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Moin zusammen!

Ich gehöre nicht zu den Nasenatmern und habe deswegen das Problem mit der kalten Luft. Meinem Hals und auch der Lunge möchte ich diese nicht länger zumuten.
Bis jetzt behelfe ich mir mit dem Buff, den ich bis über die Nase hochziehe. Mit dem Atmen und der Temperatur klappt es so gut, nur sammelt sich die kondensierte Feuchtigkeit und erweist sich als kontraproduktiv.
Im Internet habe ich als Alternative nur Kälteschutzmasken gefunden, die an Herrn Hannibal L. erinnern. Damit könnte ich ja noch leben, doch sie haben Löcher(!) für die Luft. Genau das brauche ich nun mal nicht!
Also brauche ich EURE Hilfe!!
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Vielen Dank schon mal..

Gruss supergrobi

Einfach gar nicht mehr atmen wenn es drausen kalt ist... *grins*

Spaß beiseite, auch ich hatte letztes Jahr dieses Problem mit der kalten Luft in der Lunge. Meine Nase ließ, damals nicht genügend Luft durch und deshalb trieb es mich bei schnelleren Läufen sofort zur Mundatmung.
Doch dieses Jahr (im Januar) lag ich auf dem OP-Tisch und meine Nasenscheidewand wurde begradigt inklusive Nasenmuschelverkleinerung durch Laser.
Natürlich habe ich das nicht nur wegen des Laufens gemacht, denn auch sonst hörte man mich schon bevor ich um die Ecke bog.
Leider konnte ich dann, nach der OP, ca. einen Monat nur Spaziergänge bzw. Walking betreiben, bis der Arzt das Sportverbot wieder aufhob. Aber seitdem macht mir das Schnaufen im Winter deutlich mehr Spaß wie vorher. Der Lernprozeß, von Mund- auf Nasenatmung, ist auch relativ zügig gegangen. Und heute benutzte ich meine Mundatmung nur noch bei Wettkämpfen oder wenn ich mal mehr Gas gebe.

Warst Du schon mal beim HNO-Arzt? Vielleicht empfielt sich auch bei Dir eine Korrektur dieser Nasenscheidewand.

Sportliche Grüße und einen schönen 3.Advent vom
¤¤¤¤¤¤¤ H u B e L i X ¤¤¤¤¤¤¤

Hannibal-Maske

Vergangenen Winter habe ich das Gleiche durchgemacht. Ich hatte es auch mit Buff versucht, dann riet mir einer aus der Laufgruppe zu einer Neoprenmaske aus dem Motorradshop. Die 20€ investierte ich prompt und lief letzten Winetr iinsgesamt 3 Mal, seit dem liegt die in der Ecke. Durch Zufall unterhielt ich mich mit meiner Apothekerin über dieses Problem. Sie verkaufte mir für 6€ eine Nasensalbe aus eigener Herstellung. Diese schmier ich ein paar Stunden vor dem Lauf (auch schon am Abend, wenn ich nächsten Früh laufen will) in die Nase.
Das Problem war behoben. Ich konnte frei durch die Nase atmen und die Luft wurde dort ausreichend (für die Lunge) vorgewärmt. Der positive Nebeneffekt: Ich habe seit dem keine Nasenbluten mehr bei extrem trockenem oder kalten Wetter. (Deswegen war ich die letzten Jahre regelmäßig beim HNO-Arzt zum veröden - nun nicht mehr).
Ich denke, für die kalte Jahreszeit muss jeder selber einschätzen, was ihm gut tut. Die Buff-Läufer sind auf ihre Art glücklich, die Hannibal-Masken-Läufer auch und ich auf meine Art. Ich empfehle nun meine, da ich die anderen beiden als ungeeignet erachte. Ich möchte frei atmen können und an der nächsten Steigung nicht in japsen verfallen, weil die Maske oder Buff mir nicht ausreichend Luft (Sauerstoff) liefert.
So genug gelabert.
Festliche Grüße
framanjes

Besser keine OP

Mein HNO hat bei mir auch mal zu kleine Nasenlöcher festgestellt. Also nicht die Nase selbst, die hat fast Obelixsche Ausmaße, zu eng sind irgendwie die "Bohrungen", durch die die Luft dann in den Schädel geht. Nasenatmung ist bei mir schon bei langsamen Läufen ausgeschlossen.

Der Doc hat mir aber von einer OP ausdrücklich abgeraten. Das wäre eine "Riesensauerei" und nach kurzer Zeit wären die Stellen eh wieder "zugewachsen". Ist aber schon ein paar Jahre her, keine Ahnung, ob das noch Stand der Technik ist.

