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Wenn der Schopf sich lichtet und den Kindern nicht mehr der Hintern geputzt werden muss, beginnt wohl jeder darüber nachzudenken, wie man sich das Leben jenseits des fünfzigsten Lebensjahres vorstellt. Ist es erstrebenswert auf den Lebensabend mit Lehnstuhl und Pfeife im Seniorenheim zu warten oder orientiert man(n) sich an Menschen wie Rainer Langhans oder Götz George, die auch noch jenseits der 70 genügend Saft und Kraft, vielleicht auch im Stängel (sorry meine Damen), haben?
Das zweite Interview möchte ich deshalb diesmal mit Heiner, der hier als „alterwalker“ bekannt ist, führen. In der „Altersklassenliga“ unserer Community gibt es sieben Männer und eine Frau, die das siebzigste Lebensjahr vollendet haben. Alterwalker ist der Spitzenreiter in dieser Altersklasse und der männliche Alterspräsident der Spätstarter. Ich bin mir sicher, dass es im Laufe der Jahre sicherlich mehr Läufer werden, die sich in dieser Altersklasse tummeln werden. Und insgeheim hoffe ich, dass ich auch in 20 Jahren zu diesem erlauchten Kreis gehören werde.

BrunoHastig:
Heiner, dein Laufmotto lautet, „À la recherche du temps perdu“, und das bedeutet „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Das Motto an sich ist ja schon sehr inhaltsschwanger. Offenbar handelt es sich hier um den Titel des Hauptwerks von Marcel Proust, in dem er die Lebensgeschichte eines Mannes der „gehobenen Gesellschaft“ von der Kindheit bis Krankheit und Alter erzählt und am Ende seines Lebens feststellen muss, dass er viel zu oberflächlich gelebt hat.

Du bist Ende der Dreißiger bzw. Anfang der Vierziger Jahre geboren worden. Deine Kindheit und Jugend war geprägt von Krieg und Nachkriegszeit, du hast die Gründung der Bundesrepublik, den Mauerbau und letztlich die Wiedervereinigung miterlebt. Das alles hast du mit deinem eigenen Leben ausgefüllt. Wie kommt es zu diesem Laufmotto; bezieht sich das auf dich?

alterwalker
Überhaupt nicht; wenigstens meine ich das subjektiv; ob im Unterbewusstsein vielleicht doch – ich weiß es nicht. Mein früheres Laufmotto „Eile mit Weile“ war mir zu langweilig geworden. Da ich gerade meinen zweiten Versuch startete, das Werk von Marcel Proust - in deutscher Sprache - endlich mal ganz zu schaffen und mir die „verlorene Zeit“ in einer Beziehung zu meinen Läufen zu stehen schien, bei denen ich durch rote Ampeln und geschlossene Bahnschranken des öfteren „Zeit verliere“ (und Geduld gewinne, wenigstens bilde ich mir das ein), bin ich auf das neue Laufmotto verfallen: „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ (die französische Version bei jogmap ist pure Hochstapelei, denn ich kann nicht französisch sprechen: nur zwei Jahre Schul-Französisch vor mehr als einem halben Jahrhundert). Bei Proust bin ich übrigens immer noch nicht über den ersten Band hinausgekommen („Combray“); vielleicht mit 85, wenn ich dann nicht mehr laufen kann?

Für mein Privatleben gilt eher, dass seit der Pensionierung „Zeit verschwenden“ eine meiner liebsten Tätigkeiten ist, in der ich es zu einer gewissen Meisterschaft gebracht habe. So dauert manchmal die Nachbereitung eines Laufs am PC länger als der Lauf selbst.

Meiner früheren Zeit (Kindheit; Jugend) trauere ich in keiner Weise nach. Ich möchte nicht mehr jung sein! Mir geht es heute viel besser als früher, mental, aber auch gesundheitlich, wenn man das auf das Herz-Kreislauf-System bezieht (natürlich haben andere Fähigkeiten körperlicher und geistiger Natur erheblich nachgelassen).

BrunoHastig:

Du hast es in diesem schon auf weit über 2000 Jogmapkilometer gebracht. Wenn man nicht mehr im Erwerbsleben steht, kann man sich die Zeiten sicherlich freier einteilen, als wenn man noch beruflich gebunden ist. Welche „Laufregeln“ hast du dir für deinen Laufalltag auferlegt?

alterwalker

Ich fasse „Laufalltag“ so auf, dass ich dazu auch meine (seltenen) Wettkämpfe (in diesem Jahr waren es bisher nur zwei) rechne.

