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Haftungsausschluss: Die Langfassung könnte sehr lang werden, denn es ist das Recht der Debütantin, sich an ALLES genau erinnern zu wollen - wen das langweilt: einfach woanders weiterlesen.

Die Aufregung erreicht schon eine Woche vorher einen Höhepunkt mit dem hypochondrischen Knie. Als am Donnerstag ein kleines Testläufchen ziemlich katastrophal mit Knie nach 5km endet, werde ich leicht panisch. Im Treppenhaus treffe ich meine ältere Nachbarin, die immer, wenn sie mich in Laufsachen sieht, ruft (man stelle sich eine leicht piepsige Stimme vor): "Ach da ist ja unsere Sportlerin!" Und weil die Berlinerinnen und Berliner ja sehr gut über ihren Marathon Bescheid wissen, fügt sie hinzu: "Jetzt sagen Sie aber nicht, dass sie am Sonntag mitlaufen!" Ich - etwas trotzig: "Doch, doch, das habe ich vor." (Selbsthypnose vom Feinsten!) Die Nachbarin: "Na, da passen Sie mal schön auf, dass Sie vor dem Besenwagen ankommen". Das Berliner Publikum hat eben auch das Fachvokabular drauf.

Am Freitag habe ich noch einen Termin beim Physio. Der diagnostiziert eine Blockade, fragt, ob ich umgeknickt sei, knetet an mir rum und klebt blaues Tape - einen kleinen Streifen außen aufs Knie, einen auf den Bauch und zwei Streifen und ein kleines V auf den unteren Rücken. Sehr schick. Das wichtigste: er befindet, ich könne laufen, na bitte, das wollte ich doch hören.

Samstag, Villa Kreuzberg, Jogmaptreffen. Das ist wieder sehr schön! Es macht großen Spaß, mitzuerleben, wie es anderen geht, essen, trinken, lachen - und ganz viele gute Ratschläge "fürs erste Mal" zu bekommen. Diese sind mir besonders wichtig: Tame erklärt mir erstens, wie der Schwamm funktioniert (ja, lacht nur!), dass der sich unter der Mütze bei Hitze ganz prima macht, und zweitens versichert sie mir, dass auch Frauen an der Strecke ausreichend Grünanlagen finden, wenn gerade kein Dixie zur Hand ist. Danke Tame, beides war hilfreich. Schalk berät zu Versorgungsfragen unterwegs (und ist überhaupt ganz zauberhaft ermutigend), und als ich ganz am Schluss Henry gegenüber flapsig erwähne, dass ich ja, sollte ich es nicht schaffen, in die U-Bahn steigen könne, guckt der ganz streng und sagt, das sei keine Option. Ich bin ganz erschrocken - merke aber, dass das stimmt.

Sonntag. Um 6:54 Uhr bin ich im U-Bahnhof mit dem Hasen knopf_13 und dem Kollegen N. verabredet. Als der Wecker klingelt, dauert es noch etwa eine Minute, bis ich realisere, dass ich mich beim Stellen um eine Stunde verrechnet habe, und jetzt noch genau 23 Minuten habe, bis die U-Bahn fährt. Das sorgt schon mal für einen kleinen Warmlaufsprint. Fahrschein ziehen, da kommt auch schon die Bahn - knopf_13 winkt aus dem letzten Wagen, N. und ich steigen zu. Dafür, dass ich erst einmal meine Tupperdose auspacke und in der U-Bahn Haferbrei in mich reinschaufle, ernte ich durchaus ein wenig Hohn und Spott. Dass wir vergessen, am Zoo auszusteigen und zu weit und dann wieder zurück fahren, hat aber nichts mit meinem eiligen Frühstück zu tun.

