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... liegt nicht auf der Straße.
... ist immer zu wenig.
... der andere hat immer mehr.
... ist immer ungleich verteilt.
... stinkt nicht (oder doch).
... darüber redet man nicht, das hat man.

ja, ja, Probleme über Probleme. Und immer ist das liebe Geld schuld. Ich habe gehört, dass sogar liebende Menschen nicht durch Krankheit oder Tod auseinandergerissen werden, sondern weil das Geld der Grund ist. Tja, so ist das Leben.

Doch bei diesem Lauf ist es nicht so. Hier kann kritisiert und diskutiert werden. Argumente für und wider. Querdenker und Kritiker sind herzlich willkommen und ich freu mich über jedes verbale Scharmützel, weil ich einfache sehe, dass noch Leben in den alten Knochen steckt. Aber die Teilnahmebedingungen stehen fest und sind nicht diskutabel.

Dazu folgende Gedanken:

1. Ich habe die Teilnahmebedingungen so einfach gehalten, dass sie auch von meinem 4-1/2-jährigen Sohn verstanden worden wären.

2. Wer mitmachen will kann dies tun und mitlaufen.

3. Wer nicht mitmachen will, soll zuhause bleiben.

4. Jeder muss mit seinem Gewissen ausmachen, ob er
a) die Startgebühr von 10 Cent pro Kilometer spendet. Oder
b) vielleicht nur einen Teil der symbolischen Startgebühr spendet bzw. mehr spendet. Im Prinzip nach dem Motto "jeder gibt was er kann, und nicht was er soll". Ist ja nicht verboten! Oder
c) eventuell läuft, Kilometer zählt und nichts spendet. Bescheissen tut er sich eh nur selbst und kann weiterhin stolz auf seine Erfolge sein.

5. Jeder überweist privat. Überweisungen werden nicht kontrolliert (Hab eh was besseres zu tun).

6. Die Startbedingungen sind allgemein bekannt und einfach formuliert. Da jeder Teilnehmer über einen gesunden Menschenverstand verfügt und in der Regel rational vernunftmäßig handelt, wird sie/er sich vorher überlegt haben, diese Aktion zu unterstützen.

7. Die Aktion ist bereits über Jogmap hinaus bekannt. Damit auch die Teilnahmebedingungen, die somit unverrückbar - im Sinne eines allgemeinen und einfachen "Mitmachmodells" - feststehen.

Ich hoffe die Diskussion über die Startgebühr und die damit verbundenen Geldzahlungen sind somit vom Tisch und alles ist geklärt.

Ich wünsche allen, die mitlaufen wollen, eine gute Gesundheit. Denen die Krank sind eine gute Besserung. Und allen zusammen eine schöne Adventszeit.

In Gedenken an Timon.

Klaus

Noch 'ne Querdenkerin!

Hallo T21,
ich finde diese Aktion nach wie vor gut, sonst hätte ich mich ja auch nicht gleich registriert, denn ich wusste, dass es für mich "teuer" wird! Ich hatte daraufhin in meinem Buddykreis kräftig die Werbetrommel gerührt und tatsächlich schauten Nezzwerker und Marco - zwei sehr gute Km-Lieferanten - hier vorbei.

Allerdings fange ich nun an, mich bei der ganzen Sache sehr unwohl zu fühlen. Marcos Bedenken waren mehr als nachvollziehbar, bzw. es kam herüber, dass er damit bei weitem nicht alleine da steht. Die Reaktionen haben mich teilweise sehr geärgert, bzw. zumindest einen Stich gegeben, da sie wohl einem ein schlechtes Gewissen machen sollten. Ein auf den ersten Blick harmloses Beispiel, mit großer Wirkung:"... So sitze ich wenigstens im kalten Keller und laufe nicht für meinen Sohn." Bei allem Mitgefühl und gebotenen Respekt, haben solche Aussagen doch ein G'schmäckle. Der Fragesteller, bzw. auch die Beteiligten an der Diskussion sind also daran "schuld", dass du gestern nicht deine Spenden-Km laufen konntest! Oder allgemein: wer sich "ziert", die 10 cent/Km zu zahlen, ist egoistisch usw.

Außerdem: manchmal muss man eben doch über den schnöden Mammon reden, vor allem, weil man um der guten Sache willen so viel wie möglich Leute ins Boot holen möchte/sollte! Marco ist schon auf Grund seines Berufs der Allerletzte, dem man Geiz und Egoismus vorwerfen kann! Die Spenden sollten von Herzen kommen und nicht daher, weil einem jemand ein schlechtes Gewissen einredet (hey, du machst doch auch Geld für einen Marathon locker, hey, ICH verzichte auf dies und das, was ist dein Problem?). Dieses Verhalten trifft man häufiger an, wenn's um die vermeindlich gute Sache geht, doch genau das bereitet mir Bauchschmerzen, bzw. kein Wunder, dass viele solchen Projekten gegenüber zurückhaltend sind!

Ich möchte dieser Sache noch eine Chance geben, doch wenn hier noch mehr auf der Gewissens-Schiene gefahren wird, werde ich meine Konsequenzen ziehen müssen.

Beste Grüße

MC

laufend fit und gut drauf!

@MC

Ich kann Laufastras Bedenken auch verstehen, überhaupt keine Frage. Ebenso die Reaktion von Nezzwerker. Sie erscheint mir absolut ehrlich, und wenn es für ihn persönlich zu viel ist, dann finde ich es sehr konsequent. Ich sehe hier nicht, dass irgendjemand einen "Vorwurf" formuliert hat, auch mein "Kostenvergleich" war überhaupt nicht als Vorwurf gemeint, schade, wenn es so rübergekommen ist. Es muss sich auch niemand für irgendwas rechtfertigen. Und was Du in die von Dir zitierten Worte von T21 reininterpretierst, das hab ich dort so nicht gelesen. Ich habe es als Versuch empfunden, eine emotional hochkochende Diskussion zu moderieren und zu versachlichen. Aber da hat wohl jeder seine persönlich Antenne.
Die Reaktionen hier, die Dir vielleicht etwas pampig erscheinen, kommen (so zumindest meine These) von Leuten mit einem höheren Grad an eigener Betroffenheit. Es ist nunmal so, dass sich das persönliche Wertesystem verändert, wenn einen Schicksalsschläge ereilen - welcher Art auch immer. Das kannst Du doch niemandem vorwerfen. Bei dem ein oder anderen mischt sich dazu noch eine Prise Verbitterung - das ist doch nur menschlich!
Viele Grüße, WWConny

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