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ja nicht mehr mit mir laufen. sie fühle eine unausgesprochene erwartung, schneller zu sein, als sie eigentlich mag, sagt sie, und selbst wenn ich ihr glaubhaft versichere, mit ihrem tempo einverstanden zu sein und das es außerdem sehr schön sei, sich mit ihr zu unterhalten, nein, wir sollten nicht miteinander laufen, das gibt nur streß wie damals, du weißt doch noch...

fast eine halbe stunde liefen wir dann doch zusammen; es war die strecke, auf der ich meine ersten lauferfahrungen machte; von ihr ermuntert, von ihr gebremst auf das richtige, das langsame tempo. und so war es auch heute, langsam und richtig, auch wenn ich inzwischen wohl andere ziele habe.

nach 26 entspannten minuten gaben wir uns einen kuß, sie bog ab, ich lief ohne feste route weiter. warmer kopf, warmer hals und einen indie-techno-rock-mix auf dem ohr.

es wurde ein schöner lauf. zwei rampen nahm ich zu curve im sprint, nomeansno trieben mich runter zum fluß, weg von den breiten wegen, auf gewundenen pfade durch pfützen und schlamm, über wurzeln und steine. mit cure nahm ich den langen (ha!) anstieg, just like heaven, und bog 200 meter vor dem auto doch noch mal ab in den wald. als ich drohte zu überpacen fingen mich die foo fighters mit overdrive wieder ein. manchmal wird alles eins. 90 minuten einfach nur spaß und zwölf tage, seit ich zuletzt geraucht habe.

bleibt gesund

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