Im Startblock fröstle ich noch etwas unter dem orangefarbenen Plastiksack. Das Licht ist wunderschön, ja, ich weiß, es wird warm, ja, die meisten mögen das nicht, aber es ist einfach ein wunderschöner Tag. Bei allen Wettkämpfen wird vor dem Start diese albern-pathetische Pirates-of-the-Caribbean-Musike gespielt - oft bin ich genervt, wenn versucht wird, mich mit Musik emotional zu manipulieren. Aber heute bin ich sofort gerührt und schwerst ergriffen. Startschuss des ersten Blocks - wir sehen die riesige Traube roter Ballons aufsteigen, und ich schniefe schon wieder vor Rührung. Herrjeh, meine Sentimentalitätsschwelle versinkt gerade ins Bodenlose.

Irgendwann dürfen wir auch los. Ich glaube bei der Siegessäule sehe ich zum ersten Mal das grüne Plakat "Berlin ist auch dein Freund" - der Spruch gefällt mir unheimlich gut, aber ich bin zu verpeilt, um gleich zu erkennen, dass es Fairy ist, die das Plakat hält, und dass es eine Anspielung auf WWConnys Avatarbildchen ist. Das fällt mir erst viel später am Innsbrucker Platz auf. Da finde ich es dann noch toller. Es ist verblüffend, wie schnell der Ernst-Reuter-Platz erreicht ist, dann auch schon die Gotzkowsky-Brücke. Da steht Kollegin Suse und brüllt "UUWWEEE!" - ich brülle "SUUSEEE!" und denke, jetzt muss ich schon die Supporter anschreien, damit sie mich überhaupt wahrnehmen hinter dem langen Hasen. Ihr nachgeschoben-euphorisches "Da ist sie ja!" versöhnt mich aber gleich wieder. Auf der Brücke erklärt ein ortsfremder Läufer seiner Begleiterin, dass das hier eine bessere Wohngegend sei. Moabit??? Wo der wohl herkommt? Und wie er wohl wohnt? Beim moabiter Knast erinnere ich mich, dass rhinfo mal geschrieben hat, dass die Knackis früher mal dem Marathon zugejubelt haben - das scheint aber nicht mehr zu klappen, ich sehe jedenfalls keine, wir sind viel zu dicht an der hohen Mauer.

Kurz nach dem Hauptbahnhof meldet sich mein Knie. Aua. Was soll das denn? Wir sind noch nicht einmal 8 km gelaufen. Das Gerücht sagt, man könne so ein Knie manchmal überlaufen. OK, wird probiert. Es tut weh, aber nicht so schlimm, dass es nicht mehr geht. Auf der Torstraße gehen mir Gedanken durch den Kopf wie: wenn du aufhörst, werden dich alle zu deiner Vernunft beglückwünschen. Ich will aber nicht zur Vernunft beglückwünscht werden, sondern zum Finishen. Ich muss mir Mühe geben, nicht unrund zu laufen. Die Musik hilft dabei - immer schön drauf aufs rechte Bein, es tut sowieso weh, also auf keinen Fall schonen, sonst wird das alles nur asymmetrisch. Je rhythmischer die Musik, desto besser klappt das, bei Jazzkapellen weniger. Es ist auszuhalten, also lauf, so lange es geht.

Mollstraße/Otto-Braun-Straße steht Raina mit Sohn Felix in der Kurve - sie rufen und winken - schön! Karl-Marx-Allee, der Springrunnen am Straußberger Platz leuchtet von weitem im Gegenlicht - wunderschön, sonst erinnere ich mich kaum an diesen Abschnitt. Der Hase fotografiert fleißig, das finde ich toll - da fällt mir ein, er hat mir die Bilder noch gar nicht gezeigt! - z.B. das Vattenfall-Kraftwerk an der Spree, das ich wirklich schön finde. Durch Kreuzberg ist es sehr kurzweilig. In der Ritterstraße wird der Verpflegungspunkt aufs engagierteste moderiert, dann laute Musik am Kottbusser Tor, dichte Menschenmenge den ganzen Kottbusser Damm entlang. Hier habe ich vor zweiundzwanzig Jahren zum ersten Mal Marathon geguckt (die chinesische Mitbewohnerin ist damals mitgelaufen). Charlotte_York steht am Hermannplatz, und kurz danach an der Hasenheide auch Barbara, die uns die ersten Gels reicht - sie hat gleich Mann und Kinder mitgebracht. Ich fühle mich sehr geehrt von so einem Bahnhof. Südstern, Gneisenaustraße, die Kilometer fliegen, auch wenn permanent das Knie weh tut. An der Ecke Solmsstraße stehen Susanne und Wolf, es kommt mir vor, als würde ich das halbe Publikum kennen.

