Benutzerbild von sonnenschein51

Hallo kann mir das jemand erklären:
Es heißt immer, bei der Marathovorbereitung sind die langen, langsamen Läufe im niedrigen Pulsbereich die wichtigsten Trainingseinheiten, damit der Körper lernt, auf die Fettreserven zuzugreifen.
Aber im Wettkampf läuft man doch schneller, auch in einem höheren Pulsbereich?? Also greift der Körper auf die Kohlenhydrate zu, irgendwann sind die Speicher lehr und Läuferin versucht mit Bananen oder GEls nachzulegen. Heißt das dann, das der Körper dann doch gar nicht an die Fettspeicher geht (braucht er wegen des Nachschubs ja nicht) und heißt das dann also auch, das ganze langsame Training war zwar gefühlt super wichtig, der Körper hat Fettverbrennung gelernt, aber im Endeffekt im Wettkampf doch gar nicht gebraucht?
Wäre toll wenn mir jemand erklären könnte, was da eigentlich so im Körper passiert während der Mensch sich über die lange Distanz walzt.

Nur ganz kurz: Du kannst pro

Nur ganz kurz:

Du kannst pro Stunde ca. 60gr. an Kohlenhydraten aufnehmen. Du verbrauchst pro Stunde aber deutlich mehr an Energie, ca. 700- 800 Kalorien. 60gr. KH sind ca. 240 kcal. Folglich muss dein Körper ab einem bestimmten Punkt auf die Fettreserven zurück greifen. Sollte dieses nicht durch die langen Läufe trainiert worden sein, dann kommt der berühmte "Mann mit dem Hammer". Also genau an dem Punkt, an dem der Wechsel von den KH zu den Fetten einsetzt.

Zudem trainierst du mit den langen langsamen Läufen nicht nur den Fettstoffwechsel. Es paasieren dabei noch sehr viele andere wichtige komplexe Vorgänge in deinem Körper.

Grüße

PS: Dein Training darf ruhig bis zu 70% aus LDL`s bestehen.

KH und Fett

verbrennt der Körper nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Ziel des Fettstoffwechseltrainings ist es, dem Körper beizubringen, möglichst früh möglichst viel Fett mit zu verstoffwechseln, damit der Hammermann bleibt wo der Pfeffer wächst.
Steffny kleidete es in die Worte: die Fette verbrennen im Feuer der Kohlenhydrate (oder so ähnlich). Und zum "nachfeuern" gibts im Marathon die Gels.

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