Es gibt für mich eine oberste Regel, die ich unbedingt einzuhalten versuche: Maß halten, nicht übertreiben! Ich bräuchte eine Art „umgekehrten Schweinehund“, der mich nicht antreibt, sondern bremst.

Maßlosigkeit und Hang zu Übertreibungen sind zwei meiner ausgeprägtesten Eigenschaften, nicht nur beim Laufen, sondern ganz allgemein.

Zu meiner Grundregel gibt es seit diesem Jahr zwei spezielle Unter-Regeln:

Ich habe meiner Familie fest versprochen, keinen kompletten Marathon mehr zu laufen, egal, wie fit ich bin, weil sie immer Angst um mich hätten, es könne mir gesundheitlich etwas passieren. Meinen ersten und damit einzigen Marathonlauf habe ich 2008 in Essen („Rund um den Baldeneysee“) absolviert (Geschenk meiner drei Kinder zum 67. Geburtstag). Es war ein tolles Erfolgserlebnis und eine Erinnerung, von der ich heute noch zehre. Im Gegenzug zu meinem Marathon-Verzicht für die Zukunft haben mir meine Lieben Unterdistanzläufe in beliebiger Zahl zugestanden (gemeint ist vor allem Halbmarathon).

Die zweite Spezifikation besteht darin, dass ich versuche, nur jeden zweiten Tag zu laufen, um meinem Alter Tribut zu zollen. Eine ähnliche Regel wurde von dem US-Laufcoach Jeff Galloway aufgestellt (das ist der, der die Gehpausen beim Marathon salonfähig gemacht hat). Die genaue Einhaltung scheitert regelmäßig daran, dass eine Woche sieben Tage hat, mithin eine ungerade Zahl. Ich liebe es feste Lauftage in der Woche zu haben und nicht einen Wechsel der Lauftage von Woche zu Woche. Da ich außerdem mit meinem Laufschüler Jan (Mittdreißiger) immer am Donnerstagabend laufe (zu anderen Zeiten kann er nicht), tendiere ich dazu, an vier Tagen zu laufen (zwei wäre echt zu wenig und würde sich sehr schlecht auf Laune und Allgemeinzustand auswirken).

Dann gibt es noch eine zweite Ober-Regel: nämlich, jeden Lauf so zu genießen, als wenn es mein Letzter wäre. Die Ärzte haben mir 2004, nach meinem ersten Meniskusriss, gesagt, dass es durch eine falsche Bewegung mit der Laufkarriere endgültig zu Ende sein könnte. Dazu ist es noch nicht gekommen, trotz eines zweiten Meniskus-Schadens im anderen Knie 2006 und einem Bandscheibenvorfall 2009. Natürlich denke ich nicht konkret bei jedem Schritt an die zweite Oberregel, das wäre ja furchtbar!

Und schließlich und endlich nehme ich mir beim Laufen die Freiheit heraus, meine Regeln zu brechen, wenn mir danach ist (außer der mit dem versprochenen Marathon-Verzicht).

BrunoHastig:

Wenn ich mir das so anhöre, muss ich sagen, dass deine Laufregeln sich sehr vernünftig anhören, die könnten glatt von mir sein. Du bist also erst einen einzigen Marathon gelaufen. Da brauche ich mich mit gegenwärtig keinem einzigen Marathon schämen, vielleicht laufe ich ja auch irgendwann mal einen Marathon. Was mich jetzt interessieren würde, wäre die Frage, wann du mit der Lauferei begonnen hast. Ich meine herauszuhören, dass dein Laufdebüt eigentlich noch nicht so lange zurückliegt.

alterwalker:

Das stimmt; es gilt sogar für sportliche Betätigungen ganz allgemein. In meiner Jugend habe ich Fußball gespielt, organisiert, in einem Verein, mit viel Spaß und wenig Erfolg. Damals konnte ich mir ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen! Dann habe ich – bedingt durch Studium und Beruf – den Sport aufgegeben, für insgesamt 40 Jahre.

Mein Hausarzt hat mich dann – jenseits der 60 Jahre – nach einem kompletten Gesundheitscheck mit Blutwerten und Belastungs-EKG durch einen einzigen Satz schockiert: „Sie sind fit wie ein Turnschuh“ (ich sehe mich heute noch strahlen) und fuhr fort: „aber total untrainiert!“ (Abruptes Ende des Strahlens) Zuerst hielt ich das für einen Widerspruch in sich. Durch längeres Nachdenken im stillen Kämmerlein zu Hause erschloss sich mir der Sinn seiner Aussage.