Die Yorckbrücken mag ich auch sehr - Inumi steht da und erkennt uns im letzten Moment - da ist auch schon der Halbmarathon geschafft. Wir sind ein bisschen langsamer als geplant, ich frage mich, ob es dem Hasen was ausmacht, dass die Igelin etwas lahmt, aber noch laufen wir zu dritt. Erstmal werden wir von des Hasen Familie mit der nächsten Ladung Glibber versorgt. Brrr! Aber wenn's hilft. Kollege N. zieht nach vorne davon. An der Grunewaldstraße steht tinadoro mit einem Schild, auf dem "Micha" steht - nein, ich bin ja so gerührt, ich könnte schon wieder heulen. Sie reicht mir zwei Gürkchen, weil ich die im Spreewald so klasse gefunden hatte. Lecker! Und wenige Meter weiter: Jo und Ulla! Danke auch euch fürs Jubeln!

Martin-Luther-Straße, Rathaus Schöneberg, Innsbrucker Platz - hier erkenne ich endlich, dass es Fairy ist, die das tolle Plakat hält, aber zu spät um zu rufen, sie bemerkt uns nicht. Dann spielen unter der S-Bahn die großartigen Steeldrums, das ist unheimlich laut unter der Brücke (und immer schön rauf aufs rechte Bein! nicht ausweichen!). Eine WG, die mir schon letztes Jahr aufgefallen ist, hat gigantische Lautsprecher auf den Balkon gestellt und beschallt die Hauptstraße, super. Fünf ältere dauergewellte Frauen auf dem Grünstreifen grölen halbwegs melodisch "Ihr seid die Champions, ihr seid die Champions" und versuchen dabei allen, die vorbei laufen, ins Gesicht zu schauen - so geht persönliche Ansprache.

Quasi bei mir zu Hause bei km 26 steht Titus mit den nächsten Gels und ruft uns zu "Weltrekord für Kenia", da wissen wir, dass Patrick Makau gewonnen hat - und wir es noch ganz schön weit haben. Das Anlaufen nach der Gelübernahme ist so eklig, dass ich in Tunnelblick verfalle und den nächsten Wasserstand am Südwestkorso übersehe. In der Lenzeallee stehen Powerbar-Fahnen, aber es gibt nur Gel und kein Wasser. Doof. Außerdem klebt die Straße ganz ekelhaft, ich habe das Gefühl, die Füße nicht mehr vom Boden zu bekommen und möchte einen Moment lang eher heulen, ausnahmsweise nicht vor Rührung. Außerdem muss ich mal. Da holen wir N. wieder ein. Vor uns der Wilde Eber. Die lebensgroße Eberskulptur ist nicht zu sehen, ich glaube, sie haben die Bühne darüber aufgebaut. Ich war noch nie zum Marathon am Wilden Eber, aber alle sagen immer, dass da die Stimmung am tollsten sei. Stimmt, es ist toll. Das erste, was ich sehe, sind lange Schlangen an den Dixies, dann eine Band auf der Bühne, völlig euphorisierte Zuschauer, die uns mit Namen anfeuern, Cheerleader mit silberfarbenen Puscheln, und schon sind wir vorbei.

