Benutzerbild von marathoni66

Für den ersten Lauf des Jahres hätte ich mir schon das Wetter des alten Jahres gewünscht. Gestern bin ich eine Standardstrecke (16,5 km) bei Sonnenschein und vielen schönen Gedanken an das neue Jahr sehr locker nach Hause gelaufen.
Der Neujahrstag präsentierte sich schon zur nächstlichen Feuerwerkszeit wolkenverhangen, trübe und sehr kalt. Das änderte sich auch erst einmal nicht. Zudem herrschte dann, als ich mich wagemutig auf die von Feuerwerkskörpern, Abschussrampen, Flaschen und anderen Unrat übersäten Strassen und Wege machte, auch noch ein unangenehmer leichter Ostwind.
Vorgenommen hatte ich mir eine leichten und lockeren Lauf von ca. 20km. Die körperliche Verfassung war auch soweit in Ordnung und es konnte trotz nicht erwärmender und erhellender klimatischer Bedingungen ein ganz schöner Lauf werden.
Nur dass mich mal wieder mein Abenteuersinn verführte und ich einige neue Wege erkundete, um neue Trainingsstrecken erforschen zu können. Da ich wahrlich kein Typ bin, der stoisch eine Standardstrecke herauf- und herunterspult, wird diese Methode immer wieder schöne Erfahrungen hervorbringen, aber auch zuweilen Nachteile mit sich bringen. Leider war heute letzteres der Fall.
Die Erkungstour hat nicht nur zu lange gedauert, sondern war für diesen Tag auch noch zu lang. Irgendwann ab km 18 oder so (zu allem Übel fiel auch noch der GPS-Empfänger aus.) war ich doch mangels Proviant ausgezehrt und konnte die letzten Kilometer (Hungerast?) nur noch kraftlos nach Hause traben. Nach 2h10 min freute ich mich doch sehnsüchtig nach einer warmen Dusche.
Die Kilometer werde ich mal erforschen, irgendwas um die 24-25 Kilomter werden es gewesen sein. Aber danach ist es so wie es ein chinesisches Sprichwort schon treffend formuliert, die Erinnerung an die Vergangenheit wird durch einen goldenen Pinsel gemalt bzw. der Lauf war einfach schön, war da etwa was?? :-)

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