die Streckenlänge war die gleiche. Am Start warteten dann alle Läufer auf einen gemeinsamen Start. Ich schätze der letzte Läufer war nach ca. 2 Minuten über die Startlinie. Der Nebel hatte sich auch verzogen und die Sonne kam raus bei etwa 12°C.
Meine Laufstrategie sah vor, wieder die 3:45h anzugehen und irgendwie unter 4h zu landen, nach Möglichkeit nicht zwischendurch zu gehen, und wenn es richtig wehtut aufzuhören.
Also habe ich mich hinter den 3 ! Zug- und Bremsläufer mit den Luftballons gehängt und bin locker losgetrabt. Mein Puls pendelte sich bei ca. 70% vom Max-Wert ein. Alles im grünen Bereich!! Nach 5km wurde die Strecke, die sehr nett gelegen um den Baldeneysee führt, etwas schmaler und um die Zeitläufer bildete sich eine Traube von etwa 30 Leuten die immer dichter wurde. Mein Lob an dieser Stelle an die Zug- und Bremsläufer die sehr konstant und ruhig einen sehr guten Anhaltspunkt für alle Starter boten. Um aus dem Pulk raus zukommen, gerade an den Verpflegungsstellen war das etwas hinderlich, bin ich dann ein paar Meter vor den roten Ballons gelaufen. Durchschnittstempo zu diesem Zeitpunkt 05:20min/km. Bei Km10 konnte ich weiter sehr gleichmäßig laufen, nur die Beine wurden etwas fester, Puls aber weiterhin knapp unter 75%. Mit den Mitläufern kam man auch noch ab und zu in ein paar kleinere Gespräche und so wurde ich unmerklich schneller, aber ohne mich groß anzustrengen. Bei Km15 kam eine 3 km langen Spitzkehre und es gab ein schönen Blick auf die voraus laufenden und die nachfolgenden Läufern. Die Zwischenzeit war bei 15km 01:19h, alles im Soll oder sogar etwas besser. Das kleine Polster nahm ich gerne mit, wer weiß, wie lange es noch so gut läuft. Und so passierte ich die HM Marke bei 01:50h ohne weitere Probleme. Ich konnte weiterhin locker mit meinen Mitstreiter erzählen und die Landschaft genießen. Ab Km23 ging es in die 2 Runde um den See und die Strecke wurde mir vertraut, auch ein netter Effekt. So langsam wurden die Beine zwar schwerer, in der rechten Wade drückte es auch schon verdächtig, aber noch nichts Kritisches. Bei km30 erwartete ich so was wie einen kleinen Einbruch, aber der zeigte sich nicht. Ganz im Gegenteil, ich wollte mehr und spielte ein wenig mit dem Tempo. Der Puls stieg auch etwas an aber bei 80% regelte sich den Herzschlag soweit ein und ich konnte das weiterhin halten. Trinken und Essen bereiteten keine Probleme und auch weiterhin hatte ich die Strecke und den Lauf im Griff. Der Mann mit dem Hammer wartete dann auch nicht bei km35 und als dann bei km 39 die letzte Verpflegungsstelle auftauchte, gönnte ich mir noch eine kleine Cola und holte noch mal zu einer kleiner Tempoverschärfung aus. Im Ziel stoppte ich meine Uhr bei 03:39:06. Ich hatte es geschafft, schneller als gehofft, fitter als erwartet und in so was wie einem „RUNNERSHIGH“, obwohl ich selbst nicht genau weiß, was das ist. Aber so, oder so ähnlich, muß sich das anfühlen. Unter den ganzen anderen Läufern zu stehen, bzw. sitzen und zu fachsimpeln, was so toll war an dem Lauf, wie man seine Ups und Downs überwunden hat etc., und stolz zu sagen „Ich war super gut heute“, das ist total geil. Davon kann ich mehr vertragen.
Rückblickend finde ich, dass die äußeren Umstände für mich die entscheidende Rolle für die Laufzeit waren. Damit ist einmal das extrem heiße Wetter bemeint, aber auch der Druck den ich mir selber gemacht habe.
Welcher Marathon schöner war ist auch klar entschieden, weil der Erfolg über die tolle Endzeit alles überstrahlt. Auch Köln hatte seinen Reiz, die großen Stadtmarathon sind einfach die Riesenevents für Läufer und das Publikum, aber der schönere Marathon für mich als Läufer ist der Landschaftsmarathon gewesen, da ging es um mich und die Strecke.
Was die Entscheidung angeht 2 Marathons in 8 Tagen zu laufen, habe ich für mich auf absolutes Neuland begeben und kann sagen, es ist super gelaufen. An die Leistungsgrenze bin ich bewusst nicht gegangen und das wäre wohl auch in die Hose gegangen, aber von der Kondition hatte ich es drauf, ohne Extraeinheiten. Das kann wahrscheinlich jeder „normal“ trainierte Marathonläufer, aber man traut sich halt nicht. Marathon ist Kopfsache; wenn man da eine Blockade hat, geht’s auch nicht. Und noch ein cooler Effekt beim Doppelstart: Nach dem 2 Marathon hat man viel weniger Muskelkater, als nach dem ersten. ;-)
Wie es bei mir weiterläuft, darüber habe ich noch keinen Plan, aber Angst vor einem weiteren Marathon habe ich jetzt nicht mehr, auch nicht vor zweiten.

einfach wunderbar!!!!