Am Roseneck passiert, was ich vorher nicht für möglich gehalten hätte: wir beschließen, ins Gebüsch zu pieseln. Das heißt, nach vorne zur Straße ist Gebüsch - nach hinten offener Rasen und Bänke. Auf einer Bank sitzt eine Frau. Es riecht schon etwas streng, aber irgendwie ist mir das in dem Moment egal - ich staune über mich selber. Nun ja, und verfrüht war das jetzt auch nicht. Auf dem Hohenzollerndamm bekomme ich Seitenstechen. Am Verpflegungspunkt stehen viele Liegen, auf denen Läufer sich Krämpfe rausmassieren lassen. Es tut jetzt auch nichts mehr zur Sache, dass es hier mehrere schlangenfreie Dixies gibt. Wir sind langsamer geworden, und ich frage den Hasen nochmal, ob er alleine weiter will - will er aber nicht. Ich konzentriere mich aufs Atmen und freu mich ein bisschen, dass das Seitenstechen vom Knie ablenkt. Schneller zu laufen ginge jetzt auf keinen Fall, was aber ganz merkwürdig ist: die Kilometer vergehen trotz allem schnell. Kurz vor dem Fehrbelliner Platz steigt N. aus. Schade. Ich weiß sicher, dass ich jetzt nicht mehr aussteigen werde - selbst wenn ich gehen muss, schaffe ich es von hier ab ins Ziel - von wegen Besenwagen, Frau Nachbarin.

Fehrbelliner Platz - Titus mit Glibberverpflegung und Wasser - Konstanzer Straße, Ku'damm, die Gedächtniskirche in ihrem schicken Gerüst, das sie wie ein kleines Hochhaus aussehen lässt, Nollendorfplatz, Potsdamer Straße, so langsam bekomme ich wieder Tunnelblick - schade, es läuft sich leichter, wenn ich mitbekomme, wo ich bin. Der Hase und ich reden weniger als sonst - aber ich soll ja auch nicht quatschen. Ich bewundere, wie er immer wieder beschleunigt, um zu fotografieren, sich dann wieder einholen lässt, laufe aber ganz stur einfach das Tempo, das mein Knie mir erlaubt. Bei der Philharmonie fällt mir ein Auto auf, auf dessen Dach zwei Männer und ein Lautsprecher stehen, aus dem lustige Beatbox-Geräusche kommen. Jetzt die Menschenmenge am Potsdamer Platz. Vor der Leipziger Straße hatte Schalk gewarnt, ja sie zieht sich, aber so lang erscheint sie mir dann auch wieder nicht. An der Abzweigung steht noch einmal Barbara mit Tochter Mara, wie schön! Gendarmenmarkt, so ein schöner Platz! Unter den Linden - jede Menge plattgetrampelter oder -gefahrener Pferdeäpfel, oh ja, und Gänsehaut! Brandenburger Tor. Gleich, gleich! Ich heule schon wieder.

Was mir einen kleinen Moment die Rührung im Zieleinlauf versaut, ist der furchtbar laute Heiratsantrag, den ein Läufer seiner Liebsten gerade auf der großen Videowand machen darf. Herrjeh, wie abgedroschen, das kommt doch JEDES Jahr im Marathon-Fernsehen. Aber das ist nur ein Moment, dann sind wir nämlich wirklich durchs Ziel, ich fasse es nicht, wir haben es geschafft! Ich lache und heule, umarme den Hasen - und greife mir gleich eine Handvoll Eiswürfel aus dem bereitstehenden Beutel für mein Knie. Medaillen, Plastikplane, Erdinger, Rasen vor dem Reichstag, ewig weit entfernte Frauenkleiderzelte, Jogmapper treffen beim J, Nachlaufwurst im Haus der Kulturen - eine bunte Bilderflut, die mich seit Sonntag ständig wieder und unangekündigt, wie ein Minimalariaanfall beutelt. Ich bin immer noch gerührt, wenn ich mit dem Rad die blaue Linie quere - dieses Mal ging sie mich was an! - sehe immer noch Bilder vom Lauf, bekomme immer noch unvermittelt Gänsehaut. Keine Ahnung, wann dieser Zustand wohl nachlässt - soll er aber gar nicht. Und wenn doch, muss ich womöglich mal wieder einen Marathon laufen.