Und da habe ich angefangen, Rad zu fahren, ohne große Begeisterung, mehr so aus Pflichtgefühl heraus. Das hat mir nicht gefallen, weil es mir zu schnell ist und weil die Radwege in Köln in aller Regel in einem miserablen Zustand sind, was zu mehreren, glimpflich verlaufenen Stürzen führte.

Mein ältester Sohn hat mir dann das Laufen als viel effektivere Sportart für die Gesunderhaltung empfohlen: „Beim Radfahren bewegt man nur 70 % der Muskeln, die beim Laufen aktiv sind.“ Das war überzeugend. Von ihm bekam ich die ersten Trainingspläne (wie schaffe ich es, als Anfänger in 8 Wochen 5 km am Stück zu laufen?), die – wie allgemein bekannt sein dürfte – in den ersten Wochen auch so genannte „Gehpausen“ (die ja eigentlich vom Wort her „Laufpausen“ heißen müssten) enthielten. Das war nach meiner Erinnerung und meinen Aufzeichnungen – zum Teil habe ich noch die Original-Protokolle – im Jahr 2003, im Alter von 62 Jahren, ein gutes Jahr vor meiner Pensionierung. Die Gedanken, die mir beim Laufen durch den Kopf gingen, haben nicht allein, aber zu einem Gutteil dazu beigetragen, dass ich mich ein Jahr später vorzeitig in den Ruhestand versetzen ließ; übrigens nicht, um über mehr Zeit zum Laufen zu verfügen. Ein wesentlicher Grund war, dass ich den Altersabstand zwischen mir und meinen Studenten – durchschnittlich 40 Jahre – als zu groß empfand. Das Verständnis, das ich zu Beginn meiner Dozententätigkeit für die jüngere Generation aufbrachte, hatte ich mittlerweile verloren; und das zu erkennen und die Konsequenzen daraus zu ziehen, dazu hat mir das „Walken“ und das „Joggen“ geholfen. Obwohl diese Frühpensionierung ziemlich teuer war, (7 % Abzug von der Beamtenpension) habe ich diesen Schritt – bisher – noch nicht einen Tag bereut.

Immerhin sind das jetzt schon 8 Jahre „Lauf-Karriere“! Mir kommt das sehr viel vor. Vor allem kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, dass ich davor 40 Jahre lang überhaupt nichts gemacht habe. Es hatte allerdings einen großen Motivations-Vorteil, weil ich - trotz meines Alters - meine Lauf-Zeiten in den ersten Jahren verbessern konnte, weil ich von einem miserablen Niveau aus anfing. Damit ist es mittlerweile auch weitgehend - von seltenen Ausnahmen abgesehen - vorbei.

BrunoHastig:

Der Name „alterwalker“ lässt vermuten, dass du zumindest Teile deines Pensums gehst. Bei deinen sportlichen Erfolgen findet sich ein Eintrag aus dem Jahr 2008, in dem du einen Halbmarathon als Walker in 2:22 geschafft hast. Das ist eine respektable Zeit, mit der du manchen, auch jüngeren, Läufer in den Schatten stellst. In welchem Verhältnis trainierst du außerhalb von Wettkämpfen Laufen und Gehen?

alterwalker:

Diese Frage lässt sich - relativ - kurz und bündig beantworten, weil sich die „Walking-km“ als Differenz aus den „Gesamt-Kilometern“ bei jogmap (hier dürfen bekanntlich auch walking-km eingetragen werden) und den „Lauf-km“ (beim kmspiel, einem anderen Sport-Portal: beim kmspiel dürfen nur „Lauf-km“ eingetragen werden) errechnen lassen.

Für die letzten beiden Jahre zusammen sieht die Bilanz so aus, dass 2010 von insgesamt 4.444 km (ich liebe Schnaps-Zahlen) auf das Laufen vier Fünftel entfielen und auf das Walken eben der Rest, (allerdings einschließlich der Wettkampf-km; wegen meiner geringen Zahl von Wettkämpfen habe ich auf das etwas mühsame Herausrechnen der Wettkampf-km verzichtet; die Jogging- und Walking-Anteile würden sich praktisch nicht viel ändern).

2011 war es bisher ähnlich: in knapp 9 Monaten 2.350 km, davon drei Viertel Laufen und ein viertel Walken.

Aus diesen Zahlen kann man auch ablesen, dass ich 2011 bisher deutlich weniger gelaufen bin als 2010 (knapp 270 km im Monatsdurchschnitt im Vergleich zu 370 im Vorjahr); ich habe mir das Ziel gesetzt, in diesem Jahr mindestens 25 % weniger zu laufen als im „Übertreibungsjahr“ 2010. Und damit bin ich bis jetzt voll im Soll.