Ein toller Bericht von einer super Leistung! ich habe mich tatsaechlich schon mehrmals gefragt wie sowas wohl ist. Gerade in Deinem Fall, wo Du beim ersten Marathon ja noch nichts vom zweiten wusstest, finde ich die Konstellation besonders spannend.

Danke fuers Aufschreiben und lesen lassen, und ja, ich glaube das was Du da erlebt hast ist durchaus ein Runners High!

cour-i-euse

Interessanter Bericht

Interessanter Bericht !

LG
Rainer

Hier tanzen die Beine:
http://www.soulandmore.com

klasse...

...der bericht und echt interessant. naja, und deine zeiten sind auch ne ganz schöne hausnummer! herzlichen glückwunsch erstmal.
und so´n stadtmarathon wie z.b. köln ist wirklich schön, aber baldeneysee ist dazu echtes kontrastprogramm. und das tollste ist, man kann einfach mal beides machen ;-)

ja, letzte woche - sogar samstag abend - hätte ich noch gesagt 'ich würd mich nie trauen, zwei marathons so kurz hintereinander zu laufen'. aber das war letzte woche. inzwischen war ich auch am sonntag - spontan und ungeplant! - volle pulle am baldeneysee unterwegs und hab ne neue pb rausgehauen. ich werde in drei wochen auch noch in frankfurt starten. ma guggn, ob das optimal ist...
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laufend probiert's aus: happy

Super Motivationsbericht!!

Ein toller Bericht! Und herzlichen Glückwunsch für die klasse Leistung.
Hab mich teilweise selbst in dem Bericht wieder erkannt. Trainingsumfang und Laufzeiten ähneln Deinen sehr.
Ich möchte gern erklären, warum Dein Bericht auf mich so wunderschön motivierend wirkt:
Vor anderthalb Wochen hab ich meinen ersten M. gelaufen. Trainiert wurde ebenfalls auf Zielzeit 03:45h, jedoch mit dem Wunsch nur gut ins Ziel zu kommen. Das hatte einen guten Grund, denn es stand der berüchtigte Zeeland-Marathon im Südwesten der Niederlande an. Eigentlich für ein Debüt denkbar ungünstig, aber der Zeitpunkt war für mich und meine Familie sehr günstig. Der Lauf ließ sich toll mit dem geplanten Wochenendurlaub verbinden.

Der Zeeland-Marathon ist ein Naturmarathon, den man mit keinem anderen Marathon vergleichen kann. Die Strecke führt durch / über Busch, Asphalt, Strand, Dünen, Treppen, und ist laut Veranstalter der schwerste, aber auch der schönste Marathon der Niederlande. Start war wie immer um 12:00 Uhr in Burgh-Haamstede. Die 9. Ausgabe am 01. Oktober 2011 brachte den wärmsten aller bisherigen Läufe. Temperaturen bis zu 28 Grad und fast kein Wind machten es uns Teilnehmern nicht einfach und der Naturmarathon wurde zu einer kleinen Hölle. Von den gut 1700 Teilnehmern kamen leider ein Drittel nicht nach Zoutelande, dem Zielort. Nachdem ich die 1. Hälfte in 02:00h gut hinter mich gebracht hatte, wurde die vom Streckenverlauf her bedeutend schwierigere 2. Hälfte für mich zu einer echten Qual. Ab Kilometer 30 verfolgte mich der „Hammermann“ ständig. Dennoch hielt ich dank der tollen Zuschauer und der vielen Verpflegungsstationen durch und kam nach 04:59h erschöpft aber glücklich ins Ziel.
Die ersten Tage nach dieser „Lauftortur“ mochte ich an eine Wiederholung nicht denken, doch mittlerweile, und erst recht nach Deinem aufmunternden Bericht bin ich mir jetzt sicher, dass ein zweiter Marathon nicht lange auf sich warten lässt. Aber dann wird’s auf jeden Fall ein weniger anspruchsvoller.
Vielen Dank und lieben Gruß.

Hey,...

das macht doch voll süchtig, oder?!
Gratuliere zu diesem tollen Doppelschlag.
Da kann man mal sehen, wieviele Faktoren was für eine große Rolle spielen.
Temperatur, Kopf, Training, Umgebung,....
Ich glaube auch, wenn man so gut im Training ist, wie Du, und sowas nicht am Anschlag läuft und noch Reserven übrig läßt, kann man ruhig mal zwei so Dinger hintereinander machen.
Der Körper sagt es einem ja, ob es noch geht, oder nicht.
Hättest Du nach dem ersten irgendwelche Überlastungswehwehchen gehabt, hätte es keinen Sinn gemacht, aber wenn lediglich ein zweitätiger Muka da war, spricht doch eigentlich nichts dagegen?!
Muss man vor Marathon Angst haben??
Hab ich irgendwie nie verstanden, mach ich doch für mich, egal, wie, ob langsam oder schnell.