P.S.: Auf mehrfache Nachfrage - ach ja, die Zeit: 4:28:48 - bin sehr zufrieden :-)

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

:-)))

Bei so einer schoenen Geschichte kann man doch nicht einfach "woanders weiter lesen"!!!!!
Herzlichen Glueckwunsch! Alles richtig gemacht!! Behalte die Erinnerung noch lange warm, und immer wenn sie verschwinden will liest Du Dir Deine Zeilen noch mal durch.
Alles Gute fuer Dein Knie, und dass Du schon bald die naechste Herausforderung annehmen kannst, das wuensche ich Dir!

cour-i-euse

Welch ein schöner Bericht.

Welch ein schöner Bericht. Tausend Glückwünsche aus dem Norden, Du neugebackene Marathoni!

Dein Blog hat mich sehr sehr an mein M-Debüt erinnert, den ich in Hamburg in Hasenbegleitung gelaufen bin.

Genieße das Gefühl, es geschafft zu haben. Nach 42,195km ins Ziel zu kommen ist ein unglaublich tolles Gefühl.
Gute Besserung für Dein Knie.


Jogmap-Schleswig-Holstein - de neongelen Löper ut´n Norden

Die Sentimentalitätsschwelle

darf nach so einem Debut, wie du es hingelgt hast, ruhig niedrig sein.

Das ist es doch, was es aus macht: das Rundumglücksgefühlpaket mit einem Hauch von ichwillnochmal.

Dein Bericht bringt mich auch sofort wieder emotional auf die Laufstrecke.

Aber eins hast du vergessen, oder ich überlesen:Deine Wahnsinnszeit für den ersten Marathon.

Liebe Yazi, ich gratuliere dir ganz herzlich. Deine strahlenden Augen sprachen Bände.

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Liebe yazi

es ist super schön, Dich (Euch) kennengelernt zu haben. Und dann dieser Blog.....mannometer, ich bin eben nochmal den Marathon gelaufen. Habe ganz viele Dinge vor Augen gehabt, die mir vorher gar nicht aufgefallen sind. Jetzt sehe ich sie klar und deutlich. Hach ist das schöööööön!!! Danke für diesen wundervollen Bericht, ich bin hin und weg und.....ja.....schnief!...;-))

Genieße Deinen Erfolg! Deinen Mara! Du hast es geschafft! Ganz herzlichen Glückwunsch!!!
Lieber Gruß
Tame
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

wunderschön

danke für den langen Bericht, ich möchte keine Zeile davon missen.

Liebe Micha, ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Debüt, aber vorsichtig, es ist ansteckend! Eine Kopfnuss für deine doofe Nachbarin, aber ich fühlte mich sofort an meine Jahre in Berlin und mit den Berlinern erinnert ;-) Auch sowas motiviert. Und neugierig auf deine Zeit wäre ich auch, auch wenn sie völlig irrelevant ist ;-))

Leg die Füßchen und das Knie hoch, lass es dir gutgehen und genieße deinen Erfolg! Der Erste ist immer etwas Besonderes.

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Darauf habe ich gewartet

Da ist die endlich, die Langfassung. Und soooo schön. nochmal herzlichen Glückwunsch an Dich und Deinen Hasen.

Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Glückwünsche

Herzliche Glückwünsche zu deinem Debüt-Marathon.

Ich weiß zwar nicht, welches von den vielen netten Gesichtern, die ich im Tomasa zum ersten Mal gesehen habe, teils auch ein wenig näher kennengelernt habe, deines war. Aber es war auf jeden Fall ein schöner Abend und ein toller Marathon.