Ich gestatte mir noch eine Anmerkung zu Deinem Hinweis auf meinen Halbmarathon als Walker in 2:22 Stunden (ich will ja nicht hochstapeln: in Wirklichkeit laut Ergebnisliste des Veranstalters waren es 2:23:07). Damals hatte mich der Ehrgeiz gepackt, einmal ein Rennen gewinnen zu wollen. Da dies unter den Läufern unmöglich ist (normalerweise konnte ich da maximal 20 % der Konkurrenten, eher aber nur 10 % hinter mir lassen), habe ich es in einem Walking-Wettbewerb versucht. Das war 2008 in Bonn; aus dieser Zeit datiert auch meine Mitgliedschaft bei jogmap und – konsequenterweise – mein nickname „alterwalker“. Gewonnen habe ich – gegen 25 männliche Konkurrenten, von denen einer, ausgestattet mit Nordic-Walking-Stöcken, mich kurz vor dem Start ansprach: „Du siehst gar nicht aus wie ein Walker, sondern wie ein richtiger Läufer!“ (wegen 73 kg Körpergewicht bei 1,83 m Größe bei mir; geschätzt 30 bis 40 kg bei ihm mehr bei gleicher Augenhöhe). Das sagt alles über die Qualität der Konkurrenz aus (nachrichtlich: beim Marathon- und Halbmarathon-Lauf gab es etliche Tausend Finisher). Und meine – damalige – Enttäuschung war riesig, als der Veranstalter im Internet – nur für die Walker! – keine Rangliste mit Platz 1, 2, 3 usw. veröffentlichte, sondern – völlig in Einklang mit neuen Regeln des deutschen Walking-Verbandes – nur eine alphabetische Auflistung aller finisher mit ihren Zeiten (einer der Gründe für diese Regel dürfte sein, dass es nicht kontrollierbar ist, ob die Walker immer nur „walken“ oder nicht auch zwischendurch mal „joggen“).

Geheilt von meiner Walking-Wettkampf-Sieger-Sucht wurde ich nicht durch diese Statistik, sondern durch die anstrengende Walking-Wettkampf-Geh-Art mit einer Schrittfrequenz, die deutlich höher sein muss als beim Joggen, wenn man Spitzenzeiten erreichen will; es ist auch nicht gerade ästhetisch reizvoll anzuschauen. Außerdem war ich in Bonn kurz vor dem Ziel – sei es aus Entkräftung, sei es aus Mangel an Konzentration – auf den letzten 500 Metern zweimal gestürzt – einmal auf Kopfsteinpflaster, einmal auf dem „Roten Teppich“ vor dem Zieleinlauf. Danach war ich von der oben erwähnten Sucht geheilt und habe bisher keinen weiteren Walking-Wettkampf bestritten.

In Zukunft wird für mich – allerdings nur im Training – Walking wieder einen höheren Stellenwert bekommen, nicht aus Neigung, sondern aus medizinischen Gründen. Mein Arzt hat mir aufgrund der Ergebnisse des letzten Gesundheitschecks, insbesondere der Ultraschalluntersuchung des Herzens, auferlegt: „Laufen Sie bei 125!“ (gemeint ist die Herzfrequenz). Dann dürfte ich nur spazieren gehen, weil ich ein sogenannter Hochpulser bin (meine maximale Herzfrequenz liegt ungefähr zwischen 180 und 185; nach gängiger Faustregel – 220 minus Lebensalter – müsste sie 150 sein; ich bin eben nicht normal). Sinngemäß heißt deswegen der Befehl des Arztes für mich, langsame Läufe möglichst mit einer relativ niedrigen Herzfrequenz, so ungefähr zwischen 130 und 140, zu absolvieren (das ist bei mir eindeutig noch „aerob“, d.h. ohne Eingehen einer Sauerstoffschuld beim Laufen) und bei schnelleren Läufen möglichst 150 (das dürfte bei mir - ohne exakte Messungen – ungefähr die Grenze zwischen „aerob“ und „anaerob“ sein) nicht zu überschreiten. Ich nehme mir dabei die Freiheit, bei meinen seltenen Wettkämpfen diese Grenzen auch einmal zu sprengen, solange ich mich dabei vom Bauchgefühl her wohlfühle. Manchmal irrt sich ja auch der Pulsmesser (er hat mir bei relativ langsamen Läufen schon „220“ angezeigt und bei ziemlich schnellen „86“). Heute war wieder mal so ein Tag: Da ist der Pulsmesser bei langsamem Dauerlauf in Sekunden von 137 auf 178 nach oben gesprungen und nach Aus- und wieder Einschalten sogar auf 182. Auch Maschinen sind eben nur Menschen, die Fehler begehen.