Wünsch Dir noch weitere schöne Läufe und manchmal braucht man keinen Plan, dann kommts ganz überraschend und wird ganz toll!

Lieben Gruß Carla-Santana

Coole Story - für mich war

Coole Story - für mich war es ähnlich. Ich bin am 10.9. in Schweiz den Jungfrau-Marathon gelaufen. Vollkommen locker und ohne Zielzeitvorgabe. 4:36 war schließlich meine Zeit. Dann habe ich erst einmal zwei Wochen Urlaub (mit nur drei Laufeinheiten in zwei Wochen) gemacht, darunter eine harte "Männertour" nach Arenal/Mallorca. Und irgendwie reifte dort die Schnapsidee, in Köln an den Start zu gehen. Und so stand ich am 2.10., also drei Wochen nach dem Jungfrau-Marathon, wieder am Start. Habe erstaunlicherweise gut mitgehalten und mein PB auf 3:29:08 geschraubt. Sensationell!

Zeeland Marathon

Aber hallo - sich als ersten Marathon den Zeeland-Marathon vorzunehmen und den dann noch in 3h45 laufen zu wollen ist schon ziemlich "frech. Auf einen "normalen" Marathon verlieren hier auch die Top-Läufer ca. 30 - 40 Minuten. Ich habe eine Bestzeit von 3H46 - und habe es in Zeeland noch nie unter 4h20 geschafft....und normalerweise sind die äusseren Bedingungen viel besser als beim letzten Lauf. Falls Du mal wieder läufst - das mit dem "fast kein Wind" hat auch positives Aspekte. Ich kann mich an den dritten oder vierten erinnern wo der Wind auf ca. 20 km permament von vorne geblasen hat - das war die Temperatur vom letzten Lauf fast ein Klacks dagegen...:) Also - falls Du da wieder mal startest. Im Training schon mal auf Sand laufen. Immer wieder kurze knackige Steigungen mit trainieren und auch immer wieder während den Läufen Treppen min einplanen und dann wird es vielleicht ein bisschen "angenehmer - aber wirklich nur vielleicht...:)
Viel Spass beim nächsten - übrigens der Kairo-Marathon ist auch ordentlich schwer...

So kann es gehen

Herzlichen Glückwunsch - das Grinsen hast Du Dir ja nun wirklich verdient. Gut, dass Du mal (ausnahmsweise) auf Deine Frau gehört hast.

Tja, so viele Faktoren beeinflussen uns täglich - und nicht nur beim Laufen und schon gar nicht nur beim Marathon. Warum also nicht einfach wagen - und gewinnen (zumindest an Erfahrung).

Ich hatte am Baldeneysee mit welchen gesprochen, die waren am Tag vorher auch Marathon, allerdings hügelig und nicht auf Bestzeit, gelaufen. Und einer davon hat seine (super) PB rausgeholt. So kann es auch gehen.

Hut ab

Gratuliere zu dieser Leistung. Kann Deinen Stolz gut nachvollziehen. Habe 2 M hintereinander noch nicht probiert aber ich habe eine Woche nach einem Marathon mal einen 10km Lauf absolviert und bin in diesem Lauf tatsächlich meine damals beste Zeit über 10km gelaufen....
Was mich überrascht, dass Du mit diesen HM Zeiten auf eine so gute Marathonzeit kommst und das mit dem relativ niedrigen km-Volumen. Ich trainiere immer ca. 4-5 mal die Woche und komme auf ca. 60 - 70km; den HM schaffe ich in 1:38 - aber den Marathon damit auf 3:35? Für mich unvorstellbar. ich komme nur auf 3:46. Bin ich zu langsam oder Du extrem schnell...:)?
Merci für Deinen Bericht und viel erfolg beim Nächsten

tolle Frau

Glückwunsch zu deiner Frau. So eine Motivatorin gibt's wohl selten!

Manchmal...

..muss man zu seinem "Glück" gezwungen werden.
Ohne den Startplatzgewinn würdest Du wahrscheinlich immer noch wegen Köln mit Dir hadern.

Wahe Worte

Klaro, bin die BESTE !!!!!!!
Lemocks Frau

Lieber erst mal "Leichtere Kost"

Danke für die Tipps "The Wall Lukifisch", werde sie im Training beherzigen. Aber den Zeeland-Marathon tu ich mir erst mal nicht wieder an. Und in Kairo mach ich nur Sightseeing falls ich mal da hin komme. Dachte als nächstes evtl. an Berlin, Hamburg oder Essen Baldeneysee. Der Lauftreff in meiner Nähe sprach von Stockholm vielleicht im nächsten Jahr. Weiß nicht, vielleicht fahr ich da ja mit.
Gruß.

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