Genieße es lange - den ersten läuft man schließlich nur ein Mal.

Liebe Grüße
Uhrli

Das war bestimmt eine besondere Erfahrung

den ersten Marathon direkt vor der Haustür zu laufen! Menno, Du hast es so toll geschrieben, da würde ich mir Berlin dann doch mal wieder gerne ansehen.

Und ja, sentimental darfst Du ruhig sein - und den Erfolg genießen. Vergiß aber auch nicht, dem Knie zu danken und was für Besserung zu tun!

Herzlichen Glückwunsch zum Finish des ersten Marathons!

Behalte die Gefühle und denke noch oft daran! Erhol Dich gut und sag der Nachbarin mal Danke für ihren Besenwagen - das war doch noch mal der Tritt in den Allerwertesten, der Dich nicht hat aufgeben lassen!

Wie hast du

es denn geschafft zu verschlafen? War das Hibbeln auf einmal fort?
Am Kotti fand ich es auch klasse.
Und ich gestehe jetzt mal......ich mag die Musike von Pirates of the Carribean:-) Weiß aber was du meinst, normalerweise bin ich auch kein Fan von bombastischer Untermalung, wie z.B. beim Boxen, aber wenn man selbst dabei ist, ist es irgendwie anders.
Jetzt möchte ich noch deine Zeit wissen.

Neugierige Grüße,
Karen

.....Jedes Tief dreht sich ins Hoch.....

Nochmals

eine dicke Gratulation zu deinem tollen Marathon-Debut.
Dein strahlendes Gesicht, die leuchtenden Augen und das Glücksgefühl sollen dir lange erhalten bleiben, es war so schööön das zu sehen.
Viele Grüße auch an deinen Hasen Uwe

Was man nicht alles versäumen kann

wenn man in der Dixischlane steht!

Meinen Allerherzlichsten zu deinem ersten Mal! Genieße noch lange deine Minimalariaanfälle! Sind ja positive!

;-))

Genau so muss es sich anfühlen!

Siehst du, sag ich doch :" Berlin ist auch dein Freund"!

Du bist schuld

liebe Micha, daß ich jetzt einen Kloß im Hals habe und fast ein wenig sentimental werde.
Ich freu mich so für dich und den Hasen daß alles gut wurde, ich habs dir ja mehrmals gesagt daß alles gut wird.
Nach einigen Jahren Abstinenz war es dieses Mal was Besonderes, auch und gerade weil so viele Jogmaper dabei waren.
Unglaublich was du alles wahrgenommen hast, ich hab den Lauf nochmal während des Lesens im Kopfkino abgerufen, vielen Dank für diesen schönen Bericht.
Und nächstes Mal laufe ich mit euch, nur das kann mein Berlin Marathon Erlebniss vermutlich noch topen.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Jetzt bin ich nicht nur

ein Stück an der Seite von Conny gelaufen, sondern durch dich auch das ganze andere Stück vorher. Danke fürs Mitnehmen. Erhalte dir noch lange dieses schöne Gefühl vom finishen.
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LG Inumi
Wer immer alles eng sieht,
sollte mal das Weite suchen.

Sehr sehr sehr schööööön!

Habs mir extra für heute abend aufgespart!
Ganz tolle Story! Gänsehaut pur! So soll der erste sein.
Ich gratuliere Dir ganz herzlich und fühle absolut mit Dir!
Das wirst Du niemals vergessen und das Grinsen und das Hochgefühl mögen noch sehr sehr lange anhalten!!

Lieben Gruß Carla

Ich hab erst ewig spät geschnallt....

...dass es Dein Erster war.
Riesenglückwunsch an dieser Stelle nochmal!
Beste Grüße, WWConny

DANKE!

