Benutzerbild von MaikBothe

Nabend !

Mich würden mal eure Meinungen und Erfahrungen zu den Steffnyplänen Interessieren !

Bin leider Mittlerweile sehr enttäuscht. Nach der anfänglichen Euphorie mit der Punktlandung in Hamburg´10 3:30 nach dem Plan von Herbert für 3:29.
Seitdem hab ich 2 mal die 3:15 anvisiert, mit dem Ausgang 3:48 in München´10 und 3:44 in Hamburg´11.
Jetzt hatte ich nur für einen Halb Marathon nach Herbert S. In 1:27 Trainiert und bin mit 1:36 die sehr flache Strecke um 3 Minuten schlechter als letztes Jahr gelaufen und hab 9 Minuten länger als geplant gebraucht.
Klar hab ich mich nicht Sklavisch an den Plan gehalten, hab ihn meist übertroffen bzw. mit zusätzlichen Rad und Schwimmeinheiten untermauert. Die Regeneration in den letzten 2 Wochen sowie Lauf und Tempo Umfänge hab ich aber immer eingehalten. Bin es leid immer ausreden für die Pläne suchen zu müssen. Wie z.b. das ich die Nacht vor dem HM Zahnschmerzen hatte und somit nicht richtig ausgeschlafen war. Deshalb und weil mir eine Pace von 4:08 sowieso sehr schnell vorkam bin ich mit dem Ziel, meine Bestzeit von 1:33 auf dieser Strecke zu unterbieten ins Rennen gegangen. Nach mener Garmin somit nur mit einer Pace von 4:15 losgelaufen. Ein Traum wäre es gewesen wen ich unter der Magischen 1:30 geblieben wäre. Aber warum eigentlich Traum, hab doch für 1:27 Trainiert!!!

Für mich war´s das erst mal mit den Steffny Plänen. Hab immer gern danach Trainiert weil mir die Umfänge und das Tempo erträglich schienen. Allerdings sind die Zeiten die ich Laufen möchte für mich wohl nicht mit diesen Plänen erreichbar.
Scheint wohl eher was für Läufer mit mehr Talent oder nicht so „guten Zielzeiten“ zu sein (erinnere an HH wo es bei mir ja geklappt hat)!?

Wie sind eure Erfahrungen mit den Plänen von Herbert S.

Gruß vom frustrierten
Gänseblümchenpflücker

Steffny

Steffny ist für mich nach wie vor meine Laufbibel.
Mit dem HM-Trainingsplan 1:55 schaffte ich seinerzeit eine sekundengenaue Punktlandung von 1:55:00.
Mit dem modifizierten Trainingsplan 1:50 schaffte ich eine Zeit von 1:50:03.

Jetzt sollte es eine 1:45 werden. Ich merkte schon im Training, dass ich an meine Grenzen kam, schaffte zwar den Plan recht gut (leicht modifiziert), war aber nie wirklich ausgeruht. Das ergab schließlich meine Zeit von 1:53:25!!!

Dennoch glaube ich weiterhin an Steffny. Der Schritt (5 Minuten Verbesserung) war zu hoch. Vielleicht hättest Du erst die 3:25 und danach die 3:20 anvisieren sollen?

Viel Erfolg weiterhin

Harry

"Hab immer gern danach

"Hab immer gern danach Trainiert weil mir die Umfänge und das Tempo erträglich schienen. Allerdings sind die Zeiten die ich Laufen möchte für mich wohl nicht mit diesen Plänen erreichbar."

Diese Erkenntnis wird den Nagel wohl auf dem Kopf treffen!

Training darf ruhig anstrengend sein, wenn die Erhohlung nicht zu kurz kommt. Und Tempo kommt automatisch mit höheren Umfängen!

Also: Mehr Grundlagenkilometer (wirklich langsam 70% von HFmax) laufen und die Qualitätseinheiten richtig ernst nehmen.

Viel Erfolg!

Zielzeit 3:15h

Hallo,

ich hab mich über die Jahre mit den Runners World Trainingsplänen von 2:05h zu 1:30h beim Halbmarathon (schon 2002, heute nicht mehr drin) und von 4:16h zu 3:25h verbessert. Für den 3:15h Plan müsste ich nach der Faustformel beim 10x 800m Tempotraining alle 10 Tartan-Doppelrunden unter 3:15min laufen. Das schaffe ich aber leider nur max. 5/10 Runden => Ich kann den Marathon nicht unter 3:15h laufen. Bestehst du den Trainings-Test?