Im Training werde ich mich nach Möglichkeit an die Herzfrequenz-Vorgaben halten; bei meinen – sehr seltenen – Wettkämpfen sehe ich das lockerer. So steht jetzt am 2. Oktober die Marathon-Staffel in Köln an, und da will ich meinen Part (1/4 von 42,195 km) möglichst schnell laufen, und das geht eben nicht mit HF 140. Ich glaube nicht, dass das meiner Gesundheit schaden wird. Beim Dingle-Halbmarathon in Irland am 3. September diesen Jahres bin ich auf einer hügeligen Strecke zeitweise mit HF 160 bis 170 gelaufen, ohne dass sich irgendwelche gesundheitlichen Nachwirkungen ergeben hätten. Und es hat sich gelohnt: Ich habe meine HM-Bestzeit von Bonn 2006 um 9 Minuten unterboten; absolut gesehen, war die Zeit mit netto 2:05 Stunden zwar nicht der Erwähnung wert, aber ich habe fast die Hälfte meiner MitläuferInnen hinter mir gelassen, und das ist "merk-würdig".

BrunoHastig:

Heiner, für deine ausführlichen Antworten danke ich dir herzlich. Ich könnte schon fast sagen, ich bin sprachlos, denn das ist schon ein Interview, das Maßstäbe setzt und dem im Prinzip nichts mehr hinzuzufügen ist.

Boah, super!!!

Ihr zwei seid ja echte Profis! So ein tolles und spannendes Interview! Das muss ich mir gleich nochmal durchlesen!
Eine echte Bereicherung für die Spätstarterseite und super kurzweilig. Danke!
Und Heiner, Du bist ein echter Vorzeigeproband. Wenn wir uns alle so verhalten, werden die Ärzte arbeitslos;-)

Lieber Gruß
Tame
BORN - denn sie wissen nicht was sie tun!

Danke...

...für das tolle Interview! Super geführt und mit ehrlichen Antworten die auch zum Nachdenken anregen. Eine super Laufkarriere mit Grundregeln. Das finde ich mal vernünftig.

Also vielen Dank an Euch Beiden und noch ganz viele schöne Läufe bei bester Gesundheit :)

LG LS

"Wenn du eine Düne erklimmst, verschwende deine Energie nicht damit zu beschreiben, was auf der anderen Seite sein könnte, warte, bis du oben bist, um es zu entdecken." Maxime Chattam

Super!!! bin auch begeistert...

kann mich meinen Vorschreiber/innen nur anschließen...
Super, das Interview...
bemerkenswert, was da an (Lauf-)Geschichte lebendig wiedergegeben wird...

das macht Lust auf mehr...

LG Siggi

Ankommen ist alles!

kann mich nur anschließen

habe es heute morgen erst gelesen und bin begeistert.

Danke dafür

Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
Bin nicht gestört und auch nicht schnell - nur verhaltensoriginell

Bin erst heute zum lesen gekommen

Tolles Interview, ich hoffe in deinem Alter auch noch so fit zu sein.
Dabei meine ich nicht ausschließlich das laufen...

zuerst@Tame

...weil Du mich auf dieses Interview aufmerksam gemacht hast: Danke, ich hätte echt was verpasst!
@Bruno Hastig: Danke für die Idee! Das ist mal ein wohltuend anderer Stil auf dieser Internetseite.
@Heiner: Ich freu mich auf den Drachenlauf! Allerdings fürchte ich, dass ich von Dir wohl nur eine Staubwolke sehen werde - Du bist einfach (zu?) schnell!
Beste Grüße, WWConny (Gastleserin)

vielen Dank

auch von mir für den spannenden Einblick in ein Läuferleben.
Schön, wenn man im Alter noch so fit ist, das wünsche ich mir auch.

Bruno, ich finde Deine Idee der Interviews und die Art, wie Du sie führst einfach klasse - ein dickes Danke an Dich.
Gruß
Pat

sehr beeindruckt

bin ich von diesem Interview. Heiner, Hut ab vor deiner Leistung und vor allem vor dem Willen und der Vernunft, mit der du deinen Sport betreibst. Und BrunoHastig: danke für die kompetenten Fragen.

Das könnt ihr glatt veröffentlichen, wie wäre es mit Runners World? Macht bestimmt anderen Spätstartern Mut und den Einstieg leichter!

Ich habe selbst erst mit 35 mit Sport überhaupt angefangen, also bin ich auch ein bisschen spät dran ;-)

Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland

Runners World...

.....für die Zeitschrift schreibt doch klada öfters..... Da kann man bestimmt was machen......
Lieber Gruß
Tame

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