Vielen Dank euch allen für eure Glück- und die guten Wünsche fürs Knie (ja, ich danke ihm mehrmals täglich und schone es auch noch - es darf auch nochmal zum Physio) und dass ihr meinen Bericht gern gelesen habt.

@Schokorose: dein Marathondebüt ist mir noch gut in Erinnerung, DAS wollte ich damals schon auch unbedingt!

@SWaBS, @Strider und @vic97: Danke für die Erinnerung, dass die Zeit noch gefehlt hat - das war jetzt nicht falsche Bescheidenheit, schon gar nicht bin ich unzufrieden, im Gegenteil: 4:28:48 ist doch prima und sowieso Bestzeit (ohne Knie - äh: mit beschwerdefreiem Knie - aber bestimmt noch ausbaufähig).

@fazerBS und @strider: Die Nachbarin meint das nicht böse - die wollte nur ein bisschen ihren Sachverstand demonstrieren. Am Montag hat sie mir ganz herzlich gratuliert. Das war ja eher mein internes Thema, ob ich in dem Moment noch guten Gewissens behaupten konnte, dass ich mitlaufe. So gesehen: Trotz war gut.

@Vic97 - wie ich verschlafen konnte? Vor lauter Hibbeln falsch rechnen, bei gleichzeitiger blinder Technikgläubigkeit, da kann schon mal was passieren.

@runandbike - Schuld? Na, daran bin ich doch gerne schuld. Und gerne auch unterwegs.

Wisst ihr was? Es ist unglaublich schön, dass ihr hier so viel Anteil nehmt. Ich bin schon wieder gerührt.

yazi

und ich hab...

...urlaubstechnisch erst spät gelesen! yazi, 4:28h für den ersten bei DEM wetter ist ne irre super zeit! willkommen im club! und dein bericht erst...*seufz*
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laufend hatte auch 4:28h beim ersten mal: happy

Nachschlag? Au ja...

Danke, Jaren, das Knie ist leider ernsthaft eingeschnappt, da darf morgen der Physio wieder ran, dann wird das hoffentlich bald wieder.
Aber ganz im Ernst, Gedanken darüber, wo der Nachschlag serviert werden könnte, mache ich mir tatsächlich schon...
yazi

besser spät, als nie ...

Endlich bin ich aus dem OFF zurück und lese nun mit über einer Woche Verspätung deinen Marathonbericht.

Riesige Gratulation zum Debüt in einer klasse Zeit!!!
Dein Blog reißt richtig mit. Manchmal hat man echt das Gefühl, dass du die Hälfte aller Berliner kennst ;-)
Irgendwann will ich auch einmal durch das Brandenburger Tor laufen, aber mit Sicherheit keinen Marathon.

Dass du schon wieder an eine Wiederholung denkst, zeigt, dass du es trotz Knieschmerzen und Anstrengung genossen hast.
Jetzt bist du Marathoni und was für eine!

Ich wünsche dir eine gute Regeneration und schnelle Besserung für das Knie!

bimi-66
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

leicht verspätet,

aber von Herzen... Herzlichsten Glückwunsch!! Der erste Marathon, ich bekomme auch immer noch Gänsehaut bei dem Gedanken, meiner ist 5 1/2 Monate her. Du kannst also noch lange von diesem Gefühl zehren, es ist so g**l!!!

meint der

Riggoo

Also ich bin BORN & HUMPA

Spät aber doch

noch. Ich hab mir die Langversion noch aufgehoben für einen ruhigen Abend.
Ich hab mit die mitgefiebert. Das hast du ganz toll gemacht.
Ich plane mal ganz locker nächstes Jahr Berlin mit ein. Vielleicht laufen wir da ja zusammen?
LG
Gerald

Gar nicht spät!

Vielen Dank auch euch dreien!
@Gerald, klar, guter Plan, auch wenn ich vielleicht minimal lokalpatriotisch bin, Berlin ist toll.
Liebe Grüße euch allen
Micha

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