Außerdem hab ich fünf Anläufe für < 3:30h gebraucht, weil ich einfach am Wettkampftag zu verbissen rangegangen bin und verkrampft hab: Ständig der Blick auf die Garmin, statt mal in mich reinzuhören wie meine Tagesform so ist und ob der Plan zum Wetter passt. Als ich das erste Mal im Urlaub und völlig entspannt bei guten Wetterbedingungen gelaufen bin und während des Laufs gar nicht an die 3:29:59h im Ziel gedacht habe hats sofort geklappt. Zahnschmerzen machen auf jeden Fall negative Gedanken...

Dritter Hinweis: Hast du jemand in der Nähe, der auch die 3:15h knacken will? Dann lauf mit ihm den Marathon zusammen, das fällt viel, viel leichter als die Sache alleine durchzuziehen. Und wenn man noch quatschen kann, läuft man auch automatisch nicht zu schnell. Man muss sich natürlich auch trennen können, wenns nach der Hälfte bei einem nicht so gut läuft.

Diese Plaene

all diese Plaene sind fuer die breite Masse gemacht. Ich denke mal je naeher Du an Dein persoenliches max Leistungsvermoegen kommst umso groesser wird der Unsicherheitsfaktor ob es am Ende mit der Zielzeit funktioniert oder nicht. Ob am Renntag dann alle stimmt oder nicht steht nochmal auf nem ganz andren Blatt. Vielleicht waren bei deinem Hamburg Marathon 2010 einfach alles klasse, auch die Vorbereitung vor der Vorbereitung, die Motivation und das Wetter am Lauftag, und bei den andern Laeufen eben nicht.
Ich kann verstehen dass Du von Steffny grad die Nase voll hast. Probier doch einfach mal was anderes. Greif Plaene? Oder vielleicht einen individuellen Trainingsplan nach Leistungsanalyse! Ist doch voll im Trend!

egal was, hauptsache Du bleibst dran! Bei Deinen Zeiten MUSS das doch einfach Spass machen!!

cour-i-euse

Moin,ich habe leider auch

Moin,

ich habe leider auch die Erfahrung gemacht dass die Steffny-Pläne - bezogen auf einen Halbmarathon - bei mir nicht funktionieren.

Wenn ich bspw. ne 01:45 laufen will "muss" ich nach dem Plan für 01:38 trainieren.

Jedoch habe ich schon oft gelesen dass ein Großteil der Leute die nach Herbert S. trainieren zufrieden sind.

Ich trainiere momentan nach folgendem Trainingsplan:
Online Trainingsplanung

Hier kann man die Dauer der Vorbereitung, Zielzeit(Steuerzeit), Tag des Langen Laufes und vieles mehr eingeben und erhält kostenlos und Online einen abwechslungsreichen guten Trainingsplan.

Viele Grüße
Bernd

Ich vermute mal Du bist die Läufe

zu schnell angegangen - das büßt man leider hinten raus doppelt und dreifach ein! Es gilt hier nicht: "was ich hab, das hab ich".

Ich hab auch nicht auf die AK geschaut - daran kann es natürlich auch noch liegen. Evtl. auch ein anderes Körpergewicht, andere Wetterbedingungen, etc., etc. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle.

Vielleicht solltest Du das Training nicht so verbissen sehen und mehr Spaß beim Laufen haben. Sprich: längere langsame Genußläufe machen, dafür dann aber auch einmal die Woche "Tempo bolzen" - und das wirklich mit den angegebenen Zeiten.

Alternativ könnte man auch auf Übertraining tippen, aber ich bin kein Sportwissenschaftler. Und dann könnte natürlich noch die (momentane) eigene Leistungsgrenze erreicht werden.

Also: Kopfarbeit leisten (mentales Training) und sich nicht selbst schlecht reden - und schon läuft es.

Danke für eure Antworten

Danke für eure Antworten und Anregungen/Tipps werde vieles davon Ausprobieren und mir über alles Gedanken machen!

@ Harry-La : Es gibt in dem großen Laufbuch leider keinen Plan für 3:25 ! Zudem hatte ich in Hamburg´11 beim 2ten Versuch gleich von Anfang an nur auf eine Zeit von knapp unter 3:30 anvisiert . Für 3:15 war es einfach zu Warm.

@macpek : Der Testlauf über die 10 X 800 Meter hört sich Interessant und machbar an. Wie lange währen den da die Pausen ?

@fazerBS: Zu schnell angegangen bin ich nach Steffny eigentlich nie. Er Predigt ja das man den Marathon in ein und dem selben Tempo Laufen soll. Somit kein „am Anfang langsam und dann schneller werden“ . Und genau so bin ich die Läufe auch angegangen. Wie oben schon geschrieben hab ich auf das Wetter und andere Äußere Bedingungen versucht Rücksicht zu nehmen. 3:15 war nur der Plan, Ziel war es meine Bestzeit von 3:30:XX um wenigstens 1 Minute zu unterbieten. Und das hab ich trotz 3:15 Plan nicht geschafft.

Gruß
Gänseblümchenpflücker

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links