Durch ein Buff bekomme ich irgendwie auch nicht genug Luft. Vielleicht versuche ich es demnächst mal mit einem etwas gröberen Gewebe. Mit der Hannibal-Lecter-Maske habe ich dagegen sehr gute Erfahrungen gemacht, aber die Leute gucken schon komisch, außerdem suppt die Nase dann erst recht zu. Ich habe sie nach zweimal ausprobieren liegengelassen und werd sie wohl nur noch rauskramen, wenn es RICHTIG kalt ist (die Maske, nicht die Nase).

Dieses Jahr versuche ich es erstmal mit "abhärten". Ich habe schlicht und einfach seit Herbst mein Laufpensum beibehalten und habe das Gefühl, dass sich auch meine Bronchien inzwischen an die kalte Luft gewöhnt haben. Dabei laufe ich meist abends, wenn es auch bei uns im Westen schon nett ins Minus dreht.

Davor habe ich immer zu denen gehört, die das Laufen in den ersten kalten Tagen erstmal gelassen haben und dann, als das Hochleistungscouchen irgendwann nicht mehr auszuhalten war, vom Frost kalt erwischt wurden. Letztes Jahr hat mich dann eine fette Laryngitis über Wochen klingen lassen wie ein Kettenraucher.

Bis jetzt hat es geklappt. Toi Toi Toi!

Schöne Grüße

P

** Laufen bewegt. Laufen bringt dich nach vorn. **

ich atme

bei kaltem wetter meistens nur durch den mund, weils mir immer so in der nase kitzelt. beeinträchtigungen habe ich bis jetzt dadurch gehabt. manchmal versuche ich auch konsequent mal durch die nase zu atmen, weil es ja gesünder sein soll, so von wegen luft wird angewärmt bevor sie in lunge und brochien kommt, besser gefiltert,...aber meistens schaffe ich das nur eine kurze zeit und dann atme ich wieder nur duch den mund. ohne irgendwelche tücher (die neigen zum feuchtwerden)oder sowas. meine erfahrung ist, das man sich auch an beissende kälte ganz gut gewöhnt, wenn man regelmässig draussen ist und sich auch mental nicht unterkriegen lässt. so frei nach dem motto:kalte luft ist gesund gegen alle möglichen viren,...einbildung ist eben auch ne bildung.

out in the cold

komm grad von ner 2stunden runde bei schnee und eis. eigentlich schütz ich mich nicht, deshalb ist mein "material" das gewohnt. nur in russland bei -20 und scharfem wind hatte ich mal nen buff vorm gesicht, der schnell gefror. aber ohne buff wär das nicht gut gewesen. ein hoch auf die neuen TRAIL SENSOR, ohne die wär ich schlechter drangewesen als ohne buff...

march or die!

Mutter Theresa

Mund oder Nase

Also, jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu. Wer Probleme mit den Nebenhöhlen hat(wie ich)wird mit Nasenatmung nicht wirklich glücklich, gibt prima Kopfschmerzen oder sogar Sinusitis, und reicht auch manchmal luftmäßig nicht aus. Wer wie ich durch den Mund atmen muß, kann bei Kälte auch den Hals mit einem Fleeßschal schützen (das wärmt von außen), und dann beim Atmen die Zunge leicht gegen den Rachen drücken, gibt so eine Art Barriere, daß die kalte Luft nicht ganz direkt durchknallt. Mir zumindest hilfts ganz gut.
Froher Frostlaufen weiterhin!
Kluette

Ich danke euch

für eure Beiträge!
Irgendwo zwischen Nasen-OP und dem einfachen Ende des Rum-Pienzens liegt wohl die Wahrheit..

@HuBeLiX: Nix für ungut, aber zum Glück benötige ich keine OP, die Nasenatmung liegt mir nur nicht. Ich hab´s probiert, aber das dafür erforderliche Tempo war unter aller Sau - ich möchte auch noch irgendwann zu Hause ankommen.

@framanjes: Den Tip mit der Salbe habe ich mir gemerkt, vielleicht hilft´s mir ja auch.., danke.
Zum Japsen kommt´s bei mir mit dem Buff zu Glück noch nicht, ich hatte das Tempo dem Luftangebot angepasst: Solange der Buff beim Einatmen nicht die Zähne berührt, ist die Geschwindigkeit noch o.k. ;-)

@Portos & mainrenner: O.K., O.K., ich werde mich nicht mehr so anstellen.. Danke für das Liegenlassen der Hannibal-Maske, ich werde mir also nicht erst so ein Teil besorgen müssen..

@kluette: Zunge gegen Rachen ist zumindest eine Konzentrationsübung für lange Läufe. Ist aber auch nicht so mein Fall, trotzdem danke!!

Einen schönen Winter noch..

Gruss supergrobi

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